DE808477C - Brenner fuer Ausbrennarbeiten - Google Patents

Brenner fuer Ausbrennarbeiten

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DE808477C
DE808477C DEP34454A DEP0034454A DE808477C DE 808477 C DE808477 C DE 808477C DE P34454 A DEP34454 A DE P34454A DE P0034454 A DEP0034454 A DE P0034454A DE 808477 C DE808477 C DE 808477C
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burners
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G11/00Cleaning by combustion, e.g. using squibs, using travelling burners
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J3/00Removing solid residues from passages or chambers beyond the fire, e.g. from flues by soot blowers
    • F23J3/02Cleaning furnace tubes; Cleaning flues or chimneys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Bei den Brennern, die zur Entferliung von Verbrennungsrückständen aus den Heizräumen von Kesseln dienen, haben sich Vorrichtungen zur Herabsetzung der Flammentemperatur als notwendig erwiesen, weil die heißesten Teile der Acetylen-Sauerstoffflamme oder ähnlicher Gebläseflammen leicht imstande sind, die metallischen Kesselwände zu beschädigen. Das Patent 6.15 373 schlägt deshalb vor, die Brenner so zu bauen, daß ihre Düsen von gekühlten und die Flammen leitenden Wänden umgeben sind, was mit Hilfe von Kühlwasser, das in besonderen Kühlmittelräumen und -leitungen die Brennerköpfe durchfließt, erreicht werden soll. Solche Brenner sind aber sehr unhandlich und für feingliedrige Kessel infolgedessen ungeeignet, sie sind außerdem unwirtschaftlich, weil das Kühlmittel viel Wärme wegführt. Andererseits ist auch die bei jedem beliebigen Brennerkopf vorhandene oberflächliche Luftkühlung durch die im Zuge der Flammen streichende Luft nicht ausreichend, um die vor der Spitze des Flammenkerns befindlichen heißesten Teile der Flamme unschädlich zu machen.
  • Es wurde nun gefunden, daß die Temperatur der die Kesselwände berührenden Flammenteile in beabsichtigter Weise herabgesetzt werden kann, wenn beim Durchströmen der frei und geradlinig ausströmenden Flamme durch eine den Brennerdüsen vorgesetzte Kammer den heißen Gasen über den Bedarf an Verbrennungsluft hinausgehende Luftmengen niederer Temperatur, z. B. von Zimmertemperatur, zugeführt werden. An Stelle von Luft können auch andere nicht brennbare Gase, wie Kohlensäure oder Stickstoff, verwendet werden. Die Zufuhr der Luft kann durch Einblasen in die Kammer unter Überdruck geschehen, besonders vorteilhaft aber durch die Saugwirkung, die von der Flamme selbst beim Durchströmen der Kammer hervorgebracht wird. Eine geeignete Saugwirkung wird z. B. erzielt, wenn die Flamme durch eine Kammer strömt, die durch ein aus hitzebeständigen Stoffen gebautes, die Brennerdüse umgebendes ringsförmiges Saugrohr 2@ mit Luftzuführungen 3 gebildet wird (Abb. i). Durch den im Vergleich zur Brennerdüse i größeren Querschnitt des Saugrohrs wird die Flammenführung nicht beeinflußt. Durch den zwischen Brennerdüse und Saugrohr gebildeten ringförmigen Luftspalt zunächst umgibt und sich dann mit wobei unter Temperaturausgleich zunmischt. Bei Brennerköpfen mit mehreren Brennerdüsen kann (Abb. 2) an Stelle mehrerer Saugrohre ein einziges Saugrohr verwendet werden. Andere Formen der flammendurchströmten Kammer erfüllen denselben Zweck, z. B. zwei parallele Platten 4 und 5 (Abb. 3 und 4) ; solche Formen haben den unter Umständen wichtigen Vorteil, daß durch eine andere Vera teilung der angesaugten Luft andersgestaltete Arbeitsflammen erzielt werden. Durch verschiedene Stellung der Saugrohre zur Flammenachse läßt sich die Gestalt der Flammen gleichfalls abwandeln (Abb. 5 und 6).
  • Ein weiterer Vorteil der flammendurchströmten Kammer besteht in der räumlichen Trennung der Flamme vom Außenraum. Form und Größe der Kammer können dementsprechend so ausgebildet werden, daß dieser Vorteil besonders hervortritt. Dies ist z. B. der Fall bei einem Saugrohr, das die heißesten Teile der Flamme bis über die Spitze des Flammenkerns in sich aufnimmt und dadurch zusammen mit der Kühlwirkung der angesaugten Luft eine doppelte Sicherheit gegen Beschädigung metallischer Kesselwände durch die Gebläseflamme bietet. Alle erfindungsgemäß gebauten Brenner haben außerdem den wirtschaftlichen Vorteil, daß der Wärmeinhalt des Brenngases restlos für das Ausbrennen zur Verfügung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brenner für Ausbrennarbeiten an Heizflächen mit die Brennerdüse umgebenden Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerflamme von einer ringsum geschlossenen oder mit unterbrochenen Seitenwänden gebauten Kammer umgeben ist, welche vorzugsweise weder gekühlt ist, noch die Brennerflamme leitet und in welche zusätzliche Kühlluft unter Überdruck eingeführt oder von der Brennerflamme# durch den zwischen Brennerdüse und Kammer verbleibenden Luftspalt injektorartig angesaugt wird. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 615 373.
DEP34454A 1949-02-18 1949-02-18 Brenner fuer Ausbrennarbeiten Expired DE808477C (de)

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DE808477C true DE808477C (de) 1951-07-16

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063743B (de) * 1954-11-12 1959-08-20 Gerhard Kutter Vorrichtung zum Ausbrennen bzw. Trocknen von Haushalts- und Industrieschornsteinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE615373C (de) * 1932-11-02 1935-07-03 Zeitler & Co Brenner zum Entfernen von Verbrennungsrueckstaenden

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE615373C (de) * 1932-11-02 1935-07-03 Zeitler & Co Brenner zum Entfernen von Verbrennungsrueckstaenden

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DE1063743B (de) * 1954-11-12 1959-08-20 Gerhard Kutter Vorrichtung zum Ausbrennen bzw. Trocknen von Haushalts- und Industrieschornsteinen

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