DE768002C - Gasturbinenbrennkammer fuer Gleichdruckverbrennung - Google Patents

Gasturbinenbrennkammer fuer Gleichdruckverbrennung

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Publication number
DE768002C
DE768002C DEJ67680D DEJ0067680D DE768002C DE 768002 C DE768002 C DE 768002C DE J67680 D DEJ67680 D DE J67680D DE J0067680 D DEJ0067680 D DE J0067680D DE 768002 C DE768002 C DE 768002C
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DE
Germany
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combustion
combustion chamber
muffle
gas turbine
outlet
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Expired
Application number
DEJ67680D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dr-Ing Schmitt
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Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23RGENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
    • F23R3/00Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
    • F23R3/02Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the air-flow or gas-flow configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Gasturbinenbrennkanimer für Gleichdruckverbrennung Die Erfindung betrifft eine Brennkammer für Gasturbinen, die nach Odem Gleichdruckverbrennungsverfahren arbeiten.
  • Es ist bekannt, in den Strom der vom Verdichter i:n die Brennkammer geförderten Luft, deren Geschwindigkeit so groß ist, d aß eine dort erzeugte Flamme sofort abreißen würde, hohle Staukörper (Brennmuffeln) Aderart anzuordnen, daß nur ein kleiner Teil der verdichteten Luft in die Brennmuffel eintritt, während der übrige Teil mach außen abgedrängt wird. Da sich der Innenraum der Brennmuffel in Strömungsrichtung trichterförmig erweitert, wird die Geschwindigkeit derdont eingetretenen Luft so weit vermindert, .daß -der eingebrachte Kraftstoff entzündet wenden kann -und wenn auch unvollständig, so doch ohne Abreißen der Flamme brennt (Vorverbrennung). Nach dem Austritt aus der Brennmuffel vermischen sich die brennenden Gase mit der abgedrängten Luft, wobei die vollständige Verbrennung des Kraftstoffes eintreten soll (vollständige Verbrennung). ` Der Nachteil einer solchen Anlage besteht darin, daß die Mischung zwischen den aus der Brennmuffel austretenden Brenngasen und der Frischluft mangelhaft ist, so daß auch noch im Brennraum der Brennkammer ein Teil der Brenngase unter Luftmangel weiterbrennt, während die Verbrennung des übrigen Teilers unter übermäßigem Luftü'berschuß stattfindet. Das auf diese Weise in der Brennkammer erzeugte Treibmittel ist daher von ungleichförmiger Beschaffenheit, was für den Betrieb der nachgeschalteten Gasturbine unvorteilhaft ist. Ein weiterer 'Nachteil bekannter Anlagen besteht darin, idaß die Flammenlänge sehr groß und die Brennkammer für manche Zwecke, beispielsweise für den Einbau in Strahltriebwerke zum Vortrieb von Luftfahrzeugen, zu lang wird. Und schließlich liegt ein weiterer 'Nachteil= auch darin, daß es nicht möglich ist, mit Hilfe bisher bekannter Einrichtungen eine in manchen Fällen notwendige einwandfreie Schichtung des Treibmittelstromes zu erzeugen. beispielsweise derart, daß die den äußeren Schaufelteilen (Schaufelkopf) zuströmenden Treibgase eine höhere Temperatur aufweisen als die den inneren Schaufelteilen (Schaufelfuß ) zuströmenden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Brennkammer mit Gleichdruckverbrennung für Gasturbinen zu schaffen, bei welcher die Mischung zwischen Kraftstoff und Betriebsluft rasch und sicher in jedem gewünschten Verhältnis erreicht -wird.
  • Gemäß der Erfindung -wird diese Aufgabe bei eurer Gasturbinenbrennkammer für Gleichdruckverbrennung mit Brennmuffel. d. h. einem in dem Luftstrom angeordneten Staukörper, -welcher den Luftstrom derart teilt. daß nur ein kleiner Teil in seinen Innenraum eintritt, während der übrige Teil nach außen abgedrängt -wird. dadurch gelöst, daß sich an die Brennmuffel ein Brennraum und an diesen ein --weckmäßig sich verjüngender Brennmuffelaustrittsraum anschließt, der in der Strömungsrichtung durch einen Boden geschlossen ist und an dessen Mantelflächen ein oder mehrere Austrittsschlitze angeordnet sind, durch -welche die Brenngase in den Wirbelraum der Brennkammer gelangen. In weiterer Ausgestaltung .der Erfindung ist es möglich, in den Wirbelraum hineinragende Prallbleche anzuordnen. Um eine bestimmte Schichtung des Treibmittelstromes zu erreichen, -werden gemäß der Erfindung die Austrittsschlitze ungleichmäßig über den Mantel des Brennmuftelaustrittsraumes verteilt. Eine besonders wirksame Kühlung der am höchsten beanspruchten Teile der Brennmuffel -wird dadurch erreicht, .daß die Austrittsschlitze aus dem Blech -der Wandung des Brennmuffelaustrittsraumes derart herausepreßt sind. daß sie in der Längsrichtung verlaufende, hoch gebogene Lappen bilden, die zusammen mit auf ihnen aufgelegten Deckelleisten Kühlkanäle bilden, durch welche der Frischluft entnommene Druckluft zur Kühlung der zwischen den Austrittsschlitzen verbleibenden Stege hindurchströmt.
  • Der durch die Erfindung erreichte technische Fortschritt liegt in der Möglichkeit, einenTreibmittelstromvon jeder gewünschten Beschaffenheit (gleichartig oder geschichtet) betriebssicher zu erzeugen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i den Mittellängsschnitt durch eine Brennkammer gemäß der Erfindung, Abb. 2 den Ouerschnitt nach den Linien II-II und Abb. einen Einzelteil einer besonderen Ausführungsform in größerem 'Maßstab. Der vom Verdichter i geförderte Druckluftstrom wird nach seinem Eintritt in die Brennkammer 2 und nach Gleichrichtung durch die Leitflächen 3 von der im Innern der Brennkammer angeordneten Brennmuffel.[ geteilt. Ein Teil der Luft gelangt durch die Brennmuffeleintrittsöffnung 5 in den sich trichterförmig erweiternden Brennmufielstauraum 6, in welchem die Geschwindigkeit der Luft vermindert und ihr Druck entsprechend erhöht werden. An dieser Stelle wird Kraftstoff durch die Kraftstoffeinspritzvorrichtung 7 eingebracht und das Gemisch mittels der Zündeinrichtung 8 entzündet. Das einmal entflammte Kraftstoff-Luft-Gemisch brennt ohne abzureißen im Brennraum 9 der Brennmuffel meist unter Luftmangel weiter. Es ist aber auch möglich, Kraftstoffund Luftmenge so zu -wählen, daß bereits im Brennraum g vollständige -Verbrennung eintritt. An den Brennraum 9 der Brennmuffel schließt sich der Brennmuffelaustrittsraum io an. Dieser ist vorteilhaft in der Strömungsrichtung verjüngt und am Ende mit einem Boden ii verschlossen. Am Umfang der Wandung des Brennmuffelaustrittsraumes io sind Schlitze 12 angeordnet, durch -welche die Brenngase in den Wirbelraum 13 der Brennkammer 2 austreten und sich mit dem Teil der vom Verdichter i geförderten Druckluft mischen, der infolge der konischen Form des Brennmuffelstauraumes 6 in den zwischen Brennkammerinnenwand und Brennmuffelaußen-wand gebildeten Ringkanal 14 abgedrängt -wurde. Im Wirbelraum 13 mischen sich die aus den Schlitzen 12 austretenden Brenngase mit der Frischluft, -wobei gegebenenfalls die Nachverbrennung des Kraftstoffes eintritt.
  • Zur Verbesserung der Durchtnischung --wischen den aus den Schlitzen 12 austretenden Brenngasen und der im Ringkanal 1.4 ankommenden Frischluft sind in den Wirbelraum 13 hineinragende Prallbleche 15 vorgesehen.
  • Die Abb. 3 zeigt in größerem Maßstab eine besondere Ausbildung des Brennmuffelaustrittsraumes io. Die Schlitze 12 sind aus dem Blech der Wandung 16 derart herausgepreßt, daß sie in der Längsrichtung durch die Lappen 17 begrenzt werden. Auf die Kanten der abgebogenen Lappen 17 werden beispielsweise durch Schweißung befestigte Deckelleisten 18 aufgelegt und an beiden Enden offene Kühlkanäle i9 gebildet, durch welche der Frischluft entnommene Druckluft zur Kühlung der zwischen den Austrittsschlitzen i2 verbleibenden Stege hindurchströmt.
  • In einer besonderen (nicht gezeichneten) Ausführungsform ist es möglich, die Schlitze 12 über den Umfang der Wandung 16 ungleichmäßig zu verteilen. Es kann auf diese Weise jede aus konstruktiven oder betrieblichen Gründen gewünschte Schichtung des Treibmittelstromes erreicht wenden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasturbinenbrennkammer für Gleich-.druckverbrennung mit Brennmuffel, (d. h. einem in dem Luftstrom angeordneten Staukörper, welcher ,den Luftstrom derart teilt, daß nur ein kleiner Teil in seinen Innenraum eintritt, während der übrige Teil nach außen abgedrängt wird, @dadurch gekennzeichnet, da3 sich an die Brennmuffel ein Brennraum (9) und an diesen ein zweckmäßig sich verjüngender Brennmuffelaustrittsraum (io) anschließt, .der in der Strömungsrichtung durch einen Boden (ii) geschlossen ist und an :dessen Mantelflächen ein oder mehrere Austrittsschlitze (i2) angeordnet sind, durch welche die Brenngase in den Wirbelraum (i3) der Brennkammer (2) gelangen.
  2. 2. Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in Aden Wirbelraum (i3) der Brennkammer (2) hineinragende Prallbleche (1g).
  3. 3. Gasturbinenbrennkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsschlitze (i2) ungleichmäßig über den Mantel des Brennmuffelaustrittsraumes (io) verteilt sind.
  4. 4. Gasturbinenbrennkammer nach den Ansprüchen i bis 3,dadurch gekennzeichnet, @daß die Austrittsschlitze (i2) aus idem Blech der Wandung (i6) des Brennmuffelaustrittsraumes (io) derart herausgepreßt sind, daß sie in der Längsrichtung verlaufende, hoch gebogene Lappen (i7) bilden, die zusammen mit auf ihnen aufgelegten Deckelleisten (i8) Kühlkanäle (r9) bilden, durch welche der Frischluft entnommene Druckluft zur Kühlung der zwischen den Austrittsschlitzen (r2) verbleibenden Stege hin, durchströmt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 2oo 122; britische Patentschrift Nr. 481 986.
DEJ67680D 1940-08-20 1940-08-20 Gasturbinenbrennkammer fuer Gleichdruckverbrennung Expired DE768002C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE200122C (de) *
GB481986A (en) * 1936-11-12 1938-03-22 Hereward De Havilland Improvements in or relating to the actuation of suction-driven or pressure-driven apparatus by internal combustion engines

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE200122C (de) *
GB481986A (en) * 1936-11-12 1938-03-22 Hereward De Havilland Improvements in or relating to the actuation of suction-driven or pressure-driven apparatus by internal combustion engines

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