DE809357C - Spritzgusspresse - Google Patents
SpritzgusspresseInfo
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- DE809357C DE809357C DEP33184A DEP0033184A DE809357C DE 809357 C DE809357 C DE 809357C DE P33184 A DEP33184 A DE P33184A DE P0033184 A DEP0033184 A DE P0033184A DE 809357 C DE809357 C DE 809357C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/46—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
- B29C45/53—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
-
- Der Spritzguß hat sicht der Technik insbesondere zur Herstellung von kleinen Massenartikeln, vorwiegend aus thermoplastischen Kunststoffen, eingebürgert. Auch zur Herstellung von Kunstzähnen aus Kunststoffen hat man schon das Spritzgußverfahren verwendet. Das Verfahren ist in jeder Weise vorteilhaft, wenn es sich darum handelt, eine große Anzahl von Einzelteilen zu spritzen. In den Fällen jedoch, wo nur ein Einzelteil gespritzt werden soll, beispielsweise ein Zahnersatzstück oder ein Kunstauge o. dgl., ist es unvorteilhaft, die normale Spritzgußpresse anzuwenden, da für die Herstellung eines einzelnen Stückes besondere Anforderungen, z. B. hinsichtlich der Färbung, der Härte oder des Glanzes, zu beachten sind.
- Man müßte in diesem Falle die benötigte kleine Menge des zu verpressenden Kunststoffes zunächst rnit der gewünschten Menge Farbstoff o. dgl. in einer besonderen Heizvorrichtung bis zum Erweichungspunkt der Masse erhitzen, das Gemisch homogenisieren, schließlich in die Spritzgußpresse bringen und danach verspritzen.
- Es wurde nun gefunden, daß eine Spritzgußpresse, deren Kolben mit mindestens einer Durchbohrung versehen ist, die von der dem Zylinderboden zugekehrten Stirnwand des Kolbens zu der Stelle des Kolbenmantels führt, an der, bei in den Zylinder eingeführtem Kolben, die Einführungsstelle des zu veIpressenden Rohstoffs in die Kolbenpresse liegt, die Mischung und Verspritzung in ein und derselben Vorrichtung durchgeführt werden kann. Man verfährt dabei in folgender Weise: In den Einfülltrichter der Kolbenpresse bnngt man den zu verpressenden Kunststoff nebst den Zusatzstoffen, beispielsweise den benötigten Farbstoffen, zieht den Kolben zurück, so daß die Masse aus dem Einfülltrichter in den Zylinder, der inzwischen auf die notwendige Temperatur angeheizt ist, fällt, verschließt die Spritzdüse des Kolbens und bewegt den Kolben in Richtung auf die verschlossene Düse zu. Das eingefüllte Material wird nunmehr durch die Durchbohrung des Kolbens in den Einfülltrichter zurückgepreßt. Durch mehrmaliges Hinundherbewegen des Kolbens wird das Material intensiv durchgemischt.
- Nach vollendeter Mischung wird der Kolben mit Hilfe einer Drehvorrichtung so weit gedreht, daß die Durchbohrung nicht mehr in den Einführungstrichte'r zurückfördern kann, der Verschluß der Düse entfernt und die Form an die Spritzöffnung angebracht. Wenn nunmehr der Kolben in die Presse in Richtung auf die Düse eingeführt wird, wird das homogenisierte Material in die Form eingespritzt, in der man es erstarren läßt.
- Die Drehvorrichtung des Kolbens wird zweckmäßigerweise als Handgriff ausgebildet, der es gestattet, den Kolben um I80° zu drehen.
- Die Heizung der Presse kann je nach den erforderlichen Temperaturen und den zur Verfügung stehenden Mitteln elektrisch, mit Gasheizung oder auch durch Heißwasser, -dampf oder Öl erfolgen.
- In der Zeichnung ist ein Anwendungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
- In dem Zylinder I, der mit einem Heizmantel 2 und einem Aufgabetrichter 3 ausgerüstet ist, kann der dichtschließende Kolben 4 mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Schubvorrichtung, z. B. einer Spindel, einem Luft- oder Preßwasserzylinder, Kniehebel oder auch einer Zahnradübersetzung, in der Längsrichtung hin und her bewegt und mittels des Handgriffes 5 gedreht werden. Am Zylinderboden 6 befindet sich eine Düse 7. In dem dem Zylinderboden 6 zugekehrten Teil des Kolbens 4 sind eine Siebplatte 8 oder deren mehrere sowie eini: Längsbohrung g mit zwei an diese anschließenden Querbohrungen 10 und II angeordnet.
- Die Vorrichtung wird folgendermaßen gehandhabt: Der Kolben wird bis zur gestrichelt gezeichneten Stellung ausgefahren, so daß die in den Trichter 3 mit einer entsprechenden Menge Farbstoff in den Zylinder eingefüllte thermoplastische Kunststoffmasse 12 vor den Kolben gelangen kann, wo sie infolge der Heizung in den plastischen Zustand übergeht. Sodann wird die Offnung der Düse 7 etwa mit Hilfe einer (nicht dargestellten) Druckplatte verschlossen und darauf der Kolben bis gegen den Zylinderboden 6 eingeschoben und wieder in die Ausgangsstellung zurückgezogen.
- Bei dem Druckhub wird die Kunststoffmasse 12 mit dem Farbstoff durch die Siebplatte und die Bohrungen 9, I0, II in die Einfüllöffnung 3 zurückgedrückt, während sie bei dem Saughub wieder in den Hubraum eingesaugt wird. Dieser Vorgang wird durch Hinundherbewegen des Kolbens so lange wiederholt, bis eine innige Vermischung der Kunststoffmasse mit dem Farbstoff eingetreten ist. Nachdem man sich durch einen Blick in den Aufgabetrichter 3 überzeugt hat, daß die ganze Masse eine gleichmäßige Färbung angenommen hat, wird der Kolben 4 in die gestrichelte Stellung gebracht und mit Hilfe des Handgriffes 5 zweckmäßig um I80" gedreht, die Druckplatte von der Düse entfernt und an ihre Stelle eine (nicht dargestellte) Form angebracht und die fertig gefärbte Masse mit Hilfe des Kolbens durch die nun freigegebene Düse 7 in die Form eingespritzt, wo sie erhärtet.
- P VTENTANSPR0CHE: I. Spritzguß-Kolbenpresse, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (4) mit mindestens einer Durchbohrung (g) versehen ist, die von der dem Zylinderboden (6) zugekehrten Stirnwand des Kolbens zu der Stelle des Kolbenmantels führt, an der, bei in den Zylinder eingeführtem Kolben, die Einführungsstelle des zu verpressenden Rohstoffs in die Kolbenpresse liegt.
Claims (1)
- 2. Spritzguß-Kolbenpresse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben mit einer Drehvorrichtung (5) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP33184A DE809357C (de) | 1949-02-04 | 1949-02-04 | Spritzgusspresse |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEP33184A DE809357C (de) | 1949-02-04 | 1949-02-04 | Spritzgusspresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809357C true DE809357C (de) | 1951-07-30 |
Family
ID=7373106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP33184A Expired DE809357C (de) | 1949-02-04 | 1949-02-04 | Spritzgusspresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE809357C (de) |
-
1949
- 1949-02-04 DE DEP33184A patent/DE809357C/de not_active Expired
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