DE80359C - - Google Patents

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DE80359C
DE80359C DENDAT80359D DE80359DA DE80359C DE 80359 C DE80359 C DE 80359C DE NDAT80359 D DENDAT80359 D DE NDAT80359D DE 80359D A DE80359D A DE 80359DA DE 80359 C DE80359 C DE 80359C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B11/00Preservation of milk or dairy products
    • A23B11/10Preservation of milk or milk preparations
    • A23B11/14Preservation of milk or milk preparations by freezing or cooling

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, Rahm und Milch beim Aufbewahren in Behältern, die in der unten beschriebenen Weise eingerichtet sind, längere Zeit frisch zu erhalten.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 einen Schnitt und einen Grundrifs dieses Behälters. Ein aus Blech oder einem anderen Metall angefertigter Behälter A wird von einem anderen Behälter B derart umschlossen, dafs zwischen beiden ein einige Zoll grofser Zwischenraum gebildet wird. Der äufsere Behälter B wird zum Eingiefsen von Wasser mit einer durch einen Pfropfen geschlossenen Oeffnung c versehen, ferner mit einem kleinen, nach innen sich öffnenden Ventil /, um die Bildung von Vacuum in dem Raum zwischen den Behältern zu verhindern. Der innere Behälter ist mit einem durch den oberen Theil des äufseren Behälters führenden Hals d versehen, welcher mit einem Pfropfen oder Deckel verschlossen werden kann. Der äufsere Behälter wird mit isolirendem Material, wie Kork, Filz, Sägespähne oder dergl., umgeben.
Durch die Oeffnung c des äufseren Behälters B wird der Zwischenraum zwischen beiden Behältern mit Wasser gefüllt, das vermittelst eines Gefrierapparates oder einer Kältemischung zum Gefrieren gebracht wird, worauf der Pfropfen eingesetzt wird. Der Behälter A ist auswendig mit einer Anzahl kleiner Vorsprünge g solcher Form versehen, dafs das durch das Gefrieren gebildete Eis an der Aufsenseite des genannten Behälters festgehalten wird. Nach Beendigung des Gefriervorganges wird die aufzubewahrende Flüssigkeit, Rahm oder Milch, durch den Hals d in den Behälter A gegossen, welcher darauf durch einen Pfropfen oder einen Deckel verschlossen wird.
Das Eis, das den Zwischenraum zwischen dem inneren und dem äufseren Behälter füllt, wird nach und nach aufthauen, infolge dessen eine immer dünner werdende Schicht von Eis an der ganzen Aufsenseite des inneren Behälters zurückbleibt. Diese von Tag zu Tag schwächer werdende Eisschicht bewirkt, dafs der Rahm oder die Milch ununterbrochen die Temperatur von o°, ohne jedoch zu gefrieren, beibehält, bis fast die ganze Eismasse geschmolzen ist; der Rahm oder die Milch wird sich daher längere Zeit frisch erhalten.
Ganz anders verhält es sich, wenn man sich damit begnügt, den Zwischenraum zwischen den Behältern mit Eisstücken auszufüllen, und den äufseren Behälter mit einem Wärme isolirenden Material umgiebt. In diesem Falle wird allerdings nicht mehr Eis aufthauen, als im ersten, insofern die Isolirung gleich gut ist. Das Wasser aber, das sich beim Schmelzen des Eises nach und nach durch Zufuhr von Wärme durch das isolirende Material bildet, wird sich derart unten ansammeln, dafs der innere, mit Rahm oder Milch . angefüllte Behälter nach einigen Tagen mit seinem untersten Theile im Wasser statt im Eise steht. Es wird natürlich täglich ein gröfserer und gröfserer Theil des inneren Behälters ausschliefslich vom Wasser umgeben werden, welches, was wenigstens den untersten Theil betrifft, bis zu einer Temperatur von 40 über den Gefrierpunkt wird steigen können. Der Rahm oder die Milch wird infolge dessen zum Theil ungefähr denselben Wärmegrad erhalten und verdirbt. Nur da-
durch, dafs man dafür Sorge trägt, dafs um den ganzen inneren Behälter eine zusammenhängende Eisschicht bewahrt wird, kann es erreicht werden, den Rahm oder die Milch auf o° zu erhalten, und es ist in dieser Hinsicht gleichgültig, ob die erwähnte Eisschicht dick oder dünn ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Aufbewahren von Milch, Rahm und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Milch oder dergl. in einen Behälter gefüllt wird, der von einem unbeweglichen und zusammenhängenden Eismantel umgeben ist, dadurch hergestellt, dafs der Milchbehälter mit Vorsprüngen (g) oder dergl. versehen, der Raum zwischen dem Milchbehälter und einem zweiten, denselben ganz umschliefsenden äufseren Behälter mit Wasser gefüllt und dieses Wasser zum Gefrieren gebracht wird.
    Der gemäfs Anspruch ι. eingerichtete Milchbehälter.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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