DE808080C - Nietvorrichtung - Google Patents

Nietvorrichtung

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DE808080C
DE808080C DEP24842A DEP0024842A DE808080C DE 808080 C DE808080 C DE 808080C DE P24842 A DEP24842 A DE P24842A DE P0024842 A DEP0024842 A DE P0024842A DE 808080 C DE808080 C DE 808080C
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DE
Germany
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arms
arm
clamping
head
riveting
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Expired
Application number
DEP24842A
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English (en)
Inventor
Evan Meirion Arthur
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/38Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting
    • B21J15/386Pliers for riveting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/14Riveting machines specially adapted for riveting specific articles, e.g. brake lining machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/36Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Nietvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Nietvorrichtung mit einer Auflage für den Nietkopf, einer Klemmvorrichtung zum Zusammenhalten der zu vernietenden Teile sowie Mitteln zum Stauchen des Nietes und betrifft insbesondere eine Nietvorrichtung zum Annieten von Bremsbelägen auf Bremsbacken o. dgl., die einfach in der Ausführung ist und sich zum Setzen von Nieten an schwer zugänglichen Stellen, etwa in der Ecke zweier Wände, besonders eignet.
  • Erfindungsgemäß hat die neue Nietvorrichtung zwei aneinandergelenkte Arme oder Schenkel mit je einer Klemmbacke an den Schwenkenden, von denen die eine den Nietkopf an der einen Seite der zu vernietenden Teile hält, während die andere Klemmbacke durch einen Stellnocken auf die andere Seite dieser Teile anpreßbar ist, so daß also der Nietkopf fest an diesen Teilen gehalten ist und einen Hammerkopf angelenkt aufnimmt, der in einem Schlitz oder zwischen den Seitenwänden des Klemmschenkels geführt ist, bis zu dessen Klemmbackenende reicht und in der angesetzten Klemmstellung der Vorrichtung über dem Nietschaft liegt. Die Klemmschenkel haben zweckmäßig U-förmigen.Querschnitt, wobei der Hammerkopf zwischen den Schenkeln des einen Backenarms angelenkt ist, der in diesem Bereich gegabelt und beiderseits an dem Hammerkopf vorbeigeführt ist. Die Spannvorrichtung für die beiden Klemmschenkel besteht vorteilhaft aus einem die beiden Schenkel durchsetzenden Bolzen, der an einem Ende auf einem angeschnittenen Gewinde eine von außen sich gegen den einen Klemmschenkel. legende Stellmutter trägt und an dem Gegenende einen drehbaren Exzenternocken aufnimmt, dem an dem anderen Klemmschenkel ein Gegenlager zugeordnet ist. Die Offnungsweite der beiden Klemmschenket kann somit auf die Stärke der zu vernietenden Teile abgestellt werden.
  • Die neue Nietvorrichtung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es, zeigt Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht bei teilweise aufgebrochenem Klemmschenkel, Fig. 3 im Schaubild eine Teilansicht der Vorrichtung beim Setzen eines Nietes an einer Bremsbacke und Fig. 4 und 5 je einen Schnitt nach den Linien x-x bzw. y-y der Fig. i.
  • Die Nietvorrichtung besteht aus zwei Armen i, 2, die durch einen Bolzen 3 aneinandergelenkt sind, wobei der Bolzen 3 an einem Ansatz 211 des Arms 2 angreift. Die Arme 1, 2 sind aus Flachmaterial in U-Form gebogen, und der Ansatz 2a ist durch Niete 4 zwischen den Schenkeln des Arms 2 gehalten. Der Rücken des, Arms 2 ist am hinteren Ende abgeschnitten, so daß sich zwei Seitenteile ergeben, zwischen denen der Ansatz 2a liegt. Der Ansatz 2,1 hat eine Anzahl von Bohrungen 5 für den Bolzen 3, so daß also die Spannweite der Vorrichtung der Stärke der zu vernietenden Teile angepaßt werden kann.
  • In das vordere Ende des Arms 2 ist ein Metallstück 6 eingesetzt, das eine Klemmbacke bildet und eine Gewindebohrung 7 zur auswechselbaren Aufnahme eines Amboßstifts 8 hat. Auf diesem werden die zu setzenden Niete 9 etwa zum Annieten des Bremsbelags io auf die Bremsbacke i i (Fig. 3) aufgesteckt. Durch die Auswechselbarkeit des Ambosses 8 kann die jeweils für die zu setzenden Niete in Betracht kommende Amboßgröße eingesetzt werden. Die gerade nicht gebrauchten Amboßstifte 8 werden in Schraublöchern der Klemme 2 bereitgehalten.
  • Das vordere Ende des; Arms i bildet die Gegenbacke und nimmt an einem Bolzen i2a einen Hammerkopf 12 schwenkbar auf. Die Klemmbacke 13 ist dabei teilweise aufgeschnitten, so daß der Hammerkopf 12 zwischen den beiden Schenkeln 14 gehalten und geführt ist. Der Hammerkopf 12 reicht von seiner Anlenkung 12a bis zum vorderen Ende der beiden Führungslaschen 14, so daß er auch an deren Klemmende arbeiten kann.
  • Die beiden Arme 1, 2 sind in der Grundstellung durch eine Spreizfeder 15 gehalten, die sich gegen die Innenseiten derArmei, 2 legt. DieOffenstellung der Klemmbacken ist durch einen Bolzen 16 bestimmt, der Durchbohrungen der Arme 1, 2 durchsetzt und eine den Arm 2 unterfassende Stellmutter 17 trägt. Das Gegenende des Bolzens 16 trägt einen Kopf 18, der zwischen den Wänden des U-förmigen Klemmarms i geführt ist und einen Schlitz in dessen Steg durchsetzt. Dieser Schlitz ist dadurch geschaffen, daß der Steg im Bereich des Bolzenkopfs 18 aufgeschnitten und zu Seitenführungen i9 aufgebogen ist. Die Kanten 2o dieser Aufbiegungen i9 bilden Widerlager für die Exzenterscheiben 21 eines Stellhebels 23, der durch einen Bolzen 22 an dem Kopf 18 angelenkt ist. Durch die Feder 15 ist der Schenkel i in der oberen Endstellung gehalten, so daß also der Exzenterhebel 23 mit den Scheiben 21 auf den Aufbiegungen i9, 20 gehalten ist, die damit die Offnungss.tellung des Arms i begrenzen.
  • Zum Zusammenpressen der Bremsenteile io, i i nach Fig. 3 vor dem Vernieten wird nach dem Ansetzen der Vorrichtung der Exzenterhebel 23 so weit verschwenkt, bis die obere Klemmbacke 13 sich gegen die Bremsbacke i i und der Amboß 8 sich gegen den Kopf des Niets 9 legen. Durch Einstellen der Mutter 1 7 kann die Grundstellung des Arms i so eingeregelt werden, daß auch bei wechselnder Stärke der zu vernietenden Teile der Arm i durch den Exzenterhebel 21, 23 in die Klemmstellung verbracht werden kann. Eine weitere Anpassungsmöglichkeit ist durch die Anlenkung des Arms i in den verschiedenen Löchern 5 des Teils 2" gegeben.
  • Der Schenkel 2 kann zwischen den Backen eines Schraubstocks 24 eingespannt werden, wobei eine Scheibe 25 sich auf diesen Backen abstützt. Nach dem Festklemmen der zu vernietenden Teile wird durch einen Schlag auf den Hammerkopf 12 die Vernietung bewirkt.
  • Die neue Vorrichtung ist äußerst einfach im Aufbau und lädt ein leichtes Vernieten zu. Die zu vernietenden Teile werden vor dem Nietvorgang aneinandergeklemmt, so daß also dieses Zusammenpressen nicht erst durch den Nietschaft während des Vernietens bewirkt wird. Der Hammerkopf ist so angelenkt und geführt, daß er achsgerecht auf den Nietschaft auftrifft. Da der Bremsbelag durch die Klemmwirkung der Arme 1, 2 fest auf der Bremsbacke gehalten ist, genügt ein festes Annieten des Stauchkopfes an der Bremsbacke, ohne daß durch das Vernieten erst die feste Anlage des Bremsbelags auf der Bremsbacke herbeigeführt werden muß. Der Hammerkopf 12 kann mit einem auswechselbaren Setzkopf 12d versehen sein, um die richtige Bildung des Nietkopfs zu gewährleisten. Dieser Kopf 12d kann eine ebene oder gewölbte Stirnfläche haben: er kann aber auch zum Teilen und Abbiegen eines massiven Nietschaftes oder zum Umbördeln eines hohlen Schaftes ausgebildet sein.
  • Die neue Vorrichtung kann für alle Nietarbeiten verwendet werden, und die Winkelform des Hammerkopfs lädt die Anwendung auch an schwer zugänglichen Stellen, etwa beim Annieten des Kupplungsbelags an die Kupplungsscheibe von Kraftfahrzeugen, zu.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nietvorrichtung mit zwei gelenkig miteinander verbundenen, an den freien Schenkelenden mit Döppern versehenen Armen, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Arme (2, 1) als Klemmbacken (6, 13) ausgebildet sind, von denen die eine Klemmbacke (6) ein Auflager (8) für den Nietkopf und die andere Klemmbacke (13) einen an dieser im Abstand von deren Ende angelenkten und in dieser geführten, sich bis zum Ende der Klemmbacke erstreckenden und dem Auflager an der anderen Klemmbacke zugeordneten Hammerkopf (12) aufweist und zwischen den beiden Armen eine Spannvorrichtung angeordnet ist.
  2. 2. Nietvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme U-förmigen Querschnitt aufweisen und der Hammerkopf (13) zwischen den Seitenwänden des einen an dieser Stelle gegabelten Arms geführt ist.
  3. 3. Nietvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Armen ein Bolzen 16 angeordnet ist, der an dem einen Ende eine den einen Arm von außen unterfassende Stellmutter trägt und an dem andern Ende einen sich von oben auf dem andern Arm abstützenden Exzenterhebel (21, 23) aufnimmt.
DEP24842A 1947-01-22 1948-12-15 Nietvorrichtung Expired DE808080C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB808080X 1947-01-22

Publications (1)

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DE808080C true DE808080C (de) 1951-07-09

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ID=10518600

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DEP24842A Expired DE808080C (de) 1947-01-22 1948-12-15 Nietvorrichtung

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