DE7532905U - Aus flächigem Material bestehende faltbare Anordnung - Google Patents

Aus flächigem Material bestehende faltbare Anordnung

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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Description

STRASSE, HANAU DIPL.-INQ. KLAUS QORQ1 MÜNCHEN /
PATENTANWÄLTE (y
HANAU · RÖMEUSTR.19 · POSTFACH 79S · TEL.: (06181) SO8O3/20740· TELEQRAMME: HANAUPATENT· TELEX: 4184782 pul MÜNCHEN 80 · QRAFINQER STRASSE 31 · TEL: (089) 405643 · TELEX: 5220S4 ostpa
(8566)
Hans Christoph Thomas
6460 Gelnhausen 15· Oktober 1975
Alte Leipziger Straße 29 E/DI - 11 301
(8856040 D6)
Aus flächigem Material bestehende faltbare Anordnung
Die Neuerung bezieht sich auf eine aus flächigem Material bestehende faltbare Anordnung, die Flächenabschnitte aufweist, die zur Verringerung der räumlichen Ausdehnung u«i Faltlinien aufeinanderkIapDbar und zur Aufstellung auseinanderklappbar sind, wobei eine die standfeste Aufstellung gewährleistende Stärke des Materials vorgesehen ist.
Auf Standflächen aufsteiibare, sich selbst tragende, großflächige Plakate, Schautafeln oder Warenständer, sog. "Displays" werden oft in der vorstehend erwähnten Weise ausgebildet, damit sie für den Transport und die Aufbewahrung durch Zusammenfalten in eine relativ raumsparende Form gebracht werden können. Auch sog. "Verkaufsschütten", vier- oder mehrseitige, oben offene Behälter, in denen Waren angeboten werden, sind in der oben dargelegten Art um die Ränder aneinandergrenzender Seiten faltbar und können für die Lagerung und den Transport in einen wenig Raum beanspruchenden Zustand zusammengefaltet werden. Diese "Displays" und "Verkaufsschütten" bestehen vorwiegend aus Karton.
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Damit sich die aus Karton hergestellten Gegenstände an den gewünschten Stellen falten lassen, muß das Material an diesen Stellen so beeinflußt werden, daß die Bildung der Falten beim Umbiegen der Flächenabschnitte erzwungen wird. Bei Gegenständen aus dünnem Material werden entlang der vorgesehenen Faltlinien Nuten oder Rillen geformt. Insbesondere bei Faltschachteln und Verpackungskartons werden auf diese Art die Faltlinien festgelegt. Gegenstände aus starkwandigern Material werden längs der gewünschten Faltlinien geritzt.
Plakate, Schautafeln, Warenständer und die oben beschriebenen Behälter werden aus Gründen der Standfestigkeit vorwiegend aus starkwandigen Pappen hergestellt. Durch die vielfältigen Formen und Abmessungen dieser Gegenstände werden an die Faltbarkeit der jeweiligen Kartonzuschnitte große Anforderungen gestellt. Für den Transport und die Lagerung sollen die Gegenstände möglichst kleine Ausmaße aufweisen. Sie sollen leicht und schnell aufgestellt werden können und gegebenenfalls ein mehrmaliges Zusammenlegen und Aufstellen ohne Beeinträchtigung der Festigkeit an den Faltlinien überdauern. Die Gegenstände dürfen nicht durch Einreißen des Materials an den Faltilnien unbrauchbar werden, obwohl sehr oft, beispielsweise an Stutzelementen aus Karton, das Material an den Faltlinien größeren Beanspruchungen standhalten muß.
Um die Reißfestigkeit des Materials entlang der Faltlin'.en zu erhöhen, können die Faltlinien durch Nuten oder Ri I'on festpolegt werden. Nuton und Rillen weisen Jedoch große Eigenspannur^en auf. Diese Spannungen behindern die Aufstellung der P'akate, Schautafeln und Warenständer, da sie der /»us ri chtur.g zweier, beiderseits einer Rille oder Nut angeordnetem" Flächerabschnitte in einer Ebene einen gewissen Widerstand entgegensetzen. Unter dem Einfluß der Nut- oder Ri I I enspannurgen werben die beiden Flächenabschnitte in zueinander geneigte Ebenen gezogen. Nuten oder Rillen an den Faltlinien können insbesondere an solchen Schautafeln, Plakaten oder Warenst"ndern beim Aufstellen Schwierigkeiten hervorrufen, die Gi'nmizüge oder dgl. aufweisen, die mit ein3m Abstandst Iement 'arart zusammenwirken, daß das Abstandselement unr4 mindestens eine Stützfläche an einer Trägerfläche in eine sich ge'·..· itig stützende Lage springen.
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Je nach der Größe der £igenspannungen wird die Aufstellung dieser sich selbst entfaltender Anordnungen erheblich erschwert oder ganz verhindert.
Werden anstelle von Nuten oder Ri Man an den Faltlinien der Schautafeln, Plakate oder Warenständer Ritzen vorgesehen, dann läßt sich eine leichte, nahezu von Eigenspannungen freie Beweglichkeit der Flächenelemente um die Faltlinien erzielen. Durch die Ritzen wird d?j Material jedoch so stark geschwächt, daß es den In der Praxis auftretenden Beanspruchungen nicht mehr standhält. Eo reichen jereits geringe, auf die Faltstelle einwirkende Krüfte aus, um von den Rändern der Kartonzuschnitte her Risse ",n Grund (1^r Ritzen im Material zu verursachen. Diese R'sse brei+en sich sehr leicht aus, so daß die Gegenstände durch '.use i nanderb rechen an den Faltlinien unbrauchbar wurden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eins Anordnung der eingangs erwähnten Gattung derart weiterzuentwickeln, daß die geschilderten Nachteile vermieden werden und eine leichte, weitgehend eigenspannungsfreie Beweglichkeit um die Faltlinien bei großer Reißfestigkeit an den Faltlinien erzielt wird.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß i rn Material längs FaItIi η i en bis nahe an die Ränder von Flächen Ritzen vorhanden sind und daß zwischen den Enden der Ritzen und den Rändern der Flächen in ebener Lage der beiderseits der FaItlinten verlaufenden Flächenabschnitte Nuten bzw. Rillen in das Material geformt sind. Diese Anordnung eignet sich besonders gut für starkwandige Kartonzuschnitte. Die um die Faltlinien geklappten Flächenabschnitte der Anordnung haben infolge der weitgehend beseitigten Eigenspannungen nicht mehr das Bestreben um die Faltlinien auseinanderzuschwenken. Die Kartonzuschnitte lassen sich deshalb leicht lagern und verladen. Auch bei häufigerem Umklappen der Flächenelemente um die Faltlinien, das für mehrmaliges Zusammenfalten und erneutes Aufstellen der Anordnung erforderlich ist, reißt das Material an den Faltlinien nicht ein. Die Anordnung kann daher nacheinander an
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verschiedenen Stellen aufgestellt werden. Das Entfalten von sich selbst aufklappenden Abstandselementen an diesen Anordnungen wird nicht mehr erschwert oder behindert, Da die Reißfestigkeit an den Faltlinien groß Ist, bedarf es keiner besonderen Vorsichtsmaßnahmen bei dem Aufklappen der Flächenelemente während der Aufstellung der Anordnungen. Für die Aufstellung ist somit weniger Zeit erforderlich. Die Handhabung der Anordnungen wird daher erleichtert.
Vorzugsweise verlaufen die Nuten oder Rillen von den Rändern der Flächen aus zwei bis drei Zentimeter nach Innen. Diese Länge reicht aus, um eine große Reißfestigkeit des Materials an den Faltlinien zu erzielen, und das Einreißen von den Rändern aus zu verhindern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind zwischen den aneInandergrenzenden Enden der Nuten bzw. Rillen und den Ritzen Schlitze vorgesehen, die senkrecht zu den Nuten bzw. Rillen und Ritzen verlaufen. Dies© Anordnung erleichtert während und nach der Faltung die voneinander unabhängige Ausbildung eines gewölbten Faltrückens im Bereich der Nuten bzw. Rillen und der auseinanderklaffenden Kanten im Bereich der Ritzen. Dies ist vorwiegend bei starkwand I gen Pappen von Vortei I.
Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß an einer Trägerfläche mit angefalteten Stützflächen, deren Knick-SteI Iungen zur Trägerfläche durch mindestens ein Abstandselement begrenzbar sind, eine oder mehrere gemeinsame quer verlaufende Faltlinien vorgesehen sind, längs denen die Nuten bzw. Rillen und die Ritzen angeordnet sind. Die Nuten oder Rillen nehmen bei dieser Anordnung die nach dem Entfalten der Stützflächen und dem Aufstellen des Gegenstands auf die Faltstellen einwirkenden Beanspruchungen auf und verhindern somit ein Einreißen im Bereich der Ritzen.
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Bei einer gunstigen Ausf Uhrungsfornn ist vorgesehen, dsß zwischen den quer verlaufenden Faltlinien und/oder zwischen den Faltlinien und einem Rand der Träger- und Stützflächen mindestens ein in sich gegenüberliegenden Punkten der Stützflächen angebrachtes Zugmittel mit einem Abstandselement verbunden ist, wobei das Abstandselement und das Zugmittel derart zusammenwirken, daß beim Aufstellen der Stützflächen nach dem Spannen des Zugmittels die Stützflächen und das Abstandselement in eine sich gegenseitig stützende Stellung springen. Diese Anordnung laßt sich in sehr kurzer Zeit aufstellen, da das Umklappen infolge des Zugmittels nahezu selbsttätig abläuft. Durch das Zugmittel werden Beanspruchungen im Bereich der Querfa 111iηien hervorgerufen. Die besondere Ausbildung des Kartonzuschnitts längs der Faltlinien verhindert trotz dieser Beanspruchungen das Einreißen des Materials,
Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß an einem vier oder mehr rechteckige oder quadratische Seitenflächen aufweisenden, oben offenen Behälter längs der Kantenlinien zweier benachbarter Seitenflächen Ritzen bis nahe an die Ränder vorgesehen sind und daß zwischen den Enden der Ritzen und den Rändern der Seitenflächen in ebener Lage der beiderseits einer Kanteniinie verlaufenden Seitenflächen Nuten bzw. Rillen in das Material geformt sind. Diese Anordnung Ist insbesondere für größere "Verkaufsschütten" geeignet, die zum Transport auf kleine Ausmaße zusammengefaltet werden sollen. Die Verkaufsschütten lassen sich leicht und schnell aufstellen und behalten ihre vorgesehene Form. Die Behälter halten an den Faltlinien den vom Inhalt erzeugten Beanspruchungen Stand.
Die Neuerung wird im folgenden anhand von in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert, aus denen sich weitere Merkmale sowie Vorteile ergeben.
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j Es zeigen:
"6"
Fig. 1 eine faltbare Anordnung in ausgefaltetem Zustand von vorne,
Flg. 2 nähere Einzelheiten der in KIg. 1 dargestellten Anordnung von vorne,
Flg. 3 die Anordnung gemäß Flg. 1 In gefaltetem Zustand In perspektivischer Ansicht,
Fig. 4 die Anordnung gemäß Flg. 1 in Gebrauchsstellung In perspektivischer Ansicht,
Flg. 5 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer eben ausgebreiteten Anordnung im Bereich einer Faltlinie, die am Rand einer Fläche endet,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Anordnung im Bereich einer Faltlinie, die an einem Rand einer Fläche endet,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Anordnung im Bereich von in kurzem Abstand voneinander verlaufenden parallelen Fa111 I ηien,die an einem Rand einer Fläche enden,
Fig. 8 eine Ansicht eines Teils einer Anordnung mit zwei
in kurzem Abstand voneinander verlaufenden parallen FaI ti in i en von vorne,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines oben offenen, vlei— seltigen Behälters aus Pappe für die Aufnahme von Waren.
Eine faltbare Anordnung IO enthält eine Trägerfläche 12, auf
ijj der eine Schautafel ein Plakat usw. angebracht sein kann, und
seitlichen Stützflächen 14, - 7 -
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die mit der Trägerfläche 12 aus einem Stück hergestellt sind. Die Stützflächen 14 sind längs nicht näher bezeichneter Faltlinien zur Trägerfläche 12 einfaltbar. Die Stützflächen 14 und die Trägerfläche 12 sind um gemeinsame Faltlinien 16 klapp- ! bar, die eine Verminderung der Ausmaße der Anordnung 10 ermöglichen. Die Faltlinien 16 sind in Fig. 1 gestrichelt dargestellt. Die Trägerfläche 12 und die Stützflächen 14 bestehen aus Pappe. Längs der Faltlinien 16 sind am Material der Anordnung 10 Vorkehrungen getroffen, r< i a gewährleisten, daß beim Umklappen der Jeweiligen FIächenabschnItte die Knickung genau an den vorgesehenen Stellen stattfindet. Die Gestaltung des Materials der Anordnung 10 im Bereich der Faltlinien 16 Ist In Flg. 2 Im einzelnen dargestellt, die den oberen Teil der Anordnung gemäß ; Flg. 1 zeigt.
Im Material sind längs der Faltlinien Ritzen 18 vorgesehen, die sich bis nahe an die Ränder 20 der Stützflächen 14 erstrecken. Die Trägerfläche 12 und die Stützflächen 14 sind aus Gründen der Standfestigkeit der selbsttragend aufgestellten Anordnung 10 aus starkwandiger Pappe hergestellt. Der Abstand der Ritzen 18 von den Rändern 20 der Stützflächen 14 beträgt etwa zwei bis drei Zentimeter. Zwischen den Enden der Ritzen 18 und den Rändern 20 der Stützflächen 14 sind im Material in ebener Lage der beiderseits der Faltlinien 16 verlaufenden Flächenabschnitte Ri I len 22 geformt.
Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung von Ritzen 18 und Rillen 22 ist an allen in Fig. 1 dargestellten Faltlinien 16 vorhanden. Dte Ritzen 18 und die Rillen 22 an der mittleren Faltlinie 16 sind jedoch gegenüber den entsprechenden Ritzen und Rillen an der oberen und unteren Faltlinie 16 auf der anderen Seite der Anordnung 10 vorgesehen.
Durch die .ängs des überwiegenden Teils der Faltlinie 16 verlaufenden Rillen 18 lassen sich die FIächenabschnitte leicht um die fa 111 iηien k I appen. Neben einer exakten Fixierung der Faltlinien 16 bieten die Ritzen 18 noch den Vorteil einer leichten Beweglichkeit der an den Faltlinien aneinandergrenzenden Flächenabschnitte. Die Anordnung 10 kann deshalb einfach und schnell durch Zusammenfalten der einzelnen Flächenabschnitte
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in 'die in Fig. 3 gezeigte Form gebracht werden, in der die räumliche Ausdehnung nur gering ist. In der Form gemäß Fig. 3 läßt sich die Anordnung 10 raumsparend lagern und transportieren. Die Ritzen 18 und gestreckten Rillen 22 befinden sich bei der zusammengefalteten Form der Anordnung 10 an den Knickstellen der aneiη an dergrenzenden Flächenabschnitte. Die in gefaltetem Zustand der Anordnung 10 an den Knickstellen auftretenden Beanspruchungen werden von den gestreckten Rillen 22 aufgenommen. Die geritzten Stellen werden somit entlastet. Da die gerillten Stellen eine große Reißfestigkeit aufweisen, wird das Einreißen des Materials an den Faitstellen 16 vermieden.
Die Fig. 4 zeigt die Anordnung 10 in Gebrauchs I age, in der die Flächenabschnitte der Trägerfläche 12 in oder nahezu in einer Ebene liegen. Die Stützflächen 14 sind um die η i ch i* näher bezeichneten Längsfa 111iηien geknickt und verlaufen im wesentlichen senkrecht zur Trägerfläche 12. Durch die obon erläuterte Anordnung werden die Eigen spannungen des Materials an den Faltstellen nahezu beseitigt. Die Flächenelemente der Anordnung lassen sich deshalb ohne Schwierigkeit aus dem in Fig. 3 gezeigten Zustand um die Faltlinien 16 in die ebene Stellung klappen. Die beim Entfalten der Flächenabschnitte der Anordnung 10 im Bereich der Faltstellen 16 auftretenden Beanspruchungen werden von den Materia Iabschnitten im Bereich der Rillen 22 aufgenommen, die eine hohe Reißfestigkeit aufweisen. Das Material am Grund der Ritzen 18 wird somit entlastet. Dies trifft nicht nur beim Entfalten sondern auch in Gebrauchsstellung der Anordnung 10 zu. Die Gefahr des Einreißens des Materials am Grund der Ritzen wird daher vermieden. Die Anordnung 10 kann ohne Beschädigungen an den Faltstellen mehrmals aufgestellt und zusammengelegt werden. Die Festigkeit des Materials an den Faltlinien 16 bleibt dabei erha I fen .
Die Fig. 5 zeigt einen Teil einer eben ausgebreiteten Anordnung 10, der sich auf den Rand 20 der einen Stützfläche 14 in der Umgebung einer Faltlinie 16 bezieht. Die Ritze 18 vermindern den Kartonquerschnitt an der FaItIiηie 16. Durch die Rille 22 wird die Kartonwand verformt. Da die Rillen 22 an den Rändern 20
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liegen, nur eine geringe Länge aufweisen und an den abgewinkelten Stützflächen 14 angeordnet sind, stören sie an der Trägerfläche 12 nicht.
Zwischen den aneinandergrenzenden Enden der Rillen 22 und der Ritzen 18 sind Schlitze 24 vorgesehen, die senkrecht zu den Rillen 22 und Ritzen 18 verlaufen. Die Länge der Schlitze kann kleiner als etwa ein Zentimeter sein. Die Schlitze 24 erleichtern während und nach der Faltung der beiderseits der Faltlinie 16 liegenden Flächenabschnitte die Ausbildung eines gewölbten Faltrückens im Bereich der Rillen 22 und das Auseinanderklaffen der Materia I kanten an den Rändern der Ritzen 18. In Fig. 6 ist einTeil einer gefalteten Anordnung 10 in der Umgebung einer FaItMnIe 16 dargestellt, die an dem Rand einer Stützfläche 14 endet. Während bei der ebenen Lage der beiderseits der Faltlinie 16 angeordneten Flächenabschnitte eine deutliche Rille 22 vorhanden ist, entsteht nach dem Umklappen der Flächenabschnitte um die Faltlinie 16 aus der Rille 22 ein gewölbter Faltrücken 26. Das Kartonmaterial an der Rille 22 staut sich ferner innerhalb des von den Flächenabschnitten gebildeten Raums zu einem Wulst 28 auf. Der Schiitz 24 trennt den Faltrücken 26 und den Wulst 28 von dem Flächenbereich in der Umgebung der Ritze 18. Die Flächenelemente im Bereich der Rille 22 können nach dem Umklappen um die FaItIiηie 16 gegenüber den Flächenelementen an der Ritze 18 infolge des Schlitzes 24 in der Breite ausweichen. Dadurch entstehen an den Grenzen der Rillen 22 und der Ritzen 18 keine Materialverformungen, die zwar die Festigkeit im Bereich der FaIt-Mnien nicht beeinträchtigen, jedoch aus optischen Gründen vielfach nicht erwünscht sind. Die vorstehend beschriebene Anordnung eignet sich besonders für starkwandige Papper.
Die Flg. 7 und 8 zeigen einen Teil einer Anordnung 30, die eine doppelte Faltlinie aufweist, in der Umgebung eines Rands einer Fläche, die nicht näher bezeichnet ist. Jeweils zwei Faltlinien 16 verlaufen in kurzem Abstand voneinander parallel. Entlang der Faltlinien 16 sind Ritzen 18 im Material vorgesehen, die in einem Abstand von etwa zwei bis drei Zentimeter vom
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Rand 32 enden. Von den Enden der Ritzen 18 erstrecken sich bis zu den Rändern 32 längs der Faltlinien 16 in ebener Lage der Flächenabschnitte 34, 36 beiderseits der doppelten Faltlinie Rillen 22, die durch Verformung des Kartonmaterials hergestellt sind. Auf dem Flächenabschnitt 36 ist eine Tafel 38 befestigt. Aus der Fig. 7 ist ersichtlich, daß das Kartonmaterial beiderseits jeder Faltlinie 16 einen Winkel von etwa 90° miteinander einschließt. Die Knickung des Materials und auch die Stärke der an jeder Faltlinie 16 nach der Umklappung der FIächenabschnitte 34 und 36 entstehenden Wülste 40 ist geringer als bei der In der Fig. 6 dargestellten Anordnung. Mit der in den Flg. 7 und gezeigten Anordnung kann auch bei besonders starkwandigern Material eine leichtgängige Umklappung der Flächenelemente bei hoher Reißfestigkeit im Bereich der Faltlinien 16 erzieit werden. Die Anordnung gemäß den Fig. 7 und 8 wird ferner dann verwendet, wenn zwischen zwei benachbarten Flächenabschnitten in aufeinandergefaltetem Zustand ein bestimmter Abstand erforderlich ist, Dieser Abstand kann z. B. bei aufgeklebten Tafeln notwendig sein, die in den Raum zwischen zwei aufeinandergefalteten Flächenabschnitten ragen .
In Fig. 9 ist eine sog. "Verkaufsschutte", ein vierseitiger, oben offener Behälter 42 aus Kartonmaterial dargestellt, in drm Waren angeboten werden können. Der Behälter 42 weist um die Kantenlinien 44 klappbare Seltenwände 46 auf. Entlang cUr Kantenlinien 44 sind Ritzen 18 Im Material vorgesehen. Die Ritzen 18 enden im Abstand von etwa zwei bis dre! Zentimetern von den oberen und unteren Rändern 48 der Se' renwände 46. Zwischen den Enden der Ritzen 18 und den r3ndern 43 verlaufen Verformungen, die in ebener Stellung d^r Wände 46 beiderseits der Kantenlinien ^4 Rillen 22 bilden. Die Wunde 46 des Behälters 42 können durch Umklappen um dio Kanten'inien 44 in eine Lage gebracht werden, in der jeweils zwei in einer Ebene angeordnete Seitenwände 46 übereinander liegen. In dieser Stellung beanspruchen die Wände 4(^ nur wenig Raum. Der Behälter 42 läßt sich somit raumsparend la^rn und transportieren. Durch die besondere Ausbildung d's N-iöIaMais längs der Kantenlinien 44 kann der Br n^ lter 6.. leicht und schnell in die zum Verkauf von Waren o',eignete > .■ gebogen werden. Auch bei Seitenwänden 46 mit großer c -' e bereitet das Umklappen keine Schwierigkeiten.
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In offener Gebrauchsform können die Seitenwände 46 längs der Kantenllnlen 44 durch den Druck eingeschlossener Waren stark beansprucht werden. Diese Beanspruchungen werden von den gerillten Abschnitten aufgenommen. Da die gerillten Abschnitte besonders reißfest sind, wird das Einreiben an den Ecken verhindert.
Zwischen den Faltlinien 16 der Anordnung 10 sind an sich gegenüberliegenden Punkten de»- Ränder 20 der Stützflächen 14 Gummizüge 50 befestigt, di^ mit Abstandselementen 52 verbunden sind. Die als Flä"chensti;oke ausgebildeten Abstandselemente 52 können aus der Träger* ι äehe 12 dn drei Selten ausgestanzt oder an einer Kant? an der T-agerfIäche 12 angeklebt sein. Die Abstandselementf 52 sind ..chräg zur Ebene der Trägerfläche ausschwenkbar. Die Gummizüge jO umschließen die Abstandselemente 52 auf beiden Seiten. Beim Aufstellen der Anordnung 10 springen nach dem Spannen der Gummizüge 50 die Stützflächen 14 und die Abstandselemente 52 In eine sich gegenseitig stützende Lage. Da das Auseinanderfalten und das Umklappen der Abstandselemente 52 nur wenig Zeit beanspruchen, kann diese Anordnung 10 schnell und einfach aufgestellt werden» Durch die Gummizüge 50 werden Beanspruchungen im Bereich der quer verlaufenden Faltlinien 16 hervorgerufen. Diese Beanspruchungen werden vorwiegend von den Abschnitten im Bereich der Rillen 22 aufgenommen. Die Rillen 22 verhindern durch ihre große Widerstandsfähigkeit ein Einreißen der Stützflächen 14 von den Rändern 20 aus. Infolge der den überwiegenden Teil der Faltlinien 15 umfassendan Ritzen 18 ergeben sich nahezu vernachlässigbare Eigenspannungen an den Faltstellen. Die Flächenabschnitte beiderseits der Faltlinien lassen sich daher leichtgengig um diese klappen. Bei Anordnungen 10, die sich mittels Gummizügen 50 vorwiegend selbst entfalten sollen, wird durch die vorstehend erläuterte Anordnung infolge vernachlässigbar kleiner Eigenspannungen des Materials im Bereich der Faltlinien 16 das Auseinanderfalten nicht behindert oder erschwert. Gleichzeitig wird ein sehr hohes Maß an Reißfestigkeit erzielt, so daß die Anordnungen 10 ohne Schwierigkeit ein wiederholtes Aufstellen und Zusammenfalten überdauern.
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Claims (7)

DIPL-INQ. JOACHiM STRASSE, HANAU DIPL1-INQ. KLAUS QÖRQ, MÜNCHEN PATENTANWÄLTE HANAU · RÖMERSTR.19 · POSTPACH 793 · TbIi (O6101) 20803/20740· TELEQRAMMEi KANAUPATENT · TELEX: 41047BS pm MÜNCHEN 00 ■ QRAFINQER STRASS13 31 . TEL,! (cW) 405M3 · TRLEXi 522054 oetpa (8566) Hans Christoph Thomas Gelnhausen15· Oktober 1975 Alte Leipziger Straße 29 E/Dl - 11301 (8856040 D6) Aus flächigem Material bestehende faltbare Anordnung Schutzansprüche :
1. Aus flächigem Material bestehende faltbare Anordnung, die Flächenabschnitte aufweist, die zur Verringerung der räumlichen Ausdehnung um Faltlinien aufeinanderkIappbar und zur Aufstellung auseinanderklappbar sind, wobei eine die standfeste Aufstellung gewährleistende Stärke des Materials vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Material längs Faltlinien (16, 44) bis nahe an die Ränder (20, 4S) von Flächen (14, 46) Ritzen (18) vorhanden sind und daß zwischen den Enden der Ritzen (18) und den Rändern (20, 48) der Flächen in ebener Lage der beiderseits der Faltlinien verlaufenden Flächenabschnitte Nuten bzw. Rillen (22) in das Material geformt sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten bzw. Rillen (22) von den Rändern (20, 48) der Flächen (14, 46) aus zwei bis drei Zentimeter nach innen verlaufen.
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3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den aneinandergrenzenden Enden der Nuten bzw. Rillen (22) und den Ritzen (18) Schlitze (24) vorgesehen sind, die senkrecht zu den Nutsn bzw. Rillen (22) verlaufen.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer Trägerfläche (12) mit angefalteten Stützflächen (14), deren KnIckste<Iungen zur Trägerfläche (12) durch mindestens ein Abstandselement (50) begrenzbar sind, eine oder mehrere gemeinsame quer verlaufende FaItIiηien
·*»* (16) vorgesehen sind, längs denen die Nuten bzw. Rillen
(22) und die Ritzen (18) angeordnet sind.
5. Anordnung nach Anspruch 4_. dadurch gekennz e I c h η e t , daß zwischen den quer verlaufenden Faltlinien (16) und/oder zwischen den Faltlinien (16) und einem Rand der Träger- und Stützflächen (12, 14) mindestens ein in sich gegenüberliegenden Punkten der Stützflächen (14) angebrachtes Zugmittel (50) mit einem Abstandselement (52) verbunden ist, wobei das Abstandselement (52) und das Zugmittel (50) derart zusammenwirken, daß beim Aufstellen der Stützflächen (14) nach dem Spannen des Zugmittels (50) die Stützflächen (14) und das Abstandselement in eine sich gegenseitig stützende Stellung springen.
6. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem vier- oder mehr rechteckige oder quadratische Seitenflächen (46) aufweisenden, oben offenen Behälter (42^ längs der Kantenlinien (44) zweier benachbarter Seitenflächen (46) Ritzen (18) bis nahe an die Ränder (48) vorgesehen sind und daß zwischen den Enden der Ritzen (18) und den Rändern (48) der Seitenflächen (46) in ebener Lage der beiderseits einer Kantenlinie (44) verlaufenden Seitenflächen (46) Nuten bzw. Rillen (22) in das Material geformt sind.
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-C-
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß längs in kurzem Abstand voneinander vorgesehener, paralleler FaItIiηien (16) die Ritzen (18) und die Nuten bzw. Rillen (22) angeordnet sind.
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