DE807334C - Binokulares Mikroskop - Google Patents

Binokulares Mikroskop

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DE807334C
DE807334C DEP22979D DEP0022979D DE807334C DE 807334 C DE807334 C DE 807334C DE P22979 D DEP22979 D DE P22979D DE P0022979 D DEP0022979 D DE P0022979D DE 807334 C DE807334 C DE 807334C
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DEP22979D
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Lothar Straub
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/18Arrangements with more than one light path, e.g. for comparing two specimens
    • G02B21/20Binocular arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Binokulares Mikroskop Zum körperhaften, plastischen Sehen, das eine Empfindung für die Tiefenstaffelung de: zu beobachtenden Gegenstandes hervorruft, sind binoktilare Mikroskope mit je einem Objektiv für jedes Auge bekannt. Das Vergrößerungsvermögen dieser Geräte ist jedoch beschränkt, cla die räumliche Nebeneinanderordnung der beiden Objektive ihrer Annäherung an den Gegenstand, die für stärkere Vergrößerungen sehr hoch sein muß, eine nicht mehr zu unterschreitende Grenze setzt. Man hat deshalb auch schon die Verwendung eine: Objektivs und eine hinter ihr vorgenommene Strahlengangtrennung für die beiden Okulare vorgeschlagen. Hierbei sind aber die von jedem Auge aufgenommenen Bilder identisch, da ja nur ein Objektiv vorhanden ist, so daß die für das plastische Sehen notwendige Projizierung zweier ähnlicher, aber nicht identischer Ansichten fehlt, wie <las beim natürlichen Sehen entsprechend der verschiedenen Stellung des Gegenstandes zu den beiden Augen oder, mit anderen Worten, der gegenseitigen Neigung der leiden Sehachsen der Fall ist.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird nun gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß zur Beobachttnig von Gegenständen, die für die zur Mikroskopie verwendeten Strahlenlängen durchlässig sind, insbesondere durchsichtigen Gegenständen, wie z. B. hauchdünnen Ge-,vebepräparaten, oder bei denen ein unsichtbares Strahlengebiet z. B. durch Fluoreszens sichtbar gemacht werden kann, das zweite Objektiv jenseits des Gegenstandes angeordnet ist. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß hierbei die rückseitige Ansicht der vorderen durchaus ähnlich und nur seitenverkehrt ist. Diese Seitenrichtungen lassen sich durch entsprechende Optiken bekannter Art ohne Schwierigkeiten in den getrennten Strahlengängen gleichrichten. Die Tiefe ist durch den optischen Schnitt der Sr'i"irfentiefe bei der starken N'ergröl3erung sehr klein, und die verkehrte zentralperspektivische Vergrößerung der Beobachtungsschichten wird durch die starke Optik bedeutungslos, zumal die Einzelprojektion sowieso flächenhaft ist. Die durch Vertauschung der Sehachsen erzeugte Pseudoskopie stört bei mikroskopischen Gegenständen nicht. Dadurch, daß sich die optischen Achsen der leiden Objektive im Gegenstand kreuzen, wobei der praktisch äußerst nutzbare Winkel ihrer gegenseitigen Neigung durch das tg-Verhältnis der Abbildungstiefe zum Gesichtshalbmesser in bekannter Form gegeben ist (durch Anwendung Von Öffnungsblerden läßt sich die Schärfentiefe Vergrößern), bietet somit die Erfindung die grundsätzlichen Voraussetzungen zur stereoskopischen Betrachtung, wobei nun aber auch die für eine sehr starke Vergrößerung notwendige hohe Annäherung des zweiten Objektivs an den Gegenstand möglich wird.
  • Zur Verwirklichung des Erfindungsgegenstandes sind Verschiedene Ausführungsformen möglich: So kann z. 13. der zu beobachtende Gegenstand senkrecht angeordnet «erden, so daß das -.Mikroskop finit seinen beiden getrennten Strahlengängen :Ummetrisch wird. Die übliche waagerechte An-Ordnung des Gegenstandes kann jedoch beibehalten %N-erden, wenn nur der zweite Strahlengang genüil:i der Erfindung durch Spiegelung dein zweiten Auge zugelenkt wird. Die dann entstehende Verschiedene höhe der Zwischenbilder wird in den beiden getrennten Strahlengängen durch optische Verlängerung oder Verkürzung der einen oder anderen Tubuslänge ausgeglichen, was mit bekannten Mitteln, wie z.13. Umkehrlinsen, Medien Von hohem Brechungsinder, Prismen, ohne weiteres erreichbar ist. Die Okulare sind ebenso wie die Ol)-jektive gleichartig. Die optischen Achsen der beiden Okulare können parallel oder konvergent sein. Zur Veränderung der Plastik ist die Neigung der optischen Achse des rückwärtigen Objektivs veränderbar.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der ein Ausführungsbeispiel darstellenden schematischen Zeichnung zu ersehen.
  • Oberhalb des zu beobachtenden durchsichtigen Gegenstandes i mit seinen Raumkoordinaten x, y, befindet sich das übliche Objektiv 2 und Okular 3. Die .r-Y-Achsen bieten sich darin dem Auge seitenverkehrt als .rt. Yi dar. Unterhalb des Gegenstandes i befindet sich das zweite Objektiv :4, dessen optische Achse die des Objektivs 2 in i kreuzt. Durch den Spiegel ; (Spiegelbild i', ,) wird der Strahlengang dem in Augenabstand 6 zum Okular 3 befindlichen Okular 7 zugeleitet, wobei der Abstand des Zwischenbildes x2', Y2 vom Okular 7 durch die Umkehrlinse 8 (korrigiertes System) der Vergrößerung i : i ausgeglichen wird, so daß Vor dem Okular 7 das Bild -r2. Y2 entsteht. Zur Gleichrichtung in beiden Okularen dient ein Umkehrprisma 9, so daß x,' gleichgerichtet x2 und y,' gleichgerichtet y2 wird.
  • Als Beleuchtung dient ein langgestreckter elliptischer Hohlspiegel io, in dessen einem Brennpunkt eine Punktlichtbirne t i seitlich angeordnet ist, die den im anderen Brennpunkt befindlichen Gegenstand i punktförmig beleuchtet. Statt dessen kann auch ein mit einem Objektiv verbundener Auflichtkondensor Verwendet «-erden.
  • Das Objektiv 2 mit Tubus A ist auf die Einstellebene i voti Objektiv 4 justiert und in Achsrichtung einstellbar. Nach seiner Einstellung auf diese Objektschicht i des Tubus B kann der Gegenstand i in Achsrichtung des Tubus A unter Beibehaltung der gemeinsamen Einstellebene Verschoben werden, wozu der Gegenstand i in einer ihm homogenen Immersionsoptik gehalten wird. Durch Veränderung des Winkels x läßt sich die Plastik durch die des Winkels ' der Augenabstand 6 Verändern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Binokulares Mikroskop mit je einem Olijektiv für jedes Auge. dadurch gekennzeichnet, daß ein Objektiv auf der einen Seite, insbesondere oberhalb, und das andere Objektiv auf der anderen Seite, insbesondere unterhalb des Objektes angeordnet sind.
  2. 2. b-Iikroskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die optischen Achsen der beiden Objektive iin Gegenstand kreuzen.
  3. 3. Mikroskop nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der optischen Achse des einen der beiden 0hiektive veränderbar ist. d.
  4. Mikroskop nach Anspruch i. gekennzeichnet durch -Mittel, die den zweiten Strahlengang durch Spiegelung dein zweiten Auge zulenken.
  5. 5. Mikroskop nach Anspruch .4, gekennzeichnet durch Mittel, die die verschiedene Höhe der Zwischenbilder in den beiden getrennten Strahlengängen durch optische Verlängerung oder Verkürzung der einen oder anderen Tubuslänge ausgleichen.
  6. 6. -Mikroskop nach-:@nspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel, die die Seitenrichtung der Bilder in den beiden Tuben unter Vernachlässigung ihrer Tiefenrichtung gleichrichten.
  7. 7. Mikroskop nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine seitlich angeordnete Beleuchtung, z. B. mittels eines elliptischen Hohlspiegels mit Punktlichtbirne im Brennpunkt. B. -Mikroskop nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in einer Immersionsoptik gehaltene Objekt und ein Objektiv Verstellbar sind.
DEP22979D 1948-11-28 1948-11-28 Binokulares Mikroskop Expired DE807334C (de)

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DE807334C true DE807334C (de) 1951-06-28

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