DE800299C - Dampfmaschinenzylinder - Google Patents

Dampfmaschinenzylinder

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DE800299C
DE800299C DE1949P0037154 DEP0037154D DE800299C DE 800299 C DE800299 C DE 800299C DE 1949P0037154 DE1949P0037154 DE 1949P0037154 DE P0037154 D DEP0037154 D DE P0037154D DE 800299 C DE800299 C DE 800299C
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DE
Germany
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cylinder
steam
engine cylinder
steam engine
boiler
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Expired
Application number
DE1949P0037154
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Dr-Ing Rembold
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Dr-Ing Viktor Rembold
Original Assignee
Dr-Ing Viktor Rembold
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Bei Dampfmaschinen bisheriger Bauart bereitet die Anwendung von hoch überhitztem Dampf oft Schwierigkeiten, weil das Zylinderselnnieröl die holte Temperatur nicht verträgt. Dies gilt insbesondere für solche Maschinen, bei denen das Ü1 direkt in den Dampfstrom eingeführt wird und damit der Dampf die Olverteilung übernehmen muß, weil hierbei das 01 die Temperatur des überhitzten Dampfes annimmt. Aber auch bei Maschinen, hei (leiten das ()1 durch Bohrungen in der Zylinclei-latifliiiclise ztigeführt wird, kann man keine sehr holte Überhitzung anwenden, weil die Zylinderwände eine zu hohe Temperatur annehmen und das an ihnen haftende (51 leidet. Dies trifft alter nur für die Stellen der Zylinderwand zu, die der hohen Temperatur des eintretenden Dampfes ausgesetzt sind. Die Teile der Zylinderwand, die erst durch Gien Kolben freigelegt «erden, nachdem der Dartipf sich bereits teilweise tttisgedelint hat, haben eine niedrigere Temperatur, die dein Ül nicht mehr schadet. Um eitle Hohe L'1>erhitzung anwenden zu können, mu13 also dieZvlindeiwand, soweit sie vorn Kolben und Gien Kolbenringen überlaufen wird und geschmiert werden inuß. genügend kühl gelbalten werden, damit sich das ,in ihr Haftende Schmieröl nicht mehr zersetzt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nun die Anordnung von einem oder bei doppch wirkenden Maschinen von zwei Kühlräumen uni den Teil der Zylinderwand, der durch den iiber,hitzten Dampf besonders stark erwärmt wird. Der Kühlraum wird so kurz wie möglich ausgeführt, damit nicht tinnütig Wärme abgeleitet wird. Ferner wird man Ileißkühlutig vorsehen, die mir so wenig \Värme abführt, als notwendig ist, um an der Zvlinderlauffüche eine Temperatur zu erhalten, die das Schmieröl nicht beeinträchtigt. -Man wird daher als Kühlmittel meist vorgewärmtes Wasser, z. B. Speisewasser, verwenden, das in dein Kühlraum noch etwas höher vorgewärmt und dann dem Kessel zugefübrt wird. Oder es läßt sich der Kühlratun durch eine Zu- und eine Abflußleitung mit dein Dampfkessel verbinden. Es wird dann (las Kesselwasser, das eine niedrigere Temperatur als der überhitzte Dampf 'hat und deshalb als Kühlmittel geeignet ist, dem Kühlraum im Umlauf wie bei einer Warinivasserheizung zugeführt.
  • Infolge der Heißkühlung ist die dein in den Zylinder eintretenden Dainpf entzogene Warme nicht sehr groß und gellt zudem nicht verloren. Insbesondere bei rasch laufenden Maschinen spielt sie keine Rolle, und der Vorteil der ermöglichten höheren L?berhazung ülterwicgt bei weitem. Durch die Kühlung der Zylinderwand werden Verhältnisse geschaffen wie bei Verbrenuungsinotc@ren, wo die Zyliudersclimierung trotz der hohen Gastempei raturen keine Schwierigkeiten bereitet.
  • I In der Abbildung ist der .Zylinder a durch die Zylinderdeckel b und c, die auch die Steuerorgane enthalten können, abgeschlossen. Der Kolben ist mit c1 bezeichnet. Den Zylinder a umgeben Mäntel, durch die die Kiililriitunic c und j gebildet werden und durch die die Kiililfliissigkeit geleitet wird. Wenn Wasser aus dein Dampfkessel k zur Kühlung benutzt wird, wird dieses durch die Leitung h deln Kühlraum zugeführt und :teigt durch die Leitung i w -eder 1 in den Kessel zurück. Durch die Öffnungen g kann in bekannter Weise das Schmieröl zugeführt %t-erden.

Claims (3)

  1. PATENT ANS PRCCIIE: i. Dampfmaschinenzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (ta) init einem oder mehreren Kiililr"iunieti (c hzw. f) versehen ist.
  2. 2. Danipfniaschinenzylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlräume nur in dein Bereich des Zylinders angeordnet sind, der von innen mit Dampf von Hoher Temperatur in Berührung kommt.
  3. 3. Dampfmascliinenzvlinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlraum (e bzw. f) durch eine Zulaufleitung (li) und eine :11ilatifleitung (i) mit dein Dampfkessel (k) verbunden ist.
DE1949P0037154 1949-03-19 1949-03-19 Dampfmaschinenzylinder Expired DE800299C (de)

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