DE79897C - - Google Patents

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DE79897C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C5/00Electrolytic production, recovery or refining of metal powders or porous metal masses
    • C25C5/02Electrolytic production, recovery or refining of metal powders or porous metal masses from solutions

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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Verfahren bezweckt die Herstellung eines metallischen Pulvers, dessen Kern aus einem , Metall besteht, welches elektropositiver ist als eine ihn umgebende metallische Hülle, und beruht auf dem bekannten Princip der elektrochemischen Wechselwirkung zwischen bestimmten Metallen und Metallsalzlösungen.
Erfinder bezweckt, damit ein Product herzustellen, welches geeignet ist, an Stelle von Metallstreu, Blätterbrocaten und Bronzefarben Verwendung zu finden; wie aus dem Nachfolgenden hervorgeht, stellen sich nicht nur die Rohmaterialien, sondern auch die Fabrikationskosten erheblich niedriger als bei den jetzt sich im Handel befindlichen Bronzeprä'paraten.
Um z. B. ein Bronzepulver von der Farbe des Messings herzustellen, verfährt man in folgender Weise: Man unterzieht zunächst den gewöhnlichen Zinkstaub des Handels einem gründlichen chemischen oder mechanischen Reinigungsprocefs zur möglichsten Entfernung schädlich wirkender Oxyde, bringt ihn hierauf in ein Vermessingungsbad, bestehend aus einer ammoniakalischen Lösung von Kupfer- und Zinkcyanid in beliebig relativem Verhältnifs, je nachdem ein mehr rother oder- gelber Farbton erzielt werden soll. Die Zusammensetzung solcher Messingbäder ist allgemein bekannt; Hauptsache ist nur eine constante und gleichmäfsige Bewegung der Partikel im Bade, was am besten durch ein passend eingerichtetes mechanisches Rührwerk geschieht. Man nimmt von Zeit zu Zeit Proben heraus, um die Dicke und Qualität des Ueberzuges zu beurtheilen, indem man das Pulver mit dem Polirstahl auf einer Glasplatte reibt oder in Säurelösungen von entsprechender Concentration bringt, um zu erkennen, ob der Ueberzug genügend widerstandsfähig ist. Nachdem man sich überzeugt hat, dafs die hinlängliche Dicke der Hülle erreicht ist, wird das Product mehrmals sorgfältig mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Im Falle der Zinkstaub vorher auf mechanische Weise polirt wurde, wird nun nur noch eine schwache Politur des so hergestellten Productes nöthig sein, wogegen das auf blos chemische Weise gereinigte Rohmaterial nach der vorerwähnten Behandlung im Bade einer besonders starken Politur in der PolirmUhle oder auf andere geeignete Weise bedürftig ist.
Auf ähnliche Weise, unter Anwendung anderer, entsprechender Metallbäder, lassen sich eine ganze Reihe verschieden gefärbter metallischer Pulver, deren innerer Kern aus Zink oder irgend einem elektro-positiveren Metall als deren Hülle besteht, herstellen. Ferner hat man es in der Hand, entweder der Hülle durch eine zweite Behandlung auf demselben, auf elektrolytischem oder auf dem Wege der Erhitzung, wie dies bei.den gewöhnlichen Bronzepulvern geschieht, beliebige andere Färbungen zu ertheilen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung eines metallischen Pulvers, darin bestehend, dafs ein gut gereinigtes, entsprechend feines Metallpulver in einem Bade von Metallen von elektro-negativerer Beschaffenheit unter Umrühren behandelt wird.
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