DE803870C - Stopfbuechsendichtung fuer Kolbenstangen von Grossgasmaschinen - Google Patents

Stopfbuechsendichtung fuer Kolbenstangen von Grossgasmaschinen

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Publication number
DE803870C
DE803870C DEP51354A DEP0051354A DE803870C DE 803870 C DE803870 C DE 803870C DE P51354 A DEP51354 A DE P51354A DE P0051354 A DEP0051354 A DE P0051354A DE 803870 C DE803870 C DE 803870C
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DE
Germany
Prior art keywords
stuffing box
rings
stuffing
box seal
housing
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Expired
Application number
DEP51354A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Hagenmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/28Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Stopfbüchsendichtung für Kolbenstangen von Großgasmaschinen Im Bau von Gasmaschinen großer Leistung mit zwei hintereinander angeordneten doppelt wirkenden Zylindern ist man bestrebt, die hin und her gehenden Massen leichter zu machen, um die Drehzahl der Maschine zu erhöhen, ohne daß die Massenkräfte störend auf das Fundament und auf die Umgebung wirken und das Triebwerk zu stark belasten. Einen wesentlichen Faktor bildet hierbei die Kolbenstange, die durch Weglassen der Kupplung zwischen den beiden Zylindern und durch möglichst nahes Aneinanderrücken der beiden Zylinder durchgehend ausgebildet, also erheblich verkürzt wurde. Diese Verminderung der Länge ist aber begrenzt durch die Rücksicht auf die Stopfbüchsen in den Zylinderdeckeln an den nahe beieinanderliegenden inneren Zylinderstirnseiten. Um zur Reinigung oder Auswechselung abgenutzter Dichtungsringe bequem an die Stopfbüchsen heranzukommen, kann man zwar den hinteren Zylinder zurückziehen. Das ist aber umständlich und zeitraubend, weil man vor dem Zurückziehen desselben eine Anzahl Verbindungsflanschen in den anschließenden Leitungen und die Schrauben, durch die die beiden Zylinder verbunden sind, lösen muß.
  • Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, diese Übelstände, die bei den Reinigungs- und Auswechselungsarbeiten an den Stopfbüchsen bei Großgasmaschinen mit zwei hintereinander angeordneten doppelt wirkenden Zylindern in gedrängter Bauart auftreten, zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß sämtliche Teile der beiden Stopfbüchsen für die durchgehende Kolbenstange der beiden innenliegenden Zylinderseiten, und zwar das Gehäuse, die Käfigringe und die Flanschringe, geteilt sind und durch eine für beide Stopfbüchsen gemeinsame federnde Schraubabstützung, die etwa in der Mittellinie des zylindrischen Teils der Käfigringe angreift, in ihren Sitzen festgehalten werden. In weiterer Ausbildung der Erfindung werden als Abdichtung der Kammern voneinander zwischen den Käfigringen liegende schmale ein- oder mehrteilige Scheiben verwendet. Auf diese Weise können trotz Verwendung geteilter Käfigringe die Stopfbüchsen kurz gehalten, also mit weniger Kammern als bisher ausgebildet werden.
  • Die Teilung sämtlicher Einzelelemente der Stopfbüchsen ermöglicht bei dem geringen zur Verfügung stehenden Raum ein bequemes Aus- und Einbauen der Dichtungen, ohne daß ein Zurückziehen des hinteren Zylinders notwendig ist. Da die Teilfugen der einzelnen Ringe jeder Stopfbüchse und des Gehäuses gegeneinander versetzt sind, ist die Gewähr dafür gegeben, daß keine Feuergase austreten können. Die durch die gedrängte Bauweise der Maschine erforderliche Teilung der an den Zylinderdeckeln sitzenden Stopfbüchsengehäuse und der zugehörigen Ringe hätte zur Folge, daß durch den auf die Stopfbüchsen wirkenden Druck der Verbrennungsgase Formänderungen eintreten, durch die das Dichthalten beeinträchtigt würde, wenn nicht erfindungsgemäß eine Abstützung zwischen den beiden einander gegenüberliegenden Stopfbüchsen erfolgen würde. Diese Abstützung ist federnd, damit sie den Ausdehnungen durch die Erwärmung im Betrieb folgen kann.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch die einander gegenüberliegenden Stopfbüchsen der beiden inneren Zylinderseiten, Fig. 2 linke Hälfte einen Schnitt nach der Linie IIa-Ha in Fig. 3, Fig. 2 rechte Hälfte einen Schnitt nach der Linie IIb-IIb in Fig. 3 und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. i.
  • Die Kolbenstange i eine, Großgasmaschine mit zwei hintereinander angeordneten doppelt wirkenden Zylindern ist nach den Figuren an den innenliegenden Zylinderseiten mit je einer in dem Zylinderdeckel 2 sitzenden Stopfbüchse 3 abgedichtet. Jede Stopfbüchse besteht aus detdGehäuse4, den Flanschringen 5, 6 und den Käfigringen 7 mit Dichtungsringen 8 der einzelnen- Kammern, die sämtlich geteilt sind, um ohne Zurückziehen des hinteren Zylinders die Stopfbüchsen aus- und einbauen zu können. Die Teilfugen. der Einzelteile sind gegeneinander versetzt, damit die Verbrennungsgase nicht nach außen treten können. Über den Dichtungsringen sind geteilte Schutzringe 9 für die diese an die Kolbenstange drückenden Schlauchfedern io angeordnet. Das Gehäuse 4, dessen beide Teile durch zwei Flanschpaare i i (Fig. 3) miteinander verbunden sind, ist in ein Zwischenstück 12 des Zylinderdeckels eingesetzt und durch Kopfschrauben 13, die in eine halbrunde Aussparung 14 am Umfang des Gehäuses eingelegt sind, am Zylinderdeckel befestigt. Die Flanschringe 5, 6 haben die Aufgabe, die Kammerpackungen, die aus den Käfigringen 7 und den Dichtungsringen 8 bestehen, gegeneinander-. zudrücken und im Gehäuse festzuhalten. Zu diesem Zweck sind sie mit Kopfschrauben 15 am Gehäuse 4 befestigt.
  • Da jedoch infolge der gedrängten Bauart der Großgasmaschine zu wenig Platz für eine kräftige Ausbildung des Stopfbüchsengehäuses und der Schrauben 13 und 15 vorhanden ist, können diese nur schwach ausgeführt und müssen durch eine besondere Schraubkonstruktion 16 unterstützt werden, die erfindungsgemäß etwa in der Mittellinie des zylindrischen Teils der Käfigringe 7 angreift und federnd ausgebildet ist, um den auftretenden Erschütterungen nachgeben und den vorhandenen Wärmespannungen folgen zu können. Die Schraubunterstützungen, etwa acht, sind zwischen den Flanschringen 5, 6 angeordnet und bestehen aus zwei je in die äußeren Flanschringe 6 eingeschraubten Schraubbolzen 17, 18, mehreren sich gegen den äußeren Flanschring der linken Stopfbüchse legenden und auf den Schraubbolzen 17 aufgeschobenen Scheibenfedern i9 und einer auf den Schraubbolzen 18 geschraubten verstellbaren Mutter 2o mit Gegenmutter 21: Die Zahl der Scheibenfedern richtet sich nach der gewünschten Dämpfung. Die Mutter 2o hat am einen Ende einen vergrößerten Durchmesser und legt sich mit der der Form der Scheibenfedern angepaßten Stirnseite an diese an.
  • Beim Einbau der Stopfbüchsen wird zuerst das Gehäuse mittels der Schrauben 13 am Zylinderdeckel befestigt, dann werden die Kammerpackungen mit den Käfig- und Dichtungsringen in das Gehäuse eingesetzt und von den Flanschringen 5, 6, die mit den Schrauben 15 am Gehäuse festgeschraubt werden, gegeneinandergedrückt. Vor dem Einsetzen der Flanschringe 6, in die die Bolzen 17 und 18 eingeschraubt sind, wobei auf dem Bolzen 17 die Scheibenfedern i9 aufgeschoben und auf dem Bolzen 18 die Muttern 20, 21 aufgeschraubt sind, müssen letztere so weit zurückgeschraubt werden, daß sich die Bolzen 17 und 18 beim Anbringen der äußeren Flanschringe gegenseitig nicht stören. Zur Aus- i führung der Schraubabstützung der beiden Stopfbüchsen gegeneinander werden jetzt alle Muttern 20 soweit gegen die Scheibenfedern i9 geschraubt, daß sie gerade anliegen. Dann wird jede Mutter 20 um ein vorgeschriebenes Maß, das nach der von jedem Scheibenfedersatz aufzunehmenden Federkraft bemessen ist, weitergedreht. Die gesamte Federkraft (am ganzen Umfang) muß so groß sein, daß sie der Kraft entgegenwirken kann, die bei höchsten Zündungsdrücken auf die Stopfbüchsen vom Verbrennungsraum ausgeübt wird. Zuletzt werden die Gegenmuttern 21 an die Stellmutter 20 geschraubt und als Sicherung festgezogen. Der Ausbau der Stopfbüchsen geht umgekehrt vor sich.
  • Um den Aus- und Einbau der Stopfbüchsen bei der gedrängten Bauweise der Maschine noch weiter zu erleichtern, werden vorteilhaft ein- oder mehrteilige, meistens jedoch zweiteilige schmale Dichtungsscheiben 22 angewendet, die die einzelnen Kammerpackungen voneinander abdichten. Diese ermöglichen es, trotz geteilter Käfigringe mit weniger Kammern auszukommen, so daß die ganze Stopfbüchse wesentlich kürzer als bisher üblich gehalten werden kann. Bei einteiliger Ausführung der Scheiben 22 werden sie beim Ausbau der Stopfbüchse auf einen Sammelstoß von geringer Breite in der Mitte der Kolbenstange zwischen den.beiden Zylindern zusammengeschoben. Eine zusätzliche Abdichtungsmöglichkeit ist dadurch gegeben, daß in die am weitesten vom Verbrennungsraum abliegende, also die äußere Ringkammer Luft mit einem Überdruck .durch eine Leitung 23 (Fig. 2, linke Hälfte) eingeführt wird, der mindestens so groß ist, als der von dem Zünddruck herrührende an dieser Stelle noch meßbar ist. Falls also in diese Verdichtungskammer doch noch Verbrennungsgase mit einem wenn auch stark abgedrosselten, so doch noch meßbaren Überdruck gelangen, so kann doch kein Gas in das Maschinenhaus treten. Die Anwendung von Druckluft in der äußersten Stopfbüchsenkammer hat noch den weiteren Vorteil, daß das 01 zur Schmierung der Kolbenstange unter dem Druck dieser eingeschlossenen Luft während des Ansauge-und Ausschubhubes und während eines großen Teils des Verdichtungshubes nach dem Innern der Stopfbüchsen getrieben wird, also nicht nach außen gelangen kann, wo es nutzlos abgestreift würde. Es ergibt sich damit eine bessere Schmierung bei geringerem Olverbrauch. Bei der geringen Länge der Stopfbüchse und damit auch des Gehäuses wird letzteres stärker erwärmt als bisher. Es ist daher vorteilhaft, eine Kühlung desselben vorzusehen. Zu diesem Zweck besitzt das Gehäuse einen Hohlraum 24 zur Durchleitung von Kühlwasser. 25 ist die Ölzuführung zur Stopfbüchse.
  • Damit trotz des guten Sitzes der Stopfbüchsen ein Durchschlagen der unter dem Verdichtungs-oder Verbrennungsdruck stehenden Gase aus dem Verbrennungsraum der Zylinder sicher vermieden wird, sind, wie vorher schon erwähnt, die Teilfugen der Einzelelemente der Stopfbüchsen gegeneinander versetzt. Hierbei ist darauf Rücksicht zu nehmen, daß das Gehäuse, die Flanschringe und die Dichtungsscheiben zweiteilig und die Käfigringe in den meisten Fällen dreiteilig ausgeführt werden. Die Anordnung der Teilfugen ist aus Fig. 3 zu ersehen. Nach dieser liegt die Teilfuge 26 des inneren Flanschringes 5 in der senkrechten und die, 27, des äußeren, 6, in der waagerechten Mittelebene. Ebenfalls in letzterer liegen die Teilfugen der schmalen Dichtungsscheiben 22 und des Gehäuses 4. Die erste Teilfuge 28 des äußeren Käfigringes 7 schließt mit der Waagerechten einen Winkel von 3o° ein, während die, 29, der übrigen Käfigringe mit der Waagerechten einen Winkel von 6o° einschließt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stopfbüchsendichtung für Kolbenstangen von Großgasmaschinen mit zwei hintereinander angeordneten doppelt wirkenden Zylindern, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Teile der beiden Stopfbüchsen (3) für die durchgehende Kolbenstange (i) der beiden innenliegenden Zylinderseiten, und zwar das Gehäuse (4), die Käfigringe (7) und die Flanschringe (5, 6), geteilt sind und durch eine für beide Stopfbüchsen (3) gemeinsame federnde Schraubabstützung (16), die etwa in der Mittellinie des zylindrischen Teils der Käfigringe (7) angreift, in ihren Sitzen festgehalten werden.
  2. 2. Stopfbüchsendichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtung der Kammern voneinander zwischen den Käfigringen (7) liegende schmale ein- oder mehrteilige Scheiben (22) verwendet werden.
  3. 3. Stopfbüchsendichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die äußere Kammer jeder Stopfbüchse Druckluft eingeführt wird.
  4. 4. Stopfbüchsendichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfbüchsengehäuse gekühlt sind.
DEP51354A 1949-08-07 1949-08-07 Stopfbuechsendichtung fuer Kolbenstangen von Grossgasmaschinen Expired DE803870C (de)

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DE (1) DE803870C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2743949A (en) * 1952-07-12 1956-05-01 Brown Boveri & Compagnie Ag Seal for rotary shafts of gas-cooled machines
RU2776837C2 (ru) * 2018-04-25 2022-07-27 Общество с ограниченной ответственностью Тегас Маслосниматель с уплотнительными элементами (варианты)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2743949A (en) * 1952-07-12 1956-05-01 Brown Boveri & Compagnie Ag Seal for rotary shafts of gas-cooled machines
RU2776837C2 (ru) * 2018-04-25 2022-07-27 Общество с ограниченной ответственностью Тегас Маслосниматель с уплотнительными элементами (варианты)

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