DE79622C - - Google Patents

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DE79622C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L5/00Making chains or chain links by working the starting material in such a way that integral, i.e. jointless, chains links are formed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRI
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Walzen zum Walzen von Kettenstäben oder von Stäben mit Eindrücken auf mehreren Seiten, bei welchen Stäben die Eindrücke auf einer Seite in Bezug auf die der anderen eine , bestimmte abhängige Lage haben sollen, und dient dazu, die auf dem Umfange der Walze vorhandenen Profilirungen (Erhöhungen und Vertiefungen) der Lage nach in genaue Uebereinstimmung mit denen auf einer anderen Walze zu bringen. Die Einrichtung besteht aus einem Excenter, das quer durch den mittleren Theil der Walze geht und an seinen Enden centrische Drehscheiben hat, mit denen es in den Klemmscheiben drehbar gelagert ist. Auf dem einen Zapfen ist aufsen ein Hebel zur Feststellung des Excenters befestigt. Dreht man das Excenter, so wird der mittlere Theil der Walze etwas um die Walzenachse gedreht.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen in gröfserem Mafsstabe gezeichneten Schnitt durch den Theil der Walze, in welchem das Excenter untergebracht ist.
Der mittlere Theil der Walze besteht aus einer Kernscheibe 1, einer darauf geschobenen Bandage 2 und zwei seitlichen Versteifungsscheiben 3,3, die mit der Bandage durch Bolzen 4 verbunden sind. Dieser Theil ist auf die Walzenachse 5 aufgeschoben und zwischen den Scheiben 6, 6, die als Zahnräder ausgebildet sind, mittelst der Bolzen 7 festgeklemmt.
Quer durch die Kernscheibe 1 und die Versteifungsscheiben 3 ist ein viereckiges Loch 8, Fig. 3, gemacht und in dieses ein viereckiger Klotz 9 eingesetzt, der in radialer Richtung etwas kürzer ist, als die in dieser Richtung gemessene Höhe des Loches 8 beträgt, in der anderen Richtung aber dicht an den Wandungen des Loches anliegt. Der Klotz kann daher in dem Loche nur in radialer Richtung verschoben werden. Mitten durch den Klotz geht eine cylindrische Bohrung und in dieser ruht dicht anschliefsend, aber drehbar ein Cylinder 10, der an jedem Ende einen zum Cylinder excentrischen Zapfen 11 hat. Die Mittellinien der beiden Zapfen liegen in der Verlängerung von einander, so dafs der Cylinder in Bezug auf die Zapfen ein Excenter bildet. Die Zapfen 11 gehen durch Bohrungen der Scheiben 6,6. Der eine Zapfen 11, in Fig. 1 der linke, läuft in ein Vierkant 12 aus. Auf dieses ist ein Zeigerhebel 13 gesteckt. Vor diesem Zeiger wird auf das Vierkant 12 ein Schlüssel 14 aufgesetzt. Bewegt man diesen Schlüssel nach der einen oder der anderen Richtung, so wird das Excenter ι ο entsprechend gedreht und durch dieses unter Vermittelung des Klotzes 9 der mittlere Theil 1,2,3,4 der Walze zwischen den Scheiben 6, 6 um die Walzenachse 5 um einen gewissen Winkel bewegt; bevor man den Schlüssel 14 bewegt, hat man die Bolzen 7 zu lösen.
Nachdem man den Walzentheil 1,2,3,4 in Bezug auf die anderen drei Walzen richtig eingestellt hat, stellt man das Excenter mit Hülfe eines Zeigers 13 wie folgt fest: Der Zeiger hat in seinem freien Ende vier unter einander liegende glatte Löcher 15, Fig. 2, oder einen den Raum der vier Löcher einnehmen-
den Schlitz; dieses Ende spielt über einer Segmentplatte i6,· die an der einen Scheibe 6 befestigt ist und vier Reihen von Löchern 17 hat. Die mit Gewinde versehenen Löcher 17 sind in concentrischen Kreisbogen angeordnet, deren Mittelpunkt der Mittelpunkt der Zapfen 11 ist. Der Abstand dieser Kreisbogen von einander ist gleich dem Abstande der Löcher j 5 des Zeigers 13.
Einer Drehung des Zeigers um den Abstand zweier Löcher auf dem äufsersten Kreisbogen entspricht eine Verstellung von 1 mm auf der äufseren Peripherie einer Walze. Die Löcher auf den drei anderen Kreisbogen lassen dazwischen liegende Verstellungen von V4 mm zu.
Die Vorrichtung kann jedoch auch für kleinere Verstellungen als J/4 mm eingerichtet werden, indem man die Löcher der Segmentplatte verhältnifsmä'fsig enger anordnet oder an Stelle der Lochreihen in der Segmentplatte einen bogenförmigen Schlitz anbringt.
Das Feststellen des Excenters mit Hülfe des Zeigers geschieht dadurch, dafs man durch dasjenige der Löcher des Zeigers, das sich nach bewirkter Einstellung der Walze gerade über einem Loche der Segmentplatte 16 befindet, oder durch den Schlitz des Zeigers eine Schraube steckt und diese in das genannte Loch der Segmentplatte fest einschraubt. Hat die Segmentplatte statt der Lochreihen einen bogenförmigen Schlitz, so benutzt man zur Verbindung des Zeigers und der Segmentplatte eine passend gestaltete Klemmschraube. Der mittlere Theil der Walze ist dann in dieser Lage zu den ihn einschliefsenden Scheiben oder Rädern 6, 6 gesichert. Danach werden die durchgehenden Bolzen 7 wieder fest angezogen und durch die entstehende Reibung wird auch die Excenter-Verstellvorrichtung entlastet.
Die beschriebene Verstellvorrichtung ermöglicht das genaue Einstellen der Walzen, ohne dafs es nöthig wäre, letztere auszubauen, so dafs jederzeit solche Aenderungen, die eine Folge der beim Walzen auftretenden Wirkungen sind, ausgeglichen werden können. Diese durch das Walzen selbst hervorgerufenen Aenderungen ' in der gegenseitigen Lage der Walzenumfänge entstehen besonders dadurch, dafs infolge des bei jedem Walzen auftretenden und nicht völlig vermeidbaren Sprunges der Walzen der Eingriff der das Getriebe bildenden Zahnräder ein anderer als bei Leergang wird, d. h. die' zusammenarbeitenden Zähne, wenn auch nur um ein Geringes, weiter aus einander gedrängt werden, so dafs also das getriebene Rad im Vergleich zqm Leergang etwas zurückbleibt.
Die vorstehend an einer besonderen Art von Walzen von bestimmtem Aufbau erläuterte Vorrichtung kann allgemein da Anwendung finden, wo auf der Achse drehbare Walzen, um diese Achse zu verdrehen, zu verstellen und in bestimmter Lage festzustellen sind. Das Excenter bedarf nicht gerade zweier Zapfen, es genügt ein Zapfen, der in einem mit der Achse fest verbundenen Auge gelagert ist, und zwar dicht neben der Walze oder auch in einiger Entfernung davon. Diese Anordnung ist durch die Fig. 4 und 5 veranschaulicht. Die Theile, die den in den Fig. 1, 2 und 3 gezeichneten entsprechen, sind mit denselben Zahlen wie in Fig. i, 2 und 3 bezeichnet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Excenter-Stellvorrichtung für Walzen, welche auf der Achse drehbar sind und in bestimmte Lagen eingestellt werden müssen, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Walze parallel zur Achse ein Excenter angeordnet ist, dessen einer Zapfen oder dessen beide Zapfen in einem bezw. zwei neben der Walze liegenden, mit der Achse fest verbundenen Scheiben, Rädern oder Augen lagern, so dafs durch Drehen des Excenters die Walze um die Achse verdreht wird.
  2. 2. Eine Präcisions-Excenter-Ein- und Feststellvorrichtung der unter 1. genannten Art, bei welcher der Zapfen oder einer der beiden Zapfen des Excenters einen gelochten oder geschlitzten Zeigerhebel trägt, der über einer gelochten oder geschlitzten Segmentplatte spielt und mit dieser durch einen Bolzen oder eine Schraube verbunden wird, . um das Excenter in der ihm gegebenen Lage festzustellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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