DE7724924U - Zange zum Halten einer Knochenplatte - Google Patents

Zange zum Halten einer Knochenplatte

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DE7724924U
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DE19777724924
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Description

Meine Akte: 3507/77
Firma Waldemar Link GmbH. & Co., 2000 Hamburg 63
Zange zum Halten einer Knochenplatte«
Die Neuerung betrifft eine Zange zum Halmen einer Knochenplatte, die an einem Zangenarm endseitig ein als schutzhulse ausgebildetes Bohrrohr trägt.
Die Behandlung einer Knochenfraktur erfolgt üblicherweise durch Schienen unter Verwendung einer Metallplatte, die am Knochen angelegt und mit mehreren Schrauben befestigt wird. Für diesen Vorgang ist es bekannt, eine Zange zu verwenden, mit der sich die Metallplatte in der zu verschraubtnden Stellung am Knochen festhalten läßt. Das Verschrauben erfolgt anschließend dergestalt, daß durch die Löcher der Metallplatte mit einem Spiralbohrer für die Fixation Schrauben vorgebohrt werden. Für dieses Vorbohren wird bekannterweise eine sogenannte Gewebeschutzhülse verwendet, d.h. ein Führungsrohr bzw. ein Bohrrohr für den Spiralbohrer, durch das außerdem das umgebende Gewebe vor einer Schädigung durch den rotierenden Bohrer geschützt wird. Dafür ist es bekannt,
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die Knochenhaltezange mit einem solchen Bohrrohr zu versehen. Allerdings war ein solches Bohrrohr bisher fest verbunden mit der Knochenzange und es bestand deshalb nicht die Möglichkeit, unter Verwendung ein und derselben Zange Bohrer von verschiedener Größe zum Einsatz bringen zu können, um dementsprechend in ihrer Größe unterschiedliche Schrauben einsetzen zu können.
Aufgabe der Neuerung ist ei!, eine Zange zum Halten einer Knochenplatte zu schaffen, die den Einsatz von Bohrern verschiedener Größen erlaubt. Gemäß der Neuerung ist dafür vorgesehen, daß das Bohrrohr auswechselbar am 2:angenarm angeordnet ist. Es kann dadurch sowohl ein Bohrrohr für Bohrer mit einem Durchmesser von 3, 4 oder 5 mm zum Einsatz kommen durch ein einfaches Auswechseln des Bohrrohres, so daß es nicht der Bereitstellung verschiedener Zangen bedarf.
Gamäß einer Weiterbildung der Neuerung hat es sich als zweckmäßig gezeigt, wenn der Zangenarm mit einem Gewinde versehen ist, in das das Bohrrohr auswechselbar einzuschrauben ist. Das Bohrrohr ist dafür vorzugsweise ebenfalls mit einem Gewinde versehen und außerdem mit einer dahinter liegenden, als Ringflansch ausgebildeten Anschlagfläche, durch die sichergestelltvird, daß nach einem festen Einschrauben des Bohrrohres ein genügend langer zylinderförmiger Ansatz frei steht zwischen den Zangenarmen, der in die Lochsenkung der Knochenplatte hineinfaßt und diese auf dem Knochen fixiert.
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Das manuelle Auswechseln eines Bohrrohres bzw. einer Gewebeschufcghü-lse gegen eine ändere wird im übrigen erleichtert durch die Anordnung einer Rändelung insbesondere endseitig am Bohrrohr.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist nachstehend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Knochenplatten-Haltezange mit losgelöstem
Bohrrohr und
Fig. 2 einen Teilausschnitt der Zange mit eingeschraubtem Bohrrohr.
Die in der Zeichnung wiedergegebene Knochenplatten-Haltezange 1 besitzt zwei Arme 2 und 3 , die einenends durch eine Sperre 4 miteinander verbunden sind.
Das andere Ende des Zangenarmes 2 ist gewölbt. Mittels dieser Wölbung läßt sich der zu behandelnde Knochen umfassen. Der andere Arm 3 trägt endseitig eine Gewebeschutzhülse 5, die als ein Bohrrohr ausgebildet ist. Die Gewebeschutzhülse 5 ist endseitig mit einem zylinderförmigen Ansatz 6 versehen, der in die Lochsenkung der zu befestigenden, nicht in der Zeichnung wiedergegebenen Knochenplatte hineinfaßt und diese auf dem Knochen fixiert.
Hinter dem Ansatz 6 trägt das Bohrrohr 5 ein Gewinde 7, das in eine Gewindebohrung 8 am Ende des Zangenarmes 1 einschraubbar ist. Hiricer dem Gewinde 7 liegt ein ringförmiger Flansch 9, der
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als Anschlag wirksam ist, um die wirksame Länge des Ansatzes 6 festzulegen. Am anderen Ende ist das Bohrrohr 5 mit einer Rändelung 10 versehen, welche den manuellen Austausch erleichtert.
Das in der Zeichnung wiedergegebene Bohrrohr besitzt einen freien Rohrdurchmesser für einen Bohrer mit einem Durchmesser von 3,2 mm. Sollen für die Behandlung des Knochens stärkere Schrauben Verwendung finden, so läßt sich das in der Zeichnung wiedergegebene Bohrrohr 5 gegen ein anderes austauschen mit einem freien Rohrdurchmesser für einen Bohrer von beispielsweise 4,5 oder 5 mm Durchmesser. Alle diese verschiedenen Bohrrohre haben ein gleich großes Gewinde 7, so daß sie wahlweise mit ein und derselben Zange 1 zum Einsatz kommen können.
- Schutzansprüche -
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Claims (5)

Schutzansprüche
1. Zange zum Halten einer Knochenplatte, die an. einem Zangenarm endseitig ein als Gewebeschutzhülse ausgebildetes Bohrrohr trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrrohr {5} auswechselbar am Zangenarm (3) angeordnet ist.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangenarm mit einer Gewindebohrung (8) versehen ist, in die das Bohrrohr (5) auswechselbar eingeschraubt ist.
3. Zanre nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrrohr (5) mit einem Gewinde (7) und einer dahinter liegenden, als Ringflansch ausgebil deten Anschlagfläche (9) versehen ist.
4. Zange nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrrohr (S) einen vor dem Gewinde (7) liegenden zylinderförmigen Ansatz (6) trägt.
5. Zange nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrrohr (5) endseitig mit einer Rändelung (10) versehen ist.
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DE19777724924 1977-08-11 Zange zum Halten einer Knochenplatte Expired DE7724924U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7724924U true DE7724924U (de) 1978-01-05

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19758883B4 (de) 1996-03-13 2015-02-12 Synthes Gmbh Methode zum Einspannen einer Knochenplatte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19758883B4 (de) 1996-03-13 2015-02-12 Synthes Gmbh Methode zum Einspannen einer Knochenplatte

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