DE805738C - Viergang-Schaltgetriebe, insbesondere fuer Kraftraeder - Google Patents

Viergang-Schaltgetriebe, insbesondere fuer Kraftraeder

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DE805738C
DE805738C DEP32572A DEP0032572A DE805738C DE 805738 C DE805738 C DE 805738C DE P32572 A DEP32572 A DE P32572A DE P0032572 A DEP0032572 A DE P0032572A DE 805738 C DE805738 C DE 805738C
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DE
Germany
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gear
gears
shifting
wheel
pairs
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Expired
Application number
DEP32572A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Herbert J Venediger
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HERBERT J VENEDIGER DR ING
Original Assignee
HERBERT J VENEDIGER DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Viergang-Schaltgetriebe, insbesondere für Krafträder Die Erfindung betrifft ein Viergang-Schaltgetriebe mit vier Räderpaaren, insbesondere für Krafträder, und besitzt die wesentlichen Merkmale, daß es einen direkten dritten Gang und einen ins Schnelle übersetzten vierten Gang aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß beim Schalten des zweiten und vierten Ganges zwei Schieberäder in der gleichen Richtung verschoben werden, während der erste und dritte Getriebegang durch die Verschiebung eines einzigen dieser Schieberäder geschaltet wird und wobei der vierte Gang oder Schnellgang durch die an den beiden Getriebegehäusewänden angeordneten Räderpaare übertragen wird und bei dem ferner bei allen Gangstufen sämtliche Räderpaare ständig im Eingriff bleiben.
  • Schaltgetriebe mit vier Getriebegängen und mit vier ständig im Eingriff bleibenden Räderpaaren werden an sich als bekannt vorausgesetzt. Bei den bekannten Viergang-Scltaltgetrieben für Krafträder ist die Anordnung jedoch so, daß der vierte Gang als direkter Gang arbeitet und daß alle übrigen Gangstufen untersetzt sind, d. h. die Drehzahl der Getriebehauptwelle herabgesetzt wird. Mit den bei einer solchen Gangabstufung erreichbaren Gesamtuntersetzungen zwischen Motorwelle und Hinterrad, die sich bei einem Kraftrad aus den Untersetzungsverhältnissen zwischen Motorwelle und Kupplung, zwischen Getriebehauptwelle und Getriebenebenwelle und schließlich zwischen Schaltgetriebe-Abtrieb und Hinterrad zusammensetzen, ist es zwar möglich, einem Kraftrad auf freier Strecke die seiner Motorstärke angemessene Höchstgeschwindigkeit zu verleihen und auftretende Steigungen zu überwinden, doch ergibt sich, insbesondere im Stadtverkehr, der erhebliche Mißstand, daß bei unregelmäßigem oder verlangsamtetn Verkehr fortgesetzt zwischen dem vierten und dritten Getriebegang gewechselt werden muß, um ein Stehenbleiben des Motors zu verhindern. Diese Erscheinung, die auch das Fahren von Kraftwagen erschwert, tritt in viel stärkerem Maße bei Krafträdern auf, da diese in der Regel nur mit einem Einzylinder- oder Zweizylindermotor ausgerüstet sind. Ein weiterer Mangel der bekannten Viergang-Schaltgetriebe von Krafträdern ist darin zu erblicken, daß beim Gangschalten mehrere Schieberäder oder Schaltmuffen bzw. ganze Radsätze in entgegengesetzten Richtungen gleichzeitig bzw. unmittelbar hintereinander verschoben werden müssen, was bei der Verwendung der jetzt allgemein üblichen Fußschaltungverwickelt aufgebaute Schaltautomaten, die sehr genau gefertigt sein müssen und deshalb sehr teuer kommen, erfordert.
  • Durch die Erfindung werden diese Mängel beseitigt. Erstens wird zu diesem Zweck der dritte Getriebegang als direkter Gang ausgebildet und der vierte Gang ins Schnelle übersetzt. Hierdurch wird eine weniger starke Gesamtuntersetzung zwischen Motorwelle und Hinterrad in diesen beiden Hauptfahrgängen mit dem Ergebnis erreicht, daß der dritte Gang im Stadtverkehr dauernd eingeschaltet bleiben kann und daß die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges auf freier Strecke gesteigert wird, während der Brennstoffverbrauch infolge der Verringerung der Motordrehzahl fällt. Zweitens ist nach der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß alle vier Räderpaare ständig im Eingriff bleiben und bei der Schaltung von zwei Getriebegängen nur zwei mit Schaltmuffen versehene Schieberäder in der gleichen Richtung verschoben werden, so daß ein gegenüber bisher wesentlich vereinfachter Schaltautomat verwendbar ist. Drittens ist es ein Merkmal der Erfindung, daß der vierte Gang durch die zwei den Getriebegehäusewänden benachbarten Räderpaare übertragen wird, so daß die höchstmögliche Laufruhe erreicht wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung, die einen Längsschnitt durch das neue Kraftrad-Schaltgetriebe zeigt, in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei befinden sich die vier Räderpaare in Leerlaufstellung.
  • Es bedeuten die Zahlen: i das Getriebegehäuse, 2 das Kupplungsgehäuse, 3 die Kupplung, 4 das Antriebs-Zahnrad, 5 die Getriebehauptwelle, 6 die Getriebenebenwelle, 7 und 8 das Kegelradpaar am Getriebeabtrieb, 9 die Antriebswelle für das Hinterrad, io und i i das Kegelradpaar der Hinterachse, 12 das Hinterradachsstück, 13 das Hinterrad.
  • Der Radsatz ist mit den Buchstaben a bis h bezeichnet. Auf der Getriebehauptwelle 5 ist das Zahnrad a fest aufgekeilt, die Räder b und d laufen lose drehbar auf (nicht dargestellten) Büchsen, während das Verschieberad c auf einem Keilprofil der Getriebehauptwelle 5 nach beiden Richtungen verschoben werden kann und mit Hilfe von Mitnehmerklauen abwechselnd mit den Losrädern b und d gekuppelt werden kann. Das Zahnrad d ist ferner mit Hilfe eines Rollenlagers drehbar im Getriebegehäuse i gelagert und mit dem Abtriebskegelrad 7 fest verkeilt.
  • Auf der Getriebenebenwelle 6 ist das Zahnrad h, welches ständig mit Zahnrad d kämmt, fest aufgekeilt, die ständig mit den Rädern a und c im Eingriff bleibenden Räder e und g laufen lose drehbar auf (nicht dargestellten) Büchsen, während das Verschieberad f auf einem Keilprofil der Getriebenebenwelle 6 nach beiden Richtungen verschoben werden kann und mit Hilfe von Mitnehmerklauen abwechselnd mit den Losrädern e und g gekuppelt wird.
  • Alle vier Gänge werden mit Hilfe der Verschieberäder c und f geschaltet, welche zu diesem Zweck die Schaltmuffen c' und f' aufweisen, in welche die beiden (nicht gezeichneten) Schaltgabeln eingreifen.
  • Der Schaltvorgang und der Kraftfluß von der Kupplung3 über die Getriebehauptwelle5, Getriebenebenwelle 6 und Zahnrad d auf das Abtriebskegelrad 7 geht folgendermaßen vor sich: i. Gang: Verschiebung von Rad f nach rechts und Kupplung mit Losrad g, welches dadurch fest mit der Nebenwelle 6 verbunden wird.
  • Kraf tfluß : 5-c-g-h-d-7.
  • 2. Gang: Verschiebung von Rad f nach links in Leerlaufstellung und anschließende Verschiebung von Rad c nach links und Kupplung desselben mit Losrad b, welches dadurch fest mit der Hauptwelle 5 verbunden wird.
  • Kraftfluß : 5-b-f-h-d-7.
  • 3. Gang: Verschiebung von Rad c nach rechts über die Leerlauf stellung hinaus und Kupplung mit Losrad d, welches dadurch fest mit der Hauptwelle 5 verbunden wird.
  • Kraftfluß: 5-7.
  • 4. Gang: Verschiebung von Rad c in Leerlaufstellung nach links und anschließende Verschiebung von Rad f nach links und Kupplung mit Losrad e, welches dadurch fest mit der Nebenwelle 6 verbunden wird.
  • Kraftfluß : 5-a-e-h-d-7.
  • Wie der Schaltvorgang und der Kraftfluß zeigen, werden bei der Schaltung der gleradzahligen Fahrgänge nur die beiden als Schieberäder ausgebildeten Zahnräder c und f verschoben, und zwar beide in der gleichen Richtung, während bei der Schaltung der ungeradzahligen Gänge nur jeweils ein Schieberad c bzw. f in ein und derselben Richtung verschoben werden braucht. Dies ermöglicht den Einbau eines sehr einfachen Schaltautomaten bei Fußschaltung, der z. B. mit Schrägnocken oder Schaltplatte an Stelle schwierig herstellbarer Schaltwalzen gestaltet werden kann.
  • Im vierten Gang oder Schnellgang wird der Kraftfluß durch die Räderpaare a-e und h-d hergestellt, die unmittelbar an der Gehäusewand liegen. Dies gewährleistet infolge Wegfall von Wellendurchbiegungen die größtmögliche Laufruhe. Das Viergang-Schaltgetriebe nach der Erfindung erreicht daher bei einer verbesserten Gangabstufung eine Vereinfachung des Aufbaues, einen besonders einfachen Schaltvorgang und eine große Laufruhe.
  • An die Stelle des Kegelradpaares 7, 8 kann in üblicher Weise auch ein Kettenrad treten, welches das Drehmoment mittels Zahnkette auf ein auf der Hinterachse sitzendes zweites Kettenrad überträgt. Das Viergang-Schaltgetriebe nach der Erfindung kann selbstverständlich auch für Kraftwagen oder sonstige Antriebe aller Art mit Vorteil verwendet werden und ist nicht auf die Benutzung bei Krafträdern beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Viergang-Schaltgetriebe, insbesondere für Krafträder, mit vier ständig im Eingriff befindlichen Räderpaaren, bei dem das kupplungsseitige erste Zahnradpaar aus einem mit der Getriebehauptwelle fest verbundenen Zahnrad und einem auf der Getriebenebenwelle lose drehbaren Zahnrad und das abtriebseitige letzte Zahnradpaar aus einem mit der Getriebenebenwelle fest verbundenen Zahnrad und einem sowohl auf der Getriebehauptwelle als auch im Getriebegehäuse selbst lose drehbar gelagerten Zahnrad besteht, welches das Drehmoment auf die Antriebseinrichtung der Fahrzeugräder weiterleitet, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden inneren Zahnradpaare (b-f und c-g) aus über Kreuz angeordneten, mit Schaltmuffen (c', f') und Mitnehmerklauen versehenen Verschiebezahnrädern (c, f) und aus zwei mit den beiden Verschiebezahnrädern ständig kämmenden, über Kreuz angeordneten, lose drehbaren Zahnrädern (b, g) bestehen und die einzelnen Räderpaare beim Schalten der Getriebegänge derart miteinander gekuppelt werden, daß der ins Schnelle übersetzte vierte Getriebegang (a-e-h-d) durch das kupplungsseitige erste Räderpaar (a-e) und das abtriebseitige letzte Räderpaar (la-d) übertragen wird, der dritte Getriebegang als direkter Gang ausgebildet ist und der erste und zweite Getriebegang durch eines der inneren Zahnräderpaare (c-g bzw. b-f) in Verbindung mit dem abtriebseitigen Zahnräderpaar (h-d) hergestellt wird. z. Viergang-Schaltgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verschiebezahnräder (c, f) bei der Schaltung der geradzahligen Gangstufen in der gleichen Richtung verschoben werden und daß die Schaltung der ungeradzahligen Gangstufen durch die Verschiebung eines einzigen Schieberades (c bzw. f) in unter sich gleicher Richtung erfolgt.
DEP32572A 1949-01-27 1949-01-27 Viergang-Schaltgetriebe, insbesondere fuer Kraftraeder Expired DE805738C (de)

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DE (1) DE805738C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4635506A (en) * 1982-10-15 1987-01-13 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Gearbox assembly for vehicles
US4735105A (en) * 1983-11-04 1988-04-05 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Transmission and drive arrangement for vehicle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4635506A (en) * 1982-10-15 1987-01-13 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Gearbox assembly for vehicles
US4735105A (en) * 1983-11-04 1988-04-05 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Transmission and drive arrangement for vehicle

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