DE752923C - Gefriervorrichtung - Google Patents

Gefriervorrichtung

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DE752923C
DE752923C DEW106929D DEW0106929D DE752923C DE 752923 C DE752923 C DE 752923C DE W106929 D DEW106929 D DE W106929D DE W0106929 D DEW0106929 D DE W0106929D DE 752923 C DE752923 C DE 752923C
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freezer
air
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freezing
compartments
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Richard Dipl-Ing Dr Wenzl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D31/00Other cooling or freezing apparatus
    • F25D31/001Plate freezers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Gefriervorrichtung Die Erfindung betrifft eine Gefriervorrichtun" insbesondere zum Schnellgefrieren von ahrungs- und Genußmitteln, lose geschichtet oller in Packungen, in welcher rasch bewegte tiefgekühlte Luft als auf das Gut einwirkender K:iltetr:iger in einem für die Wärine-:ttifttalime und -abgabe gemeinsamen Raum n in- .#e %v- Älzt wird, der in Ilintereinanderschal-(tin- einen zum Tiefkühlen der Luft dienenden \V:irnieaustauscher und nichtbegehbare .\nfnalimer:iume für das zu gefrierende (gut @titlt:ilt.
  • Hei einer bekannten Vorrichtung dieser Art -,ind in dein gemeinsamen Raum retorten-' mh#r tunnelartige lange Kanäle mit eingebauter Rollenbahn für Gefriergutkästen in einem geschlossenen Block neben- und übereinander angeordnet. Jeder Tunnel hat an jedem Ende eine Beschickungs- bzw. Entleerungsschleuse, die entweder von der Raumwand absteht oder sich gegen die Raumwand legt. Auf dein Tunnelblock steht hinter einer geschweiften Trennwand die Kälteerzeugungsanlage mit einem Röhrenkühler, und an die Trennwand schließt sich das Gebläse zur Entnahme der Kaltluft aus dein Röhrenkühler und u deren Weitergabe an die I?ntlcertuigsseite des Tunnelblockes an.
  • Die Schleusen umschließen (las Tunnelende nach Art einer Muffe, Lind ein Tunnel ist dann offen. wenn seine beiden Schleusen von der Raumwand zurückstehen. Bei dieser Stellung wird die Kaltluft am Entleerungsende in den Tunnel eingeblasen und am Beschicl:ungsende wieder abgesaugt. Je Schleuse enthält die gegenüberliegende Raumwand einen Stutzen mit Verschlußdeckel. Sind beide Schleusen eines Tunnels an die zugehörige Raumwand herangezogen, so ist der Luftein- und -austritt abgesperrt und man kann die Deckel öffnen, um am einen Tunnelende Kästen herauszunehmen und am anderen Ende neubeschickte Kästen nachzuschieben.
  • Außer einem verwickelten Aufbau hat die Vorrichtung den Nachteil einer für den Luftumlauf sehr ungünstigen Gestaltung. Der Druckstutzen des Gebläses mündet in einen großen prismatischen Raum einseitig aus, so daß die wiedergekühlte Luft ihren Weg sofort mit starken Wirbelbewegungen beginnt. Ferner mnß halbkontinuierlich gearbeitet werden, weil durch ein gleichzeitiges Beschicken und Entleeren des ganzen Tunnelblockes ein Zeitverlust von nicht tragbarer Größe eintreten würde. Man beschickt und entleert deshalb die Tunnel einzeln. Infolgedessen sind dauernd bei einem Teil der Tunnel beide Schleusen an ihre Raumwand herangezogen: die Luft kann daher niemals hemmungsfrei an der Stirnseite und Rückseite des Tunnelblocks entlangströmen, sondern trifft immer, und zwar an wechselnden Stellen auf Hindernisse, die sie seitlich ablenken und schädliche Wirbel hervorrufen.
  • Unter diesen Umständen kann man nur mit sehr kleinen Luftgeschwindigkeiten arbeiten, wobei sich eine zu lange Gefrierdauer ergibt. Ein schnelles Gefrieren ist aber notwendig, einmal utn mit geringem Raumbedarf auszukommen, dann aber auch um unerwünschte Veränderungen des Gefriergutes (Sprengen der "Zellen) zu vermeiden. Dieser bedenkliche Nachteil läßt sich nur in einem geringen (grade durch Senken der Lufttemperatur ausgleichen, und zwar bei der bekannten Vorrichtung besonders wenig, weil der Luftkühlraum auch die Kälteerzeugungsanlage enthält, deren Leistung also an sehr enge Grenzen gebunden ist.
  • Eine andere bekannte Gefriervorrichtung entspricht 1t11 Gesamtaufbau weitgehend der eben erläuterten. jedoch ohne Anordnung der Kälteerzeugungsanlage im Luftküblrautn. Der Gefrierraum weist auch ):eine ttinitelartigen Kanäle auf, sondern ein einem Brett-estell nachgebildetes Kiihlrohrgestell. lin Gefrierraum, einem durch eine Winkelwand allgetrennten unteren "feil des Gesatntrautnes. :inc1 zickzackartig verlaufende Kühlrohre finit einem für den Luftdurchgang ausreichenden -\ll.tand so nebeneinander angeor@hict. (1a13 die waagerechten Rohrstrecken sich als Stützmittel für Schalen l)etiutzen lassen, die (las Gefriergut enthalten.
  • Der über dem Gefrierraum befindliche Luftkiihlraum ist von einem großen Röhrenluftkühler nahezu ganz ausgefüllt, was als zweckmäßig erscheint. Dagegen ist (las Gebläse oder der Lüfter in den senkrechten Teil der Winkeltretmwand eingebaut und iniindet 1t11 Gefrierraum dicht vor dem Kühlrohrgestell, treibt also die Luft in einem stark wirbelnden Zustande an dem Gefriergut entlang. Die Luftgeschwindigkeit betrugt etwa 2,5 m/sec. Sie wird höher als die in der zuerst beschriebenen Gefriervorrichtung tttögliche Höchstgeschwindigkeit sein, aber sie kann wegen der auch bei dieser Vorrichtung ungünstigen Luftumlaufverhältnisse zum Zwecke einer Steigerung der Leistung nicht mehr erhöht werden.
  • Obgleich mit einer Lufttemperatur von -a5° gearbeitet wird, ist die bekannte Vorrichtung jedenfalls für größere Leistungen wenig geeignet, da der Raumbedarf zu groß ist und auch die Bedienung des Apparates, bei dem in der Gehäusevorderwand je Gefriergutschale eine Klappe zum Einbringen und Herausnehmen jeder einzelnen Schale vorgesehen ist, in bezug auf Einfachheit nicht befriedigt.
  • Gemäß der Erfindung sollen die Mängel des Bekannten vermieden werden, und zwar durch die Vereinigung eines aus mehreren, von einem flüssigen Kälteträger, z. B. Sole, oder einer Kälteflüssigkeit, z. B. ä-.inmoniak, durchflossenen, parallel und eng neben- oder übereinander angeordneten Flachtaschen zusammengesetzten Wärineaustatischers mit einem fachartig ausgebildete feste oder wegnehmbare Stützmittel für (las Gut aufweisenden Gefrierraum, wobei die Verbindung beider Räume für den Obertritt der Luft aus dein \\'ä rmeaustauscher in den hefrierrauin in einem im Vergleich zum Gefrierraum schmalen und von Einbautest vollständig freien Zwischenraum besteht.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, für die -Kaltluft während der Dauer ihrer Nutzwirkung, also bei der Wärmeabgabe ins \\ arineaustatischer und bei der Wärine-.itifiial;itte ini Gefrierraum, sowie auch w:ihrend (ges Obertrittes von dem einett in den anderen lZautn heninnin-sfreie Wege ztt schatten, durch die die I_tift in glatter Sti-iiinun#; ohne schädlich(: Wirbell)ildung liindurchtliel.9(#n kann. Diese Beditt-un- ist bei den bekannten 1111(( für hühl-rwerl:e vom l-:rtiti(ler besonders tlurchgebild(#ten Wä rmeattstatischcrn aus elmnrn hültlttt:clien. zwi-#chest denen die Luft in t@c»-In holt tlntlnln li:indern hindurchstriiint, erfüllt. Die im Gefrierratun vorgesehenen fachartig ausgebildeten Stiitzniittel für das Gut lehnen sich, soweit (las möglich ist, mit ihrer Gestalt und Anordming an die Kühltaschen an, und die für die l`hertrittsstelle der Kaltluft gegebene Vorschrift soll sicherstellen, daß die günstige 1\'irkung der innerhalb beider Räume geschaffenen Luftwege nicht beeinträchtigt werden kann.
  • Mit der durchweg im wesentlichen glatten Strömung der wirksamen Luft wird für die ganze Gefriervorrichtung ein großer Wärmeüllergan- sowohl von der Luft zum Kühlmittel wie auch von dem Gut zur Luft erzielt, mithin eine überlegen vorteilhafte Grundlage für (las Schnellgefrieren gewonnen. Ein weiterer wichtiger Vorteil der nahezu zwangslauigen Führung der Luft besteht in der \tiigliclikeit einer bedeutenden Steigerung der Luftgeschwindigkeit. Ihre Größenordnung liegt bei io m/sec und darüber, d. h. die geringste Luftgeschwindigkeit beträgt etwa das 3- bis 4fache der für satzweise arbeitende Gefriervorrichtungen gebräuchlichen Geschwindigkeiten.
  • :\us der erhöhten Wärmeübergangszahl und der starken Steigerungsfähigkeit der Luftgeschwindigkeit ergibt sich als der mit (leg Erfindung herbeigeführte technische Fortschritt eine beachtliche Abkürzung der Gefrierdauer. Etwa ein Drittel der unter sonst deichen Bedingungen notwendigen Gefrierzeit wird erspart werden können. Daraus folgt eine wertvolle Erhöhung der Güteleistung und zugleich eine Zunahme der Mengenleistung, die für die rechtzeitige und re.tlO.e Erfassung der durch Gefrieren frischzuhaltenden \ahrungs- und Genußmittel niiverziiglicli nach ihrem Anfall, Ernte, Fang usw.. besonders wesentlich ist.
  • \hinche Gutarten werden vorteilhaft unverpackt in losen Stapeln o. dgl. gefroren, währen(1 andere Gutarten das nicht zulassen, son-(lern in tunhüllten und fest gepreßten Paketen gefroren werden müssen. Der Gegenstand der 1?rtin(Inn" eignet sich für die Behandlung beider Gutarten und kann mit seiner Gestaltung leicht den verschiedenartigsten Anforderungen angepaßt werden.
  • (n (leg Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele durch Schnitte in einfachen Linien veranschaulicht. Es zeigt t eine Gefriervorrichtung liegender .\illlr(lntln:r finit mehreren ummantelten U:ichern ini Gefrierrauen, I# ig. .a eilte Vorrichtung liegender Anordnull- finit einem fächerlosen Gefrierraum.
  • I#'3 3 eine Vorrichtung stehender :\ilordlnnlg nlit mehreren Gutaufnahineabteilungen, 1#i".4 die@ell>e I3auforin in lie;geiider .-\iiordnung, Fig. 5 eine Vorrichtung mit einer Vielzahl ummantelter Gutfächer.
  • Bei allen Beispielen ist das den Luftumlauf herbeiführende Gebläse (Lüfter) an einem Ende der Vorrichtung vorgesehen. Wenn örtliche Verhältnisse es verlangen, kann man das Gebläse abweichend anordnen.
  • Das Außengehäuse i hat ein inneres Wärmeschutzkleid 2 oder statt dessen bz%v. gleichzeitig ein äußeres Wärmeschutzkleid. Gemäß Fig. i ist im Gehäuse i-2 am einen Ende ein Luftkühlraum mit einem aus beispielsweise waagerecht übereinanderliegenden Kühltaschen 3 zusammengesetzten Wärmeaustauscher vorgesehen, an den sich der gesonderte Gefrier- oder Gutraum 4. anschließt. Beide Räume liegen auf gleicher Achse und sind oben und unten durch je eine Begrenzungs- oder Führungswand 5' und 5" abgeschlossen, die am Ende des Gefrierraumes einwärts gebogen sind. Durch die so verengte öffnung saugt das von einem Motor 6 getriebene Gebläse 7 die Luft aus dem Gutraum 4 ab, um sie auf der Außenseite der Wände 5', 5" zum Wärmeaustauscher 3 zurückzutreiben.
  • Im Innern des Gefrierraumes 4 sind nielirere ummantelte Gutfächer 8 angedeutet, die nach Form und Anordnung den Kühltaschen 3 entsprechen, so daß an beiden Wärmeaustauschstellen die Luft in Form dünner breiter Bänder strömt. An der Übergangsstelle vom Luftkühlraum zum Gefrierraum ist ein im Vergleich zum Gefrierraum schmaler und von Einbauten vollständig freier Zwischenraum vorgesehen. In einer oder beiden parallel zur Zeichenebene vor und hinter ihr liegenden Gehäusewänden i-2 kann eine oder je eine Tür für die Fächer S angebracht sein.
  • Im obersten Gutfach 8 ist eine Beschickung mit Paketen angedeutet, jedoch eignet die Vorrichtung sich auch für lose geschichtetes Gefriergut. Wenn die Beschickungstür oder -türen zum Be- und Entladen nur das Innere der Fächer S freilegen, können der Wärme-<nistauscher 3 und das Gebläse 7 dauernd in Tätigkeit sein. Mit einfachen Hilfsvorrichtungen z. 13. zu den Böden der Fächer passenden fahrbaren \Iehrplattentisclien, läßt sich ein rasches Ent- und Beladen ermöglichen. Bei je einer Tür in der Gehätisevorder- und -rückwand kann man beispielsweise die fertige Beschickung mittels der bereitstellenden neuen Beschickung lierausschieben.
  • Das Beispiel nach Fig. = stinllnt in seinem Gesanitautbati finit dem flach Fig. i überein, denn ein Unterschied besteht lediglich darin, daß der Gefrierraum 4 keine fest eillgehauten I':icher 4 aufweist, sondern nur oben und unten durch die beiden \\' :iil(le @', ;" sowie vorn und hinten durch die \\'ände (res Gehäuses 1-2 abgeschlossen ist. I'sr enthält (las Gut in aufeinander gestapelten oben offenen Schalen 9, deren Foren sich all die Form der Iü:ihltaschen 3 und der Fächer S anlehnt, und die an ihrer Unterseite spaltbildende A11-standleisten (j tragen.
  • Die Kaltluft strömt all den ",clialeiihödeii entlang und kann außerdem die Oberseite (res Gutes unmittelbar bestreichen. Die Gehä usevorder- und -rückwand besitzen je eine Tür. durch die mittels zweier Einplattentische ein neuer Stapel eingefahren und zugleich der fertige Stapel leerausgerollt werden kann. Bei der gezeichneten liegenden Anordnung eignet dieses Beispiel sich für lose geschichtetes Gut und für Preßpakete.
  • Ein Beispiel mit stellender Anordnung ist in Fig. 3 gezeigt. Um die Gefrierzeit weiterhin abzukürzen. kann in Weiterbildung der Erfindung der ebene Teil der Begrenzungswände in je einer sich über den Gefrierraulli erstreckenden Kühltasche oder in je einer sich über den Luftkühlraum 3 und den Gefrierraum 4. erstreckenden Kühltasche iö und iö' bestellen. Der Gutraum hat dann keine fest eingebauten ummantelten Fächer, sondern wird bei liegender Anordnung dieses Beispiels vorzugsweise finit Schalenstapeln o ausgerüstet.
  • Die Ausführungsform mit zwei Kühltaschen als Grenzwände und ohne ummantelte Fächer kann gemäß Fig. 3 dadurch weiterentwickelt sein, daß zwischen den Kühltaschen iö , io" mittels weiterer beispielsweise durchgellender Kühltaschen i i mehrere Gutaufnahmeabteilungen 12 geschaffen sind. die am Luftaustrittsende durch Gitter oder Roste 13 o. dgl. abgeschlossen sein können. In der ersten Abteilung (links) sind Preßpakete als Gefriergut angedeutet, und zwar auf einem fahrbaren leichten Gestell mit dünnen lotrechtere Abstaildleisten, durch die zwischen den beiden Paketstapeln ein Spalt für den Durchtluß der Kaltluft gesichert wird. Die Pakete liegen außen an de 1i Kühltaschen iö und ii an. Auch lose geschichtetes Gut läßt sich in der Vorrichtung gefrieren.
  • Fig. 4. zeigt das Beispiel nach Fig. 3 in liegender Anordnung mit dem einzigen Unterschied, daß die von den Kühltaschen io' und iö' gebildeten Grenz- oder Führungswände versteift. beispielsweise mittels am Gefriergehäuse i-2 befestigter Rippen 14' und i.I" regen Durchbiegung nach aullen abgestützt sind, um ein besonderes Gefrierverfahren für in Paketform geprelltes Gut durchführen zu können.
  • jede voll zwei Kühltaschen i o' bzw. ii eingeschlossene Abteilung 12 wird mit zwei Gutschichten 1;'. I j5" und mit einem zwischengelegten l.uftl;isseii1(i beschickt. `find alle Ältteilutl,ell beladen, so lllällt tnall die Luftkissen gleichzeitig mit Druckluft auf und prellt mittels derselben (las t iut 15 w't111'ell(I de.,; Gefriergins gegen die hüliltaschen io' bzw. i i. Zwischen je zwei Paketreihen kann lnan dabei je einen Kanal für den Durchfluß der Kaltluft freilassen, Ader lnan bildet die für die Festigkeit und (las Formhalten der Luftkisseli ohnehin nötigen Nähte so aus, daß dadurch Lüligskanäle für die Luft entstehen.
  • Das Gefrieren von Gutpaketen mit Anpressen derselben an die Kühlflächen ist an sich bekannt. wird jedoch bis jetzt unmittelbar in einem Platteliwärmeaustauscher ohne gesonderten Gutaufliahmeraum vorgenommen. Wie man bei Röhrenwärmeaustauschern das Gefrier-ut auf Blechen zwischen die Rohre schiebt. I)rill,t lnan bei dem bekannten trefrieren finit Preßdruck die Pakete zwischen zwei Kühltaschen. die nicht ortsfest. sondern lieb- und senkbar sowie durch Schläuche mit der Kälteerzeugungsanlage verbunden sind. Man vergrößert den Abstand der Kühltaschen, schiebt zwischen je zwei Taschen eine Lage Gutpakete, preßt mittels einer Presse (las Ganze zusammen und nimmt darauf das Gefrieren vor. Das Verfahren bringt zwar einen großen Durchsatz. aber gegen die Schlauchverbindungeil der Kühltaschen bestehen erhebliche Bedenken. Durch etwaige Undichtigkeiten geht ein beachtlicher Teil des Kühlmittels verloren, und es entstehen gegebenenfalls längere Betriebsunterbrechungen, die bei unverzüglich zu gefrierendem Gut beträchtlichen Schaden verursachen können.
  • Der Gegenstand der Erfindung besitzt demgegenüber ausschließlich ortsfeste Kühltaschen, finit denen die Gefahr voll lletriebsunterbrechuligen nicht verbunden ist. Ein Preßluftverlust infolge Undichtheit eines Luftbeutels oder seiner Schläuche ist bedeutungslos. Hierzu kommt, (laß hei der neuen Arbeitsweise der mittels des Preßdruckes erhöhte Wärmeaustausch durch .Leitung finit crem Wärmeaustausch durch die sehr rasch bewegte Kaltluft zusammenwirkt und die Leistung nochmals steigert.
  • Die Beispiele nach Fig. i bis .I eignen sich ohne weiteres zur Ausbildung als fahrbare Gefriervorrichtungen. Eine Vorrichtung abweichender :\.r1 ist in Fig. j dargestellt. Der wegen seiner Größe in zwei oder mehr Kühlt:tsclieilgruppell 3' und 3" unterteilte Wärmeaustauscher ist atis lotrecht nebeneinanderstehenden "laschen zusaniniengesetzt, und die Achsenrichtung (res oben wieder voll einer I# üln-ungsivand ;, dagegen unten vom Ge-Ilatisell0den i'-2' llegrellztr11 Gefrierraumes 4. ist waal-erecht.
  • 1)(#1- Wärlneaustausc leer 3'-3" stellt ill eine"' durch eill(# @t111@e 1; begrenzten Gehüuse- Schacht 1S, neben dem eine Vielzahl von wactgerecliten Gutfächern 8 gleicher oder ungleicher Größe 8 und S' in mehreren loti-ecliten Reiben vorzugsweise derart angeordiiet ist, daß die Fächer der einen Reihe auf den Lücken der Fächer der Nachbarreihen sitzen. In der Zeichnung sind von der Kalt-Itift umspülte ummantelte Fächer angedeutet, jedoch kann man statt ihrer auch zur Aufnahnie von Schalen bzw. Schalenstapeln geeignete li-ihge o. dgl. vorsehen, durch deren Uurchbrechungen die Kaltluft unmittelbar zum Gut gelangt.
  • Das Gebläse oder der Lüfter 7 drückt die Luft durch den Wärmeaustauscher 3'-3" in den Gefrierraum .4 hinein und saugt sie von dein entgegengesetzten Ende des Gefrierraumes wieder ab. Die ebenen Strecken der Führungswand 5 und der Zunge 17 können aus Kühltaschen bestehen. Das gestrichelte Liniennetz im Gefrierraum 4 veranschaulicht keine Apparatteile, sondern bedeutet, daß die Gutfächer 8, S' einzeln oder bzw. und gruppenweise durch je eine verschließbare Tür abgeschlossen sind.
  • Das Beispiel zeigt eine Zentralgefriervorrichtung, deren Gefrierschließfächer, ähnlich den Kühlzellen der Kühlhäuser, an Gewerbetreibende vermietet werden. Die Schließfächer sind im Gefrierraum 4 nicht durch Wände voneinander getrennt, sondern die 'Trennung geschieht nur durch die an der Vorderwand des Gehäuses 1-2 sitzenden Versclilußtüren. Die Rückwand wird in der l-',egel keine Türen erhalten, zumal man solche Vorrichtungen z: B. paarweise Rücken an Rücken senkrecht zu einer Gebäudewand, die Wärmeaustauscher dieser Wand zugekehrt und mit freien Gängen für die Benutzer der Schließfächer, aufstellen wird.
  • I)ic Gefrierschließfächer können sowohl zum Gefrieren wie auch zum Gefrorenhalten von Gut benutzt werden. Dabei besteht die \1<igliclikeit, Schließfachschränke mit ungleichen Kaltlufttemperaturen zu einer Anlage zu vereinigen. Für tiefste Lufttemperaturen kaue mau nötigenfalls den Wärmeaustauscher eines oder mehrerer Schränke mit verdampfender Kälteflüssigkeit betreiben, während man für die übrigen Schränke Solebetrieb wählt. I )urcli Parallel- und Reihenschaltung sowie 1ciuisclite Schaltung der Soleleitungen lassen @lie Kaltluftteinperaturen sich nach Erforderins %-()n Schrank zu Schrank abstufen.

Claims (3)

  1. PA'rEXTA\SPRCtCIIE: i. Gefriervorrichtung, insbesondere zum Sc liiiellgefrieren von \ alirtui"s- und Ge-»itimitteln lose geschichtet oder in 1'ackungeii, in welcher rasch bewegte tiefgekühlte Luft als auf (las Gut einwirkender Kälteträger in einem für die Wärmeaufnahme und -abgabe gemeinsamen Raum umgewälzt wird, der in Hintereinanderschaltung einen zum Tiefkühlen der Luft dienenden Wärmeaustauscher und nichtbegehbare Aufnahmeräume für das zu gefrierende Gut enthält, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines aus mehreren, von einem flüssigen Kälteträger, z. 13. Sole, oder einer Kälteflüssigkeit, z. 13. Ammoniak, durchflossenen, parallel und eng neben- oder übereinander angeordneten Flachtaschen zusammengesetzten Wärineaustauschers mit einem fachartig ausgebildete, feste oder wegnehmbare Stützmittel für das Gut aufweisenden Gefrierraum, wobei die Verbindung beider Räume für den Übertritt der Luft aus dem Wärmeaustauscher in den Gefrierraum in einem im Vergleich zum Gefrierraum schmalen und von Einbauten vollständig freien Zwischenraum besteht.
  2. 2. Gefriervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei waagerechter Anordnung der Flachtaschen des Wärmeaustauschers (3) dieser und der Gefrierraum (q.) nebeneinander in einer innerhalb des Schrankgehäuses (i) ausgesparten Kammer angeordnet sind, deren Nutzraum einen überall gleichbleibenden Gesamtquerschnitt hat, und die durch eine obere (5') und vorzugsweise auch untere (5") waagerechte Zwischenwand begrenzt ist, auf deren Außenseite sich je ein Luftrückleitungskanal von dem einen bis zu dem anderen Kammerende erstreckt (Fig. i und 2).
  3. 3. Gefriervorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Gefrierraum (¢) mit mehreren waagerechten und ummantelten, nach Form und Anordnung den Flachtaschen (3) des Wärmeaustauschers (Kühltaschen) angenäherten und auf ihrer Außenseite von der tiefgekühlten Luft umspülten festen Fächern (S) durchsetzt ist, die sich von einer Schrankhauptwand bis zu anderen erstrecken und dort beispielsweise durch Einzeltüren abgeschlossen sind (Fig. r). .1. Gefriervorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet. daß der Gefrierrauin fächerlos und finit annähernd über seine ganze Breite und flöhe reichenden Hauptwandtüren versehen ist sowie das Gut in aufeinander gestapelten losen Schalen (g) aufnimmt, deren Form sich -in die hühltaschenform anlehnt, und die an ihrer Unterseite spaltbildende :\listandleisten (g') tragen (1#ig.2). 5. Gefriervorrichtung nach .Anspruch r. dadurch gekeinizeichnet. (1a13 bei lotrechter Anordnung der Flachtaschen (3'. 3") des Wärmeaustauschers dieser von dem neben ihm liegenden Gefrierraum (4) durch eine im wesentlichen lotrechte Zunge (17) abgetrennt ist, die sich oberhalb des unten bis zum Gehäuseboden (1'-=') reichenden Gefrierraumes (4.) als waagerechte Zwischenwand (5) zur Bildung eines Luftrückleitungskanals fortsetzt (Fig. S). 6. Gefriervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Gefrierraum mit einer Vielzahl von waagerechten. festen und voll ummantelten oder als zur Aufnahme von Schalen bzw. Schalenstapeln geeignete Käfige ausgebildeten Fächern (8, 8') gleicher oder ungleicher Größe. die in mehreren lotrechten Reihen übereinander angeordnet sind, durchsetzt ist (Fig. 5). 7. Gefriervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet. daß die Fächer einer lotrechten Reihe (8'-8-b ... ) auf den Lücken der Fächer der Nachbarreihe (...8-5-8') bzw. -reihen sitzen (Fig. 5). B. Gefriervorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer einzeln oder bzw. und gruppenweise durch je eine verschließbare Tür in einer oder beiden die Fächer tragenden Schrankgehäusewänden abgeschlossen sind (Fig. 5). g. Gefriervorrichtung nach einem der Ansprüche a bis B. dadurch gekennzeichnet. daß der ebene Teil der die Luftriickleitungskanäle begrenzenden Zwischenwände in einer sich über den Gefrierraum (4) oder über diesen und den `Värmeaustauscher (3) erstreckenden Kühltasche (iö . io ") besteht (Fig. 3 und ,4). r o. Gefriervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, (lal3 bei unter oder neben dem `Värmeaustauscher (3) angeordnetem Gefrierrahm ohne uminantelte Fächer zwischen den von Kühltaschen (iö , iö') gebildeten Zwischenwänden mittels weiterer Kühltaschen (i t ) Gutaufnahmeabteilungen im Gefrierraum -bildet sind, die ain Luftaustrittsende durch ein Gitter (13) o. d91. abgeschlossen sein können (Fig. 3 und .F). ii. Gefriervorrichtung nach Anspruch io, dadurch -kennzeichnet, (laß bei neben dem `Värmeaustauscher angeordnetem Gefrierraum, die von Kühltaschen gebildeten Zwischenwände versteift, beispielsweise mittels am Gehäuse befestigter Rippen (i-', i4") gegen l)urchhiegung nach außen abgestützt sind (1# ,g. @.). 12. Gefriervorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, (laß jede von zwei Kühltaschen (iö, ii, io") eingeschlossene Gutaufnalimeabteilun.- mit zwei Gutschichten und einem zwischen ihnen befindlichen, an eine Preßluftduelle anschließbaren kissenförmigen Luftbeutel (1d) unter Freilassung längs durchgehender Luftkanäle beschickt ist, nach dem Beladen aller Abteilungen gleichzeitig alle Luftbeutel (1d) aufgebläht sind, und mittels derselben das Gut während des Gefrierens gegen die Kühltaschen (iö , i i. iö') gepreßt ist (Fig.4). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschriften N r. i gi.F 9i 5. 130430-, deutsche Patentschrift N r. 647489-, österreichische Patentschrift N r. LF9 j92; Aufsatz Dr. L i n g e, »Das Gefrierverfahren. von Lebensmitteln nach (lern [leckermann-Verfahren« in der "Leitschrift »Chemische Apparatur«, Jahrgang 27. Heft .1, Februar icq4o.
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