DE7720C - Neuerungen an magnetodynamo - elektrischen Maschinen - Google Patents

Neuerungen an magnetodynamo - elektrischen Maschinen

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DE7720C
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Societe Generale d'Electricite in Paris
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Description

1879.
Klasse-
SOCIETE GENERALE D'ELECTRICITE in PARIS. Neuerungen an magneto-dynamo-elektrischen Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1879 ab.
Vorliegende Neuerungen in der Construction von magneto - dynamo - elektrischen Maschinen haben den Zweck, die Wirkung dieser Maschinen zu verbessern, ihre Leistungsfähigkeit zu vergröfsern (indem die aufzuwendende Triebkraft vermindert wird) und die Unterhaltung und Reparatur der Maschinen zu erleichtern.
Diese Resultate werden durch die neuen Anordnungen und Formen erzielt, welche wir für die Elektromagnete und Inductorrollen gewählt haben.
Auf beiliegender Zeichnung sind zwei Typen von magneto - dynamo - elektrischen Maschinen unseres Systems dargestellt, welche beide dasselbe Inductorrollen-System besitzen, während nur die Elektromagnete verschieden sind.
Fig. ι und 2 zeigen im Aufrifs mit theilweisem Schnitt und Verticalschnitt nach X-Y eine unserer magneto-dynamo-elektrischen Maschinen mit getrennten Inductionsrollen.
Fig. 3 und 4 zeigen im Aufrifs mit theilweisem Schnitt und Grundrifs dieselbe magnetodynamo - elektrische Maschine mit getrennten Rollen, jedoch ist bei letzterer Maschine Form und Anordnung der Elektromagnete verschieden.
Die Fig. 5, 6 und 7 sind Endansicht, Vorderansicht und Grundrifs des in der zweiten Maschine verwendeten Elektromagneten, wobei der Grundrifs die Art der Verbindung des Elektromagneten mit den beiden seitlichen Scheiben der Maschine veranschaulicht.
Die beiden im folgenden zu beschreibenden Maschinen gehören dem Systeme von Maschinen an, bei welchem getrennte und feste Rollen angewendet sind, die den Ersatz einer beschädigten Rolle während des Ganges des Apparates gestatten.
Zwei feste Scheiben A aus Bronze, welche durch Traversen α mit einander verbunden sind, dienen zur Unterstützung der Rollen B; diese Rollen haben eine besondere Construction, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Die Schuhe der Kerne dieser Rollen stecken in zwei Platten b, welche man auf den Scheiben A anbringen kann. Die Umwindungen lassen eine grofse, nicht mit Draht versehene Fläche c frei, damit die auf diese Weise auf eine grofse Eisenfläche wirkenden Elektromagnete eine gröfsere Wirkung haben können.
Aufserdem werden diese Elektromagnete C, welche von gleicher Form wie die Rollen, aber gröfser sind, mit dickem Draht umwickelt und erzeugen einen Inductionsstrom in dem Draht der Rollen. Sie sind, wie Fig. 1 und 2 zeigen, in zwei Scheiben D befestigt, welche in rotirende Bewegung versetzt werden. Der Abstand der Rollen B und der Elektromagnete C wird mittelst der Platten b regulirt, welche mit länglichen Löchern versehen sind, so dafs man mehr oder weniger starke Ströme erzeugen kann, indem man die Pole der Elektromagnete, sowie die um dieselben gewundenen Inductionsspiralen benutzt.
In dieser ersten Maschine sind die Elektromagnete und Rollen in gleicher Anzahl vorhanden; wir wenden in der Regel 36 an, so dafs die Rotationsgeschwindigkeit der Elektromagnete bedeutend verringert und die Betriebskraft infolge dessen auch kleiner wird.
In dieser Maschine ist die zum Entfernen der Pole der Elektromagneten von den Rollen nothwendige Kraft bedeutend; wir haben dieselbe zu vermindern gesucht und zu diesem Zwecke die in Fig. 3 und 4 dargestellte Maschine combinirt, welche durch die eigenthümliche Form ihrer Elektromagnete charakterisirt ist.
Die wie vorher auf den Scheiben A befestigten Rollen B sind dieselben geblieben. Der Hufeisen-Elektromagnet C liegt jedoch geschränkt zur Drehungsaxe, so dafs derselbe Pol bei der Rotation von dem einen Ende der einen Rolle nach dem entgegengesetzten Ende der nächsten Rolle reicht, ohne plötzlichen Uebergang.
Man verliert auf diese Weise allerdings die Influenz des Inductionsstroms des Elektromagneten; da aber die Pole so ihre Influenz verschieben, indem sie von einem Ende der Rolle nach dem andern hin sich bewegen, so wird die nothwendige Kraft zum Entfernen der Pole des Elektromagneten von der Berührung mit den Kernen der Rollen bedeutend verringert. Die Form jedes Elektromagneten ist aus den Fig. 5, 6 und 7 ersichtlich, sowie die Art und Weise, wie er auf den Scheiben und in Bezug auf die Rollen befestigt wird. In dieser Anordnung sind nur halb soviel Elektromagnete als Rollen angewendet.
, 'Anstatt dem mit^j5raht umwundenen Theile ■der Rollen'die !in Fig. ϊ, 2 und 3 dargestellte Form zu. geben, kann man ihm die in Fig. 8 ,im.- Querschnitt .gezeichnete Form verleihen. Auch kann das Umwinden mit Draht auf andere Weise bewerkstelligt werden.
Die Schenkel des Hufeisen-Elektromagneten sind abwechselnd von der einen und von der andern Seite eingeschnitten, wie die Fig. 9 und 10 zeigen. Die Drähte sind, wie aus Fig. 11 ersichtlich, zu einem Bündel vereinigt, das man zugleich um die Schenkel wickelt, und die verschiedenen Drähte sind an ihren Enden unter sich vereinigt, so dafs sie eine Leitung bilden und denselben Effect erzeugen, als wenn sie einzeln umgewickelt wären.
Der Elektromagnet kann auch wie die Fig. 12 und 13 zeigen construirt sein, aus welchen ebenfalls die Methode der Umwickelung ersichtlich ist.
Die Trommel D ist auf ihrem Umfange mit schrägen Rinnen e versehen, in . welche die Drähte/ wie in Fig. 13 eingewunden sind. Die Rollen B, welche parallel der Axe der Trommel gelagert sind, werden durch zwei Magnete in Wirksamkeit gesetzt.
Die Rolle, Fig. 14, zeigt drei Pole: zwei iSTordpole cc1 und den Südpol c2. Für diese Rollen sind die Rinnen e ei der Trommel D mehr geneigt, so dafs dieselbe Rolle jetzt durch drei Magnete beeinflufst wird; in dieser Anordnung erfolgt das Umwinden von Draht wie vorher.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Die beschriebene Construction der Rollen mit Kern aus weichem Eisen, der aus dem umwundenen Theil hervorsteht . und eine grofse Fläche darbietet.
2. Die beschriebene Form der Elektromagneten, welche der der Rollen für die erste Modification ähnlich ist.
3. Die Hufeisenform und geschränkte Lage der Elektromagneten in der zweiten Modification.
4. Die verschiedenen Methoden der Umwindung der Drähte um den Elektromagnet, je nach der Gestalt des letzteren, wie in Bezug auf die Fig. 5, 6, 8, 11 und 13 beschrieben.
5. Die Construction der Rollen mit drei Polen, welche durch drei Magnete beeinflufst werden. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7720D Neuerungen an magnetodynamo - elektrischen Maschinen Active DE7720C (de)

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