DE7911037U1 - Aufbewahrungsvorrichtung fuer Flachmaterialien - Google Patents

Aufbewahrungsvorrichtung fuer Flachmaterialien

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DE7911037U1
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Hermann Co Heinrich GmbH
Heinrich Hermann GmbH and Co
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Heinrich Hermann GmbH and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/06Filing appliances comprising a plurality of pockets or compartments, e.g. portfolios or cases with a plurality of compartments

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing·. Haps«Ljangö3ch< Efr.-'lng. Heinz Hosenthien 7000 StuttgartV'Herdweg 62 Telefon (07ii)'296523
Anmelderin:
Firma
Heinrich Hermann GmbH & Co.
Ulmer Str. 300
7000 Stuttgart 60
Aufbewahrungsvorrichtung für Flachmaterialien I
Die Erfindung betrifft eiue Aufbewahrungsvorrichtung für Flachmaterialien mit einem Träger und darauf angeordneten Einsteckstreifen. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art ist als Tasche ausgebildet, in die Landkarten, Stadtpläne, Reisehinweise u.dgl. eingesteckt werden können. Bekannt sind auch Briefmarkenalben als Sammel-
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hilfen für entwertete Briefmarken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Flachmaterialien unterschiedlicher Art und Größe übersichtlich und für einen leichten Zugriff geeignet in den Handel gebracht werden können und die jederzeit wieder mit den entsprechenden Flachmaterialien nachgefüllt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Flachmaterialien sortimentsweise zusammengefaßt und auf dem Träger mehrere Einsteckstreifen angeordnet sind, die unterschiedlich große Räume für die unterschiedlich großen Flachmaterialien bis zum Umriß des Trägers freigeben. Auf diese Weise können bestimmte Formulare, Aufkleber, Briefmarken u.dgl., die in jedem Haushalt verwendet werden, gesammelt,
geordnet und leicht zugänglich jedermann verkauft O
und von diesem bei sofortigem Überblick benutzt werden. Die Sortimente können in erster Linie aus Blättern bestehen, die auf einer Trägerschicht mit Selbstklebstoff versehene, von der Trägerschicht ablösbare Etiketten u.dgl. aufweisen, z.B. Etikettenblätter mit den Aufdrucken »Luftpost", »Drucksache", »Päckchen", "Eilt sehr", Lochverstärkungsringe, Bildaufhänger, Korrekturstreifen, farbige Markierungs-
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punkte, Heftschilder, Paketaufkleber, Haftetikeüten. Ein anderes Sortiment kann Paketkarten, Postkarten, Banküberweisungsscheine, Zahlkarten, Postanweisungs- : scheine, Lottoscheine u.dgl. enthalten. Schließlich
« 5 wird ein Sortiment aus Postwertzeichen bestehen,
hier wird zweckmäßig der Einsteckstreifen mit einem
f* Aufdruck versehen sein, damit die Briefmarken ihrer
f. Wertigkeit und Größe nach übersichtlich untergebracht
ί ( J werden können.
Vorzugsweise bestehen die Träger und die Einsteckstreifen aus Kunststoff, dabei sind die Einsteckstreifen transparent oder opak gehalten und an drei Rändern, nach oben offen, mit dem Träger verschweißt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können sich die Einsteckstreifen schuppenförmig überlappen, sie können gleich groß sein und in gleichen Abständen voneinander angeordnet sein. Entsprechend der Größe der einzubringenden Flachmaterialien können die Einsteckstreifen in unterschiedlichen Entfernungen voneinander am Träger festgelegt sein.
Die Träger können mit dem Sortiment einzeln ausgegeben werden, vorzugsweise sind aber mehrere Träger zu einer Einheit zusammengefaßt, die insbesondere um Faltgelenke aufeinander klappbar sind, so daß FaIt-
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mappen gebildet sind, deren einzelne Träger unterschiedliche Sortimente aufnehmen können. Zur Aussteifung können einzelne Träger unterschiedliche Wandstärken aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in Form einer Faitmappe, die aufgeklappt in Draufsicht wiedergegeben / ist.
Die Aufbewahrungsvorrichtung besteht aus Trägern 1,2,3, die mit Einsteckstreifen 4 versehen sind, die Aufnahmetaschen für Flachmaterialien 5 bilden. Beim Ausführungsbeispiel sind die Träger 1,2,3 einstückig zusammengefaßt und um Faltgelenke 6,7 in Form einer Faltmappe aufeinander faltbar. Die Träger 1 bis 3 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff oder
einer Lederimitation, sie sind rechteckig ausgebildet.
Die Einsteckstreifen 4 verlaufen beim Träger 1 z.B. parallel zur Längsseite 8, sie bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff und sind klar durchsichtig oder opak gehalten. Sie sind längs dreier Ränder mit den Trägern 1 bzw. 2 oder 3 verschweißt, so daß sie mit diesen Taschen bilden, in die die Flachmaterialien 5 eingesteckt werden können. Die Einsteckstreifen 4 können unterschiedlich groß sein,
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sie können in gleichen oder verschiedenen Abständen voneinander an den Trägern 1 bis 3 befestigt sein, so daß unterschiedlich große Räume 9,10 entstehen, in die die unterschiedlich großen Flachmaterialien 5 aufgenommen werden, so daß diese nicht über den Umriß der Träger 1 bis 3 vorstehen.
Die Flachmaterialien 5 sind insbesondere sortiments- ( weise zusammengefaßt, so sind auf dem Träger 1
die Einsteckstreifen 4 so angeordnet, daß z.B.
Banküberweisungen 11, Postanweisungen 12, Zahlkarten 13, Adressenkarten 14, Postkarten 15, Paketkarten 16 und dergl. übersichtlich untergebracht werden können. Auf dem Träger 2 ist die Anordnung der Einsteckstreifen 4 so getroffen, daß sich Blätter einstecken lassen, die aus einer Trägerschicht 18 bestehen, auf der ablösbar mit einer Selbstklebeschicht versehene Etiketten 19 u.dg!. vorgesehen
sind. Die Etiketten 19 können bedruckt sein, z.B. mit "Luftpost", "Drucksache", "Päckchen", "Eilt sehr" usw. Die Etiketten können aber auch in Form von Lochverstärkungsringen 20, Bildaufhängern 21, Korrekturstreifen 22 oder Haftetiketten 23 gehalten sein. Beim Träger 3 sind die Einsteckstreifen 4 so angeordnet, daß sie Postwertzeichen 24 aufnehmen können. Vorzugsweise verlaufen hier die Einsteckstreifen 4 parallel zur Schmalseite 25 des Trägers
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und enden vor dessen Längsrändern. Die nicht von Postwertzeichen 24 besetzten Einsteckstreifen 4 können mit anderen Formularen o.dgl. wie Lottosci:3inen 26 usw. besetzt werden. Dadurch, daß etwa das obere Drittel 27 jedes Trägers 1 bis 3 von Einsteckstreifen 4 freigehalten ist, ergibt sich genügend Platz, damit die in die Taschen eingesteckten Formulare nicht über den Umriß der Träger 1 bis 3 hinausragen.
Die Faltmappe kommt vorzugsweise mit den Flachmaterialien in den Handel und enthält alle gebräuchlichen Formulare, die in einem durchschnittlichen Haushalt gebraucht werden. Je nach Bedarf kann man die einzelnen Formulare u.dgl. nachfüllen. Alle oft benötigten Vordrucke sind übersichtlich ungeordnet und einem leichten Zugriff zugänglich.
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Claims (1)

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    Schutzansprüche
    Aufbewahrungsvorrichtung für Flachmaterialien mit I einem Träger und darauf angeordneten Einsteck 1 streifen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Träger (1,2,3) mehrere Einsteckstreifen (4) I ° angeordnet sind, die unterschiedlich große Räume 2. (9jlO) für die unterschiedlieh großen Flach materialien (5) bis zum Umriß des Trägers (1,2,3) freigeben. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 3. daß mindestens etwa das obere Drittel (27) des Trägers (1,2,3) von Einsteckstreifen (4) frei ι gehalten ist. ' ( « 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckstreifen (4) nach oben offen an .
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    drei Rändern mit dem Träger (1,2,3) verbunden sind.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckstreifen (4) schuppenförmig ein ander überlappen. I i
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    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckstreifen (4) untersich gleich groß sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckstreifen (4) in gleichen Abständen voneinander angel i-acht sind.
    7. Vorrichtung *ia_:h Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckstreifen (4) in unterschiedlicher Entfernung voneinander am Träger (1,2,3) festgelegt sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Träger (1,2,3) zu einer Einheit zusammengefaßt sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (1,2,3) um Faltgelenke (6,7) aufeinander klappbar sind.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet* daß die Träger (1,2,3) rechteckiges Format haben und die Einsteckstreifen (4) parallel zur Schmalseite (25) angeordnet sinds
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    11. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 10, dadurch |
    gekennzeichnet, daß bei mindestens einem Träger |
    (1) die Einsteckstreifen (4) parallel zur Längs- :
    ί seite (8) verlaufen» ,
    12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (1,2,3) unterschiedliche Wandstärke aufweisen.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (1,2,3) und die Abdeckstreifen (4) aus Kunststoff bestehen und beide miteinander verschweißt sind.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsteckstreifen (4) unterteilt sind.
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