DE78620C - Reinigungsanordnung für Filterpressen bei Filtration von Massen mit schleimigen Rückständen - Google Patents
Reinigungsanordnung für Filterpressen bei Filtration von Massen mit schleimigen RückständenInfo
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- DE78620C DE78620C DENDAT78620D DE78620DC DE78620C DE 78620 C DE78620 C DE 78620C DE NDAT78620 D DENDAT78620 D DE NDAT78620D DE 78620D C DE78620D C DE 78620DC DE 78620 C DE78620 C DE 78620C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/32—Removal of the filter cakes
- B01D25/322—Removal of the filter cakes specially for chamber filter presses
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
- B01D25/172—Plate spreading means
-
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- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
- B01D25/21—Plate and frame presses
- B01D25/215—Construction of the filter plates, frames
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei der Filtration von Flüssigkeiten, deren abzuscheidende Stoffe in den Filterkammern
keine Kuchen bilden, sondern schleimige Niederschläge auf den Filtertüchern absetzen,
tritt der Uebelstand auf, dafs die Tücher nach sehr kurzer Zeit durch die sie bedeckende
Schleimschicht vollständig undurchlässig werden und die Filtration aufhört.
Man ist dann gezwungen, die Filterpresse zu öffnen und die Tücher entweder zu reinigen
oder auszuwechseln, was jedesmal viel Zeit erfordert.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Filterpresse, welche so eingerichtet ist, dafs
bei eintretender Verschleimung der Tücher und daraus folgender Verminderung bezw.
Aufhören der Filtration eine Reinigung der Tücher bezw. Entfernen der Schleimschicht
vorgenommen werden kann,, ohne dafs hierzu ein Oeffnen der Filterpresse nöthig wird. ■
Dieser Zweck wird, durch eine eigenthümliche
Anordnung der Filtertücher in den Kammern, durch eine eigenartige Zu- und Ableitung der zu filtrirend.en Masse und des
Filtrats, sowie durch besondere Zuleitung von Spülwasser in die Kammer erreicht, welche
ermöglichen, einen continuirlichen Filtrirbetrieb ohne Tücberwechsel stattfinden zu lassen.
Die Presse ist im Allgemeinen in bekannter Weise aus Kammern bildenden Filterplatten
zusammengesetzt, die auf Verbindungsstangen reiten, welche das mit den Kanalanschlüssen
versehene Kopfgestell mit dem Schraubengestell verbinden, von welchem aus die Platten gegen
das Kopfgestell angeprefst werden.
Zwischen je zwei Prefsplatten ist ein Filtertuch t gespannt, so dafs durch letzteres jede
Kammer in zwei Abtheilungen getheilt wird.
Am Boden jeder Kammerabtheilung zweigt ein kleiner Seitenkanal η ab; alle diese Kanäle
münden in den grofsen Zuführungskanal e, durch den die eingeführte, zu filtrirende Flüssigkeit
sich mittelst der genannten Kanäle η in die betreffenden Kammerseiten vertheilt, voff
wo die Flüssigkeit unter Zurücklassung der schleimigen Bestandteile durch die Tücher
hindurchfütrirt; damit sich an der Eintritts-Kammerseite
durch die eindringende Flüssigkeit kein Luftsack bildet, ist oben ein kleiner Luftkanal η1 angebracht, aus dem die Luft
durch den mit Hähnchen versehenen Kanal m in bekannter Weise entweichen kann.
Am Boden jeder anderen Kammerabtheilung zweigt ein kleiner Kanal 0 ab; die Kanäle
münden in den grofsen Abzugskanal h, der das Filtrat aus der Presse führt.
Ist der Filtrationsgang so weit vorgeschritten, dafs die Filtration durch Verschleimung der
Tücher merklich nachlässt oder ganz aufhört^
so wird zur Reinigung der Tücher > geschritten, ohne dafs die Presse geöffnet zu werden
braucht, so dafs also auch ein Tücherwechsel nicht stattfindet.
Zu diesem Zwecke wird der Zulauf in den Kanal e abgesperrt und ebenso nach Ablauf
des Filtrats der Ablaufkanal h, worauf der am Einlaufkanal e sitzende Stutzen ρ geöffnet
wird, um durch Kanäle n, Kanal e und Stutzen ρ die noch gefüllten Kammerabtheilungen
zu entleeren; zur Beschleunigung dieses Vorganges empfiehlt es sich, die Lufthähnchen
auf dem Kanal in zu öffnen und nach dem Ablauf wieder zu schliefsen. Nach Abschlufs
von ρ wird dann der Kanal i und g geöffnet.
Der Kanal i steht mit Druckwasser in Verbindung, welches durch den Kanal h und die
Kanäle ο in die Filtratkammer-Abtheilungen eindringt und diese füllt. Um auch hier Luft
sackbildung zu vermeiden, kann die Luft durch Kanäle o\ Kanal Z und darauf angebrachte
Hähnchen abgelassen werden.
Nach Verschlufs der letzteren drängt das Wasser aus den Filtratkammern durch die
Tücher, spült dabei die schleimige Schicht von letzteren ab und nimmt die Schleimmasse
durch die Kanäle n, Kanal e und Stutzen g aus der Presse heraus.
Der Vorgang der Tücherreinigung wird sich auf diese Weise aufserordentlich schnell und
gründlich vollziehen, so dafs nach kurzer Zeit die Wasserzuleitung bei i abgestellt werden
kann, worauf dann nach Abschlufs bei g die Anstellung der Presse wie beim ersten Filtrirvorgange
durch Oeffnen bei e und h wieder erfolgen kann.
Vortheilhaft wird es sein, das Reinigungswasser bei i im warmen Zustande einzuführen.
Die Reinigung kann periodisch wiederholt werden, so dafs ein Oeffnen der Presse
unnöthig wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Filterpresse, bei welcher das Filtriren von Flüssigkeit mit schleimigem Rückstand in Prefskammern erfolgt, welche mittels eingespannten Tuches getheilt sind, und jede Eintritts-Kammerabtheilung mit tiefliegendem Einströmungskanal (n) und hochliegendem Entlüftungskanal (ηλ), sowie jede Ablauf-Kammerabtheilung mit tiefliegendem Ablaufkanal (o) und hochliegendem Entlüftungskanal (01J ausgestattet ist, wobei zwecks Abspülung der Schleimschicht von der einen Tuchseite (nach Abschlufs des Zu- und Ablaufes der Filterpresse, sowie Entleerung der gefüllten Kammerabtheilungen) die Ablaufkanäle (o) der Filtratabtheilungen mit einer. Druckwasserleitung (i) in Verbindung gesetzt werden können, so dafs durch die aufgespannten Tücher in umgekehrter Richtung des Filtervorganges eine Wasserspülung erfolgt, welche durch die Einlaufkanäle (n) und eine Zweigleitung (g) des Einführungskanals (e) die schleimige Masse aus der Presse wegspült, also eine periodische Reinigung der Tücher ohne Oeffnen der Presse erfolgen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78620C true DE78620C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=351332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78620D Expired DE78620C (de) | Reinigungsanordnung für Filterpressen bei Filtration von Massen mit schleimigen Rückständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78620C (de) |
-
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- DE DENDAT78620D patent/DE78620C/de not_active Expired
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