DE809736C - Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen oder Apparaten auf dem Boden oder auf einem Fundament - Google Patents
Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen oder Apparaten auf dem Boden oder auf einem FundamentInfo
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- DE809736C DE809736C DEP56024A DEP0056024A DE809736C DE 809736 C DE809736 C DE 809736C DE P56024 A DEP56024 A DE P56024A DE P0056024 A DEP0056024 A DE P0056024A DE 809736 C DE809736 C DE 809736C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/42—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by the mode of stressing
- F16F1/422—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by the mode of stressing the stressing resulting in flexion of the spring
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F2236/00—Mode of stressing of basic spring or damper elements or devices incorporating such elements
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Description
- Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen oder. Apparaten auf dem Boden oder auf einem Fundament Im Betrieb stark vibrierende Maschinen oder Apparate, die mit dem Boden oder ihrem Fundament fest verbunden sind, pflanzen ihre Vibrationsbewegungen in schädlicher Weise auf die mit dem Boden oder Fundament zusammenhängenden Gebäudeteile fort. Bei nicht standortfester Aufstellung hingegen verursachen die dauernden Eigenschwingungen der Maschinen oder Apparate ein allmähliches Fortwandern der letzteren von dem für sie bestimmten Standort, insbesondere wenn sie leicht von Gewicht sind. Sind solche Maschinen oder Apparate infolge von zu ihrem Antriebe erforderlichem elektrischem Strom an eine Stromquelle oder zwecks Zuführung einer benötigten Betriebsflüssigkeit an eine Flüssigkeitsquelle angeschlossen, so werden die Maschinen oder Apparate durch die Wirkung ihrer Eigenschwingungen bisweilen von ihrer Strom- oder Flüssigkeitsquelle gelöst und dadurch stillgesetzt, und es treten auch noch andere Schäden auf. Bei standortfesten Maschinen oder Apparaten hat man diesem Übelstand schon auf verschiedene Weise, z. B. durch Zwischenschalten von Gummiplatten zwischen dem Sockel der Maschinen oder Apparate und dem Fundament, abzuhelfen versucht, das Ziel jedoch nur teilweise erreicht: Bei nicht standortfesten Maschinen oder Apparaten hat man noch keine brauchbaren Mittel für die Lösung der gestellten Aufgabe gefunden.
- Die Erfindung betrifft eine Lagerung von im Betriebe stark vibrierenden Maschinen oder Apparaten, insbesondere von nicht standortfesten Wäscheschleüdermaschinen auf dem Boden oder auf einem Fundament, durch welche die oben angeführten Nachteile vermieden werden.
- Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Maschine oder der Apparat mittels unten an deren Sockel befestigter elastischer Gummifüße auf dem Boden oder Fundament gelagert ist, deren unterer Teil als nach unten offener Saugnapf ausgebildet ist, mit dessen unterem Rand die Gummifüße durch das Gewicht der Maschine oder es Apparates unter Bildung eines Luftkissens dicht auf den Boden oder auf das Fundament aufgepreßt . werden. Die Gummifüße haften in diesem Zustande fest und unverrückbar auf ihrer Unterlage und absorbieren die Eigenschwingungen der Maschinen oder Apparate vollkommen. Die Größe, Stärke und Anzahl der für eine Maschine oder einen Apparat zu verwendenden Gummifüße und die Wandstärke ihres Saugnapfes richten sich nach dem Gewicht der Maschine oder des Apparates.
- Vorteilhaft ist der obere Teil der Gummifüße im Umfange erheblich geringer bemessen als ihr Saugnapfteil, so daß die Eigenschwingungen der Maschine oder des Apparates fast ausschließlich von dem Boden des Saugnapfteiles der Gummifüße aufgenommen und vernichtet werden, wodurch die Standfestigkeit der mit letzteren ausgerüsteten Maschinen oder Apparate noch erhöht wird.
- Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine gemäß der Erfindung lose auf dem Boden lagerbare Wäscheschleudermaschine, die gleichzeitig als Wasserturbine ausgebildet und mittels Druckwassers antreibbar ist, in Abb. i im Aufriß, teilweise im Längsschnitt dargestellt; die Abb. 2 und 3 zeigen in natürlicher Größe einen der Gummifüße der Schleudermaschine nach Abb. i im Längsschnitt und in einem teilweisen Grundriß.
- Die Wäscheschleudermaschine besteht aus dem runden Gehäuse a, in dem über einem Zwischenboden b die sich nach oben verjüngende Schleudertrommel c mit ihrem unten vorstehenden Achsstummel d auf einem Spurlager e und in zwei Halslagern f drehbar gelagert ist. Über ihrer perforierten unteren Hälfte ist außen an ihrem Mantel das ringförmige Turbinenlaufrad g befestigt. Diesem gegenüber ist am Gehäusemantel ein ringförmiges Rohrstück h festgeklemmt; das mehrere gegen das Turbinenlaufrad g gerichtete Strahldüsen i hat und mit einem Anschlußstutzen k den Gehäusemantel durchsetzt. Durch einen den Stutzen k mit einer Wasserleitung verbindenden Gummischlauch kann dem Ringrohr h Druckwasser zugeführt werden; das aus dem Ringrohr h durch dessen Düsen i gegen die Schaufelung des Turbinenlaufrades strömt und dadurch die Schleudertrommel c in Drehung versetzt. Die aus dem Schleudergut ausgeschleuderte Lauge sammelt sich im unteren Teil des Gehäuses, fließt durch einen an diesem vorgesehenen Abflußstutzen i nach außen und kann dort für sich aufgefangen werden. Das verbrauchte Druckwasser wird durch eine dicht unterhalb des Turbinenlaufrades g am Gehäusemantel befestigte Auffangrinne m ebenfalls gesondert aufgefangen und durch einen Ablaufstutzen n nach außen in ein Gefäß geleitet. Die Schleudermaschine ist mittels dreier gemäß der Erfindung gestalteter runder Gummifüße o, die gleichmäßig verteilt unten an dem Gehäusesockel u sitzen, lose auf dem Boden lagerbar. Die Gummifüße o sind in ihrem unteren Teil als Saugnapf p ausgebildet und sitzen (bei der Lagerung) mit ihrer ringförmigen unteren Stirnfläche auf dem Boden auf. Der Boden des Saugnapfes p geht allmählich in einen zentrisch angeordneten, nach oben gerichteten Halsteil q über, dessen Durchmesser nur etwa 1/3 so groß ist wie der Durchmesser des Saugnapfteiles p. Die *aMung des letzteren ist an ihrem Außenumfang zylindrisch gestaltet und läuft unten in einen schmalen Umfangsflansch y aus, während die innere Umfangsfläche des Saugnapfes kegelig ist und sich nach oben erweitert, so daß die innere Wandungsfläche und die Bäsisfläche des Saugnapfes im Längsschnitt einen spitzen Winkel bilden. Der Halsteil q des Saugnapfes hat die zentrisch angeordnete, oben offene zylindrische Bohrung s, mit welcher der Gumruifuß o auf einen von drei unten am Gehäusesockel u der Schleudermaschine befestigten, nach abwärts gerichteten Bolzen t, die im Durchmesser um ein geringes größer bemessen sind als die Bohrung s des Saugnapfhalses q, mit Spannung aufgesteckt ist.
- Wird die mit den Gummifüßen o bewehrte Schleudermaschine auf den Boden aufgesetzt, so werden durch das Gewicht der Schleudermaschine die Gummifüße o unter gleichzeitig erfolgendem geringem Eindrücken ihres Saugnapfbodens mit der ringförmigen Basisfläche ihrer Saugnapfwandungen p fest und dicht auf den Boden aufgepreßt, so daß die Hohlräume der Saugnäpfe p zusammen mit dem Boden elastische Luftkissen bilden. Die Gummifüße o haben sich in diesem Zustande am Boden festgesaugt und können jetzt nur durch einen erheblichen Kraftaufwand vom Boden abgezogen werden. Die dann in Betrieb gesetzte Schleudermaschine bleibt unverrückbar an ihrem Standort stehen. Die dabei, besonders bei Beginn und am Ende der Drehung der Schleudertrommel auftretenden Eigenschwingungen werden durch den Halsteil q der Gummifüße auf deren Saugnapfboden übertragen und nahezu ausschließlich von diesem absorbiert. Der unten an der Wandung der Saugnapfteile nach außen ragende dünne Umfangsflansch r und die im Längsschnitt des Saugnapfes spitzwinklige Gestaltung von unterer Stirnfläche und innerer Umfangsfläche der Saugnapfwandung begünstigen dabei die wirksame Abdichtung des Saugnapfteiles p der Gummifüße o auf der Bodenfläche.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen und Apparaten, insbesondere von nicht standortfesten Wäscheschleudermaschinen, auf dem Boden oder auf einem Fundament, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine oder der Apparat mittels unten an deren Sockel befestigter elastischer Gummifüße (o) auf dem Boden oder Fundament gelagert ist, deren unterer Teil als ein nach unten offener Saugnapf (p) ausgebildet ist, mittels dessen unterer Stirnfläche die Gummifüße (o) durch das Gewicht der Maschine oder des Apparates dicht und unter Bildung eines Luftkissens auf den Boden oder das Fundament aufgepreßt werden und sich darauf festsaugen, so daß sie unverrückbar auf ihrer Standfläche stehenbleiben und die Eigenschwingungen der Maschine oder des Apparates absorbieren.
- 2. Lagerung von Maschinen und Apparaten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (q) der Gummifüße (o) im Umfang erheblich geringer bemessen ist als deren unterer Saugnapfteil (p).
- 3. Lagerung von Maschinen und Apparaten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, äaß die rundgestalteten Gummifüße (o) vom Boden ihres Saugnapfteiles (p) an allmählich in einen im Durchmesser erheblich kleiner als dieser bemessenen zylindrischen Halsteil (q) mit zentraler, oben offener Bohrung (s) übergehen, mittels welcher die Gummifüße auf im Durchmesser etwas größer als die Bohrung des Halsteiles bemessene Bolzen (t), die an der Maschine oder am Apparat unten vorstehen, mit Spannung aufgesteckt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56024A DE809736C (de) | 1949-09-27 | 1949-09-27 | Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen oder Apparaten auf dem Boden oder auf einem Fundament |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP56024A DE809736C (de) | 1949-09-27 | 1949-09-27 | Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen oder Apparaten auf dem Boden oder auf einem Fundament |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809736C true DE809736C (de) | 1951-08-02 |
Family
ID=7388153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP56024A Expired DE809736C (de) | 1949-09-27 | 1949-09-27 | Lagerung von im Betrieb stark vibrierenden Maschinen oder Apparaten auf dem Boden oder auf einem Fundament |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE809736C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283004A (en) * | 1979-08-15 | 1981-08-11 | Baxter Travenol Laboratories, Inc. | Vibration attenuation support assembly for a centrifugal liquid processing apparatus |
-
1949
- 1949-09-27 DE DEP56024A patent/DE809736C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4283004A (en) * | 1979-08-15 | 1981-08-11 | Baxter Travenol Laboratories, Inc. | Vibration attenuation support assembly for a centrifugal liquid processing apparatus |
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