DE77670C - Streu-Vorrichtung für Nachtstühle u. dergl - Google Patents

Streu-Vorrichtung für Nachtstühle u. dergl

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DE77670C
DE77670C DENDAT77670D DE77670DA DE77670C DE 77670 C DE77670 C DE 77670C DE NDAT77670 D DENDAT77670 D DE NDAT77670D DE 77670D A DE77670D A DE 77670DA DE 77670 C DE77670 C DE 77670C
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DE
Germany
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chairs
bedside
slide
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77670D
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English (en)
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H. ISRAELOWICZ, Bromberg, Kornmarktstr. 5
Publication of DE77670C publication Critical patent/DE77670C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/24Parts or details not covered in, or of interest apart from, groups A47K13/02 - A47K13/22, e.g. devices imparting a swinging or vibrating motion to the seats
    • A47K13/30Seats having provisions for heating, deodorising or the like, e.g. ventilating, noise-damping or cleaning devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Yl
Bei der in beiliegender Zeichnung dargestellten Streu-Vorrichtung erfolgt das Streuen von Torfmull oder einem anderen gepulverten Körper selbstthätig beim Schliefsen des Deckels.
Zu diesem Zwecke wird das Streu-Material in den Hohlraum des Deckels gebracht und fällt von hier aus beim Schliefsen desselben in der erforderlichen Menge in das Geschirr.
Der Vortheil, welchen diese Vorrichtung bietet, besteht darin, dafs die Herstellung eine einfache ist, und dafs ferner die Vorrichtung zuverlässig arbeitet, so lange geeignetes Streu-Material vorhanden ist. Aufserdem soll die Einrichtung vorzugsweise für kleinere, tragbare Nachtstühle bestimmt sein, wodurch der Zweck erreicht wird, dafs das Geschirr in vorkommenden Krankheitsfällen in jedem besonderen Falle in das Zimmer des Patienten getragen werden kann, ohne hierzu besondere Anstrengung zu erfordern und die durchgangenen Räume zu belästigen.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Klinke r kann sich um u in der Pfeilrichtung (Fig. 3) drehen, wird aber an der Drehung nach der anderen Richtung durch den Anschlagstift ν gehindert. Beim Aufklappen des Deckels wird der Schieberhebel w (s. auch Fig. 1, 2 und 4) nach unten bewegt und die Nase s mitgenommen, so dafs eine Drehung der Klinke in der Pfeilrichtung eintritt. Noch bevor der Deckel die senkrechte Stellung erreicht hat, läfst w die Klinke in ihre Ruhelage zurückfallen, indem in dieser Lage die Berührung mit s aufhört und das Belastungsgewicht t das Zurückfallen bewirkt.
Wird der Deckel heruntergeklappt und hat sich derselbe hierbei um etwa 65° nach unten gedreht, so tritt die Berührung von w mit der schiefen Ebene der Nase s von unten her ein, wobei sich die Klinke wegen des Anschlagstiftes ν nicht drehen kann. Dagegen wird bei Weiterbewegung des Deckels w gezwungen, an der Nase s hinaufzugleiten und hierdurch zwangsweise nach links auszuweichen. Nach einer Drehung von etwa 8o° verläfst w die Nase s und tritt in die ursprüngliche Lage zurück, wozu n> durch die Feder η, Fig. 4, veranlafst wird. Der Drehpunkt von w liegt bei p, Fig. 2 und 4; die Verlängerung ο über ρ hinaus greift bei χ den Coulissenschieber k an, welcher in den Leisten / geführt und durch η in der Ruhelage gehalten wird. Die Oeffnungen m von k treten bei der Bewegung von w nach links über gleiche Oeffhungen in der Bodenwand des Deckels', wodurch das Streu - Material nach unten fällt, der Schieber zurückschnellt und die Oeffhungen schliefst, wenn w die Klinke verläfst. Im übrigen stellt α den Aufsenmantel, b den Boden, c den Nachteimer, d das Sitzbrett, f den Deckel, g die Füllklappe, h das Scharnier zwischen f und a, i den Drehbolzen zu h und r die Klinke des Nachtstuhles dar.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Streu -Vorrichtung für Nachtstühle und dergleichen, bestehend aus einem den Coulissenschieber k beeinflussenden, um den Bolzen ρ
    drehbaren doppelarmigen Hebel ο w, dessen Theil w beim Aufklappen des Deckels die Nase 5 eines einseitig drehbaren Gewichtshebels rt zur Seite drückt, während beim Schliefsen des Deckels der Hebelarm w gezwungen ist, an der schrägen Fläche des durch Anschlagstift ν gehaltenen Gewichtshebels entlang zu gleiten, wodurch eine Drehung des Hebelarmes ο bezw. ein Oeffnen des durch Feder η in der Schlufslage gehaltenen Schiebers k und somit ein Austritt des im Deckel befindlichen Streu-Materials veranlafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77670D Streu-Vorrichtung für Nachtstühle u. dergl Expired - Lifetime DE77670C (de)

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