DE75444C - Liegender Spielzählrahmen nach Art der russischen Rechenmaschine - Google Patents
Liegender Spielzählrahmen nach Art der russischen RechenmaschineInfo
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- DE75444C DE75444C DENDAT75444D DE75444DA DE75444C DE 75444 C DE75444 C DE 75444C DE NDAT75444 D DENDAT75444 D DE NDAT75444D DE 75444D A DE75444D A DE 75444DA DE 75444 C DE75444 C DE 75444C
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card game appurtenances
- A63F1/18—Scoring or registering devices; Indicators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 77: Sport.
' Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht i. aus einem Rahmen, 2. aus Führungen
(Drähte, Schienen etc.), welche an ihren Enden in den Rahmen eingelassen sind, 3. aus
Körperchen, welche auf zwei einander entgegengesetzten Flächen mit Zahlen versehen
und derart an oder zwischen den oben erwähnten Führungen angebracht sind, dafs sie
in der Längenrichtung dieser Führungen verschoben werden können, 4. aus Körperchen,
die keine Zahlen tragen, aber ebenfalls längs einer Führung verschiebbar sind, 5. eventuell
an Stelle der unter 4. erwähnten Körperchen aus einer anderen, den nämlichen Zweck erfüllenden
Vorrichtung. Das Ganze hat die Bestimmung, beim Würfel-, Domino-, Kartenspiel
u. s. w. zum Markiren der Resultate verwendet zu werden.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. In den Fig. 1 und 2
bedeutet A den Rahmen, b die in den Rahmen eingelassenen Führungen. Die in der Einleitung
unter 3. erwähnten Körperchen tragen auf der einen Fläche die in Fig. 1, auf der
entgegengesetzten Fläche die in Fig. 2 eingezeichneten Zahlen. Fig. 1 kann als Vorderseite,
Fig. 2 als Rückseite des Spielzählrahmens gelten. .
Mit je der niedrigsten Zahlengröfse jeder Körperchenserie correspondirt eine nebenan auf
dem Rahmen selbst angebrachte Zahl, die nur den Zweck hat, das Auffinden der gewünschten
Gröfse zu erleichtern. Ebenfalls im Interesse leichterer Auffindbarkeit werden die Zahlen auf
den Körperchen in zwei verschiedenen Farben aufgetragen, ζ. B. je die Serien 1, 5 und ι ο
der Vorderseite (Fig. 1) und die zwei äufseren Seriengruppen 1, 10 und 100 der Rückseite
(Fig. 2) mit blauer Farbe, die übrigen mit schwarzer Farbe oder, wenn die Körperchen
aus schwarzem Material ausgefertigt werden, mit weifser und einer anderen Farbe.
Bei Beginn des Spieles befinden sich sämmtliche Zahlen tragenden Körperchen serienweise
links oder rechts vom Spieler beisammen.
Angenommen, es beschäftigen sich vier Personen mit Würfelspiel und bedienen sich zum
Notiren der Punkte, welche jede Person wirft, der Rückseite · (Fig. 2) des Spielzählrahmens.
Person X wirft zuerst 1 1 Punkte und schiebt nun von der ihr bestimmten Körperchengruppe
das mit der Zahl 10 und das mit der Zahl 1 versehene Körperchen vor (mit dem Körperchen
ι folgt auch ein Körperchen, das auf dieser Seite kein Zahlenbild trägt). In der
zweiten Tour wirft Person X 19 Punkte und schiebt daher die mit den Zahlen 20 und 30
versehenen Körperchen vor, dagegen das Körperchen 1 (und eventuell das Körperchen
mit der unbeschriebenen Fläche) zurück. Das zuletzt vorgeschobene Körperchen zeigt die
Summe aller bisher von Person X geworfenen Punkte an.
Sind in zwei oder drei Serien Körperchen vorgeschoben, so mufs zur Ermittelung des
Gesammtresultats das zuletzt vorgeschobene Körperchen jeder Serie ins Auge gefafst werden,
weil immer das zuletzt vorgeschobene Körperchen die Additionssumme der betreffenden
Serie angiebt.
Die durch Fig. 1 dargestellte Vorderseite ist namentlich für solche Partnerspiele bequem,
bei welchen bei Anwendung von Tafel und Kreide die Hunderter, Fünfziger und Zwanziger
durch Striche markirt zu werden pflegen, die man auf eine Schlangenlinie setzt. Es hat bei
Benutzung des Spielzählrahmens, beispielsweise nach Fig. ι , einer der Spieler nach und nach
2 Fünfziger, 3 Zwanziger, .2 Zehner und 4 Fünfer, der andere Spieler 2 Hunderter,
3 Zehner, 3 Fünfer und 5 Einer vorgeschoben. Beide addiren, indem sie nur das zuletzt vorgeschobene
Körperchen jeder Serie ins Auge fassen, und es kommt der erstere auf die Summe von 200, der zweite auf die Summe
von 250. Jener kann nun sämmtliche 11 vorgeschobene Körperchen zurückschieben und
dafür 2 Hunderterkörperchen vorschieben; der zweite mag dem Beispiel des ersteren folgen
und die Zehner, Fünfer und Einer gegen einen Fünfziger auswechseln. So wird der Ueberblick
über den jeweiligen Stand des Spieles bedeutend vereinfacht, und infolge doppelter
Anbringung der Zahlen in der Weise, wie die Zeichnung aufweist, kann, wenn die Parteien
einander gegenüber sitzen, jede derselben die Resultate der Gegenpartei eben so gut übersehen
wie die eigenen.
Die Buchstaben c und d in der Zeichnung (Fig. ι und 2) bedeuten Ringe, die eine Führung
umschliefsen, welche letztere gleich den Führungen der zahlentragenden Körperchen
in den Rahmen eingelassen sind. Die schmalen Ringe können infolge gröfseren Durchmessers
über die breiteren Ringe hinweggehoben werden. Indem man den Ringen zwei verschiedene
Farben giebt (den einen vielleicht roth, den anderen blau), können sie zum Markiren
der gewonnenen und der verlorenen Partien dienen (z. B. Roth für die gewonnenen, Blau
für die verlorenen). Ein schmaler Ring, den man vorschiebt, zählt 1, ein breiter Ring 10,
was nebst Uebrigem durch eine auf dem Rahmen anzubringende Gebrauchsanweisung den
Spielenden zur Kenntnifs gebracht wird. Sind 9 blaue breite und 10 blaue schmale Ringe
vorhanden, so können 100 Verlustpartien markirt werden, eventuell kann man mittelst
dieser Ringe auch die Minuspunkte markiren, die sich während eines Spieles ergeben, bevor
eben so viel Pluspunkte erzielt worden sind. Bei Beginn des Spieles sollen sich die Ringe
in der Mitte der Führung befinden, wobei es gleichgültig ist, ob die schmalen und breiten
Ringe durch einander oder von einander gesondert placirt sind.
Links und rechts werden die Ringe von je einem Kautschukbändchen oder durch sonst
etwas Passendes begrenzt, ohne dafs dadurch das Versetzen derselben unmöglich gemacht
wird.
Statt dieser Ringe und der dazugehörigen Führungen können auch andere, den gleichen
Dienst thuende Einrichtungen getroffen werden, wie denn auch in der Beschaffenheit anderer
Theile des Spielzählrahmens Variationen möglich sind.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Liegender Spielzählrahmen nach Art der russischen Rechenmaschine, welcher nach den Spielparteien bezeichnete Reihen trägt, bei denen die Zahlenkörper die Zahlen doppelt, und zwar je zwei bis vier Spielparteien zugekehrt tragen, so dafs jede Partei die Spielergebnisse der Gegenpartei von ihrem Platze aus ablesen kann, wobei noch die obere und untere Seite des Rahmens verschiedenartige Eintheilung und Zahlenbezeichnung besitzen können.
An dem unter 1. gekennzeichneten Spielzählrahmen die Anordnung von verschieden grofsen, über einander schiebbaren Ringen oder ähnlichen Vorrichtungen, welche gewonnene oder verlorene Spiele bedeuten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75444C true DE75444C (de) |
Family
ID=348404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75444D Expired - Lifetime DE75444C (de) | Liegender Spielzählrahmen nach Art der russischen Rechenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75444C (de) |
-
0
- DE DENDAT75444D patent/DE75444C/de not_active Expired - Lifetime
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