DE75730C - Umschlag für Cigarettenpapier - Google Patents

Umschlag für Cigarettenpapier

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Publication number
DE75730C
DE75730C DENDAT75730D DE75730DA DE75730C DE 75730 C DE75730 C DE 75730C DE NDAT75730 D DENDAT75730 D DE NDAT75730D DE 75730D A DE75730D A DE 75730DA DE 75730 C DE75730 C DE 75730C
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DE
Germany
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envelope
booklet
cigarette paper
paper
glue
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75730D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. BROUSSE, 14 rue des Lions St. Paul, Paris
Publication of DE75730C publication Critical patent/DE75730C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F17/00Receptacles for cigarette papers

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  • Packages (AREA)

Description

he*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79: Tabak.
FIRMIN BROUSSE in PARIS, Umschlag für Cigarettenpapier.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juli 1893 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt die ,Herstellung eines Büchelchens mit Cigarettenpapier, bei welchem die einzelnen Blättchen nur über einander liegen und weder durch Leim noch durch einen Faden oder ein Bändchen an einander gehalten werden. Die Abgabe der Blättchen erfolgt, einzeln auf selbsttätige Weise durch das Oeffnen des Büchelchens selbst, indem ein Blättchen bei sanftem Druck gegen einen im Umschlag befindlichen feuchten Leimstempel sich vom Block loslöst und am Stempel hängen bleibt.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht die neue Erfindung und die Art ihrer Ausführung.
Fig. ι ist die perspectivische Ansicht eines offenen Heftchens, während das Blättchen selbstthätig dem Raucher dargereicht wird. Fig. 2 ist eine seitliche Ansicht, Fig. 3 der Schnitt eines Heftchens, aus dem die Lage des Cigarettenpapiers im Umschlag A hervorgeht. Fig. 4 zeigt die Aufsicht und die Herstellungsweise des Blockes in der aus Fig. 3 ersichtlichen Anordnung.
Aus genügend starkem Papier schneidet man eine Form A, deren Umrisse Fig. 4 in vollen Linien wiedergiebt. α wird nach der punktirten Linie gefalzt, theilweise b und c darauf gebogen und durch ein daraufgeklebtes Etikett festgehalten (Fig. 1).
Dadurch hat man eine Unterlage für die Papierblättchen gebildet, welche einerseits in Lasche α liegen und auf der gegenüberliegenden Seite von den beiden Zungen f g- festgehalten werden. Diese Unterlage ist auf die innere Seite eines gewöhnlichen Umschlages (Fig. 1) festgeklebt.
Der Zweck der beiden Zungen fg, die das Heftchen halten, ist der, dafs sie nur je ein Blättchen auf einmal loslassen. Tasche α hält andererseits das ganze Heftchen in einer unbeweglichen Lage. Für diesen Zweck kann auch die Aenderung getroffen werden, dafs man statt der beiden Zungen fg nur eine anbringt oder dafür einen Streifen über das ganze Büchelchen. Ebenso könnte die Tasche a durch zwei seitliche Klappen ersetzt werden, die auf das Heft herunterfallen und den dritten oder vierten Theil der Länge des Heftchens einnehmen.
Der Leimstempel h legt sich in den den Blättchen ' gegenüberliegenden . Umschlag und berührt das oberste derselben, wenn das Heftchen geschlossen ist. An diesen Theil des Umschlages ist das Papier besser so gefaltet, wie Linie i-j es zeigt. Im Innern wird das Papier dann im entgegengesetzten Sinne nach der Linie k-l nochmals zurückgebogen, damit der Theil des Umschlages, welcher den Leimstempel trägt, das Heftchen offen hält. Diese Anordnung bezweckt, das losgelöste Blättchen dem Raucher allein zu überreichen, und könnte dafür auch jede andere Vorrichtung, die denselben Zweck erreicht, dienen. Die Fig. 5 und 6 stellen eine Abweichung von vorbeschriebener Einrichtung dar, bei welcher die Unterlage A, worauf die Blättchen P liegen, auf den mittleren Theil des Umschlages geklebt ist. Die Seitentheile B C legen sich, wenn das Heftchen geschlossen ist, auf P, wobei der Leimstempel, im Innern von B liegend, in Berührung mit dem Cigarettenpapier bleibt und nach leichtem Druck auf den Leim-
Stempel jedes Blättchen nach dem Oeffnen einzeln dem Raucher darreicht. Damit das Papier leichter gefafst werden kann, ist Theil b der Umhüllung derart gestaltet, dafs er das Cigarettenpapier nur theilweise bedeckt.
Um das Heftchen leicht öffnen zu können, bedient man sich eines Bändchens, das, entweder nach Fig. 5 oder Fig. 6 befestigt, den Gebrauch des Büchelchens erleichtert.
Das Papier für eine derart eingerichtete Hülle bleibt somit völlig contact; es bedarf keiner Leimung oder Durchlochung und verwendet man dafür geleimtes sowie ungeleimtes Papier in gleicher Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Umschlag für Cigarettenpapier, bestehend aus einem Blatt (A) mit Klappen (a b c) und Zungen (f g) zur Aufnahme des Cigarettenpapiers in Verbindung mit einem Umschlag (B C), welcher beim Oeffnen mittelst einer Klebevorrichtung (h) jeweilig ein Blättchen des Cigarettenpapiers abhebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75730D Umschlag für Cigarettenpapier Expired - Lifetime DE75730C (de)

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