DE7541908U - Aus mehreren teilen gebildete tropfkammer fuer infusions- und transfusionsgeraete - Google Patents

Aus mehreren teilen gebildete tropfkammer fuer infusions- und transfusionsgeraete

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DE7541908U
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drip chamber
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DR.RER.POL.DR.-ING. 3400,LUBECK.
KARL F.MULLERING : : ,· . · ;· blsabser gtrasse 3i
PATENTANWALT I I I Il t»"SNK.\jeO4 5l/fi3OSS\i.62l9l0
ProfessioDalRepresentativebeforetheEcropeanPatentOffice ·■■ · BenkkoWo: . Mandatalxe agree pres lOfflce Europeen des Brevets Dresdner Bank AG. in Lübeck Postsdiedckonto: Hambure 466 46-206
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Γ Dr.KarlF.MoUertoB · ElstoerStrafte31 ■ 2400LObedc 1 —[ G 75 06 839.2
ausgeschiedene Anmeldung Transcodan Sven Husted-Andersen
J
TRANSCODAN Sven Husted-Andersen
2432 Lensahn/Holst.
Aus mehreren Teilen gebildete Tropfkammer für Infusions- und Transfusionsgeräte
Die Neuerung betrifft eine aus mehreren miteinander fest verbundenen Teilen gebildete Tropfkammer für Infusions- und Transfusionsgerate.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Aufbau und in der Herstellung möglichst einfache Verbindung zwischen den Teilen einer Tropfkammer zu schaffen, die für alle für die Herstellung der genannten Teile in Frage kommenden Materialien geeignet ist. Die Verbindungsart begrenzt nicht die Auswahl der Materialien. Die Verbindung soll einfach im Aufbau und billig in der Massenfabrikation sein, wobei die Gefahr von Undichtigkeiten ausgeschlossen ist.
Die Neuerung besteht darin, daß die beiden Teile der Tropfkammer durch eine durch Eindrücken erzeugte Bördelung miteinander verbunden sind. Die Tropfkammer gemäß der Neuerung ist einfach im Aufbau, billig herzustellen und leicht zu montieren. Die Verbindung ist nicht an bestimmte Materialien gebunden und auf lange Zeit einwandfrei dicht. Auch wenn geringfügige Abweichungen der Teile vorliegen, lassen sich die beiden Teile miteinander verbinden.
• t ι :
4 · * iiit:: it ti
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der Rand des einen Teiles mit einer ringförmigen Nut und der Rand des anderen Teiles mit einem ringförmigen in die Nut eingreifenden Rohrstutzen versehen sein. Weiterhin kann der an dem einen Teil angeordnete Rohrstutzen im Profil gesehen, mit einem Absatz, einem Einzug oder dergl. versehen sein, in den die am anderen Teil angeordnete Bördelung eingreift.
Gemäß einer weiteren Ausbildung kann mindestens eine Oberfläche der ineinandergreifenden Teile mit Rippen versehen sein. Die Rippen können in unterschiedlicher Weise wirken. Einmal können die Rippen gleichsam Dichtrippen sain. Wenn die Rippen auf der Außenseite des Rohrstutzens angeordnet sind, haben sie einen Außendurchmesser, der um ein Geringeres größer ist, als der lichte DurchmfeaaÄJ: der Außenwand der Nut des anderen Teiles. Wenn*die Rippen auf der Innenseite des Rohrstutzens angeordnet sind, haben sie einen äußeren Durchmesser, der um ein Geringes kleiner ist als der lichte Durchmesser der Innenwand der ringförmigen Nut. In beiden Fällen werden die Rippen beim Zusammenstecken der beiden Bauteile gleichsam Ringdichtungen bilden. Die Rippen können aber auch als Kleitunrippen wirken, da sie im erläuterten Falle die Reibung zwischen den ineinandergesteckten Bauteilen ganz erheblich erhöhen.
Vorteilhaft besteht der mit Rippen versehene Teil aus einem anderen insbesondere härteren Material, als der andere mit einer Nut versehene Teil .
Eine einfache Bauform besteht darin, daß zwischen den Kleitunrippen Aussparungen angeordnet sind. Diese Bauform hat den Vorteil, daß die Klemmrippen einen größeren Außendurchmesser bzw. einen kleineren Innendurchmesser haben, als wenn die Aussparungen nicht vorhanden sind. Die Rippen können beim Zusammenstecken der Teile infolge der zwischen ihnen liegenden
Aussparungen genügend ausweichen, so daß ein Zusammenstecken möglich ist. Andererseits wird die Dicht- bzw. Klemmwirkung erhöht.
Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung können die Rippen und/oder die Aussparungen ringförmig sein.
Eine sehr einfache Bauform der erfindungsgemäßen Tropfkammer ist gegeben, wenn der untere Teil der Tropfkammer mit dem Rohrstutzen und der Oberteil der Tropfkammer mit der Nut versehen sind. Dabei wird die Bauform besonders einfach, wenn der obere Randteil der Wand der Tropfkammer zugleich den Rohrstutzen bildet. In diesem Fall ergibt sich eine besonders einfache Bauform der einzelnen Teile.
Schließlich könnte zwischen den einzelnen Teilen noch ein Dichtungsring zur Sicherung angeordnet sein.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind anhand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Tropfkammer im Längsschnitt
Fig. 2 die in Fig. 1 mit einem Kreis
umgebene Einzelheit im vergrößerten Maßstab.
Die Tropfkammer besteht aus dem Oberteil 1 mit dem Zulaufrohr 2, das in einer Einstechspitze 3 endet. Der Oberteil kann mit einem nicht dargestellten Belüftungskanal versehen sein. Der Oberteil ist an seinem unteren Ende mit einem glockenartigen Deckelteil 4 versehen, durch den der Flüssigkeitskanal 2 hindurchgeführt ist. Die Flüssigkeitskammer 5 bildet den unteren Teil der Tropfkammer ;
an ihr ist der Schlauch 6 angeschlossen.
Die Stirnfläche 7 des glockenförmigen Deckelte.'. les 4 ist mit einer Ringnut 20 versehen, in die der Randteil 21 der Wandung der Flüssigkeitskammer 5 unmittelbar hineingesteckt werden kann. Beim Ausführungsbeispiel wird also der der Dichtung dienende Rohrstutzen des einen Teiles der Tropfkammer durch den Randteil 21 der Flüssigkeitskammer 5 unmittelbar gebildet.
Dieser Randteil 20 ist mit nach innen gerichteten Rippen 22 versehen, die im Ausführungsbeispiel ringförmige Rippen bilden. Der Innendurchmesser dieser Rippen 22 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der inneren Wandung 23 der Ringnut 20. Zwischen iden Rippen 22 sind Aussparungen 24 in Form von ebenfalls ringförmigen Nuten vorgesehen. Beim Zusammenstecken der Bauteile können die äußeren Kanten der Rippen 22 demzufolge etwas ausweichen, wodurch die Rippen unter Vorspannung gebracht werden. Demzufolge wird eine einwandfreie Abdichtung durch die unter Vorspannung an die Wandung 23 anliegenden Rippen 22 gebildet. Andererseits wird durch diese Vorspannung aber zugleich ein verstärkter Reibungsschluß zwischen den beiden Teilen erreicht.
Die Rippen 22 und die dazwischen liegenden Aussparungen können auch eine andere Gestalt haben, sodaß die Herstellung möglichst einfach wird.
Der Randteil 21 kann auf seiner Außenseite mit einem Einzug, Absatz oder dgl. 25 versehen sein, in den Material aus dem Randteil der Stirnfläche 7 des glockenförmigen Deckelteiles 4 hinehgedrückt ist, so daß eine Bördelung/an diesem Teil gebildet wird.

Claims (9)

1. Aus mehreren miteinander festverbundenen Teilen gebildete Tropfkammer für Infusions- und Transfusionsgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile' durche eine durch, Eindrücken erzeugte Bördeluiig "miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des einen Teiles (1 bis 4, 7) mit einer ringförmigen Nut (20) und der Rand des anderen Teiles (5) mit einem ringförmigen in die Nut eingreifenden Rohrstutzen (21) versehen ist.
3. Tropfkammer nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem Teil (5) angeordnete Rohrstutzen (21) im Profil gesehen mit einem Absatz, einem Einzug ssh&r dergl. versehen ist, in den die am anderen Teil (1 bis 4,7) angeordnete Bördelung eingreift.
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4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Oberfläche der ineinandergreifenden Teile (1 bis 4, 7, 5) mit Rippen (22) versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Rippen (22) versehene Teil (5) aus einem anderen, insbesondere härteren Material besteht, als der andere Teil.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Rippen(22) Aussparungen (24) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (22) und/oder die Aussparungen (24) ringförmig sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (5) der Tropfkammer \ mit dem Rohrstutzen (21) und der Oberteil (1 bis 4,7) der Tropfkammer mit der Nut (20) versehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Randteil (21) der Wand des unteren Teile (5) der Tropfkammer zugleich den Rohrstutzen bildet.
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