DE80008C - - Google Patents

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DE80008C
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Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/14Instantaneous or flash steam boilers built-up from heat-exchange elements arranged within a confined chamber having heat-retaining walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung bezweckt, die Leichtigkeit und "Widerstandsfähigkeit von Siederöhren zu erhöhen, ihre Erzeugung äufserst vollkommen durchzuführen und die Prüfung derselben sowie ihren Ersatz zu erleichtern. Der Widerstand gegen Formverä'nderung und ihre Leichtigkeit sind vorzugsweise eine Folge der gewählten Form A, Fig. 1, des einzelnen Rohrelementes. Dieser Querschnitt gestattet, Röhren ohne Versteifung und ohne Metallauflage herzustellen. Die Röhrenbündel bestehen aus geraden Rohrelementen in horizontalen Reihen, welche unter sich verbunden und über dem Roste angeordnet werden.
In Fig. 2 ist ein Verticalschnitt eines derartigen Röhrenbündels dargestellt, Fig. 3 zeigt in Oberansicht eine Reihe von Rohrelementen; je zwei Zweige B B1 bilden ein Rohr, welches jedoch aus nur einem Theil oder aus mehr als zwei Zweigen bestehen kann. Die Zweige B B1 sind hinten durch ein geschmiedetes Kniestück C verbunden, welches aus dem Material der Röhre selbst hergestellt ist, und vorn durch ein Knierohr D'2, welches. gleichfalls aus einem Stück hergestellt ist.
Das Speisewasser tritt in die untere Elementenreihe E, Fig. 6, wo es sämmtliche Zweige mittelst der hinteren Knierohre C und der vorderen Knierohre D2 durchläuft. Von dieser ersten Elementenreihe kann das Wasser entweder mittelst des mit einem Hahn G versehenen Kniestückes F in die zweite Elementenreihe treten, oder auch theilweise oder ganz in das Reservoir der Speisepumpe zurückfliefsen; ebenso kann das in die zweite Elementenreihe eingetretene Wasser entweder in die höher gelegenen Elementenreihen eingelassen oder durch das mit Hahn G1 versehene Kniestück -F1 nach der Speisepumpe zurückgebracht werden.
Fig. 4 zeigt die Vorderansicht der Wand H, welche die Rohrenden aufnimmt, Fig. 5 die Vorderansicht der Hinterwand, in welcher die Knierohre befestigt werden, Fig. 6 die Hinteransicht des gesammten Röhrenbündels.
Die Platten H und I sind für die Rohrelemente mit länglichen Durchbrechungen J bezw. K versehen. Diese Anordnung hat den Zweck, schadhaft gewordene Rohrelemente auswechseln zu können, ohne dadurch den Gebrauch des übrigen Kesseltheiles zu beeinträchtigen. Die Platte H ist durch Rippen U, die Platte J, Fig. 5, durch Rippen N verstärkt. Diese Rippen U und N bilden mit äufseren Platten N\ bezw. der äufseren Platte L Kammern, welche mit Wärmeschutzmasse ausgefüllt werden.
Fig. 7 zeigt die beiden Theile einer Matrize, mittelst deren jedem Rohrelement die in Fig. 1 dargestellte Form gegeben wird, und mittelst deren gleichzeitig die Kniestücke C und die Rohrenden D D1 geformt werden. Diese Figur und Fig. 8 geben ein Bild von dem Vorgang, durch welchen die neuen Siederöhren erzeugt werden. Das Element D D1 wird aus einem cylindrischen Metallrohr Q von abgemessener Gröfse geformt. Der mittlere Theil, welcher das Knierohr C bilden soll, wird durch Schmieden hergestellt, ebenso die Rohrenden
DD1; darauf wird das noch warme Rohr zwischen die beiden Theile R R1 der Matrize O gebracht. Der cylindrische Theil der RöhreQ wird darauf mit Ausnahme der Punkte S S1 durch Pressen in die Form A übergeführt (Fig. ι und 8). Das Innere einer so hergestellten Röhre bildet demnach einen Kapillarraum α von halbmondförmigem Querschnitt. Die lichte Weite dieses Kapillarraumes wächst schrittweise für die höheren Elementenreihen des Röhrenbündels. Das Röhrensystem ist am Ende mit einem Abflufsstutzen F2 versehen (Fig. 6). Die Kapillarräume der einzelnen Rohrelemente haben den Zweck, den Dampf in dem Mafse, wie er sich bildet und zum Speisen des Motors gebraucht wird, abzuführen. Um nun Rohrelemente mit allmälig immer weiteren Kapillarräumen zu erzeugen, werden zwischen die Theile RR1 der Matrize O entsprechend stärkere Bandeisenstücke T eingelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Siederöhre für Dampfkessel, gekennzeichnet durch einen Querschnitt (A, Fig. i) mit halbmondförmigem, capillarem Hohlraum (α), der zwecks bequemen Anschlusses der einzelnen Siederöhren an einander an beiden Enden in einen ringförmigen Querschnitt übergeht.
    Eine Ausführungsform der unter i. beanspruchten Siederöhre als stimmgabelförmige Zwillingsröhre, bei welcher die Rohrzweige einerseits durch Bogenstücke (C mit ringförmigem Querschnitt) vereinigt sind, andererseits in gerade Rohrstutzen (DD1) auslaufen, die mit denjenigen der nebenliegenden Röhren durch ähnliche Bogenstücke (D^) verbunden sind.
    Die Lagerung der unter i. oder 2. beanspruchten, zu einer Batterie zusammengesetzten Siederöhren einerseits mittelst der Bogenstücke (C), andererseits mittelst der geraden Stutzen (D D1J in Trageplatten (H und I), welche mit länglichen Oeffhungen (J und K) zur Aufnahme der Röhren und mit Rippen (N und U) versehen sind, wobei letztere in Verbindung mit der äufseren Deckplatte (L) bezw. mit abnehmbaren, durch Querstäbe (P) gesicherten Schlufsplatten (N1) Kammern bilden, welche mit Watte, Asbest oder anderer Wärmeschutzmasse angefüllt werden, das Ganze zu dem Zwecke, die Auswechselung beschädigter Röhren zu erleichtern und Verlust an Ofenwärme zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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