DE804658C - Uhr fuer Zonen- und Weltzeitgebrauch - Google Patents

Uhr fuer Zonen- und Weltzeitgebrauch

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DE804658C
DE804658C DEP37885D DEP0037885D DE804658C DE 804658 C DE804658 C DE 804658C DE P37885 D DEP37885 D DE P37885D DE P0037885 D DEP0037885 D DE P0037885D DE 804658 C DE804658 C DE 804658C
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DE
Germany
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time
zone
dial
clock
world time
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Expired
Application number
DEP37885D
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English (en)
Inventor
Bruno Steinmann
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Individual
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/22Arrangements for indicating different local apparent times; Universal time pieces
    • G04B19/223Arrangements for indicating different local apparent times; Universal time pieces with rotary disc, rotary bezel, or rotary dial

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

  • Uhr für Zonen- und Weltzeitgebrauch Allgemein bekannt und im Verkehr sind bisher die i 2-Stunden-\ ormaluhren, die normalerweise die jeweilige betreffende Zonenzeit anzeigen. Auch bekannt sind solche Uhren rnit einem 2d-Stunden-Zifferblatt.
  • Weiterhin bekannt geworden sind Uhren mit einem verhältnismäßig komplizierten Mechanismus, die zu einer. bestimmten Zonenzeit die Weltzeit anzeigen.
  • In der neueren Zeit sind Vorschläge bekannt geworden, um mit Hilfe einer Uhr sowohl die jeweilige Zonenzeit als auch Weltzeit sowie auch irgendwelche anderen Zonenzeiten der Erde anzugeben. Insbesondere hat Coudenhove-Kalergi eine Uhr vorgeschlagen, die als wesentliche Merkmale neben einem 12-Stunden-Zifferblatt für die jeweilige Zonenzeit zwölf Fenster aufweist, die über jeder einzelnen Zitier angebracht sind und durch die in den ersten r 2 Stunden alm-echselnd die ersten zwölf Buchstaben des Alphabetes und nach weiteren zwölf Stunden die zweiten zwölf Buchstaben des Alphabetes sichtbar «-erden. Die Verstellung dieser Buchstaben, die zur Kennzeichnung und Ablesung der Weltzeit dienen sollen, soll bei diesem Vorschlag automatisch durch die Uhr erfolgen.
  • Zum Umrechnen der eigenen Zonenzeit in die entsprechenden anderen Zonenzeiten wird dann neben dieser Weltzeit-Buchstabenskala noch zusätzlich ein verstellbarer Ring benutzt mit einem in umgekehrter Folge bezifferten r2-Stunden-Zifferblatt.
  • Demgegenüber macht es sich die Erfindung zur Aufgabe, eine Uhr zu schaffen, mit deren Hilfe es ohne einen komplizierten Mechanismus möglich ist, auf einfachste Weise neben der jeweiligen Zonenzeit gleichzeitig auch die Weltzeit ablesen zu können. Außerdem soll sie die Umrechnung der eigenen Zonenzeit in alle anderen gewünschten Zonenzeiten der Erde ermöglichen sowie umgekehrt die Umrechnung irgendeiner beliebigen Zonenzeit der Erde in die eigene Zonenzeit oder auch in die Weltzeit.
  • Der Zweck der Erfindung besteht darin, dem heutigen Bedürfnis des modernen Menschen in der Zeit des Flugzeuges, Radios und Telefons gerecht zu werden, das verlangt, daß man auf seiner eigenen Uhr ohne weiteres die Zonenzeiten, die für Geschäftspartner oderFreunde in anderenKontinenten oder auch nur in anderen Zonen maßgebend sind, sofort ablesen kann. Die Erfindung ermöglicht es, z. B. bei Programmen örtlich weit entfernter Radiostationen, die als Sendezeit ihre eigene Zonenzeit angeben, sofort festzustellen, zu welcher dieser fremden Zonenzeit entsprechenden eigenen Zonenzeit des Benutzers der Uhr dieses Programm nun tatsächlich gesendet wird. Gleichzeitig ermöglicht die Erfindung den richtigen Gebrauch aller evtl. in Zukunft einzuführenden internationalen Radioprogramme, Flugzeug-, Schiffs- und Eisenbahnfahrpläne auf Weltzeitbasis. Ebenso gestattet sie z. B. bei Telefongesprächen von Europa nach Amerika oder Ostasien die augenblickliche Zonenzeit des anzurufenden Gesprächspartners festzustellen.
  • Der Fortschritt der Erfindung besteht gegenüber den bisher bekannt gewordenen Ausführungen und Vorschlägen darin, daß sie ohne jedweden komplizierten '.Mechanismus arbeitet und ohne große Veränderungen in das bisherige Uhrensystem eingebaut werden kann. Eine solche Uhr kann genau so wie die bisher im Verkehr befindlichen Uhren klein und handlich und dabei in ihrer Ausführung einfach und billig sein. Außerdem ist die Einteilung der Weltzeitskala in 36o Grade in ihrer Anwendung einfacher und zweckentsprechender als die von Coudenhove-Kalergi vorgeschlagene Verwendung einer Buchstabenskala, da die neue Einteilung in natürlicher Weise der normalen Gradeinteilung der Erdkugel von 36o° entspricht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein 24-Stunden-Zifferblatt für jede beliebige Zonenzeit mit einem konzentrisch verstellbaren Ring mit einer gleichmäßig geteilten Skala fü Weltzeit verbunden ist, die gleichzeitig zur Ermittlung der entsprechenden, an anderen Orten herrschenden Zonenzeiten dient.
  • Besondere Erfindungsmerkmale sind dabei, daß die Weltzeitskala zwecks besserer Unterscheidungsmöglichkeit von der Zonenzeit nicht in Stunden, sondern in Grade, und zwar in 36o°, eingeteilt ist, wobei o° oder 36o° der Datumsgrenze zugeordnet ist, und daß die für die gebräuchliche Zonenzeit auf dem verstellbaren Ring angeordnete Skala für Weltzeit in 36o Grade eingeteilt ist, während die für die gebräuchlichen Zonenzeiten der Erde maßgebenden Meridiane entsprechend ihrer tatsächlichen Graddifferenz auf der Erde von der Datumsgrenze besonders auf der Skala des verstellbaren Ringes für Weltzeit markiert und/oder in geeigneter Weise mit den von ihnen bestimmten Zonenzeiten, beispielsweise durch körperliche Merkmale, bezeichnet sind.
  • Es ist auch die Einteilung in zweimal i8o Grade möglich, wobei dann der o° dem Meridian von Greenwich zugeordnet wird, jedoch ist die Handhabung der Uhr bei von o° bis 36o° fortlaufender Skaleneinteilung einfacher und übersichtlicher.
  • Ferner ist neu und vorteilhaft, daß zusätzlich ein Zifferblatt mit Gradeinteilung von o bis 15 Grad vorgesehen ist, das zur Ermittlung der Stundenbruchteile der gesuchten Uhrzeit mit Hilfe des großen Zeigers dient, wobei also i Grad = 4 Minuten, mithin 15 Grad = i Stunde entsprechen. Zweckmäßig liegt dieses zusätzliche Zifferblatt konzentrisch innerhalb des 24-Stunden-Zifferblattes für die Zonenzeit des Uhrträgers.
  • Von besonderer Bedeutung bei der Erfindung ist, daß die grundsätzliche Zuordnung des o. bzw. 36o. Grades zur Datumsgrenze die Markierung und/oder Beschriftung der für die verschiedenen Hauptzonenzeiten maßgebenden Meridiane auf dem konzentrisch verstellbaren Ring in der Weise bedingt, daß dann der jeweilige, für die verschiedenen Zonenzeiten maßgebende Meridian der Ziffer 12 des 24-Stunden-Zifferblattes zugeordnet wird.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung z. B. an einer Taschenuhr in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Uhr, Abb.2 die dazugehörige Seitenansicht, letztere teilweise im Schnitt, während Abb. 3 und 4 in Vorder- und Seitenansicht, teilweise im Schnitt, ein zweites Ausführungsbeispiel veranschaulichen.
  • Eine an sich bekannte Uhr, beispielsweise Taschenuhr a, ist mit einem 24-Stunden-Zifferblatt b versehen. Um dieses herum liegt der konzentrisch verstellbare Ring c, der in 36o Grade eingeteilt ist und auf dem die für die Hauptzonenzeit der Erde maßgeblichen Meridiane d, dl, d2 usw. besonders markiert sind.
  • Beispielsweise entsprechen auf dem Ring c die Markierungen d = 30° ostaustralische Zeit, dl = 45° japanische Zeit, d2 = 6o° westaustralische Zeit, d3 = i5o° osteuropäische Zeit, d4 = 165' mitteleuropäische Zeit, d, = 18o° westeuropäische Zeit, de = 24o° Atlantic Standard Time, d7 = 255° Eastern Standard Time, de = 270° Central Standard Time, d9 = 285° 1-lountain Standard Time, dlo = 300° Pacific Standard Time.
  • In der Mitte ist das Zifferblatt e mit der Gradeinteilung von o bis 15° vorgesehen.
  • Die Handhabung der Uhr geschieht in folgender Weise: i. Zum Ablesen der eigenen Zonenzeit des Uhrträgers, auf die die Uhr eingestellt ist, wird genau so verfahren wie bei jeder gewöhnlichen Uhr, d. h. die Zeit wird abgelesen von den Ziffern des 24-Stunden-Zifferblattes, auf die gerade der kleine und große Zeiger zeigen.
  • 2. Zum Ablesen der Weltzeit, die bei dieser Uhr in Graden angegeben wird, wird der für den betreffenden Uhrenträger im Augenblick maßgebende Meridian für seine eigene Zonenzeit, die auf dem konzentrischen Ring besonders markiert ist, durch Verstellen des konzentrischen Ringes c auf die Ziffer 12 des 24-Stunden-Zifferblattes eingestellt und dann entsprechend dem großen und kleinen Zeiger die Grade abgelesen, wobei die Grade für den kleinen Zeiger von dem Ring c und für den großen Zeiger von dem 15-Grad-Zifferblatt e abgelesen werden.
  • Diese Möglichkeit bzw. deren Umkehrung gestattet ohne weiteres den Gebrauch der Uhr z. B. für Radioprogramme, Flugzeugfahrpläne usw. auf Weltzeitbasis. Ein Radioprogramm auf Weltzeitbasis würde dann beispielsweise lauten: Vortrag 255° WZ, Reportage 28o° WZ, Konzert 285° WZ, Nachrichten 315° WZ.
  • Die Berliner, Moskauer und New Yorker Rundfunkhörer, deren Uhren nach der jeweiligen Zonenzeit gestellt sind, stellen lediglich den für ihre eigene Zonenzeit maßgebenden Meridian, der auf dem konzentrischen Ring c besonders markiert ist, auf die Ziffer 12 des 24-Stunden-Zifferblattes und lesen bei den im Programm angegebenen Weltzeitgraden auf dem 24-Stunden-Zifferblatt die diesen Weltzeitgraden entsprechende eigene Zonenzeit ab. So ist für den Berliner die mitteleuropäische Zeit, d. h. die Markierung d4 = 165°, maßgebend. Diese Markierung des Ringes c wird auf die Ziffer 12 des 24-Stunden-Zifferblattes gestellt und nunmehr für das Konzert von 285° WZ = 20 Uhr MEZ auf dem 24-Stunden-Zifferblatt abgelesen.
  • 3. Umrechnung der eigenen Zonenzeit in an anderen Orten gültige Zonenzeiten oder Umrechnung fremder Zonenzeiten in die eigene Zonenzeit: Wenn ein Uhrenbesitzer, für den z. B. die mitteleuropäische Zeit, also der 165°--2%l#eridian, maßgebend ist, wissen will, welche Zeit seines New Yorker Geschäftspartners, für den die Eastern Standard Time, also der 255°-Meridian, maßgebend ist, seiner eigenen augenblicklichen Zonenzeit entspricht, so benutzt er die Uhr in folgender Weise: a) er liest seine augenblickliche Uhrzeit, beispielsweise 8 Uhr, auf dem 24-Stunden-Zifferblatt b ab; b) er verstellt den konzentrischen Ring c derart, daß der 165°-?@leridian auf die Ziffer 12 zeigt und liest nunmehr auf der Skala des Ringes c mit Hilfe des kleinen Zeigers eine Weltzeit von 1o5° ab. Daraufhin verdreht er den konzentrischen Ring so, daß jetzt der für die Eastern Standard Time maßgebende 255°-Meridian auf die Stundenziffer 12 zeigt. Daraufhin kann er dann die der Weltzeit von 1o5° entsprechende Eastern Standard Time ohne weiteres auf dem 24-Stunden-Zifferblatt ablesen, denn nunmehr zeigt die Weltzeit von 1o5° auf die für die Eastern Standard Time maßgebende Zeit des 24-Stunden-Zifferblattes, und zwar würde in dem dargestellten Beispiel 8 Uhr mitteleuropäischer Zeit 2 Uhr morgens Eastern Standard Time entsprechen. Ebenso ist es z. B. ohne weiteres möglich, die Umrechnung fremder Zonenzeiten in die eigene Zonenzeit und fremder Zonenzeiten unter sich vorzunehmen. Dies kommt insbesondere bei Radioprogrammen in Frage. Wenn z. B. ein Benutzer der Uhr, für den die mitteleuropäische Zeit maßgebend ist, eine Radiosendung aus Los Angeles hören will, für dessen Lage die Pacific Standard Time, also der 300'-Meridian, maßgebend ist und wobei die Radiosendung laut Programm um 20 Uhr dortiger Zeit stattfinden soll, so muß der Benutzer der Uhr in folgender Weise verfahren: Er dreht die Marke für Pacific Standard Time, also den 300°-NIeridian des konzentrisch verstellbaren Ringes c, auf die Stundenziffer 12 und liest nunmehr mit Hilfe des Skalenstriches 2o der Skala b auf der Skala des Ringes c die für die Pacific Standard Time 20 Uhr entsprechende Weltzeit von 6o° ab. Nunmehr stellt er die für mitteleuropäische Zeit maßgebende Marke des konzentrischen Ringes c, nämlich 165°, auf die Stundenziffer 12 der Skala b ein und liest für 6o° Weltzeit eine mitteleuropäische Zonenzeit von 5 Uhr morgens des kommenden Tages auf der Skala b ab.
  • Die beispielsweise in Abb. 1 und 2 angegebene Ausführungsform zeigt, daß der konzentrisch verstellbare Ring c außerhalb des Uhrglases angebracht ist und etwas über dieses hinwegfaßt, um eine genaue Ablesung zu ermöglichen. Demgegenüber stellt Abb.3 und 4 eine andere Ausführungsform dar, wobei der konzentrisch verstellbare Ring c unterhalb des Uhrglases mit angebracht ist, uni ihn vor Verschmutzung bz w. Beschädigung zu sichern. Ein Verstellen des Ringes würde in diesem Falle z. B. durch ein kleines Zahnrad f oder durch eine Kronenachse mit Ritzel ermöglicht.
  • Aber auch andere Ausführungsformen sind denkbar, so z. B. indem man das Uhrglas selbst drehbar anordnet und mit der entsprechenden Gradeinteilung und besonderen Markierungen und/oder Beschriftungen versieht.
  • Es ist auch denkbar, die Einteilung einer Stunde Weltzeit in 15 Graden gleichzeitig am Rande des Zifferblattes vorzunehmen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Uhr für Zonen- und Weltzeitgebrauch, dadurch gekennzeichnet, daß ein 24-Stunden-Zifferblatt (b) für jede beliebige Zonenzeit mit einem konzentrisch verstellbaren Ring (c) mit einer gleichmäßig geteilten Skala für Weltzeit verbunden ist, die gleichzeitig zur Ermittlung der entsprechenden, an anderen Orten herrschenden Zonenzeiten dient.
  2. 2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem verstellbaren Ring (c) angeordnete Skala für Weltzeit in 36o Grade eingeteilt ist.
  3. 3. Uhr nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß o oder 36o° der Datumsgrenze zugeordnet ist und daß die für die gebräuchlichen Zonenzeiten der Erde maßgebenden Meridiane (d, dl, d2 usw.) entsprechend ihrer tatsächlichen Graddifferenz auf der Erde von der Datumsgrenze besonders auf der Skala des verstellbaren Ringes (c) für Weltzeit markiert und/oder in geeigneter Weise mit den von ihnen bestimmten Zonenzeiten, beispielsweise durch körperliche Merkmale, bezeichnet sind.
  4. 4. Uhr nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB zusätzlich ein Zifferblatt (e) mit Gradeinteilung von o° bis i5° zur Ermittlung der Stundenbruchteile vorgesehen ist.
  5. 5. Uhr nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Zifferblatt (e) mit Gradeinteilung von o° bis i5° konzentrisch innerhalb des 24-Stunden-Zifferblattes für Zonenzeit angebracht ist.
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