DE804595C - Gefaess mit abnehmbarem Deckel - Google Patents

Gefaess mit abnehmbarem Deckel

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Publication number
DE804595C
DE804595C DEP31660D DEP0031660D DE804595C DE 804595 C DE804595 C DE 804595C DE P31660 D DEP31660 D DE P31660D DE P0031660 D DEP0031660 D DE P0031660D DE 804595 C DE804595 C DE 804595C
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DE
Germany
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lid
vessel
edge
handle
indentation
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Expired
Application number
DEP31660D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Jur Friedrich Jutzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JUR FRIEDRICH JUTZI DR
Original Assignee
JUR FRIEDRICH JUTZI DR
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/06Lids or covers for cooking-vessels
    • A47J36/12Devices for holding lids in open position on the container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Normalerweise sind alle Gefäße mit abnehmbarem Deckel, z. B. Kochtöpfe, Kaffee-, Tee-, Milchkannen, Zucker-, Konfitürendosen, Eu- und Proviantbehälter, Senftöpfe u. dgl., gleich welcher Art, Größe und welchen Formats und gleich welchen Materials, aus Blech, Email, Aluminium, Glas, Porzellan, Kunstharz usw., so ausgeführt, daß die zugehörigen Deckel einen in ihrer Mitte sitzenden Griff oder Knopf zum Abheben und Aufsetzen haben.
  • Gefäße dieser Art besitzen den Nachteil, daß man in der Regel nicht weiß, wohin man den abgehobenen Deckel ab- oder hinlegen soll. Bei Kochtöpfen z. B. ist die Hausfrau geneigt, den abgehobenen Deckel auf die geheizte Herdplatte zu legen, falls diese überhaupt frei ist. Handelt es sich hierbei um einen Deckel von einem Kochtopf mit kochendem Wasser, Gemüse u. dgl., so ist die Innenseite des Deckels durch Wasserdampf naß und feucht und ruft beim Aufsetzen auf die Herdplatte Schmutz-und Rostflecken hervor. Ist dagegen neben dem Kochtopf auf der Herdplatte kein Platz und diese ganz mit Töpfen besetzt, so vermag man den Deckel gewöhnlich auf die Deckel von benachbarten Töpfen nicht aufzulegen, da die in der Mitte der Deckel sitzenden Knöpfe oder Griffe dies verhindern und trotzdem aufgelegte Deckel herunterfallen. In anderen Fällen, z. B. bei Konfitürendosen auf gedeckten Tischen, ist die Innenseite der Deckel mit Marmelade u. dgl. behaftet und führt ebenfalls zu Beschmutzungen auf der Unterlage beim Abheben und Niederlegen des Deckels. .
  • Mitunter sind daher auch die Deckel durch Scharniere oder Gelenke an den Gefäßen befestigt, mittels welcher sie aufgeklappt werden können und in dieser Stellung stehenbleiben. Diese Ausführungen besitzen den Nachteil, daß bei häufigem Gebrauch, namentlich beim Spülen und Reinigen der Gefäße, die Scharniere und Gelenke schadhaft werden, verschmutzen und abbrechen.
  • Diese Nachteile werden bei der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die Deckel mit einem Griff versehen sind, der einmal nicht in der Mitte, sondern exzentrisch auf ihnen angebracht ist, und sowohl der nach der Mitte wie nach dem Rande des Deckels zu liegende Teil des Griffes so ausgebildet ist, daß der Deckel mittels dieses Griffes auf den Gefäßrand aufgestellt oder aufgehängt werden kann. Außerdem ist noch der weitere Vorteil damit verbunden, daß bei exzentrischer Anordnung des Griffes der aufgestellte Deckel mit seinem unteren Teil noch in den Raum des Gefäßes hineinragt und daher auf dem Innern des Deckels sitzende Feuchtigkeit, wie Wasser usw., in das Gefäß abtropfen kann.
  • Ein weiterer Vorteil der Neukonstruktion besteht darin, daß auch das Gefäß mit aufgestelltem oder angehängtem Deckel mit den üblichen Handgriffen bequem transportiert bzw. hantiert werden kann. Die Deckel mit exzentrisch sitzenden Griffen gemäß vorbeschriebener Ausführung können auch jederzeit beispielsweise bei Küchenherden an der um die Herdplatte herumlaufenden Schutzstange aufgehängt werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Gefäß io mit Deckel I I, bei welchem der Griff 12 exzentrisch auf dem Deckel i i sitzt. Der Deckelgriff 12 ist nach dem Deckelrande zu mit einer Einbuchtung 13 und nach dem Mittelpunkt des Deckels zu mit einer etwas weiter gehaltenen Einbuchtung 1:4 versehen.
  • In Abb. 2 ist der Deckel i i auf den Gefäßrand mit der Einbuchtung 13 des Griffes 12 aufgestellt, und der Deckel i i ragt teilweise in das Innere des Gefäßes io hinein, wobei sich der Deckelrand auf dem Gefäßrand beiderseitig des Griffes 12 abstützt.
  • Abb. 3 zeigt einen an der Außenwandung des Gefäßes io aufgehängten Deckel i i. Hierbei ist an dem Griff 12 nach der Mitte des Deckels zu eine Einbuchtung 14 ausgebildet, die so weit gehalten ist, daß der Deckel i i auch auf einer beliebigen anderen Aufhängevorrichtung, z. B. an Schutzstangen, die rings um die Platten von Küchenherden herumlaufen, aufgehängt werden kann.
  • In Abb. .4 ist das Beispiel eines Deckels i i mit einem exzentrisch angeordneten Griff 12 veranschaulicht, der beiderseitig mit einer Einbuchtung 13 bzw. 14 versehen ist, die einander gleich sind. Der Deckel stützt sich in gleicher Weise wie nach Abb.2 mit seinem in das Gefäßinnere ragenden Rand beiderseitig des Deckelgriffs 12 'auf dem Gefäßrand ab und ist soNvohl zum Aufstellen auf den Gefäßrand wie zum Aufhängen nach außen hin benutzbar.
  • In Abb. 5 ist das Abstützen des Deckels i i beiderseitig vom Deckelgriff 12 im Querschnitt noch besser ersichtlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gefäß mit abnehmbarem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelgriff (12) exzentrisch auf dem Deckel (i i) angebracht und als Halter zum Aufstellen oder Aufhängen auf dem Rand des Gefäßes (io) oder auf einer anderen Stütz- oder Aufhängevorrichtung ausgebildet ist.
  2. 2. Gefäß mit abnehmbarem Deckel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelgriff (12) in Richtung auf den Deckelrand und/oder die Deckelmitte je eine Einbuchtung (13) bzw. (14) aufweist, in welche der Rand des Gefäßes (io) oder eine sonstige Aufhängevorrichtung eingreift.
  3. 3. Gefäß mit abnehmbarem Deckel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbuchtung (13) in Richtung auf den Deckelrand so weit gehalten ist, daß der auf den Gefäßrand aufgestellte Deckel (ii) zugleich sich mit seinem in das Gefäßinnere ragenden Rand beiderseitig des Deckelgriffes (12) auf dem Gefäßrand abstützt.
DEP31660D 1949-01-15 1949-01-15 Gefaess mit abnehmbarem Deckel Expired DE804595C (de)

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DE804595C true DE804595C (de) 1951-04-26

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