DE7621693U1 - Zentrierhuelse - Google Patents
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Classifications
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
- F16D3/64—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts
- F16D3/68—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising elastic elements arranged between substantially-radial walls of both coupling parts the elements being made of rubber or similar material
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Description
GOETZEWERKE Burscheid, d. £5. 02. 1973
Friedrich Goetse AG TZT 329/We./Mo. {1594}
ZENTRIERHÜLSE
Die Erfindung betrifft eine Zentrierhülse für mit einer elastischen Wellenkupplung
verbundene Gelenkwellen, bestehend aus einer starren, mit einem Wellenende verbindbaren Hülse, in welche konzentrisch über eine Gummi Zwischenschicht
ein mit dem anderen Wellenende starr verbundener, zylindrischer Zapfen schwenkbar gelagert ist.
Solche Zentrierhülsen sind für die gege:nseitige Zentrierung zweier Wellenenden,
insbesondere bei Kardanwellen in Kraftfahrzeugen, bekannt. Die Dämpfung von Radialschwingungen und die Beweglichkeit des Zapfens
innerhalb der Zentrierhülse werden dadurch verbessert, daß eine Gummi - Zwischenschicht mit einem relativ großen Gummivolumen
zwischen Zapfen und starrer Hülse vorgesehen ist. Außerdem ist die innere Umfangsfläche der Gummi - Zwischenschicht mit einer besonderen
Profilgebung versehen. Diese Fläche weist in der axial mittleren Zone einen umlaufenden, nach innen gerichteten balligen Wulst auf, der von
zwei Randzonen durch beidseitig umlaufende Ausnehmungen getrennt ist, um einerseits die Zentrierwirkung der dicken Gummi - Zwischenschicht
zu verbessern und andererseits eine ausreichende Winkelbewegiichkeit des Zapfens sicherzustellen. Diese mittlere Zone der Gummi - Zwischenschicht
weist trotz der Vorspannung noch einen verhältnismäßig großen radialen Federweg auf, der zu einer nicht für alle Anwendungs/älle ausreichenden
Zentrierung des Zapfens in der Hülse führt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgeschlagene Zentrier hülse
derart zu verbessern, daß ohne Beeinträchtigung deren Winkelbeweglichkeit eine exaktere Zentrierung des Zapfens erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gummi Zwischenschicht
ir. ihrer axialen Länge unterschiedliche radiale Wand-
76216S3 24.05.78 U'
ca· · « β · etc
C · · f · it'
Zentrierhülse
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1594 ) - 2 -
stärken aufweist, wobei die Minimum - Wandstärke in der durch den Schwenkpunkt
der elastischen Wellenkupplung verlaufenden radialen Ebene liegt.
Da der radiale Federweg abhängig von der Stärke der Gummi - Zwischenschicht
ist, hat die axial mittlere Zone der Gummi - Zwischenschicht einen
kürzeren Federweg als die beiden axialen Randzonen. Auf diese Weise ist die Gummi - Zwischenschicht in Zonen mit den jeweiligen Erfordernissen
angepaßter, unterschiedlicher Verformbarkeit aufgeteilt. Die vorgeschlagene Lösung ist nicht nur optimal in der Wirkung, sondern auch fertigungstechnisch
einfach zu erreichen.
Es wäre zwar auch möglich, durch Verwendung eines härteren Gummiwerkstoffes
einen kürzeren Federweg in der axial mittleren Zone der Gummi Zwischenschicht zu erreichen. Eine solche Lösung hätte jedoch den Nachteil,
daß die Randzonen ebenfalls weniger deformierbar wurden. Dadurch
würde die elastische Verformbarkeit der Gummi - Zwischensicht eingeschränkt
und die zulässige Winkelbeweglichkeit für beide Wellen verringert. Auch würde die Verwendung von zwei Gummi - Werkstoffen mit
verschiedener Härte keine befriedigende Lösung darstellen und außerdem die Herstellung schwierig und aufwendig machen.
Die starre Hülse kann formgedreht oder spanlos geformt sein. Besonders
einfach wird eine unterschiedliche Wandstärke dadurch erreicht, daß in
eine vornehmlich aus einem Rohr bestehende starre Hülse eine nach innen gerichtete umiauiende Sicke eingedrückt wird.
eine vornehmlich aus einem Rohr bestehende starre Hülse eine nach innen gerichtete umiauiende Sicke eingedrückt wird.
Weiterhin wird vorgeschlagen, die starre Hülse der Länge nach so zu kürzen,
daß die Sicke mit der axialen Mitte der Hülse zusammenfällt. Damit werden Arbeitsfehler beim Einlegen der Hülse in die V-alkanisierforrn.
vermieden.
vermieden.
Die neuerungsgemäße Ausbildung der Gummi - Zwischenschicht ist im
Zusammenhang mit der Zentrierhülse beschrieben. Jedoch ist es auch
Zusammenhang mit der Zentrierhülse beschrieben. Jedoch ist es auch
möglich, diese mit dem Zapfen zu verbinden, wobei dann die äußeren Umfang
sflächen des Zapfens und der Gummi - Zwischenschicht entsprechend zu profilieren wären. Weiterhin ist es unbedeutend, ob die Neuerung an
einer separaten Zentrierhülse - wie beschrieben - angewandt wird oder ob die neuerungsgexnäße Zentrierhülse einstückiges Bestandteil eines Wellenendes
oder der elastischen Wellenkupplung, insbesondere des Nabensternes, ist.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird wie
folgt beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 die frontale Ansicht einer ela
stischen Wellenkupplung
Figur 2 einen Querschnitt der Zentrier
hülse im eingebauten Zustand
Die in Figur 1 dargestellte Wellenverbindung besteht aus einer elastischen
Wellenkupplung 1 mit dem Nabenstern 2 und den säulenförmigen Gummifedern 3. Zwischen letzteren sind abwechselnd Spannhülsen 4 beziehungsweise
die Arme 5 des Nabensternes 2 einvulkanisiert. Die Spannhülsen 4 sind mit dem einen Wellenende 7 und der Nabenstern 2 mit dem anderen
Wellenende 9 verbunden.
Wie in Figur 2 gezeigt, ist irn Nabenstern 2 eine Zentrierhülse 6 zur Zentrierung
des Wellenendes 7 gegenüber der Wellenkupplung 1 axial in eine entsprechende Nabenbohrung eingeführt. In die Zentrierhülse 6 ragt ein
zylindrischex Zapfen 8 des Wellenendes 7. Zur Aufnahme und Dämpfung
von radialen Schwingbewegungen zwischen Zapfen 8 und Zentrierhülse 6 sowie zum Ausgleich von Winkelbewegungen der beiden Wellen 7,9 dient
innerhalb der Zentrierhülse 6 eine elastische Gummi - Zwischenschicht 10,
deren radiale Wandstärke im axial mittleren Bereich am geringsten ist. Die aus einem Rohr stück bestehende starre Hülse 11 weist eine nach innen
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gerichtete umlaufende Sicke 12 im Bereich der durch den Schwenkpunkt
der elastischen Wellenkupplung 1 verlaufenden radialen Ebene auf. Die
innere Umfangsfläche 13 der Gummi - Zwischenschicht 10 ist im axial
mittleren Bereich, einen umlaufenden Wulst bildend, ballig geformt und weist einen kleineren Innendurchmesser als der Außendurchmesser des
Zapfens 8 auf, so daß im montierten Zustand die Gummischicht 10 radial druckvorgespannt ist. Axial neben dem Wulst 14 sind beidseitig ringförmige
Ausnehmungen 15, 16 vorgesehen, deren Durchmesser größer als der Zapfendurchmesser ist.Die Ausnehmungen 15,16 erleichtern einerseits
die Verformbarkeit der axialen Randzonen der Gummi - Zwischenschicht 10 und dienen bei Verwendung eines ölfesten Gummiwerkstoffes
cur Aufnahme von Schmierstoffen.
Zur äußeren Abdichtung der geschmierten Lagerstelle des Zapfens 8 in der Zentrierhülse 6 ist der Gummikörper 10 mit einer anvulkanisierten
Dichtlippe 17 versehen.
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Claims (1)
- GOETZEWEE.KE Burscheid, d. 15. 02, 1978Friedrich Goetze AG TZT 329/We./Mo. (1594)SCHUT ZANSPRÜCHE. Zentrierhülse für mit einer elastischen Wellenkupplung verbundene Gelenkwellen, bestehend aus einer starren, mit einem Wellenende verbindbaren Hülse, in welche konzentrisch über eine Gummi - Zwischenschicht ein mit dem anderen Wellenende starr verbundener, zylindrischer Zapfen schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummi - Zwischenschicht ( 10 ) in ihrer axialen L·änge unterschiedliche radiale Wandstärken aufweist, wobei die Minimum Wandstärke in der durch den Schwenkpunkt ( 18 ) der elastischen Wellenkupplung ( 1 ) verlaufenden radialen Ebene liegt.. Zentrierhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse ( Il ) eine nach innen gerichtete, umlaufende Erhebung { 12 ) aufweist.. Zentrierhülse nach den Ansprüchen 1 und Zt dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem Rohr bestehende Hülse (H) eine Erhebung ( 12 ) in Form einer Sicke aufweist.. Zentrierhülse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicke ( 12 ) mit der axialen Mitte der Hülse ( II ) zus ammenf ällt.o^ GOEIZE AC..;i--IG23ELL3CHAFT6 A Nr. 173/70 AV/ V ossieck7821553 2405.7*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7621693U DE7621693U1 (de) | 1976-07-09 | 1976-07-09 | Zentrierhuelse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7621693U DE7621693U1 (de) | 1976-07-09 | 1976-07-09 | Zentrierhuelse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7621693U1 true DE7621693U1 (de) | 1978-05-24 |
Family
ID=6667173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7621693U Expired DE7621693U1 (de) | 1976-07-09 | 1976-07-09 | Zentrierhuelse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7621693U1 (de) |
-
1976
- 1976-07-09 DE DE7621693U patent/DE7621693U1/de not_active Expired
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