DE289652C - - Google Patents

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DE289652C
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coils
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iron body
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/04Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of windings prior to their mounting into the machines
    • H02K15/043Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of windings prior to their mounting into the machines winding flat conductive wires or sheets
    • H02K15/0432Distributed windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES /#Μ
PATENTAMT.
in BADEN, Schweiz. ·
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung einer sogenannten Schablonen- oder Rahmenwicklung für Wechselstrommaschinen, und zwar einer Zweischichtenwicklung. Nach den bisher bekannten Verfahren werden die Spulen einzeln hergestellt und ihre Enden mit denjenigen der elektrisch zugehörigen Spulen verlötet. Dabei wird die Spule auf einem Rahmen gewickelt und erhält durch Auseinanderziehen des Rahmens ihre endgültige Form.
Nach der Erfindung werden möglichst viele
Lötstellen vermieden dadurch, daß man die nebeneinanderliegenden und elektrisch hintereinandergeschalteten Spulen auf einem einzigen entsprechend ausgebildeten Rahmen wickelt und formt. Das sind bei Wechselstrommaschinen immer so viel Spulen, wie der betreffende Eisenkörper (Stator oder Rotor) Nuten pro Pol und Phase hat. Eine derart hergestellte
ao Gruppe nebeneinanderliegender Spulen ist in Fig. ι abgebildet, beispielsweise für einen Rotor mit fünf Nuten pro Pol und Phase. Wie man sieht, fällt hier das nachträgliche Verlöten der einzelnen Spulenenden weg, und die fertige Spulengruppe kann so, wie sie aus dem Rahmen genommen wird, in den Eisenkörper der Maschine eingelegt werden.
Eine Einrichtung zur Herstellung einer Spulengruppe von fünf Spulen nach Fig. 1 sei an Hand der Fig. 2 bis 4 beschrieben. Die beiden einander entgegengesetzt verschiebbaren, auf beiden Seiten des festen Schlittens/ angebrachten Gleitplatten h, i (vgl. Fig. 3) der im Prinzip bekannten Wickel- und Spreizvorrichtung tragen je ein dem jeweiligen Spulen- querschnitt entsprechend mehrfach genutetes Formeisen α bzw. b, dessen Nutenteilung t gleich groß wie diejenige des zu bewickelnden Eisenkörpers (Rotors oder Stators) ist (vgl. Fig. 2 und 4). Die beiden in den festen Führungen m gleitenden Zapfen c, welche während des Wickeins mittels Steckstifte d festgehalten werden, tragen am Kopf je einen Bolzen e mit vierkantigem Schaft, auf dem die der Zahnbreite entsprechenden Distanzscheiben f sitzen. In diese Scheiben sowie in die Nuten der Formeisen α, b wird das Kupfer k fortlaufend eingewickelt. Nach Herausnahme der Steckstifte d (Fig. 2) bewirkt man durch Ziehen am Griff g die Verschiebung der beiden Gleitplatten h, i vom Mittel aus in entgegengesetzter Richtung (Fig. 4), wodurch die ganze Spulengruppe in die endgültige Form gespreizt wird.

Claims (3)

  1. Paten t-An Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Wechselstrom-Schablonenwicklungen, welche aus Formspulen für zwei Wicklungsschichten bestehen, dadurch gekennzeichnet, .daß die für benachbarte Nuten bestimmten, elektrisch hintereinanderzuschaltenden Spulen fortlaufend, d. h. ohne Unterbrechung zwischen den Einzelspulen, auf einem einzigen Wickelrahmen gewickelt und darauf gemeinsam in die endgültige Form gespreizt
    werden, so daß sie als fertige Spulengruppe in den Eisenkörper der Maschine eingelegt werden können.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der zu einer Gruppe vereinigten Einzelspulen gleich der Zahl der Nuten pro Pol und Phase des betreffenden Eisenkörpers ist.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter fortlaufend in zwei mehrfach genutete Formeisen (a, b) sowie über zwei Wickelbolzen (e) mit nnrundem Schaft mit daraufsitzenden Distanzscheiben (f) zu Spulen gewickelt und dann durch gleichzeitiges Verschieben der Form- , eisen in entgegengesetzter Richtung die ganze Spulengruppe gemeinsam in ihre endgültige Form gespreizt wird (alles in für Einzelspulen bekannter Weise). ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270668B (de) * 1961-04-22 1968-06-20 Karl Hans Guhr Dipl Ing Verfahren zur Herstellung von Ankerwicklungen fuer Kollektormaschinen mit nutenlosemAnker
DE4222292A1 (de) * 1991-07-31 1993-02-04 Siemens Ag Wicklungsspule fuer eine elektrische maschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270668B (de) * 1961-04-22 1968-06-20 Karl Hans Guhr Dipl Ing Verfahren zur Herstellung von Ankerwicklungen fuer Kollektormaschinen mit nutenlosemAnker
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