DE7911068U1 - Stallbauteil fuer rinderstaelle - Google Patents

Stallbauteil fuer rinderstaelle

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DE7911068U1
DE7911068U1 DE19797911068 DE7911068U DE7911068U1 DE 7911068 U1 DE7911068 U1 DE 7911068U1 DE 19797911068 DE19797911068 DE 19797911068 DE 7911068 U DE7911068 U DE 7911068U DE 7911068 U1 DE7911068 U1 DE 7911068U1
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Description

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DR. RER. POL DRYING.
?«00 LÜBECK,
KARL F.MÖLLERING elsasserstrasse31
PATENTANWALT FERNRUF0451/63055U.621910 ProfesslonelRepresentaUve before the European Patcut Olüce Dankkonto: M&ndatalre asree pres lOfflce Europeen des Brevets Dresdner Bank AG. In Lübeck Postscheckkonto ι Hamburg 46946-206 P Dr.KarlF.Mallerlng ■ Elsasser StraBe 31 ■ 2400 Lübeck I ~|
L J
Harri T ü c h s e η
2264 Braderupfeld
Stallbauteile für Rinder st alle |
In Rinderställen Desteht die Gefahr, daß die Rinder |
seitlich aus der für sie vorgesehenen Standfläche |
austreten und dabei zum Beispiel die "benachbarte Kuh |
gefährden, insbesondere auf das Euter der in der be- i
nachbarten Stallfläche liegenden Kuh treten. Außerdem |
besteht die Gefahr, daß die Rinder bei einem derartigen i Ausweichen im Nachbarstand ausrutschen und sich selbst bzw. die benachbarten Rinder verletzen.
Die Neuerung erstrebt eine einfache Torrichtung, durch die die geschilderten Gefahren beseitigt werden können,
—2—
ohne daß dadurch umständliche Einbauten im Stall vorgenommen werden müssen. Die^-^r sollen in einfacher Weise vor dem Übertreten in die benachbarte Standfläche gesichert sein, außerdem soll die Verletzung der Rinder und insbesondere auch der Euter der im benachbarten Stand befindlichen Kühe verhindert werden. Die Neuerung löst die gestellte Aufgabe durch Stallbauteile, die aus auf dem Stallboden in Standrichtung zwischen den Kuhständen befestigbaren Leisten einer oberen glatten Oberfläche und einer Höhe von mindestens etwa 3 cm, vorzugsweise etwa 4,5 cm bestehen. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß durch die Stallbauteile gemäß der Neuerung die Kuh praktisch auf ihrem vorbestimmten Plata verbleibt. Die Kuh wird überraschenderweise daran gehindert, auf den Nachbarstand überzutreten, wobei alle bekannten Gefahren wie das Verletzen des Euters der Nachbarkuh, oder der Verletzung der Kühe an ihren Beinen oder dergl. ausgeschaltet sind. Die Kuh verläßt eigenartigerweise die durch die Stallbauteile geschaffene Begrenzung nicht. Das gefährliche Ausrutschen der Kuh wird durch die seitliche Begrenzung verhindert. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die Kuh die gebildete Standbegrenzung sehr schnell erkennt und sich gehindert fühlt, darüber hinweg zu treten. Außerdem hat sich überraschenderweise gezeigt, daß die sich hinlegende Kuh das Bestreben hat, sich in die seitliche Begrenzung hineinzulegen, sodaß Schräglagen der Kuh innerhalb ihrer Standfläche vermieden werden.Die Kühe legen sich praktisch jeweils in dia gleiche Richtung. Dadurch ergibt sich eine Ersparung in der Größe der Liegeplätze. Außerdem wird dadurch wiederum das Verletzen der Euter der Nachbarkühe verhindert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Streustroh auf der Liegefläche der Kuh gehalten wird.
Die Leiste kann unterschiedliche Breite haben. Im Interesse der Materialersparnis und der Raumersparnis sollte die Leiste nicht zu breit sein. Zweckmäßig ist die Leiste der
Breite etwa gleich ihrer Höhe.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Neuerung kann die Leiste etwa ein halbkreisförmiges bzw. halbellipsenförmiges oder ähnlich gestaltetes Profil haben, wobei die flache Unterseite der Leiste dem Stallboden anliegt.
Die Leiste kann sich vom hinteren Ende bis zum vorderen Ende des Standes erstrecken. Gemäß einer v/eiteren Ausbildung der Neuderung kann die Leiste sich im hinteren Teil des Stalles befinden und sich nur etwa über die Hälfte der Standlänge erstrecken.
Um ein Austreten der Kuh nach hinten zu vermeiden, können sich am hinteren Ende der in Standrichtung verlaufenden Leisten Querleisten anschließen. Durch die am hinteren Ende angebrachten Querleisten werden die gleichen beschriebenen Vorteile erzielt. Außerdem wird die Kuh daran gehindert, mit den Beinen über die Grubkante zu treten bzw. zu rutschen, eodaß dabei mögliche Verletzungen vermieden werden. Auch wird durch die hintere Begrenzung das Streustroh auf dem Liegeplatz der Kuh gehalten.
Dabei ist es zweckmäßig, daß die Querleisten jeweils im mittleren Teil des Standes über einen Bereich von etwa einem halben Meter unterbrochen sind. Die Kuh kann durch diese Öffnung hindurch bis zur Grubkante treten. Die Unterbrechungen der Querleisten haben den weiteren Vorteil, daß die Standflächen gereinigt werden und die Jauche frei ablaufen kann.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind anhand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert und zwar zeigen:
- 4-
Fig. 1 eiiie Seitenansicht einer Leiste gemäß der Neuerung
Fig. 2 einen Querschnitt einer Leiste gemäß der Neuerung
Fig. 3 die Anordnung der Leisten in einem Stall in Aufsicht.
Die Leiste 1 hat eine Höhe 2 von etwa mindestens 3 cm. Im £usführungsbeispiel ist die Höhe 2 4,5cm. Die Breite 3 entspricht der Höhe 2.
In Figur 3 ist die Standfläche der Kuh mit 4 bezeichnet. Die Länge 5 der Standfläche beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 1,60 bis 1,80 m. Die Breite 6 der Standfläche beträgt 1m bis 1,20m. Die Maße richten sich nach den jeweiligen Gegebenheiten.
Die Leiste 1 ist in Standrichtung auf die Standfläche 4 fest verlegt. Sie erstreckt sich im Ausführungsbeispiel über die gesamte Länge der Standfläche. Es kann auch genügen,daß die Leiste sich nur etwa über die Hälfte der Standfläche erstreckt, sodaß die Leiste nur eine Länge von o.80 bis o.90m besitzt.
Die Leiste ist mit Bohrungen 7 versehen, durch die geeignete
f. Befestigungsmittel durchgeführt sein können, die in dem
Stallboden eingelassen sind. Die Leiste kann aber auch in jeder anderen Weise fest im Stallboden verbunden sein.
Am hinteren Ende 8 der sich in Standrichtung erstreckenden Leisten 1 sind Querleisten 9 angeordnet, die in gleicher Weise wie die Leisten 1 ausgebildet und in gleicher Weise wie diese befestigt sein können. Die Querleisten 9 sind unterbrochen und geben eine Durchtrittöffnung 10 frei, die eine Breite von o,50m haben kann.

Claims (8)

a· DR.RER.POL.DR.-ING. *;· · · · · ·" · · 240(3 5i1 KARL F.MOLLERING .."..' ·.."..* . elsässer strasse 31 PATENTANWALT FERNRUF0451/630551L621910 ProfessionalRepreseatative before the European Patent Office Bankkonto: Mandataire agree pres !Office Επίορέεη des Brevets DresdnerBankACinLübedc ψ Posts Aeddconto: Hambnre 466 46-206 |~~ Dr.KarlF.MöIlennB - Elsässer Straße 31 · 2400Lfibeik I ~| L J S chut zansprüche
1. Stallbauteil für Rinderställe gekennzeichnet durch eine Leiste (1), die auf dem Stallboden in Standrichtunß zwisehen den Rinderständen befestigbar ist und eine obere glatte Oberfläche hat.
2. Stallbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste eine Höhe von mindestens etwa 3 cm vorzugsweise 4,5 cm besitzt.
3. Stallbauteil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Leiste (1) etwa gleich ihrer Höhe ist.
4. Stallbauteil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (1) etwa ein halbkreisförmiges bzw. halbellepsenformiges oder ähnlich gestaltetes Profil besitzt, mit einer flachen Unterseite.
-Z-
5. Stairbauteil nach Anspruch 1 "bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (1) die Länge einer Standlängs hat.
6. Stalltauteil nach Anspruch 1 "bis A-, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (1) die Länge einer Hälfte einer Standlänge hat.
7. Stairbauteil nach Anspruch 1 "bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem hinteren Ende (8) der in Standrichtung verlaufenden Leiste (1) Querleisten (9) anschließen.
8. Stalltauteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querleisten (9) jeweils im mittleren Teil des Standes üter eine Breite von etwa einem halben Meter unterbrochen (10) sind.
DE19797911068 1979-04-14 1979-04-14 Stallbauteil fuer rinderstaelle Expired DE7911068U1 (de)

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