DE76048C - Vorrichtung zur Beleuchtung von Eisenbahnwagen unter Zuführung von Druckluft. c - Google Patents

Vorrichtung zur Beleuchtung von Eisenbahnwagen unter Zuführung von Druckluft. c

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DE76048C
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DE
Germany
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compressed air
line
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lighting
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DENDAT76048D
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English (en)
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SCHRECK in Zürich, Flössergasse 15
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31Air supply for wick burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. October 1893 ab.
Bei bisher bekannt gewordenen, durch künstliche Luftzufuhr zu den Flammen charakterisirten Beleuchtungsanlagen wurden zur Erzeugung dieser Druckluft besondere Druckpumpen verwendet. Vorliegende Erfindung vermeidet diese Pumpen, welche eine solche Anlage complicirt und theuer machten, einfach dadurch, dafs die durch Vorhandensein einer Druckluftbremse, z. B. einer Carpenter-Bremse, an und für sich gegebene Druckluftleitung eines Eisenbahnwagens auch für die Wagenbeleuchtung im gedachten Sinne dienstbar gemacht wird. Petroleumlampen sind bei Speisung von der Luftleitung aus für die Beleuchtung von Eisenbahnwagen geeignet. Ausführungsformen für derartige Luftspeisung ergeben sich leicht. Sie erfordern naturgemäfs, dafs von der Bremsleitung eine Nebenleitung abgezweigt und mittelst dieser die Luftzufuhr zu den einzelnen Flammen unter zweckmäfsiger Einschaltung eines mehr oder weniger grofsen Reservoirs und unter Regelung des Druckes mittelst eines in die Leitung geschalteten Reducirventils besorgt wird.
Die Figuren der beiliegenden Zeichnung erläutern ein Ausführungsbeispiel:
Fig. ι den Aufrifs eines mit vorliegender Beleuchtungsanlage versehenen Eisenbahnwagens,
Fig. 2 den dazu gehörigen Grundrifs,
Fig. 3 und 4 senkrechte Schnitte durch zwei Arten dem vorliegenden Beleuchtungssystem angepafster Lampen.
Druckluftleitung und Bremscylinder der Druckluftbremse, welche für vorliegendes System Voraussetzung ist, sind in den Fig. 1 und 2 mit α bezw. b bezeichnet. Ein von der Druckluftleitung α abgezweigtes Rohr c verbindet diese mit einem Reservoir d, welches, auf diesem Wege mit Druckluft speisbar, den Luftbedarf der Beleuchtung zu bestreiten hat und zu diesem Zweck durch eine Leitung e mit den einzelnen Lampen f des Wagens in Verbindung gesetzt ist. Zur Reducirung des Luftdruckes im Reservoir d, welcher dem in der Bremsleitung α herrschenden entspricht, ist in die Lampenleitung e ein Reducirventil g eingeschaltet, durch dessen Wirkung die Luft unter passender Geschwindigkeit zu denFlammen der einzelnen Lampen f gelangt. In die den Bremscylinder b und das Reservoir d verbindende Leitung c ist ein Absperrhahn h und ein Rückschlagventil i eingefügt, von welchen ersterer, h, nach Absperrung einen von der Bremsleitung α unabhängigen Verbrauch der im Reservoir enthaltenen Druckluft gestattet, während das sich nach dem Bremscylinder b hin schliefsende Rückschlagventil i durch selbsttätigen Abschlufs die Erhaltung des Druckes in dem Reservoir beim Bremsen oder bei einem Schadhaftwerden der Bremsleitung α gewährleistet.
Dem Systeme kann jede beliebige Lampe angepafst werden; als Beispiele sind in den Figuren eine Lampe mit Flachbrenner (Fig. 3) und eine mit Rundbrenner (Fig. 4) gegeben.
Zweckmäfsig tritt die Luftleitung e von unten in die Lampen ein, deren Petroleumbehälter k sie durchsetzt, um in die die Drahthülse / umgebende Haube m einzumünden. Die Luft-
leitung e kann sich innerhalb des Petroleumbehälters verzweigen, um durch mehrfache Einmündung in Haube ni eine bessere Luftvertheilung zu ergeben.
Für Erzielung einer ruhigen Flamme empfiehlt es sich, die Luft unterhalb der Flamme gleichmäfsig zum Vorbeistreichen zu bringen, z. B. durch Anwendung von feinen Sieben.
Es lassen sich auch für die. Lampen solche Constructionen verwenden, welche die Anbringung von Glascylindern gestatten, falls die Lampen auch ohne Druckluftverwendung gebraucht werden sollen.
Infolge der reichlichen Luftzufuhr wird der sämmtliche Kohlenstoff der Flammen verbrannt, so dafs die Lampen ohne Cylinder in Betrieb genommen werden können.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Beleuchtung von Eisenbahnwagen unter Zuführung von Druckluft zu den einzelnen Lampen, gekennzeichnet durch ein von der Druckleitung (a) der am Eisenbahnwagen befindlichen Luftdruckbremse abgezweigtes Reservoir (d), welches durch Vermittelung eines Rückschlagventils (i) mit der Bremsleitung in Verbindung bleiben, aber auch nach Speisung gegen dieselbe abgesperrt werden kann und dazu dient, die Lampen des Eisenbahnwagens mit Druckluft zu versorgen, zu welchem Zweck in die zu den Lampen geführte Leitung (e) ein Reducirventil (g) eingeschaltet ist, welches den Druck der Luft auf ein für die Unterhaltung der Leuchtflammen günstiges Mafs mindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76048D Vorrichtung zur Beleuchtung von Eisenbahnwagen unter Zuführung von Druckluft. c Expired - Lifetime DE76048C (de)

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