DE8123777U1 - Hydraulische steinspaltmaschine - Google Patents
Hydraulische steinspaltmaschineInfo
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- DE8123777U1 DE8123777U1 DE19818123777 DE8123777U DE8123777U1 DE 8123777 U1 DE8123777 U1 DE 8123777U1 DE 19818123777 DE19818123777 DE 19818123777 DE 8123777 U DE8123777 U DE 8123777U DE 8123777 U1 DE8123777 U1 DE 8123777U1
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Landscapes
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft hydraulische Steinspaltmaschinen der -i
im Oberbegriff des Anspruches 1 vorgegebenen Art, wie sie |
beispielsweise in Zweisäulen-Bauart aus der Deutschen Offen- |
legungsschrift 21 53 925 bekannt sind. i
Derartige Steinspaltmaschinen werden bevorzugt zum Spalten |
von Bossensteinen und Steinriegeln mit bruchrauhen Oberflächen \
eingesetzt.
Beim Spaltvorgang setzen die Einze!messer praktisch nie mit
ihrer ganzen Schneidenlänge auf die Steinoberfläche auf, sondern die Spaltkräfte werden meistens nur punktförmig oder mit
kurzer Schneidenlänge auf die rauhe Oberfläche des Steines
aufgebracht. Wenn dabei zufällig das Schneidenende eines Einzelmesserü zum Tragen kommt, wird das Einzelmesser stark auf Verkantung be- i ansprucht, was zu erheblichem Verschleiß führen kann. Bei [
ihrer ganzen Schneidenlänge auf die Steinoberfläche auf, sondern die Spaltkräfte werden meistens nur punktförmig oder mit
kurzer Schneidenlänge auf die rauhe Oberfläche des Steines
aufgebracht. Wenn dabei zufällig das Schneidenende eines Einzelmesserü zum Tragen kommt, wird das Einzelmesser stark auf Verkantung be- i ansprucht, was zu erheblichem Verschleiß führen kann. Bei [
Einzelmessern mit hart eingelöteten Einsätzen aus Sinter- \
Hartmetallen kann es außerdem zu Abplatzungen an den Schneiden- inenden
kommen. f
Da aus betriebstechnischen und wirtschaftlichen G-ründen die
Anzahl der Einzelmesser in den Messerbalken einer Steinspalt- |
i maschine nicht beliebig vergrö"ß~ert werden kann, stellte sich ;
die Aufgabe, derartige Steinspaltmaschinen so auszubilden, I
■ · * I
daß die Spaltkraft in der Spaltlinie möglichst gleichmäßig verteilt auf die bruchrauhe Oberfläche der zu spaltenden
Steine aufgebracht werden kann, um den Maschinenverschleiß zu vermindern und das Spaltbild zu verbessern. Die Ausbildung
sollte nicht nur bei neu zu fertigenden Maschinen verwendbar sein, sondern auch die Umrüstung bereits ausgelieferter Steinspaltmaschinen
ohne große Kosten ermöglichen. Diese Aufgabe wird bei den gattungsgemäßen Steinspaltmaschinen
dadurch gelöst, daß die Messerbalken mit Einzelmessern der im Anspruch 1 gekennzeichneten Art versehen werden.
Beim Spalten von relativ weichen Steinen wie Sandsteinen werden wegen der abrasiven Eigenschaften bevorzugt Einzelmesser
mit Hartmetall-Einsätzen verwendet. Durch die in den Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichneten Merkamle wird infolge gleichmäßiger
Druckverteilung die Scherbeanspruchung der Lötverbindung in der Fuge und die Gefahr von Abplatzungen an den Schneidenenden
vermindert und damit die Standzeit der Einselmesser weiter erhöht.
Durch die im Anspruch 4 gekennzeichnete Ausbildung der den Einzelmessern zugekehrten Flächen des verstellbaren Messerbalkens,
der in der Regel der obere Messerbalken ist, in Form
von Abweisflächen wird die Gefahr von Verletzungen des Bedienungspersonals oder von Maschinenschäden durch versehentlich
nach dem Spaltvorgang zu tief heruntergefahrenem Messerbalken weitestgehend ausgeschaltet. Die Gefahr von Maschinenschäden
durch übermäßig große Biegemomente, die dann auftreten können,
wenn die Steine bei einer Steinspaltmaschine der Gattung nach Anspruch 4 nur unvollständig zwischen die Messer in deren vorderen
freistehenden Bereich eingelegt werden, wird durch die im Anspruch 5 gekennzeichnete Bauweise vermindert.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Dabei zeigen:
Figur I eine Einsäulenständer-Steinspaltmaschine in perspektivischer
Darstellung
Figur II eine Prinzipdarstellung der Steinspaltmaschine nach Figur I in Seitenansicht
Figur III ein Einzelmesser für die Steinspaltmaschine nach Figur I und II mit bogenförmig konvex gekrümmter
Schneide
Figur IY ein Einzelmesser mit konvex geknickter Schneide, und
Figur V eine Schnittdarstellung des Einzelmessers entlang
'f. der Linie A - A in den Figuren III und IV mit
Teilen des oberen Messerbalkens.
Die dargestellte Steinspaltmaschine hat ein Maschinengestell, an dessen einziger Säule 1 ein mittels eines Kolbenstange 13
eines hydraulischen Druckzylinders 12 auf- und abbewegbarer
oberer Messerbalken 2 geführt ist. Der Druckzylinder ist dabei so eingebaut, daß die Kolbenstange um eine Strecke 1 außermittig
zur Messerlänge zum stirnseitigen freiliegenden Ende verstetzt am oberen Messerbalken angeordnet ist. Die Hydraulik
kann mittels eines Handgriffes 11 oder Fufischalters 14 betätigt
werden.
Ein unterer Messerbalken 3 ist feststehend unter einemMaschinentisch
4 angeordnet, der einen Ausschnitt für die Schneiden des unteren Messers hat, und der mittels einer hydraulischen
Stelleinrichtung 9 um ein Scharnier 10 um einen gewissen Betrag heb- und senkbar, bzw. kippbar ist.
Die Messer im oberen und unteren Messerbalken bestehen aus jeweils mehreren nebeneinander angeordneten Einzelmessern 5>
die den Spaltdruck mittels einer aus dor Deutschen Offenlegungsschrift 21 53 925 bekannten oder ähnlichen Ausgleichsvorrichtung
selbstätig ausgleichen. Diese Einzelmesser sind zwischen den vertikalen Seitenblechen 6 der Messerbalken
vertikal verstellbar geführt. Die der Schneide 8 der Einzelmesser zugekehrten Flächen der Seitenbleche 6 , wie auch des
Stirnbleches sind dabei zumindest beim verstellbaren Messerbalken als schräge Abweisflächen 15 ausgebildet.
Die Schneiden 8 der Einzelmesser b sind in Bezug auf den
Messerrücken konvex entweder bogenförmig gekrümmt oder geknickt ausgebildet, und zwar so, daß der vom Messerrücken
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entfernteste Punkt der Schneide etwa in der Mitte der Länge
des Einzelmessers liegt. Die Überhöhung der Schneide in der Messerlängenmitte richtet sich weitgehend nach dem zu verarbeitendem
Material und wird empirisch bestimmt. Bei einem 40 mm langen Einzelmesser beträgt sie in der Regel 1 bis 4 mm.
An den Enden können die Schneiden abgeschrägte Flächen 16 haben. Die Schneide des Einzelmessers kann aus der Kante eines
Hartmetallstabes 7 mit rechteckigem oder rhombusförmigem Querschnitt
bestehen, der mit zwei nebeneinander liegenden Flächen in eine V-förmige Nut des Einzelmessers eingelötet ist.
Claims (3)
1.) Hydraulische Steinspaltmaschine mit zwei Messerbalken,
in denen jeweils eine Vielzahl von Einzelmessera in Reihe liegend mittels einer selbstätig wirkenden Druckausgleichvorrichtung
vertikal beschränkt beweglich gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
, daß die Schneide (8) jedes Einzelmessers (5) konvex
gekrümmt oder geknickt ausgebildet ist.
2.) Steinspaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneide (8) jedes Einzelmessers (5) aus der Kante eines Hartmetallstabes (7) mit rechteckigem oder
rhombusförmigem Querschnitt besteht, der mit zwei nebeneinanderliegenden
Flächen in eine V-förmige Nut des Einzelmessers (5) eingelötet ist.
3.) Steinspaltmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelmesser (5) an den Enden der Schneiden (8) abgeschrägte Flächen (16) haben.
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'Ι 4·) Steinspaltmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
'I 1 bis 3, mit einem am Einsäulen-Maschinenständer einseitig
Ϊ; geführten vertikal bewegbaren oberen Messerbalken,
; dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Messerbalken (2) an seinem den Schneiden (8)
f der Einzelmesser (5) zugekehrten unteren Ende mit schrägen
I Abweisflächen (15) versehen ist.
I 5·) Steinspaltmaschine nach Anspruch 4,
I dadurch gekennzeichnet,
I daß die Kolbenstange (13) des Druckzylinders (12) außer-
I mittig zur Messerlänge am oberen Messerbalken angeordnet
I ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818123777 DE8123777U1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Hydraulische steinspaltmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818123777 DE8123777U1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Hydraulische steinspaltmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8123777U1 true DE8123777U1 (de) | 1982-04-01 |
Family
ID=6730344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818123777 Expired DE8123777U1 (de) | 1981-08-13 | 1981-08-13 | Hydraulische steinspaltmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8123777U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3702515A1 (de) * | 1987-01-28 | 1988-08-11 | Pakon Gmbh | Verfahren zur herstellung von pflaster- und randsteinen |
| DE29709004U1 (de) * | 1997-05-22 | 1997-07-31 | Moritz, Hans-Joachim, 57520 Langenbach | Schneidvorrichtung für Dachplatten |
| DE202009008310U1 (de) | 2009-06-17 | 2009-09-10 | Natursteinwerk Anklam Gmbh | Pflasterstein aus Natursteinmaterial |
-
1981
- 1981-08-13 DE DE19818123777 patent/DE8123777U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3702515A1 (de) * | 1987-01-28 | 1988-08-11 | Pakon Gmbh | Verfahren zur herstellung von pflaster- und randsteinen |
| DE29709004U1 (de) * | 1997-05-22 | 1997-07-31 | Moritz, Hans-Joachim, 57520 Langenbach | Schneidvorrichtung für Dachplatten |
| DE202009008310U1 (de) | 2009-06-17 | 2009-09-10 | Natursteinwerk Anklam Gmbh | Pflasterstein aus Natursteinmaterial |
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