DE803654C - Dom fuer Dampfkessel - Google Patents

Dom fuer Dampfkessel

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Publication number
DE803654C
DE803654C DEP33786A DEP0033786A DE803654C DE 803654 C DE803654 C DE 803654C DE P33786 A DEP33786 A DE P33786A DE P0033786 A DEP0033786 A DE P0033786A DE 803654 C DE803654 C DE 803654C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dome
boiler
brim
boiler plate
cutout
Prior art date
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Expired
Application number
DEP33786A
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Riedel
Dr-Ing Richard Roosen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE803654C publication Critical patent/DE803654C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Dom für Dampfkessel, insbesondere von Lokomotiven, gekennzeichnet dadurch, daß die flanschartige Krempe des Domunterteils auf ihrem Umfang so verstärkt ist, daß sie die sonst üblicherweise durch einen eingenieteten Verstärkungsring getragene Beanspruchung aufnimmt. Diese Form der Krempe wird vorgeschlagen, um die Aufgabe zu lösen, den Domaufsatz einwandfrei in einen Lokomotivkesselschuß einschweißen zu können. Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge (Abb.2) haben den Nachteil, daß nicht nur mehrere Schweißnähte erforderlich werden, sondern daß auch von außen nicht klar erkennbar ist, ob und wann die Schwei-Bung durch Undichtwerden einen Wassereintritt zwischen die Bleche zuläßt, wodurch gefährliche, von außen nicht erkennbare Korrosionen eintreten können. Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag läßt sich die gesetzlich vorgeschriebene Verstärkung am Lochrande in einem einzigen Bauteil verwirklichen, und dieser kann durch eine gut zugängliche, von außen sichtbare Stumpfschweißnaht einwandfrei mit dem Kesselschuß verbunden werden. Hierzu soll die Verdickung sich auf dem Umfang der Krempe derart verändern, daß der Spannungszustand des ungelochten Kesselbleches erhalten bleibt. Die Grundrißform des Domausschnittes und des Domunterteiles kann in an sich bekannter Weise elliptisch oder annähernd elliptisch ausgeführt sein mit der größeren Ellipsenachse in der Querschnittsebene des Kessels, um Biegungsspannungen zu vermeiden, die durch die im Vergleich zur Längsrichtung größere Beanspruchung des Kesselbleches in der Querrichtung entstehen. Durch alle diese Maßnahmen wird den Festigkeitsvorschriften für Dampfkessel genügt, indem der gleiche Spannungszustand wie bei der bekannten und bisher meist üblichen Verwendung eines Domverstärkungsringes an dem Domloch erreicht wird.
  • Während das Profil, also Breite mal Wandstärke, eines solchen herkömmlichen Domverstärkungsringes aus Herstellungsgründen durchgehend gleich ist, werden gemäß der Erfindung die in der Längs-bzw. Querrichtung des Kessels liegenden Querschnitte des Domunterteiles durch unterschiedliche Formgebung der ungleichen Beanspruchung des Kesselblechs in diesen beiden Richtungen angepaßt, so daß auch hier die durch den Domausschnitt sich ergebenden Störungen im Spannungszustand des Bleches vollständig ausgeglichen werden.
  • Es ist, wie schon erwähnt, vorgeschlagen worden, ein Domunterteil auf dem ganzen Umfang der Krempe mit dem Kesselblech zu verschweißen. Zum Ausgleich der Verschwächung des Kesselbleches durch den Domausschnitt wurde jedoch ein kragenartiger Verstärkungsring, der noch die Krempe des Domunterteiles von innen bedeckte, angeschweißt, so daß einerseits vermehrte Schweißarbeit entstand, andererseits gegenüber dem üblichen Verstärkungsring keine Einsparung eines Bauteiles erzielt wurde und ferner der schon erw'ä'hnte Nachteil ,der Möglichkeit eines unbemerkten Wassereintritts zwischen die Bleche vorhanden war.
  • In den Zeichnungen zeigen Abb. i und 2 die vorerwähnten bekannten Bauarten von Kesseldomen, Abb. 3 bis 5 die Erfindung.
  • Abb. i ist ein Schnitt durch die meistgebrauchte Form mit aufgenietetem Domunterteil und Verstärkungsring am Domausschnitt.
  • Abb.2 zeigt, ebenfalls im Schnitt, eine zweite bekannte Form mit einem an das Kesselblech auf dem ganzen Lochumfang stumpf angeschweißten Unterteil und einem kragenartigen, einerseits mit dem Unterteil, andererseits mit dem Kesselblech verschweißten Verstärkungsring.
  • In Abb. 3 ist die Erfindung im Querschnitt des Kessels, in Abb. 4 im Längsschnitt und in Abb. 5 im Grundriß dargestellt. Der vorzugsweise als Stahlgußstück durchgebildete Dom und die Verdickung der auf ihrem ganzen Außenumfang finit dem Rande des Domausschnittes stumpf verschweißten flanschartigen Krempe des Domunterteiles sowie die nach Quer- oder Längsrichtung des Kessels unterschiedliche Profilierung des verdickten Teiles sind aus Abb. 3 und 4 zu ersehen. Zwischen den beiden dargestellten Hauptrichtungen gehen die Formen stetig ineinander über. In Abb. 5 ist die ovale Gestalt des Unterteilflansches entsprechend dem ovalen Ausschnitt des Kesselbleches als Grundriß zu Abb. 3 gezeigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dom für Dampfkessel, insbesondere von Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß die notwendige Querschnittsverstärkung am Domausschnitt durch eine entsprechende Verstärkung der flanschartigen unteren Krempe des Doms verwirklicht wird, so daß dieser durch eine von außen erkennbare, nicht verdeckte ?Naht stumpf in das Kesselblech eingeschweißt werden kann (Abb. 3 und 4).
  2. 2. Dom nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung derart über den Umfang der Krempe veränderlich ausgebildet ist, daß der Spannungszustand des ungelochten_ Kesselbleches erhalten bleibt (Abb. 3 und 4).
  3. 3. Dom nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die an sich bekannte ovale Form des Domausschnittes und Unterteilflansches (Abb. 3 bis 5).
DEP33786A 1949-02-10 1949-02-10 Dom fuer Dampfkessel Expired DE803654C (de)

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DE803654C true DE803654C (de) 1951-04-05

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932678C (de) * 1952-11-05 1955-09-05 Krauss Maffei Ag Verstaerkung von Umbugstellen an Kesseloeffnungen, insbesondere fuer Dampfdomoeffnungen von Lokomotivkesseln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932678C (de) * 1952-11-05 1955-09-05 Krauss Maffei Ag Verstaerkung von Umbugstellen an Kesseloeffnungen, insbesondere fuer Dampfdomoeffnungen von Lokomotivkesseln

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