DE768063C - Vorrichtung zum Zuenden von Brennkammern fuer Heissstrahltriebwerke - Google Patents

Vorrichtung zum Zuenden von Brennkammern fuer Heissstrahltriebwerke

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Publication number
DE768063C
DE768063C DEJ72238D DEJ0072238D DE768063C DE 768063 C DE768063 C DE 768063C DE J72238 D DEJ72238 D DE J72238D DE J0072238 D DEJ0072238 D DE J0072238D DE 768063 C DE768063 C DE 768063C
Authority
DE
Germany
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ignition
fuel
combustion
chamber
combustion chamber
Prior art date
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Expired
Application number
DEJ72238D
Other languages
English (en)
Inventor
Anselm Dr-Ing Franz
Heinz Dr-Ing Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ72238D priority Critical patent/DE768063C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE768063C publication Critical patent/DE768063C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/28Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the fuel supply
    • F23R3/34Feeding into different combustion zones
    • F23R3/343Pilot flames, i.e. fuel nozzles or injectors using only a very small proportion of the total fuel to insure continuous combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/26Starting; Ignition
    • F02C7/264Ignition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zünden von Brennkammern für Heißstrahltriebwerke
    Die Erfindung bezieht sich auf die BT'enn-
    kammern. für HejißstrahltriIeI>wle@nke, bestehend
    aus einem Verdichter, Brennkammern mit
    ununterbrochener Verbrennung und einer den
    Verdichter antreiibend tn Gasturbine mit .an-
    schließender RücksItoßdüse, instbesondere zum
    Vortrieb von Iaaftfahrzewgen, und& betrifft die
    Schaffung einer Zündein.nichtung zum Ein-
    leiten dies Verbren:mmgsvorganiges in den
    Triiebwemksbremnkammern.
    EIS ist voTgesehlagen worden, :in ,die Brenn-
    kammern oder B@remnmiuffeln von Heißstrahl-
    triebwerken, feste Zündeimx@iclitungen, bei-
    spielisweise ellektrisch betriebene Zündkerzen,
    einzubauen, welche nah Einleitung des Ver-
    brennungsvorganges .abgeschaltet werden.
    Der Nachteil dieser Zündeinrichtungen be-
    steht darin, saß sie während der ganzen Dauer
    dlos Betriebes des HeißstraJhlIbrieb@werkeis dien
    hohen, in der Brennkammer herrschenden
    Temperatur awsgesetzt sind. Die Folge ist
    ein,rascher Verschleiß der Zündeinrichtungen.
    Besonders nachteilig macht sich auch der
    Umstand bemerkbar, diaß bei derartigen An-
    lagen das Wiederinbetriebsetzen vorüber-
    gehend stillgelegter Triebwerke infolge des
    Verölens,dien in die Brennkammer eingebauten
    Zündkerze nicht mit Scherbelt gewährleistet
    ist.
    Es ist daher die Aufgabe der Erfindung,
    eine Vorrichtung zum Zünden von Brenn-
    kammern für Heiß@s.trahltri@ebwerkey ins:beson-
    d°re zum Vortrieh von Luftfahrzeugen, zu schaffen, welche sich durch ständige Betriebsbereitschaft und hohe Lebensdauer auszeichnet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Zündeinrichtung in einem hesonderen, außerhalb der Brennkammer liegenden Teil des Triehwerkes untergebracht ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die außerhalb der Brennhammer liegende Zündeinrichtung aus einer Zündkammer besteht, welcher ein trichterförmiger Zün.dkammervorraum mit einer Lufteintrittsöffnsng vorgeschaltet ist und welche mit einer Kraftstoffdüse, einer Fremdzündung und einer Flammengasleitung versehen ist, die in den Innenraum der Brennmuffel mündet. Da es vorteilhaft ist, ein und dieselbeZündeinrichtung für mehrereHe@ißstrahltrie.bwerlabrennkammern zu verwenden, wird gemäß der Erfindung eine Vielzahl von Flammengasleitungen vorgesehen, deren jede in je eine Triebwerlcs@brennlcammer oder Brennmuffel mündet. Desgleichen ist es möglich, daß als Kraftstoff für die Zündeinrichtung ein leicht brennbarer Kraftstoff (Zündöd) verwendet wird.
  • Es ist zwar bekannt, bei p:ulsieTend und ohne Verdichter und Gasturhine arbeitenden Heißstrahltriebwerken an der EinlaBseite der Brennkammer seitlich eine mit großen Querschnitten versehene Zündkammer anzuordnen, welche mit einem Vergaser in leitender Verbindung steht; diese Zündkammer ist während der ganzen Betriebsdauer den heißen Brenngasen ausgesetzt, weil, durch sie, der gesamte Kraftstoff eingeführt wird.
  • Der durch .die Erfindung erzielte technische Fortschritt liegt darin, daß der Aufbau der Hauptb.renn:ka,mmern vereinfacht wird, da in diesen, abgesehen von der Flammengasleitung, keinerlei Zusatzgeräte für die Zündung (Kabel, Zündkerzen. Schaltorgan und ähnliches) untergebracht werden müssen.
  • Die Vorteile der Erfindung sind mannigfaltig : Die Zündeinrichtung ist nur während der kurzen Anfahrzeit hohen Temperaturen ausgesetzt und hat daher eine hohe Lebensdauer; das Anfahren des Heißstrahltriebwerkes ist mit einem Kleinstaufwan:d an Kraftstoff möglich, wenn die Hauptkraftstoffzufuhr erst dann geöffnet wird, nachdem die Flammengase gebildet sind und bereits in die Brennmuffel hineinschlagen. Durch die erfindungsmäßig vorgeschlagene Verwendung von Zündöl für den Betrieb der Zündkammer wird ferner das Anfahren des Heißstrahltriebwerkes wesentlich erleichtert, und es wird schließlich auch die Lebensdauer der Brennkammern., die bislang, wie die Erfahrung lehrte, meist wegen Schäden an der Zündeinrichtung vorzeitig ausgewechselt werden mußte:n, wesentlich erhöht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wesenhaft dargestellt. Innerhalb der Verkleidung i eine: Heißstrahltriebwerkes sind zwischen dem Verdichter 2 und der Gasturbine 3 Brennkammern angeordnet. Um den Strom der verdichteten Luft, dessen Geschwindigkeit für eine Flanime.nhildung zu hoch ist, für die Verbrennung aufzubereiten, ist in dem vorderen Teil der Brennkammer eine Brennmuffel 5 angeordnet. in deren Innenraum 6 eine Kraftstoffdüse hineinragt. Dem in dem Brennraum unter Luftmangel verbrennenden Kraftstoff-Luft-Gemisch wird in einem Brennmuftelaustrittsraum 8, welcher den Innenraum 6 mit Abstand umgibt, durch Eintrittskanäle 9 Frischluft zugeführt, welche eine weitere Verbrennung des Kraftstoffes ermöglicht. Die aus dem Brennmufffelaustrittsraum 8 austretenden Brenngase werden in dem Brennkam.mermischraum io mit der restlichen Frischluft gemischt und bilden das für die nachgeschaltete, Gasturbine3 bestimmteTreibmittel.
  • Zum Inbetriebsetzen der Brennkammer ist eine Zündeinrichtung i i vorgesehen, welche (wie gezeichnet) entweder in den Fahrtwind hinausragt oder auch innerhalb der Strahltriebwerksverkleidlung i angeordnet sein kann. Die Zündeinrichtung i i besteht aus einer Zündkammer 12, welche mit einer Kraftstoffdüse 13 und einer Fremdzündung 14, beispielsweise einer Zündkerze, versehen ist und welcher ein trichterförmigerZündkammervorrauM 1j vorgeschaltet ist. An die Zündkammer schließt sich eine Flammengasleitung 16 an, welche durch die Brennkammer .4 hindurch in den Innenraum 6 ;der Brennmuffel 3 führt.
  • Der durch d!ie Züncllcammereintrittsöffnung 17 eintretende Friechluftatrom, der im Flug dem Fahrtwind und vor dem Start einer Preßluftleitung oder einem mit dem Anlasser gekuppelten Kompressor entnommen wird. «-irl infolge der Konizität des Zündkamanervorraumes verzögert und entsprechend im Druck erhöht. In dieseVerbrenn:ungsluft wird durch die Kraftstoffdüse 13 Kraftstoff eingebracht und das Gemisch durch .die Fre:ndzündeinrichtung 14 entzündet. Die entstehenden Flammengase werden durch die Flammen-asleitung 16 dem Innenraum 6 der Brennmuffel der Brennkammer 4 zugeführt und entzünden das hier durch den «#7erdichter2 und die Kraftstoffdüse 7 entstehende Kraftstoff-Luft-Gemisch. lach Entflammen des Kraftstoffe: in der Brennmuffel erhält sieh der Verbrennungsvorgang selbsttätig aufrecht, und die Zündeinrichtung i i wird außer Betrieb gesetzt.
  • Um zu verhindern-, daß durch die Zündeinrichtung in unerwünschter Weise Frischluft der Brennmuffel zuströmt, kann. spie mit einem nicht gezeichneten Abschl@ußigli,ed vemsehhen werd ien.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zünden von Brenn- kammern für Heißtsfinahltni@ebwerke@, be- stehend aus einem Verdichter, Bren:n- kammern mit ununterbrochener Verbren- nungund eiirrer den Verdichter .antreiben- dien Gasturbine, mit ans-ahließender Rück- stoßdüse, insbesondere zum Vortrieb von Luftfaihrzcugen, d:adlur.ch gekennzeichnet, .daß die. Zündeinrichtung (i i) sirr einem bes@onideren, außerhalb der Brennkammer (4) lieigemden Teiil @d-es Triebwerkes unter- g - e 'br acht ist. z. Vorvichtunig nach Anspruch i, da- diurdhgekennzeichnet, daß die, außerhalb :der Brennkammer (4) lie gende- Zürnclein.-
    ri@chtung (i i) aus einer Zündkammer (1a) besteht, welcher ein triichterförmiger Zün d- kammervorraum (i5) mit einer Lauftein- trittsÖffnung (i7) ist und welche mit einer Kraftstoffdüse (i3), einer Fremdzündung (i4) und einer Flammien- gasle iibung (i6) versehen ist, diie in den Innenraum (6) der Brennmuffel (5) mündet. 3. Vorrichtung nach Anspruch a, ge- kennzeichnet durch eiirre Vielzahl von Fl-amnnengasl,e,ituügen (i6), ,deire;n jede in je eine Triebwerksibrennkammer oder Brennmuffel mündet. 4. Vorrichtung nach einem .der An- sprüche i biis 3, dadurch gekennzeichnet, diaß a16 Kraftstoff für die Zündieinriichtung (ii) ein leicht brennbarer Kraftstoff (Zün(däl) verwendet wird.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Britische Patentschrift Nr. 424 955.
DEJ72238D 1942-05-17 1942-05-17 Vorrichtung zum Zuenden von Brennkammern fuer Heissstrahltriebwerke Expired DE768063C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ72238D DE768063C (de) 1942-05-17 1942-05-17 Vorrichtung zum Zuenden von Brennkammern fuer Heissstrahltriebwerke

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DEJ72238D DE768063C (de) 1942-05-17 1942-05-17 Vorrichtung zum Zuenden von Brennkammern fuer Heissstrahltriebwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE768063C true DE768063C (de) 1955-06-02

Family

ID=7208213

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DEJ72238D Expired DE768063C (de) 1942-05-17 1942-05-17 Vorrichtung zum Zuenden von Brennkammern fuer Heissstrahltriebwerke

Country Status (1)

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DE (1) DE768063C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057393B (de) * 1956-11-27 1959-05-14 Joseph Szydlowski Verfahren und Vorrichtung zur Zuendung der Nachverbrennung bei Turbostrahltriebwerken

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB424955A (en) * 1933-05-31 1935-03-04 Jean Edouard Andreau Apparatus for producing a compressed gaseous medium by combustion

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057393B (de) * 1956-11-27 1959-05-14 Joseph Szydlowski Verfahren und Vorrichtung zur Zuendung der Nachverbrennung bei Turbostrahltriebwerken

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