DE80090C - - Google Patents

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DE80090C
DE80090C DENDAT80090D DE80090DA DE80090C DE 80090 C DE80090 C DE 80090C DE NDAT80090 D DENDAT80090 D DE NDAT80090D DE 80090D A DE80090D A DE 80090DA DE 80090 C DE80090 C DE 80090C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/002Specific draught control devices for locomotives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. August 1894 ab.
Wenn bei Lokomotivfeuerungen oder ähnlich betriebenen Dampfkesselfeuerungen während der Entgasungsperiode des Brennmaterials der Regulator bezw. das Dampfeinlafsventil geschlossen wird und so der durch den Abdampf aus den Cylindern erzeugte künstliche Luftzug und damit das Ansaugen der zur Verbrennung nöthigen Luft aufhört, so tritt naturgemäfs durch die mangelhafte Luftzuführung ein Qualmen der Lokomotiv- bezw. anderen Feuerungen ein.
Selbst bei Feuerungen, welche mit Rauchverzehrungseinrichtungen versehen sind, bei welchen neben der Unterluft noch Oberluft nach Zeit und Menge während der Entgasungsperiode in den Verbrennungsraum eingesteuert wird, ist bei Abstellung des Regulators das Qualmen namentlich dann nicht ganz zu vermeiden, wenn kurz nach der Beschickung der Regulator geschlossen werden mufs.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, diesen Uebelstand bei den mit Einsteuerung von Oberluft während der Entgasungsperiode versehenen Feuerungen dadurch abzustellen, dafs zur Erzeugung des nöthigen Luftzuges der Bläser in dem Augenblick in Thä'tigkeit tritt, in welchem der Regulator während der Entgasung geschlossen wird, also der durch den verbrauchten Cylinderdampf erzeugte Luftzug aufhört.
Durch die drei Ansichten abc der Fig. 2 ist ein zu diesem Zweck erbautes Doppelventil dargestellt.
Dasselbe ist so eingerichtet, dafs der vom Kessel kommende frische Dampf vom Rohr 1 durch die Kanäle 2 bis 7 und Rohr 8 nur dann nach dem Bläser gelangen und diesen bethätigen kann, wenn die beiden Ventile 9 und 10 gleichzeitig geöffnet sind.
Ventil 10 wird nun derartig von der Einrichtung zur Einführung der Oberluft in den Feuerraum beeinflufst, dafs es beim Beginn jeder Entgasungsperiode öffnet und bei Beendigung dieser Periode wieder schliefst.
Ventil 9 dagegen bleibt bei geöffnetem Regulator geschlossen, während es durch den geschlossenen Regulator mittelst geeigneter Hebelverbindung geöffnet wird, so dafs also der Bläser nur dann in Thätigkeit tritt, wenn während einer noch nicht vollendeten Entgasungsperiode der Regulator geschlossen wird.
Fig. ι zeigt den Einbau eines nach Fig. 2 fa, b, c) hergestellten Doppelventils in die durch Patent Nr. 71876 geschützte Einrichtung zur selbstthätigen Einsteuerung der Oberluft in den Feuerungsraum.
Der Arbeitsgang der Gesammteinrichtung wird hierdurch folgender:
Beim Oeffnen der Feuerthür zum Zweck der Beschickung des Rostes mit frischem Brennmaterial wird Katarakt 11 dadurch gespannt, dafs der auf die Heizthürachse aufgeschobene, mit dem Excenter 21 starr verbundene Hebel 12 durch ein mit der Thürachse fest verbundenes Mitnehmerstück 13 in Drehung gesetzt und der Kolben des Katarakts 11 mittelst des Gestänges 14, 15 angehoben wird.
Beim Schliefsen der Heizthür geht das Mitnehmerstück 13 zurück und giebt Hebel 12 und Katarakt 11 frei. Diese kehren nun entsprechend der Einstellung der Regulirschraube 16 schneller oder langsamer in ihre Ruhelage zurück und steuern so nach Zeit und Menge
die Einströmung der Oberluft in den Feuerungsraum durch das Register 17.
Die Eröffnung des Registers kann aufserdem noch sachgemäfs entsprechend der jeweiligen Regulatorstellung dadurch beeinflufst werden, dafs ein mit dem Regulator in Verbindung stehendes Keilstück 18 die Drehbewegung des mit dem Katarakt 11 verbundenen Hebels 12 mehr oder weniger auf den das Register 17 bewegenden Hebel 19 überträgt.
Gleichzeitig mit dem Hebel 12 wird das mit ihm durch Verbindungsstück 20 verbundene, auf der Heizthürachse drehbare kleine Excenter 21 gedreht, welches das Ventil 10 beeinflufst, so dafs bei gespanntem Katarakt das Ventil 10 geöffnet ist und sich mit dem allmählichen Zurückgehen des Kataraktkolbens wieder schliefst.
Ventil 9 dagegen wird durch die Hebel 22 bis 24 und Schlitz 25 so beeinflufst, dafs es bei geöffnetem Regulator durch Feder 26 geschlossen gehalten wird, während es bei geschlossenem Regulator mittelst der Hebel 22 bis 24 aufgestofsen wird.
Ist also Katarakt 11 noch nicht abgelaufen, Ventil 10 demnach noch offen, und wird dabei der Regulator geschlossen, also Ventil 9 geöffnet, so kann Kesseldampf durch Rohr 1, Kanal 2, 3, Ventil 9, Kanal 4, 5, Ventil 10, Kanal 6, 7 und Rohr 8 nach dem Bläser strömen und dadurch die zur rauchfreien Verbrennung des Brennmaterials nöthige Ober- und Unterluft ansaugen, so lange wie die Entgasung dauert. Ist aber diese vollendet oder wird der Regulator wieder geöffnet (wodurch der nöthige Luftzug durch den Cylinderabdampf erzeugt wird), so ist die Verbindung vom Dampfzuführungsrohr ι nach dem Bläser durch die Ventile 10 bezw. 9 abgesperrt.
Durch Verstellbarkeit der Ventilstangen der Ventile 9 und 10 kann die Stärke der Saugwirkung des durch das Doppelventil in Thätigkeit gesetzten Bläsers geregelt werden.
Bei der mit Dampfschleiervorrichtung versehenen, durch Patent Nr. 71876 geschützten Einrichtung zur rauchfreien Verbrennung wird das Doppelventil, wie gezeichnet, am vortheilhaftesten in das Dampfzuführungsrohr 1 für das Dampfschleierrohr 27 eingeschaltet, so dafs Hülfsgebläse und Dampfschleierrohr 27 von demselben Zuführungsrohr 1 gespeist werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zum selbstthätigen Ingangsetzen des Bläsers bei Kesselfeuerungen, bei welchen Oberluft nach Zeit und Menge während der Entgasungsperiode in den Feuerungsraum eingesteuert wird, gekennzeichnet durch eine in das nach dem Bläser führende Rohr eingeschaltete Ventilanordnung, bei welcher ein Ventil bei Beginn der Entgasungsperiode geöffnet und am Ende derselben geschlossen wird, während ein anderes diesem vorgeschaltetes derart mit dem Regulator verbunden ist, dafs es sich beim Oeffnen desselben schliefst und beim Schliefsen desselben öffnet, so dafs der Bläser nur während der Entgasungsperiode und bei geschlossenem Regulator wirken kann.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Ventilanordnung für die durch Patent Nr. 71876 geschützte Einrichtung , bei welcher ein Doppelventil (Fig. 2, a, b, c) so in das Dampfschleierrohr (27) eingeschaltet ist, dafs Ventil (10) von einem mit dem Hebel (12) verbundenen Excenter (21) während der Entgasungsperiode offen gehalten wird, während das Ventil (9) nur beim Schliefsen des Regulators durch Hebel (22 bis 24) sich öffnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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