DE80484C - - Google Patents

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DE80484C
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sleeve
bayonet
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/16Smallarms combined with thrusting or cutting weapons; Bayonets; Bayonet mounts
    • F41C27/18Bayonets; Bayonet mounts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Bajonett wird gewöhnlich, d. h. wenn es nicht benutzt werden soll, an der Seite des Gewehres umgeklappt getragen; für den Gebrauch braucht man es nur um i8o° in die Höhe zu klappen, dann stellt es sich durch besondere Feder- und Keilvorrichtung selbstthätig fest.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt das aufzupflanzende umklappbare Seitengewehr in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht und in Verbindung mit der auf das Gewehr aufzusetzenden Hülse dar, versehen mit Feder- und Keilvorrichtung. Fig. 3 bis 6 zeigen das Bajonett und die Feder- nebst Keilvorrichtung jedes für sich in Vorder- bezw. Seitenansicht. In Fig. 7 ist die Feststellvorrichtung der auf das Gewehr aufzusetzenden Hülse dargestellt und endlich zeigen Fig. 8 und 9 das auf das Gewehr aufgepflanzte Bajonett fertig zum Gebrauch bezw. an das Gewehr umgeklappt.
Das umklappbare Seitengewehr besitzt in der Mitte eine konisch zulaufende Oeffnung O, in welche ein an der Hülse H sitzender Vorsprung V eingreifen kann. Der Vorsprung V weist eine senkrecht zu der Oeffnung O stehende Oeffnung O1 auf; ebenso ist das Bajonett in senkrechter Richtung zu der Oeffnung O an beiden Seiten durchbohrt. Diese Oeffnungen O2 entsprechen der Gröfse nach den Oeffnungen O1 und sind beide zur Aufnahme der Keile K bestimmt. Die Keile K sind in den Klinken S drehbar angeordnet, welch letztere wieder an dem Bajonett selbst drehbar befestigt sind und durch die auf ihren unteren Enden festgenieteten Federn F, welche in den Aushöhlungen' h gegen das Bajonett drücken, in der in Fig. 1 dargestellten Lage festgehalten werden, so zwar, dafs, wenn der Vorsprung V durch die Oeffnung O getreten ist, die Keile K durch die Oeffnungen O2 und O1 hindurchragen und so eine feste Verbindung des Bajonetts mit der aufzusetzenden Hülse bewirken. Um das Bajonett von der Hülse zu lösen, drückt man nur gegen die untere Hälfte der Klinken S, wodurch die Keile K aus den Oeffnungen O2 O1 heraustreten müssen und die Verbindung zwischen Bajonett und Hülse gelöst wird. Hierauf klappt man das Bajonett um i8o° um, so dafs es sich an das Gewehr anlehnt, worauf es durch einen auf dem Gewehr angeordneten federnden Ring oder dergleichen festgelegt werden kann. Soll das Bajonett benutzt werden, so braucht man nur diese Verbindung zu lösen und das Bajonett aufzuklappen. Die Keile K springen infolge ihrer abgeschrägten Vorderseite (Fig. 6), welcher eine Abschrägung des Vorsprunges V auf beiden Seiten entspricht, selbstthätig über letztere über in die Oeffnung O1. Das Bajonett ist, wie schon vorher erwähnt, durch Scharniere mit der Hülse H verbunden. Letztere wird mit einem der Länge nach laufenden Einschnitt E, welcher oben rechtwinklig verläuft, über das Korn J übergeschoben und die Hülse so gedreht, dafs die Kimme in den rechtwinkligen Theil des Einschnittes tritt. Hierdurch ist die Hülse bezüglich ihrer Rechtsdrehung festgestellt. Damit sie sich aber auch beim Gebrauch des Bajonetts nicht links drehen kann, ist sie an ihrem unteren Rande mit einem dreieckigen Einschnitt D2 (Fig. 7) ver-

Claims (1)

  1. sehen, in welchen' ein im Innern des Gewehres angeordnetes und durch Federdruck bethä'tigtes Klötzchen D1 von entsprechender Form eingreift. Das Klötzchen D1 ist mit einem nach aufsen vorspringenden Flügel oder dergleichen versehen, um dasselbe, wenn man die Hülse lösen will, niederdrücken zu können.
    Die Hülse H trägt, wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, einen durch Scharnier verbundenen Deckel £), durch welchen man bei Regenwetter den Lauf vor Nässe schützen kann und der auch bei aufgepflanztem Bajonett ein Schiefsen gestattet.
    Der Bajonett mit Hülse verbindende Stift mufs so construirt sein, dafs ersteres leicht abgenommen werden kann, während die Hülse mit dem den Lauf schützenden Deckel auf dem Gewehr bleibt, so dafs man das Bajonett selbst an der Seite in einer Scheide tragen kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine am Gewehr anzubringende, umklappbare Stofswaffe (Bajonett), welche mit einer am Lauf zu befestigenden Hülse H drehbar verbunden ist und an letzterer mittelst eines in eine konische Oeffnung O der Stofswaffe eingreifenden Hülsenvorsprunges V dadurch festgestellt wird, dafs an der Stofswaffe angeordnete, unter Federdruck stehende Klinken SS mit ihren Keilen KK in eine Oeffnung O1 des Hülsenvorsprunges V eintreten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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