DE802647C - Verfahren zum Erleichtern und Beschleunigen des Laeuterns von Glas - Google Patents
Verfahren zum Erleichtern und Beschleunigen des Laeuterns von GlasInfo
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- DE802647C DE802647C DEP26616A DEP0026616A DE802647C DE 802647 C DE802647 C DE 802647C DE P26616 A DEP26616 A DE P26616A DE P0026616 A DEP0026616 A DE P0026616A DE 802647 C DE802647 C DE 802647C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B5/00—Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
- C03B5/16—Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
- C03B5/18—Stirring devices; Homogenisation
-
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- C03B5/00—Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
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Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Glass Melting And Manufacturing (AREA)
Description
- Verfahren zum Erleichtern und Beschleunigen des Läuterns von Glas Die Erfindung bezieht sich auf das I_rsclimelzen von Glas und hat ein Verfahren zum Gegenstand, durch welches die Läuterung des geschniolzeneti Glases ungewöhnlich rasch und wirksam durchgeführt «-erden kann.
- Bekanntlich besteht die Läuterung des Glases darin, daß man die in dem aus den Rohstoffen erschmolzenen Glasfluß enthaltenen zahlreichen feinen Blasen veranlaßt, sich zu größeren Blasen zu vereinigen, an die Oberfläche der Glasmasse zu treten und hier zu entweichen. Zur Erleichterung dieses X'organfies hat man schon vorgeschlagen, das Glas der Einwirkung von Schwingungen, insbesondere von Ultraschallschwingungen, zu unterwerfen. Die Erfindung beruht zum Teil ebenfalls auf der _@nwendtuig von Schwingungen, gestattet es jedoch, bisher nicht erzielte Ergebnisse zu erreichen. Sie besteht darin, daß man das Glas der M'irkung untergetauchter Körper aussetzt, die gleichzeitig geheizt und in Schwingungen versetzt "werden.
- Hierdurch wird im Glas, und zwar in räuniliCh beschränkten Zonen, nämlich in der unmittelbaren Unigebung der Tauchkörper, eine starke Erhöhung der *Teinperatur und gleichzeitig eine Schwingung hoher Intensität erzeugt.
- Es wurde festgestellt, daß unter diesen Bedingungen mit einem geringen Aufwand an Energie eitle rasche Läuterung der ganzen Klasse des Glasbades erreicht wurde. Dieses günstige Ergebnis läßt sich durch die Tatsache erklären, daß in den den Elementen unmittelbar benachbarten Zonen einerseits das Glas unter dem Einfluß der hohen Temperatur sehr dünnflüssig wird, während andererseits das gleiche Glas durch die Schwingungen hoher Intensität heftigen Bewegungen und Druckschwankungen unterworfen wird, die besonders geeignet sind, die Gasbläschen zu größeren Blasen zusammenzubringen und dadurch ihr Entweichen aus dem Bad zu erleichtern.
- Da das Heizelement in der Glasmasse eine heiße Zone erzeugt, entstehen in der Glasmasse Konvektionsströme, die ihren Ausgang in der Heizzone nehmen und bewirken, daß das Glas in der Umgebung des Elementes ständig erneuert wird, so daß nach einer gewissen Zeit praktisch der ganze Inhalt des Glasbades sich an dieser Wirkungszone v orbeibewegt hat.
- Durch diese örtliche Konzentrierung und die Überlagerung der Wirkungen der Temperatur und der Schwingungen erzielt man Ergebnisse, die bei weitem jene übertreffen, die man erhalten würde, wenn man die gleiche Gesamtmenge an Wärme-und Schwingungsenergie aufwenden, diese aber gleichmäßig in der gesamten Glasmasse verteilt zur Wirkung bringen würde.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß man als Heiz-und Schwingungselemente Elektroden benutzt, die einen elektrischen Strom durch das Glas hindurchschicken, und deren Berührungsfläche mit dem Glas so klein ist, daß eine große Stromdichte und damit eine starke Temperaturerhöhung in dem Glasbad in unmittelbarer Nähe der Elektroden erzeugt wird, die im übrigen durch irgendein geeignetes Mittel in Schwingung versetzt werden.
- Zur Verwendung an Stelle der Elektroden eignen sich auch elektrische Heizwiderstände, von Heizgasen durchströmte Rohre usw. Als Elemente kann man auch leitende Körper nehmen, die von Induktionsströmen niedriger oder hoher Frequenz durchflossen weiden.
- Die Schwingungen können verschiedene Frequenzen besitzen, das heißt im Bereiche des Schalls oder Ultraschalls liegen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erleichtern und Beschleunigen des Läuterns von Glas, dadurch gekennzeichnet, daß man das Glasbad dem Einfluß von in ihm untergetauchten, gleichzeitig als Heiz-und Schwingkörper wirkenden Elementen aussetzt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Heiz- und Schwingungskörper elektrischen Strom in das Glasbad einführende Elektroden benutzt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Ultraschallschwingungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR802647X | 1945-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802647C true DE802647C (de) | 1951-02-15 |
Family
ID=9249040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP26616A Expired DE802647C (de) | 1945-06-01 | 1948-12-24 | Verfahren zum Erleichtern und Beschleunigen des Laeuterns von Glas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802647C (de) |
-
1948
- 1948-12-24 DE DEP26616A patent/DE802647C/de not_active Expired
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