DE8123787U1 - Zuhaltung fuer eine nach aussen zu oeffnende tuer oder ein tor - Google Patents
Zuhaltung fuer eine nach aussen zu oeffnende tuer oder ein torInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zuhaltung für eine nach
außen zu öffnende Tür oder ein Tor, mit beidseitig des Türblattes oder Tores mittels Beschlagen angeordneter
Bedienungshebel, die über einen das Türblatt oder Tor durchsetzenden Bolzen starr miteinander verbunden sind,
und von denen der an der Innenseite liegende Bedienungshebel in der Schließlage mit seinem Schließhebelann
auf einem Gegenlager aufliegt.
Solche Zuhaltungen werden vorzugsweise in der Landwirtschaft verwendet, wo sie insbesondere der Sicherung
von Stalltoren dienen, die in geschlossenem Zustand durch befugte Personen zwar von innen, nicht jedoch
durch Unbefugte von außen geöffnet werden können. Der
Einsatz in der Landwirtschaft bringt besondere Probleme mit sich. Solche Zuhaltungen müssen mit einfachen
Schlusselorganen von Hand leicht betätigbar sein und
sollen über lange Betriebszeiten auch einer rauhen Behandlung widerstehen. Schließlich müssen sie so aus-
gebildet sein, daß sich Tiere an ihnen nicht verletzen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Zuhaltung zu schaffen, die den vorstehend genannten
Forderungen in hohem Maße genügt.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Gegenlager ein an der Zarge bzw. am Torflügel
befestigter Haken mit in Schließrichtung des Bedienungshebels offenem Maul ist, daß oberhalb des innenliegenden
Bedienungshebel ein auf einem Lagerbolzen befestigter Sperrhebel gelagert ist, dessen Schwenkachse gegenüber
der Achse des Bolzens versetzt (Abstand a) ist, und dessen von der Schwenkachse den größeren Abstand aufweisende
Stirnseite im Sperrzustand in Anlage mit der dem Sperrhebel zugewandten Oberkante des vom Gegenlager
abgewandten Teiles des Bedienungshebels ist, und daß der Lagerbolzen des Sperrhebels in einen dem außenseitigen
Bedienungshebel zugewandten Fortsatz übergeht, der eine ebene Schlüsselfläche aufweist, die in der Sperrstellung
des Sperrhebels mit einer Schlüsselfläche einer Bohrung im Beschlag des an der Außenseite liegenden Bedienungshebels
korrespondiert.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die neue Zuhaltung zeichnet sich dadurch aus, daß dem inneren Bedienungshebel ein mittels eines Bolzens drehbar
gelagerter Sperrhebel zugeordnet ist, der im Bchließzustand am inneren Bedienungshebel aufliegt und
diesen gegen eine Bewegung in die Offenstellung sperrt
__ und durch einfaches Schwenken um einen Winkel von etwa
270° in die ÖffnungsStellung gebracht und in dieser
Stellung an einem Auflager gehalten werden kann. Da der Bolzen in einen Portsatz mit einer Schlüsselfläche
übergeht,,kann nach Einstecken eines einfachen Schlüssels
mit korrespondierender Schlüsselfläche von der Außenseite des Tores her dieses durch einfaches Drehen
des Sperrhebels entsperrt oder gesperrt werden. Somit ist auf einfache Weise eine Verriegelung oder. Entriege-
lung des innenliegenden Bedienungshebels möglich, so daß Doppel- oder Einzeltüren oder -tore bequem in
Daueröffnungsstellung oder in der Schließstellung von innen und außen gehalten werden können. Infolge der
einseitigen Lagerung des Sperrhebels wird sein Bewegen in die Verriegelungsstellung durch die Schwerkraft
unterstützt. Da der Schlüsselfläche des Fortsatzes eine korrepsondierende Schlüsselfläche im Beschlag des
außenliegenden Bedienungshebels zugeordnet ist, kann das Schlü^selorgan bei entsprechender Ausbildung nur in
der Sperrstellung des Sperrhebels abgezogen werden. ,r Dies hat den Vorteil, daß nur dann das Schlüsselorgan
entfernt werden kann.
Die erfindungsgemäße Zuhaltung ist also besonders einfach
bei großer Betriebssicherheit und ist von jedermann leicht zu bedienen und zu warten. Infolge ihrer
Konfiguration sind Verletzungsgefahren auch bei unachtsamem Umgang ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil ist
darin zu sehen, daß die Zuhaltung sowohl bei ein- und zweiflügeligen Türen und Toren sowohl mit linkem als
auch mit rechtem Anschlag gleich gut verwendbar ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
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Im einzelnen zeigen:
• ι
■ I III
■ ' Il
und damit das Tor sichert; vgl. Figur 3,
Figur 1 eine Ansicht der Innenseite der Zuhaltung gemäß der Erfindung in der Schließstellung,
Figur 2 eine Ansicht der Zuhaltung gemäß Figur 1 in der Offenstellung,
Figur 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in
Figur 1,
Figur 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 1,
Figur 5 eine Einzelheit
und I
Figur 6 eine Einzelheit. |
Die in den Figuren 1 bis 6 dargestellte Ausführungsform I
einer Zuhaltung ist für die Sicherung eines nur teilweise gezeigten einflügeligen Tores ausgebildet, ohne
aber hierauf die Erfindung zu beschränken.
Demgemäß ist in einem Torflügel 10, der gegen eine
Zarge 11 schlägt, und das zu sichernde Tor bildet, in
einer Durchgangsbohrung 12 eine Hülse 13 angeordnet, die von einem Bolzen 14 freibeweglich durchsetzt ist.
Mit dem Bolzen 14 sind beidseitig des Torflügels 10 |
vorgesehene Bedienungshebel 15 und 16 verbunden. Beim |.
Bewegen des Bedienungshebels 16 wird also der Bedienungs- j,
hebel 15 gleichsinnig mitgenommen und umgekehrt.
Der Hülse 13 ist je ein Beschlag 18 und 18' zugeordnet,
die auf den Außenseiten des Torflügels 10 angeschraubt
sind. Der Bedienungshebel 15, der dem auf der Innenseite des Torflügels 10 verschraubten Beschlag 18 zugeordnet
ist, kann einen Schließhebelarm 15' aufweisen, der, z.B. beim gewaltsamen Entfernen des noch zu beschreibenden
Hakens 22, beim öffnen des Torflügels 10 gegen einen ^
vorspringenden Teil des Zargenbeschlages 11 schlägt |
Die normale Zuhaltung ist aber durch den Bedienungshebel 16 gewährleistet, der dem auf der Außenseite des Torc
flügeis 10 verschraubten Beschlag 18' zugeordnet ist und
einen Schließhebelarm 20 aufweist, der in der Schließstellung gemäß Figur 1 in das. Maul 21 des Hakens 22
greift. Der Haken 22 ist auf der Außenseite des Zargenbeschlages 11 aufgeschweißt; vgl. Figur 6.
Dem Bedienungshebel 15 ist ein am Beschlag 18 befindlicher
Sperrhebel 24 zugeordnet, der mittels eines Lagerbolzens 25 drehbeweglich gelagert ist.
•J5 Hierzu ist der etwa quaderförmig ausgebildete Sperrhebel
24 mit dem Lagerbolzen 25 nahe seiner Oberkante 42 und nahe seiner Seitenkante 28 fest verbunden, der eine Lagerbohrung
26 im Beschlag 18 und dem Torflügel 10 durchdringt. Der Sperrhebel 24 ist also einseitig und gegenüber
dem Bolzen 14 versetzt - vgl. Abstand a in Figur 1 gelagert, so daß er beim Bewegen aus der in Figur 2 dargestellten
Offenstellung, in der er an einem Anschlag 41 des Beschlages 18 anliegt, in die in Figur 1 dargestellte
Sperrstellung in seiner Bewegung durch die Schwerkraft unterstützt wird.
Der am Beschlag 18 mittels eines Sprengringes 38 gesicherte Lagerbolzen 25 geht, wie Figur 4 zeigt, in
einen dem außenseitiqen Bedienungshebel 16 zuqewandten Fortsatz 36 über, der eine ebene Schlüsselfläche 37
aufweist. Der an sich einen kreisförmiqen Querschnitt aufweisende Laqerbolzen weist also an dieser Stelle
eine als Sehne die Kreisfläche schneidende ebene Fläche auf.
Dieser Schlüsselfläche ist eine entsprechende Schlüsselfläche
eines hier nicht dargestellten Schlüssels c zuqeordnet, so da3 beim Einstecken des Schlüssels von
außen auf den Laqerbolzen 25 dieser qedreht und damit der Sperrhebel in die Sperr- oder Offenlage gebracht
werden kann.
Schließlich weist der Fortsatz eine Spitze 40 auf, die das Aufstecken eines Schlüssels erleichtert.
Wie bereits erwähnt, greift in der Schließstellung der
Bedienungshebel 15 und der Schließhebelarm 20 in das Maul 21 des Hakens 22. Da der Torflügel 10 in der in der
Zeichnung dargestellten geschlossenen Stellung mit dem Vorsprung 32 in der Aussparung 33 der Zarge 11 anliegt,
ist in dieser Stellung das Tor gegen öffnen gesperrt.
Beim Bewegen des Bedienungshebels 15 in Richtung des Pfeiles 34, vgl. Figur 2, wird diese Verriegelung wieder
gelöst. Hierzu ist es aber erforderlich, daß erst der Sperrhebel 24 aus der in Figur 1 dargestellten in die
in Figur 2 dargestellte Lage bewegt wird.
Damit der Schlüssel auf den Lagerbolzen 25 gesteckt werden kann, ist in dem Beschlag 18" ebenfalls eine
Öffnung 39 vorgesehen, die, wie Figur 5 zeigt, ebenfalls eine korrespondierende Schlüsselfläche 37' besitzt.
Liegt diese Schlüsselfläche in Übereinstimmung mit der
Schlüsselfläche 37 des Laqerbolzens 25 in der Sperrstellung, dann kann bei entsprechender Ausbildunq des
Schlüssels dieser nur in der Sperrstellunq vom Laqerbolzen 25 abgezoqen werden.
Wie aus den Fiquren 1 und 2 ersichtlich,ist dem Sperrhebel
24 ein die Schwenkbewegung begrenzender Anschlag in Form eines im Beschlag 18 befestigten Kerbstiftes 41
zugeordnet.
Claims (5)
1. Zuhaltung für eine nach außen zu öffnende Tür
oder ein Tor, mit beidseitig des Türblattes oder Tores mittels Beschlagen angeordenter Bedienungshebel, die
über einen das Türblatt oder Tor durchsetzenden Bolzen starr miteinander verbunden sind, und von denen der an
der Innenseite liegende Bedienungshebel in der Schließstellung mit seinem Schließhebelarm auf einem Gegenlager
aufliegt, dadurch gekennzeichnet , daß
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das Gegenlager (22) ein an der Zarge (11) bzw. am Torflügel befestigter Haken mit in Schließrichtung des
Bedienungshebels (16, 16') offenem Maul (21) ist, daß
oberhalb des innenliegenden Bedienungshebels (15) ein auf einem Lagerbolzen (25) befestigter Sperrhebel (24)
gelagert ist, dessen Schwenkachse gegenüber der Achse des Bolzens (14) versetzt (Abstand a) ist, und dessen
von der Schwenkachse den größeren Abstand aufweisende Stirnseite (26) im Sperrzustand in Anlage mit der dem
Sperrhebel zugewandten Oberkante (27) des vom Gegenlager (22) abgewandten Teiles des Bedienungshebels ist,
und daß der Lagerbolzen (25) des Sperrhebels (24) in einen dem außenseitigen Bedienungshebel (16) zugewandten
Fortsatz (36) übergeht, der eine ebene Schlüsselfläche (37) aufweist, die in der Sperrstellung des
Sperrhebels mit einer Schlüsselfläche (37*) einer Bohrung (39) im Beschlag (181) des an der Außenseite
liegenden Bedienungshebels (16) korrespondiert.
2. Zuhaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Sperrhebel (24) ein in Richtung seines Lagerbolzens (25) liegender Beschlag (18·) zugeordnet
ist, der eine mit der Schlüsselfläche (37) korrespondierende öffnung (39) aufweist.
3. Zuhaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Sperrhebel (24) ein die Schwenkbewegung
begrenzender Anschlag in Form eines im Beschlag (18) befestigten Kerbstiftes (41) zugeordnet ist.
4. Zuhaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (36) des Lagerbolzens (25) eine
Spitze (40) aufweist.
5. Zuhaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der auf der Innenseite der Tür liegende Bedienungshebel (15) einen in den Bereich der als Türanschlag
dienenden Zarge (11) ragenden Vorsprung (.15*)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818123787 DE8123787U1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Zuhaltung fuer eine nach aussen zu oeffnende tuer oder ein tor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818123787 DE8123787U1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Zuhaltung fuer eine nach aussen zu oeffnende tuer oder ein tor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8123787U1 true DE8123787U1 (de) | 1981-12-24 |
Family
ID=6730347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818123787 Expired DE8123787U1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Zuhaltung fuer eine nach aussen zu oeffnende tuer oder ein tor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8123787U1 (de) |
-
1981
- 1981-08-13 DE DE19818123787 patent/DE8123787U1/de not_active Expired
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