DE765415C - Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren mit mehreren Kameras - Google Patents

Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren mit mehreren Kameras

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Publication number
DE765415C
DE765415C DEF89956D DEF0089956D DE765415C DE 765415 C DE765415 C DE 765415C DE F89956 D DEF89956 D DE F89956D DE F0089956 D DEF0089956 D DE F0089956D DE 765415 C DE765415 C DE 765415C
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DE
Germany
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film
cameras
individual
recorded
recording
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Expired
Application number
DEF89956D
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English (en)
Inventor
Rolf Dr Moeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
Application filed by Fernseh GmbH filed Critical Fernseh GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE765415C publication Critical patent/DE765415C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description

  • Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren mit mehreren Kameras Bei der Filmaufnahme werden häufig die aufzunehmenden Filmszenen von mehreren Kameras gleichzeitig aufgenommen, wobei die verschiedenen Kameras dieselbe Szene unter verschiedenen Blickwinkeln und in verschiedener Entfernung aufnehmen. Die von den einzelnen Kameras aufgenommenen Filme werden dann entwickelt, und bei der Anfertigung des endgültigen Negativs werden einzelne Filmabschnitte der von den verschiedenen Kameras aufgenommenen Filmstreifen ausgewählt und aneinandergefügt, beispielsweise so, daß zuerst von der weiter entfernt aufgestellten Kamera ein Filmstück genommen wird, welches das gesamte Bild der Szene zeigt und hieran ein Filmstück angefügt wird, welches von einer wesentlich näher aufgestellten Kamera aufgenommen wurde Lind die handelnden. Personen in Großaufnahme zeigt.
  • Bei sorgfältiger Durchführung der Filmaufnahmen prüft der Aufnahmeleiter vor Beginn der eigentlichen Aufnahme selber die Einstellung der Aufnahmekamera, um volle Gewähr dafür zu haben, daß der eingestellte Bildausschnitt alle wesentlichenTeile der Szene umfaßt und ein wirkungsvolles Bild liefert. Werden j edoch, wie eingangserwähnt, mehrere, voneinander räumlich entfernte Kameras für die Aufnahme derselben Szene eingesetzt, dann ist es für den Aufnahmeleiter sehr mühsam und für den Drehbetrieb zeitraubend und daher sehr teuer, wenn der Aufnahmeleiter von einer Kamera zur anderen gehen muß, um die Einstellung der einzelnen Kameras zu überwachen.
  • Das Überwachen der einzelnen Kameras wird jedoch bei der bisher üblichen Aufnahmetechnik ganz unmöglich, wenn Objekte oder Personen, die während der Aufnahme ihren Platz wesentlich verändern, von mehreren Kameras aufgenommen werden sollen. In diesen Fällen müssen die einzelnen Kameras während der Aufnahme bewegt werden, um die aufzunehmenden Personen oder Objekte während der ganzen Aufnahmezeit im Blickfeld der einzelnen Kameras zu halten. und es ist für den Aufnahmeleiter unmöglich, die korrekte Einstellung mehrerer räumlich voneinander entfernter Kameras gleichzeitig zu überwachen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt. die vorstehend erörterten Schwierigkeiten zu überwinden, indem sie unter Verwendung der bereits zur Erzeugung eines Kontrollbildes vorgeschlagenen Fernsehübertragungseinrichtungen die gleichzeitige Überwachung mehrerer räumlich voneinander entfernter Kameras ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird bei einem kinematographischen Filmaufnahmeverfahren, bei welchem die aufzunehmende Szene von mehreren räumlich voneinander entfernten Filmkameras aufgenommen wird, mittels besonderer an den einzelnen Filmkameras zusätzlich angebrachter Fernsehaufnahmeeinrichtungen, vorzugsweise speichernder Bildfängerröhren, je ein Bild, welches im wesentlichen mit dem auf dem Kinofilm photochemisch festgehaltenen Bild übereinstimmt, unter Verwendung photoelektrischer Schichten in elektrische Signale umgewandelt. Diese von den einzelnen Kameras gelieferten elektrischen Signale werden zu einer Kontrolleinrichtung geleitet und dort wieder zu entsprechenden Bildern zusammengesetzt, so daß an einer Kontrollstelle gleichzeitig die von den einzelnen räumlich getrennten Filmaufnahmekameras aufgenommenen Bilder sichtbar «;erden. Hierzu wird beispielsweise eine speichernde Bildfängerröhre (Ikonoskop) in der Filmaufnahmekamera eingebaut und die aufzunehmende Szene mittels einer besonderen Optik auf der lichtempfindlichen Schicht der Bildfängerröhre abgebildet. Auf der Mosaikschicht der Bildfängerröhre entsteht in an sich bekannter `'eise ein elektrisches Ladungsbild, welches durch einen zeilenweise über die Mosaikfläche bewegten Elektronenstrahl abgetastet wird. Hierbei wird das elektrische Ladungsbild. in eine zeitliche Folge elektrischer Signale umgewandelt. Diese Signale «erden nach entsprechender Verstärkung einer Fernsehempfangseinrichtung zugeführt. Diese enthält eine Fernsehempfangsröhre, bei welcher ein Kathodenstrahl zeilenweise über einen Fluoreszenzschirm geführt wird und den Schirm an der jeweiligen Auftrefffstelle je nach der Intensität des Strahles zu mehr oder weniger starkem Leuchten anregt. Der Kathodenstrahl der Empfangsröhre bewegt sich hierbei genau im gleichen Rhythmus über den Leuchtschirm wie der abtastende Kathodenstrahl über die Mosaikfläche. Die von der Bildfängerröhre gelieferten elektrischen Signale steuern im Empfänger die Intensität des Kathodenstrahls entsprechend dem Potential der jeweils abgetasteten -Mosaikstelle. Da nun die Höhe dieses Potentials im wesentlichen proportional der Helligkeit der entsprechenden Bildstelle ist, wird auf dem Fluoreszenzschirm des Fernsehempfängers ein helligkeitsrichtiges Bild der von der zugeordneten Filmkamera aufgenommenen Szene entstehen. Es ist zweckmäßig, die einzelnen Filmkameras mit der Kontrollstelle derart durch Fernsteuerungseinrichtungen zu verbinden, daß von der Kontrollstelle aus der Filmablauf der einzelnen Kameras eingeschaltet und ausgeschaltet oder gestoppt werden kann. Vorteilhafterweise wird die Umschalteinrichtung zur wahlweisen Verbindung der Tonaufzeichnungseinrichtung mit den einzelnen Mikrophonen derart mit der Fernsteuerungseinrichtung gekoppelt, daß durch die Ein- und/oder Ausschaltung des Filmablaufs der einzelnen Kameras zwangläufig die Umschaltung der Tonaufzeichnungsvorrichtung auf das zu der jeweils im Betriebe befindlichen Aufnahmekamera zugehörige Mikrophon erfolgt.
  • Durch die zentrale Überwachung der von den einzelnen Kameras erfaßten Szenenausschnitte läßt sich der Filmverbrauch ganz. wesentlich einschränken, denn der Aufnahmeleiter kann die Kameras, welche unter einem ungünstigen Blickwinkel arbeiten oder von denen zur Zeit gerade keine Filmaufnahmen benötigt werden, abstellen lassen oder durch Fernsteuerung selber ab- und wieder einschalten. Bisher wurden in solchen Fällen die Szenen von mehreren Kameras gleichzeitig aufgenommen, und erst nach dem Entwickeln wurden aus den einzelnen Filmstreifen die geeigneten Szenen ausgewählt und aneinandergefügt. Durch die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der Aufnahmeleiter in dem ihm geeignet erscheinenden Zeitpunkt eine Kamera anlaufen lassen und dafür die bisher laufende Kamera stoppen. Somit wird eine wesentliche Ersparnis an Filmmaterial erzielt. Ein weiterer bedeutender Vorteil ergibt sich dadurch, daß die an der Kontrollstelle sichtbaren fernübertragenen Bilder nicht farbig sein müssen, sondern als Schwarzweißbilder wiedergegeben werden können, so daß der Aufnahmeleiter die Bildwirkung der schwarzweißen Wiedergabe der in Wirklichkeit farbigen Szene beurteilen kann.
  • Die Kontrollstelle wird zweckmäßigerweise in akustischer und/oder optischer Hinsicht völlig getrennt vom Aufnahmeraum angeordnet. Die von einzelnen Kameras aufgenommenen Bilder werden üblicherweise im Kleinformat wiedergegeben. In vielen Fällen wird es jedoch zur Beurteilung der Bildwirkung wünschenswert sein, die betreffende Szene im Großbild zu sehen. Zu diesem Zweck ist in der ,Kontrollstelle eine auf die verschiedenen Übertragungskanäle umschaltbare Großbildanlage eingebaut, auf welcher die zu beurteilende Szene widdergegeben werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren, bei welchem die aufzunehmende Szene von mehreren, räumlich voneinander entfernten Filmkameras aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels besonderer, an den einzelnen Filmka)meras zusätzlich angebrachten Fernsehaufnahmeeinrichtungen je ein Bild, welches im wesentlichen mit dem auf dem Kinofilm als latentes Bild photochemisch festgehaltenen Bild übereinstimmt, unter Verwendung photoelektrischer Schichten in elektrische Signale umgewandelt wird, daß diese von den einzelnen Kameras gelieferten elektrischen Signale zu einer Kontrolleinrichtung geleitet und dort wieder zu entsprechenden Bildern zusammengesetzt werden, so daß an einer Kontrollstelle gleichzeitig die von einzelnen räumlich getrennten Filmaufnahmekameras gelieferten Bilder sichtbar werden.
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Filmkameras mit der Kontrollstelle durch Fernsteuerungseinrichtungen verbunden sind, die es ermöglichen, von der Kontrollstelle aus den Filmablauf der einzelnen Kameras ein- und auszuschalten.
  3. 3. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Ein- und/oder Ausschaltung des Filmablaufs der einzelnen Aufnahmekameras zwangläufig eine Umschaltung der Tonaufzeichnuangsvorrichtung auf die zugehörigen Mikrophone erfolgt.
DEF89956D 1941-05-10 1941-05-10 Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren mit mehreren Kameras Expired DE765415C (de)

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DEF89956D DE765415C (de) 1941-05-10 1941-05-10 Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren mit mehreren Kameras

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DE765415C true DE765415C (de) 1954-06-28

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DEF89956D Expired DE765415C (de) 1941-05-10 1941-05-10 Kinematographisches Filmaufnahmeverfahren mit mehreren Kameras

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DE (1) DE765415C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107074B (de) * 1956-07-06 1961-05-18 Grundig Max Filmkamera-Fernsehanlage zur Fernbeobachtung bei Filmaufnahmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1107074B (de) * 1956-07-06 1961-05-18 Grundig Max Filmkamera-Fernsehanlage zur Fernbeobachtung bei Filmaufnahmen

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