DE762134C - Wind- und Wasserkraftstromerzeugungsanlage - Google Patents

Wind- und Wasserkraftstromerzeugungsanlage

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DE762134C
DE762134C DEF90543D DEF0090543D DE762134C DE 762134 C DE762134 C DE 762134C DE F90543 D DEF90543 D DE F90543D DE F0090543 D DEF0090543 D DE F0090543D DE 762134 C DE762134 C DE 762134C
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Arno Fischer
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    • HELECTRICITY
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    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/18Structural association of electric generators with mechanical driving motors, e.g. with turbines
    • H02K7/1807Rotary generators
    • H02K7/1823Rotary generators structurally associated with turbines or similar engines
    • H02K7/183Rotary generators structurally associated with turbines or similar engines wherein the turbine is a wind turbine
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/381Dispersed generators
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/42Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output to obtain desired frequency without varying speed of the generator
    • HELECTRICITY
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    • H02J2101/00Supply or distribution of decentralised, dispersed or local electric power generation
    • H02J2101/20Dispersed power generation using renewable energy sources
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

  • Wind- und Wasserkraftstromerzeugungsanlage Es ist bekannt, für die Erzeugung elektrischer Energie Anlagert' zu benutzen, die durch Wind oder Wasser betrieben werden. Bei Windkraft&tromerzeugungsanlagen gehört es zum Stand der Technik, die Windturbine mit einer Schwungmasse zu betreiben, durch deren Wirkung Windstöße mechanisch ausgeglichen werden, also in der Artlage nicht bemerkbar sind. Die mit der Schwungmasse erzielte Drehzahlregelung der Antriebsmaschine des zur Anlage gehörenden elektrischen Stromerzeugers ermöglicht gegenüber den stoßweisen Schwankungen der Windstärke die Erzeugung eines elektrischen Stromes mit weitgehend ausgeglichener Spannung. Bei Windwechsel noch vorhandene Spannungsschwankungen, die in gewissen Grenzen noch auf-treten, können, werden durch einen Drehtransformator aasgeregelt. Es ist durch die Schwungmassenregelung in Verbindung mit dem Drehtransformator, also durch eine, mechanisch-elektrische Regelung, die Erzeugung eines Drehstromes gleicher Spannung gegeben:; dieser Drehstrom wird durch Gleichrichter in Gleichstrom verwandelt, der als hochgespannter Gleichstrom durch Sammelschienen weitergeleitet wird. .@n den Verbraucherstellen werden Umrichter in den Gleichstromspeisekreis eingeschaltet; es können so Drehstromverbraucher aus dem Gleichstromspeisetietz der Windkraftanlage mit gleichmäßigem Drehstrom versorgt werden. An die Verwendung eines 'Wechselstromnetzes für die Übertragung der erzeugten elektrischen Energie ist bei der bekannten Anordnung nicht gedacht; es fehlen auch die Voraussetzungen für die Erzielung der bei der Speisung in ein N@'echselstromnetz erforderlichen: konstanten, dem Netz gleichen Frequenz an den Speisestellen.
  • Bei einer anderen bekannten en.rindkraftanlaghe hat man durch die Verwendung eines zusätzlichen Hilfsbelastungskreises, dessen Energieaufnahme durch einen Strömungsmesser geregelt wird, die Möglichkeit für die Erzeugung einer konstanten VerbraucheTspannung unabhängig von den meteorologisch bedingten Schwankungen der Antriebsenergie geschaffen. Auch diese Anordnung eignet sich nicht für äie Speisung von Dreh- oder fv"echselstromnetzen konstanter Fnequenz, insbesondere dann nicht, wenn das Windkraftwerk zusammen mit anderen Kraftwerken im Verbundbetrieb Verwendung finden: soll.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine WindoderWasserkraftstromerzeuggungsanjage, deren Stromerzeuger von einem Windrad oder einer mit ungeregelter oder nur grob geregelter Drehzahl angetrieben und der erzeugte Strom durch einen Wechselrichter umgeformt wird, wobei erfindungsgemäß die Stromerzeugungsanlage über den Wechselrichter, insbesondere einen Kontaktumformer, in ein Wechselstromnetz von konstanter Sollfrequenz speist.
  • Es ist mit der Stromerzeugungsanlage nach der Erfindung möglich, ein Wechselstromnetz mit konstanter Sollfrequenz zu betreiben:; die Frequenz wird durch die Benutzung des Wechselrichters rein elektrisch konstant gehalten, wodurch die größte Gewähr für die gewünschte Fnequenzgleichheit auch ben stark schwankenden Drehzahlen der Antriebsmaschine gegeben ist. Die Betriebsweise und der Aufbau sind insbesondere bei der Benutzung eines Kontaktumformers als Wechselrichter sehr einfach, und es ist die Anlage ohne besondere `Wartung zu betreiben. Der Kontaktumformer wird durch einen Synchronmotor angetrieben, der z. B. aus dem Netz mit dessen; Frequenz gespeist wird. Dadurch wird der von dem Wind- oder Wasserkraft,tverk mit ungeregelter Drehzahl erzeugte Gleichstrom unabhängig von der Drehzahl des Stromerzeugers in Dreh- oder Wechselstrom mit der Sollfrequenz des hlet7es umgeformt. Zur Spannungsgleichhaltung des erzeugten Stromes auf der Netzspannung dient der Wechselrichter bzw. der Kontaktumformer durch @'e!rschiebun@ (k-,s Zeitpunktes für (len f Beginn des Stromdurchlasses und ciurcli entsprechende anclerung der- Durchlaßdautr zur 5 Angleichung cier erzeugten Sl;atinun@ 2111 clie Netzspannung mit.
  • Soll die finit ungeregelter oder nur gr«h geregelter Drehzahl betriel>2ne Stnimerzeugungsanlage nicht im Verbundbetrieb auf ein Netz arbeiten, sondern ein eigenes Netz speisen, so ist es möglich, für die Erzzic?tuider konstanten letzsollfrequenz & n Antrieb des Kontaktumformers bz«-. die Stet.: t:ng des Wechselrichtmrgitters aus einem fremden Netz zu betreiben, das die für das Eigennetz geWünschte Sollfrequenz aufweist. Aus ein:r solchen fremden Hilfsstromquelle kann darin für den Antrieb des Kontaktumformers der Synchronmotor gespeist werden, der durch seine synchronisierte Steuerung der Schaltkontakte den gewünschten Wechsel- oder Drehstrom für das eigengespeiste Netz erzeugt. Steht in den Fällen der Speisun- in ein Eigennetz eine fremde Wechselstrom- oder Drehstromquelle für den Antrieb des Synchronmotors nicht zur Verfügung, so kann die gewünschte Sollfrequenz unter Benutzung eines Kontaktumformers dadurch erzeugt werden, daß aus dem Netz des Stromerzeugers ein pendelgesteuerter Hilfsmotor betrieben wird, der durch -die Pendelsteuerung unabhängig von der wechselnden Drehzahl des Stromerzeugers mit konstanter Drehzahl umläuft und den Kontaktumformer antreibt.
  • Für die Betriebsweise der S.tromerzeugungsanIage kann es zweckmäßig sehr, mit dem Wasserturbinen- oder Windrad einen Drehstrom- oder Wechselstromerzeuger zu kuppeln, der ebenfalls mit ungeregelter oder nur grob geregelter Drehzahl betrieben wird. In diesem Fall ist es für die Umformung des Wechsel- oder Drehstromes ungleicher Frequenz in solchen Wechsel- oder Drehstrom konstanter Frequenz erforderlich. eine doppelte Umformung vorzunehmen, und zwar derart, daß m-it der ungleichen Frequenz des Stromerzeugers ein Kontaktumformer wiederum durch einen Synchronmotor angetrieben wird, der in bekannter Weise den erzeugten Dreh- oder Wechselstrom durch eine periodische Umschaltung im Nulldurchgang der Phasen in Gleichstrom umformt. Dieser Gleichstrom wird dann durch einen mit der Sollfrequenz betriebenen UVechz_-elrichter (Kontaktumförmer) in: Dreh- oder Wechselstrom des zu speisenden Netzes umgeformt. Auch in diesem Fall muß selbstverständlich für eine Konstanthaltung der Spannung des erzeugten Stromes auf der :Netzspannung Sorge getragen sein; auch hier kann bei fehlender Stromquelle mit der Net7sollfrequenz der die Sollfrequenz erzeugende Kontaktumformer von einem. gleichstroniges.peisten, pendelgesteuerten Hilfsmotor :ingetrieben werden.
  • 'Die Zeichnung zeigt schematisch die Schaltung einer nach der Erfindung arbeitenden Stromerzeugungsanlage als Ausführungsbeispiel. ' Die Windräder ca, b, c treiben die Stromerzeuger d, e, f an, die ein gemeinsames Drehstromnetz RST speisen, das im Verbundbetrieb mit anderen nicht dargestelltem Stroinerzeugungsanlagen, z. B. Dampfkraftwerken, betrieben wird. Die Stromerzeuger d und e sind als Drehstrommaschinen angenommen, während der Stromerzeuger fein Gleichstromerzeuger ist. Für die Windräder a, b, c ist eine Drehzahlregelung nicht vorgesehen, so daß die Stromerzeuger d und e einen. Strom mit einer entsprechend. der Windraddrehzahl schwankenden Frequenz erzeugen. Da diese ungeregelt betriebenen: Windkraftwerke ein Drehstromnetz konstanter Sollfrequenz speisen sollen, sind in die Speiseleitungen die Mittel eingeschaltet, die eine Umformung des erzeugten Stromes auf Strom mit der Sollfrequenz des Netzes gewährleisten. Für die Drehstromerzeuger d, e ist eis erforderlich, mit einem Gleichsbromhilfsstromkmeis - zu arbeiten, der dadurch gewonnen ist, daß an die Stromerzeuger d, e je ein Kontaktumformer g, h angeschlossen ist, der von; einem mixt der Frequenz des erzeugten: Drehstromes betriebenen Synchronmotor i, k angetrieben wird. Der so gewonnene Gleichstrom wird zusammen mit dem Gleichstrom aus dem Generator f durch den Kontaktumformer 1, der, durch den Synchronmotor m aus dem Netz RST gespeist, mit der Sollfrequenz dieses Netzes betrieben wird, in den, das Netz RST speisenden Drehstrom umgeformt. Den Stromerzeugern d und e sind Erregermaschinen n und o zugeordnet. Zur Angleichung der Generatorspannung an die Spannung des zu speisendem Netzes ist in den Erregerstromkreis des Generators d ein- Feldregler ¢ eingeschaltet, der zusammen mit dein Phasenschieber q in der Speiseleitung des Synchronmotors i vorn der spannungsabhängig gesteuerten Verstelleinrichtung r betrieben wird. Für die Spannungsangleichung des Generators e an die Spannung des zu speisenden Netzes ist auf die Verwendung eines 1#eldregrlers verzichtet; diese erfolgt allein <furch den im Speisestromkreis des Synchronmotors k liegenden Phaselischiebar s, der ebenfalls von einer spannungsabhängigen Verstelleinrichtung t angetrieben wird. Der Gleichstromgenerator f ist als eigenerregt angenommen; zur Angleichung seiner Spannung an die Spannung des 1\Tetzcs RS'T ist der Feldregler u vorgesehen, der in der gleirlien Weise wie der heldregler p durch eine \#erstclleinriclitting " spannungsabhängig betätigt «ird. Die Verstelleinrichtungen r, t, v sind zur Spannungsbestimmung an den gemeinsamen Gleichstroinhilfsstromkreis angrschlossen. Der eigentliche Verstellantrieb für die Spannungsregelung ist nicht mit dargestellt, da dieser in an ,sich bekannter Weise mit den bekannten Mitteln erfolgen kann.
  • Bei Veniendung einer Fremderregung für die Stromerzeuger wird man die dazu vorgesehenen Erregermaschinen, z. B. n und o, deren Pole auch von l;ermanenten Magneten gebildet sein können, so verbinden, daß sie trotz -ansteigender Drehzahl eine gleichbleibende oder sogar abnehmende Erregerspannung erzeugen. Der Synchronantriebsmotor en für den Kontaktumformer l wird unter Zwischenschaltung des Transformators w aus dem Netz RST gespeist. Für den Fall, daß diese Speisung unterbrochen wird, oder die Windkraftwerke allein das Netz RST speisen sollen, ist für den Antrieb des Kontaktumformers l noch der Gleichstromhilfsmotor x vorgesehen, der aus dem Gleichstromhilfsstromkreis gespeist wird. Um zu; vermeiden, daß dieser Hilfsmotor x durch etwa in dem Gleichstromhilfsstromkreis vorhandene Spannungsschwankungen oder durch Lastschwankungen, dien sich aus dem. Betrieb des Kontaktumformers ergeben:, mit schwankender Drehzahl betrieben: wind, isst für diesen Hilfsmotor noch ein; Feldregler y vorgesehen, der durch das Reglerpendel z so verstellt wird, daß der Hilfsmotor x den Kontaktumformer l mit einen der gewünschten Sollfrequenz des Netzes entsprechenden konstanten Drehzahl antreibt.
  • Die Erfindung bedeutet auch beim Betrieb von Wasserkraftwerken eine ganz wesentliche Vereinfachung der Betriebsweise, wenn es dabei nicht auf eine belastungsabhängige Regelung der Triebwassermenge ankommt oder die Belastungsschwankungen im Netz gering sind. Es genügt dabei, da.ß die Antriebsmaschinen und Stromerzeuger- für die Durchgangsdrehzahl ausgelegt sind, d. h. bei ausbleibender Belastung unbedenklich bis auf diese Drehzahl hochlaufen können. Da die Stromerzeugungsanlage selbst keine Belastungsschwankungen drehzahlmäßig auszugleichen hat, können die Maschinensätze ohne Berücksichtigung von- für solchen Ausgleich bestimmten Schwungassen aufgebaut sein.
  • Beim Verbundbetrieb mehrerer Stromerzeur gungsanlagen bereitet das. Parallelschalter insbesondere der Wasser- oder windangetriebenen Aggregate verhältnisniiißigr große Schwierigkeiten, weil dabei die zuzuschaltenden Anlagen. mit (-lilfe des Turbinenreglers-oder des. 1)riehralilrcglers des Windrades nur mit gringren zuliissigen Abweichungen auf die Synchrondrehzahl des Netzes eingeregelt werden müssen. Durch die Verwendung eines Wechselrichters kommen. diese Schwierigkeiten beim Parallelschalten von Stromerzeugeranlagen auf ein Netz in Fortfall, denn es kann dann, wenn die zuzuschaltende Anlage etwa die dem Netz entsprechende Spannung aufweist, die Zuschaltung über den Wechselrichter (Kontaktumformer) unabhängig von der Drehzahl des Stromerzeugers erfolgen.
  • Handelt es sich um Anlagen für die Erzeugung elektrischer Energie, bei denen mehrere von Windrädern oder Wasserturbinen betriebene Stromerzeuger zu einer Anlage zusammengefaßt sind, so ist es zur weiteren Vereinfachung der Frequenzerzeugung bzw. der FrequenzumfoTmung auch möglich, für alle Stromerzeuger nur einen . Wechselrichter (Kontaktumformer) vorzusehen, der den. erzeugten Gleichstrom in Dreh- oder Wechselstrom der Netzsollfnequenz umformt. Diese Möglichkeit ist auch gegeben, wenn der umzuformende Gleichstrom in der erwähnten Weise mittels Wechselrichter oder Kontaktumformer aus Wechsel- oder Drehstrom ungleicher Frequenz gewonnen ist. Allerdings muB für die Umformung in Gleichstrom jedem der Stromerzeuger dann ein Kontaktumformer zuggeordnet ir@erden@ während: für die Umformung des Gleichstromes in Wechselstrom sich der Vorteil der Verwendung eines gemeinsamen Kontaktumformers verwirklichen läBt. Bei der Zusammenfassung mehrerer Sfrornerzeuger zu einer Anlage braucht auch nur ein allen Stromerzeugern gemeinsamer pendelgesteuerter Hilfsmotor für den Antrieb des Kontaktumformers vorgesehen zu sein.
  • Wenn: für die Erläuterung in bevorzugter Weise auf die Verwendung des Kontaktumformers hingewiesen ist, so ist dies mit Rücksicht auf den bekannten günstigen Wirkungsgrad dieses Wechselrichtergerätes erfolgt. Es ist aber auch möglich, an Stelle des Kontaktumformers andere, z. B. gittergesteuerte Wechselrichfiergeräte zu benutzen. Auch in diesem Falle muß das die Ventilwirkung auslösende Gitter in Abhängigkeit von der Sollfrequenz des zu speisenden Netzes gesteuert werden, was gleichbedeutend mit der Steuerung der Unterbrecherkontakte bei dem mechanischen Wechselrichter, dem Kon- I taktumformer ist. ! Die beschriebenen Möglichkeiten für den synchronen: Antrieb des Kontaktumformers lassen sich ebenfalls für gittergesteuerte Wechselrichter anwenden, indem das Steuer- ; gitter an eine der Sollfrequenz des Netzes entsprechende Energiequelle gelegt ist. die auch bei der Anordnung mit einem lendelgesteuerten Hilfsmotor der an dessen Stelle vornisehende Einankerurnformer sein kann.

Claims (5)

  1. rATENTANSPRC,C1IE: i. Wind- oder Wasserkraftstromerzeugungsanlage, deren Stromerzeuger von einem Windrad oder einer Wasserturbine mit ungeregelter oder nur grob geregelter Drehzahl angetrieben und der erzeugte Strom durch einen Wechselrichter umg U eformt wird, dadurch gekennzeichnet. daß die Stromerzeugungsanlage über den Wechselrichter, insbesondere einen Kontaktumformer (l), in ein Wechselstromnetz (RST) von konstanter Sollfrequenz speist.
  2. 2. Strornerzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselrichter (z. B. g) durch Verschiebung des Zeitpunktes für den. Beginn des Stromdurchlasses und durch: entsprechende Änderung der Durchlaßdauer zur Angleichung der erzeugten Spannung an die Netzspannung mitdient.
  3. 3. Stromerzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, äaß der als Wechselrichter angeordnete Kontaktumformer. (Z) für die Umformung in Wechsel- oder Drehstrom von einem aus dem zu speisenden Drehstrom- oder Wechselstromnetz (RS7@ mit der Sollfrequenz dieses Netzes betriebenen Synchronmotor (na) angetrieben wird.
  4. Stromerzeugungsanlagge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sy nchronantriebsmotor (in) des Kontaktumformers (Z) für die Umformung in Dreh- oder Wechselstrom mit dem umzuformenden, Gleichstrom pendelgesteuert mit der Synchrondrehzahl der Sollfrequenz des zu speisenden Netzes betrieben wird.
  5. 5. Stromerzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchronantriebsmotor (m) des Kontaktumformers (f) für die Umformung in Dreh- oder Wechselstrom aus einer Hilfsstromquelle mit der Sollfrequenz des \etzes gespeist wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. öwi 2,24; Honnef, Windkraftwerke, 1932, S. 93 bis 95.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1281027B (de) * 1966-06-23 1968-10-24 Licentia Gmbh Stromversorgungsanlage fuer ein Wechselspannungsbordnetz auf Schiffen mit Wellengenerator
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