DE758252C - Elektrische Waage - Google Patents
Elektrische WaageInfo
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- DE758252C DE758252C DEL99869D DEL0099869D DE758252C DE 758252 C DE758252 C DE 758252C DE L99869 D DEL99869 D DE L99869D DE L0099869 D DEL0099869 D DE L0099869D DE 758252 C DE758252 C DE 758252C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G3/00—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
- G01G3/12—Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a solid body stressed by pressure or tension during weighing
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G7/00—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups
- G01G7/02—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups by electromagnetic action
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- Measurement Of Force In General (AREA)
Description
- Elektrische Waage Die- Erfindung betrifft eine elektrische \Vaage für große Lasten mit einem beispielsweise als Kranhaken ausgebildeten hohlen Belastungskörper, dessen durch die Last bewirkte elastische Formänderung auf eine auf der Änderung induktiver Widerstände beruhende elektrische und die Belastung in Gemichtseinheiten anzeigende Meßeinrichtung übertragen wird.
- Die bekannten Einrichtungen dieser Art. bei denen die elastischen Formänderungen des Belastungskörpers unmittelbar als Änderungen des Ahstandes bzw. des Luftspaltes zwischen den induktiv sich beeinflussenden elektrischen Teilen der Niefleinrichtung erscheinen, besitzen die Nachteile, daß sie nicht von Hysteresiserscheinungen frei sind und die kleinsten Formänderungen nicht genau anzeigen; außerdem sind die elektrischenTeile nicht geschützt genug für rauhen Betrieb angeordnet, und eine Umstellung der gesamten Einrichtung auf andere Belastungen bereitet infolge der Anordnung der elektrischen Teile an verschiedenen Teilen des Belastungskörpers große Schwierigkeiten.
- Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß zur hlessung der elastischen Formänderung eine von dem einen Ende des Belastungskörpers in dessen Hohlraum hineinragende und mit ihrem Tastglied mit einem am anderen Ende des Hohlraumes am Belastungskörper angeordneten Anschlag zusammenwirkende elelitrische Meßlehre vorgesehen ist.
- Wird der Belastungskörper als Dehnungskörper verwendet. so tritt mit steigender Belastung eine Längung des Dehnungskörpers auf, mit rvelcher der Abstand des Anschlages von der Ätefilehre zunimmt. Dieser Abstandszunahme folgt der Fühlhebel der elektrischen Meßlehre, welcher. beispielsweise mit dem zu einer Induktionsspule gehörenden bewegliden Anker verbunden, die elektrischen Daten. also beispielsweise den Widerstand der Induktivität, beeinflußt. Es kann auch der Belastungskörper auf Stauchung beansprucht werden. Einer Stauchung entspricht dann eine Abnahme des Abstandes zwischen dem festen Teil der NIeßlehre und dem Anschlag.
- Die induktiv wirliende NIeßlehre ist in an sidl bekannter Weise als Induktivität in eine Wheatstonesche Brücke geschaltet, deren Diagonale ein Äleßinstrnment enthält. Durch \~eränderung der Werte der Wheatstoneschen Brücke wird, wie allgemein bekannt, eine 07erstellung des Nullpunktes am Meßinstrument vorgenommen.
- Eine zusätzliche Grobeinstellung für den Nullpunkt wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch eine von außen zu betcitigende Verschiebung des mit dem Fühlhebel der Meßlehre in Berührung stehenden Anschlages vorgenommen. Eine solche Grobeinstellung kann zweckmäßig sein, wenn mit dem gleichen Belastungskörper Lasten von sehr verschiedenen Gewichten gemessen werden sollen.
- Die Meßlehre kann an einem in den Belastungskörper hineinragenden Zapfen des Oberteils befestigt sein. Der Zapfen mld die NIeßlehre, die am einfachsten stumpf aufeinandergesetzt sind, haben zweckmäßig den gleichen kreisrunden Querschnitt, der nur wenig kleiner als der Querschnitt des Ilmenraumes des Belastungskörpers ist. Es kaml aber auch zweckmäßig sein, die Befestigung der Meßlehre in den oberen Teil des Belastungskörpers zu verlegen, um unabhängig von Verschiebungen zwischen Oher- und Unterteil zu sein.
- Die Verwendung einer derartigen Waage läßt sich dadurch vielseitiger gestalten, daß man dem festen Oberteil mehrere wahlweise verwendbare Belastungskörper mit gleichem Querschnitt des Hohlraumes, aber verschiedenen Wandstärken zuordnet.
- Ein zweckmäßiges Ausführungsbeispiel einer \Vaage nach der Erfindung, und zwar einer Dehnungswaage, ist in Form eines Kranhakens in der Figur im Teilschnitt dargestellt. Der Oberteil 1 des Kranhakens ist beispielsweise mittels Schraulibolzen lösbar mit dem als Dehnungskörper ausgebildeten Unterteil 2 verwunden. Im Innern des Dehnungskörpers befindet sich die elektrische Aleßlehre 3, deren Füblstift 4 mit dem Anschlag 5 an der Wandung des Dehnungskörpers in Berührung steht. Der Anschlag 5 kann zweckmäßig auch in der Längsachse des Dehnungskörpers angeordnet sein und über einen an dem Fühlstift angewinkelten Ansatz abgetastet werden. Die Meßlehre 3 ist an einem in den Hohlraum des Dehnungskörpers hineinragenden Zapfen 6 des Oberteils befestigt, und zwar zweckmäßig mittels einer die AUeßlehre mit Ausnahme des Fiihlstiftes und den Zapfen 6 umschließenden Hülse 7, welche mit dem Zapfen 6 verschraul>t ist.
- PATENTANSPiiÜCnE: I. Elektrische Waage für große Lasten mit einem beispielsweise als Kranhaken ausgebildeten hohlen Belastungskörper, dessen durch die Last bewirkte elastische Formänderung auf eine auf der Änderung induktiver Widerstände beruhende elektrische und die Belastung in Gewichtseinheiten anzeigende Meßeinrichtung iibertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der elastischen Formänderung eine von dem einen Ende des Belastungskörpers (2) in dessen Hohlraum bineinragende und mit ihrem Tastglied (4) mit einem am anderen Ende des Hohlraumes am Belastungskörper (2) angeordtreten Anschlag (j) zusaminenwirkende elektrische Meßlehre (3) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Waage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der zweckmäßig in der Längsachse des Belastungskörpers (2) vorgesehene Anschlag (5) verschieblich angeordnet und mit einer von außen bedienl>aren Einstellvorrichtung verbunden ist.3. Waage nach Aiispruch I Ulld 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sleßlehre (3) an einem in den Belastungskörper (2) Ilineitlragenden Zapfen (6) eines mit dem Belastungskörper (2) verbundenen Oherteils (I) befestigt ist.4. Waage nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßlehre (3) im oberen Teil des Belastungskörpers (2) befestigt ist.5. Waage nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (6) und die WIeßlehre (3) den gleichen kreisrunden und nur wenig kleineren Querschnitt als der Innenraum des Belastungskörpers (2) haben.6. Waage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekemlzeichnet. daß dem Oberteil (I) mehrere wahlweise verwendbare Belastungskörper mit gleichem Querschnitt des Hohlraumes, aber verschiedenen Wandstärken zugeordnet sind: Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 182 094, 534 507, 590 880; schweizerische Patentschrift Nr. I392I7; USA.-Patentschrift Nr. 2 183 o78.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL99869D DE758252C (de) | 1940-01-09 | 1940-01-09 | Elektrische Waage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL99869D DE758252C (de) | 1940-01-09 | 1940-01-09 | Elektrische Waage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE758252C true DE758252C (de) | 1954-04-05 |
Family
ID=7289229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL99869D Expired DE758252C (de) | 1940-01-09 | 1940-01-09 | Elektrische Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE758252C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE182094C (de) * | ||||
| CH139217A (de) * | 1929-03-13 | 1930-04-15 | Arnold Dr Huggenberger | Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Kräften. |
| DE534507C (de) * | 1929-09-07 | 1931-09-26 | Rheinische Metallw & Maschf | Kranwaage mit elektrischer Fernanzeige des Lastgewichtes |
| DE590880C (de) * | 1930-12-04 | 1934-01-29 | Karl Haase Dr Ing | Brueckenwaage mit elektrischer Gewichtsermittlung |
| US2183078A (en) * | 1936-05-25 | 1939-12-12 | Gulf Research Development Co | Strain gauge |
-
1940
- 1940-01-09 DE DEL99869D patent/DE758252C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE182094C (de) * | ||||
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| DE590880C (de) * | 1930-12-04 | 1934-01-29 | Karl Haase Dr Ing | Brueckenwaage mit elektrischer Gewichtsermittlung |
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