DE800802C - Regelvorrichtung fuer die Mahlgutmenge an Mahlmaschinen - Google Patents

Regelvorrichtung fuer die Mahlgutmenge an Mahlmaschinen

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Publication number
DE800802C
DE800802C DESCH218A DESC000218A DE800802C DE 800802 C DE800802 C DE 800802C DE SCH218 A DESCH218 A DE SCH218A DE SC000218 A DESC000218 A DE SC000218A DE 800802 C DE800802 C DE 800802C
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DE
Germany
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control device
slide
feed roller
ground
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Expired
Application number
DESCH218A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Stein
Anton Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwaebische Huettenwerke Automotive GmbH
Original Assignee
Schwaebische Huettenwerke Automotive GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/286Feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Zum Zuführen des Mahlgutes zu den Mahlwalzen werden Speisewalzen verwendet, deren Oberfläche Nuten, rautenförmige Vertiefungen u. dgl. Hohlraume aufweisen, welche das Mahlgut aufnehmen und nach einer bestimmten Winkeldrehung abwerfen. l)ie Menge wird verändert durch einen Schieber, welcher gewöhnlich radial zur Speisewalze verschoben wird und somit einen mehr oder weniger großen Querschnitt freigibt. Die geringstmögliche Durchlaufmenge wird also erzielt, wenn der Schieber mit seiner steuernden Kante unmittelbar auf der Speisewalze aufsitzt. Diese geringste Slenge ist gleich dem Rauminhalt der Nuten,Bohrungen oder Vertiefungen unterhalb der Oberfläche des Zylindermantels, der dem höchstvorstehenden Punkt der Speisewalze umschrieben ist. Wird der Schieber von der Oberfläche der Speisewalze abgehobell, so steigt die Durchflußmenge linear mit zunehmender Höhe. Die geringste Fördermenge entspricht also dem Volumen einer Nut, multipliziert mit der Zahl der in der Zeiteinheit am Schieber vorbeilaufenden Nuten. Diese Geringstfördermenge läßt sich also nur unterschreiten, wenn die l)rehzahl der Speisewalze geändert wird. Dies ist öfters ausgeführt worden durch Einbau von gestuften oder stufenlosen Getrieben zum Antrieb der Speisewalze. Nachteilig sind hierbei die hohen Kosten und der Umstand, daß das abgeworfene Mahlgut die Mahlwalzen je nach der Drehzahl in jeweilig anderen als der günstigsten Stellung trifft. l)emgegrenül)er zeigt die vorliegende Erfindung eine Nl(igrlichkeit, die Geringstfördermenge mit sehr eintauchen Mitteln weiter herunterzuregeln. Das geschieht bei einer Regelvorrichtung, die aus einer umlaufenden, mit Vertiefungen versehenen Speisewalze und einem mit ihr zusammenarbeitenden, etwa radial zu der Walze stehenden Schieber besteht, dadurch, daß diesem Schieber ein Vorsatzschiel)er vorgeschaltet ist, der sich der Form der Speisewalze konzentrisch oder tangential anschließt und dieM'alze so weit abdeckt, daß sie an ihrer aufsteigenden Seite etwa bis zu 45 bis 600, von der Waagerechten gerechnet, frei liegt.
  • In Uild 1 und 2 ist diese Regelvorrichtung dargestellt, und zwar in einem senkrechten Querschnitt und in der Rückansicht An dem allgemein l>ekanten und benutzten Schieber 1 befindet sich ein Norsatzwinkel 2, der mittels einer Rändelschraube 3 in einem Schlitz des Schiebers I höher oder tiefer eingestellt werden kann. Der freie Schenkel 4 dieses Blecllwinkels ist so gehogen, daß er sich dem Umfange der Speisewalze annähernd anschmiegt. Am unteren Rand ist dieser Winkelschenkel mit einer kammartigen Verzahnung versehen. Die Länge des Schenkels ist so gewählt, daß die Zahnspitzen die Speisewalze in einem NVinkel von etwa 45 bis 600 zur Horizontalen abdecken.
  • Das dem Vorratsraum 5 von ollen zulaufende Mahlgut dringt in die Nuten 6 der Speisewalze 7 vorzugsweise dann ein, wenn die Nuten oder sonstwie gestaltete öffnungen die Stellung von 450 überschritten haben. Die Nuten werden aufgefüllt und passieren den Regelschieber t. Jenseits des Schiebers werden die Nuten entleert, das Mahlgut fällt zwischen die Mahlwalzen. Um die bei der Anwendung eines einfachen Schiebers erzielbare geringstmögliche Durchlaufmenge noch weiter herunterzuregeln, ist der Vorsatzwinkel 2 so am Schieber t angebracht, daß seine Kammzähne die Nuten teilweise gerade dann abdecken, wenn sie sich zu füllen l)eginnen. Sie werden also nicht mehr das volle Volumen an Mahlgut aufnehmen. Durch entsprechendes Höher- oder Tieferstellen des mit dem Schieber I fest verschraubbaren Vorsatzwinkelkammes 2 läßt sich der Füllungsgrad und damit die Fördermenge erheblich unter die bisher mögliche ver." kleinern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Regelvorrichtung fiir die Mahlgutmenge an Mahlmaschinen, bei der das Ciut durch eine umlaufende, mit Vertiefungen versehene Speisewalze zugeführt wird, mit der ein etwa radial zu der Walze angeordneter Sclliel)er zusammen arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hauptschieber (i) ein Vorsatzschieher (2, ,+) vorgeschaltet ist, der sich der Form der Speisewalze (7) konzentrisch oder tangential anschließt und die Walze so weit abdeckt, daß sie an der aufsteigenden Seite etwa bis zu 45 l)is 6o0, von der Waagerechten ge rechnet. frei liegt.
  2. 2. Regelvorrichtung nach .\nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsatzschieber (2, 4) an dem Hauptschiel>er (1) einstellbar befestigt ist.
  3. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsatzschieber (2, 4) an seiner vorderen Kante mit einer kammartigen Verzahnung versehen ist.
DESCH218A 1949-10-28 1949-10-28 Regelvorrichtung fuer die Mahlgutmenge an Mahlmaschinen Expired DE800802C (de)

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