DE80827C - - Google Patents

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DE80827C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
    • A47C20/043Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination by means of peg-and-notch or pawl-and-ratchet mechanism

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nicht allein die Verstellbarkeit der Rückenlehne an Ruhebetten bezw. Sesseln, sondern die Anordnung dieser Verstellbarkeit in der Weise, dafs die Verstellung von der den Lehnstuhl u. s. w. benutzenden Person in liegender oder sitzender Lage bewirkt werden kann. Ferner ist für Ruhebetten, Sophas und Sessel an der hinteren Sitzfläche bei der Rückenlehne ein bewegliches Zwischenstück so eingeschaltet, dafs namentlich bei der Stellung der Rückenlehne in mehr sitzender Lage dieses Zwischenstück einen allmäligeren Uebergang der Sitz- und Rückenlehnfläche herstellt und dem Liegenden dadurch eine bequemere Lage gestattet.
In der Zeichnung ist ein Ruhebett A abgebildet. Die Fig. 1 bis 3 veranschaulichen je einen Längenschnitt durch dasselbe in drei verschieden schrägen Lagen der Rückenlehne C, des Zwischenstückes B und der Armlehne £>, Fig. 4 ist ein Grundrifs, Fig. 5 ein Querschnitt des Ruhebettes. Die Fig. 6 bis 12 sind in gröfserem Mafsstabe gezeichnet; es stellen die Fig. 6 bis 9 die Vorrichtung dar, mittels welcher die Verstellung der Rückenlehne bewirkt wird, während die Fig. 10 bis 12 zwei verschiedene Arten der Anordnung zum Verstellen des Zwischenstückes B zeigen, die selbsttätig beim Verstellen des Kopfpolsters bethätigt werden.
Die beiden Armlehnen D sind mit dem Rückenlehngestell C gelenkig verbunden und ruhen auf den verticalen Stützen α auf, die am Gestell A befestigt sind. An der inneren Seite der beiden, unten hohlen Armlehnen D sind gezahnte Stellschienen E angebracht, die mit ihren Zähnen e e in je einen Sperrzahn f, der oben auf den Stützen α des Gestelles A befestigt ist, eingreifen. Unten, seitlich an dem Sperrzahn f anliegend, sind an den Armlehnen D Schienen g angebracht, die einen Führungsschlitz zwischen sich freilassen und das Heben der Armlehnen so weit gestatten, dafs zum Zwecke des Verstellens deren gezahnte Stellschienen E aufser Eingriff mit dem oben verbreiterten Sperrzahn f gebracht, aber doch nicht vollständig herausgehoben werden können, da die Schienen g an den unteren Theil des oben verbreiterten Sperrzahnes f anschlagen und das weitere Heben der Armlehnen verhindern. Damit die Armlehnen vollständig auszuheben sind, ist am vorderen losen • Ende derselben der zwischen den Führungsschienen g befindliche Schlitz auf etwas mehr als die Sperrzahnbreite erweitert, derart, dafs, sobald die Armlehne mit ihrer unteren Schlitzerweiterung über dem Sperrzahn f liegt, sie vollständig ausgehoben werden kann. Damit dies jedoch nicht etwa selbstthätig und unerwünscht erfolgt, ist am unteren Theile der Armlehne ein Drehbügel h so angeordnet, dafs, sobald derselbe eine Lage quer zur Armlehne hat, er an den Sperrzahn f anschlägt, bevor derselbe bezw. seine Verbreiterung über dem erweiterten Schlitz an den Führungsschienen g liegt; wird jedoch dem Drehbügel die in Fig. 7 punktirt gezeichnete Lage gegeben, so steht einem Ausheben der Armlehnen kein Hindernifs mehr im Wege.
Soll die Verstellung des Kopfpolsters bezw. der Rückenlehne nur durch Aufheben von einer Armlehne erfolgen, so werden deren
Scharnierzapfen c durch eine
durchgehende Achse ersetzt, an denen die Armlehnen festgekeilt sind und welche in an dem Rückenlehngestell C befestigten Flacheisenbändern c1 drehbar gelagert ist. Wird nun eine der beiden Armlehnen D gehoben, so wird gleichzeitig die andere mitgehoben. Die durchgehende Achse wird selbstverständlich in solcher Weise angeordnet, dafs die Wirkung des Polsters der Rückenlehne nicht beeinträchtigt wird.
Das Zwischenstück B ist mit dem Ruhebett gelenkig mittels des Scharniers i verbunden. Wird das Kopfpolster C gesenkt, so greifen ein eventuell auch mehrere an demselben befestigte Arme k unter den Mittelstückrahmen B und heben den letzteren derart, dafs zwischen Lehn- und Sitzpolsterflächen eine den Uebergang vermittelnde Fläche geschaffen wird. Anstatt der Arme k kann der Kopfpolsterrahmen C auch durch ein weiteres, in Schlitzen bewegliches Scharnier i1 mit dem Zwischenstückrahmen B verbunden werden (Fig. 12).
Die Hebung des Zwischenstückes B bei Verstellung des Kopfpolsters C kann auch noch in anderer als den beiden vorn beschriebenen Arten bewirkt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Einstellvorrichtung der Rückenlehne von Ruhebetten, Sophas, Sesseln oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die an ersterer gelenkig befestigten Armlehnen (D) mittels ihrer innen gelagerten Zahnleisten (E) über den Sperrzahn (f) der feststehenden Armlehnenstützen (a) fassen, wodurch die Einstellung der Rückenlehne von der das Ruhemöbel benutzenden Person ohne Weiteres erfolgen kann.
    An der unter 1. gekennzeichneten Einstellvorrichtung die gelenkige Anordnung eines Zwischenpolsters B zwischen Rückenlehne (C) und Polstertheil (A) derart, dafs dasselbe je nach der der Rückenlehne gegebenen Schräglage mehr oder weniger selbstthätig ansteigt, um einen das bequemere Liegen erleichternden Uebergang zwischen der Lehne C und dem Ruhepolster A zu schaffen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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