DE7524181U - Kugelrollspindelmuttervorrichtung - Google Patents
KugelrollspindelmuttervorrichtungInfo
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Description
Dipl.-Ing. Manfred Bonsmann d-405 Mönchengladbach
Φ (02161)12114
Datum: 29. Juli 1975 Mein Zeichen: MB/hb 75 140
T.I.P. Technische Industrie- und Produktberatung GmbH
4050 Mönchengladbach 4, Sandstraße 34
Kugelrollspindelmuttervorrichtung
Die Erfindung betrifft Gine Kugelrollspindelmuttervorrichtung
mit zur endlos umlaufenden Führung von zwischen den Gewindegängen einer Spindel und der Mutter
laufenden Wälzkörpern vorgesehenen geschlossenen Wälzkörperumlaufbahnen,
bei denen Gewindegänge der Mutter über Umlenkeinrichtungen verbunden sind.
Kugelrollspindeln, bei denen zwischen einer Gewindespindel und einer oder mehreren Gewindemuttern zwischen
den Gewindeflanken der Spindel und der Mutter Kugeln laufen, sind bekannt. Bei derartigen Vorrichtungen wird, ähnlich
wie bei Kugellagern, ein sehr hoher Wirkungsgrad erzielt. Da die Kugeln zwischen den Gewindeflanken eine Relativbewegung
ausführen, ist es erforderlich, die Kugeln in einer geschlossenen, endlosen Umlaufbahn zu führen.
Postscheck Köln 177123-506· Deutsche Bank AG Mönchengladbach 6234876 (BLZ 31070001)·Stadtsparkasse Mönchengladbach 132985 (BLZ 31050000)
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Dies erreicht man durch Umlenkeinrichtungen, mittels de-
rer die Kugeln über einen Gewindegang oder mehrere Gewindegänge geführt v/erden, und beispielsweise als Röhrchen
(wirksam über mehrere Gewindegänge) oder als Umlenkstücke (meist wirksam über einen Gewindegang) ausgebildet sind.
Zur Erzielung einer spielfreien Einstellung der Lagerung ist es bekannt, zwei Kugelrollspindelmuttern gegeneinander
auf der Gewindespindel vorzuspannen. Hierzu ist es bekannt, entweder zwischen den Kugelrollspindelmuttern
Paßscheiben anzuordnen, oder die Mutternflansche miteinander zu verbohren, oder eine sogenannte Differentialverspannung
über Zahnringe vorzunehmen. Die bekannten Maßnahmen zur Erzielung einer Vorspannung haben den Nachteil,
daß es zum Einstellen der Vorspannung erforderlich ist, die Muttern vollständig von der Spindel herunterzudrehen,
und unterschiedliche Paßscheiben anzufertigen
bzw. vorrätig zu halten. Werden die Muttern von dem
Spindelgewinde heruntergedreht, so sind zusätzlich Montagebüchsen erforderlich, um ein Herausfallen der Kugeln zu verhindern.
bzw. vorrätig zu halten. Werden die Muttern von dem
Spindelgewinde heruntergedreht, so sind zusätzlich Montagebüchsen erforderlich, um ein Herausfallen der Kugeln zu verhindern.
Zur Behebung dieses Nachteils liegt der Erfindung als erste Teilaufgabe die Schaffung einer Kugelrollspindelvorrichtung
der eingangs genannten Art zugrunde, bei welcher eine definierte Vorspannung in einfacher Weise einstellbar
ist, ohne die Muttern von der Spindel abdrehen und sichern zu müssen.
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Die Befestigung der Umlenkstücke in den Muttern erfolgt
bisher durch eine Lötverbindung, eine Schraubverbindung oder eine Klebverbindung. Diese Befestigungsart ist kompliziert
und umständlich. Zur Behebung dieses Nachteils liegt der Erfindung als weitere Teilaufgabe die Schaffung
einer Kugelrollspindelmuttervorrichtung der eingangs genannten Art zugrunde, bei der die Umlenkeinrichtungen
in einfacher Weise und gleichzeitig präzise auf die jeweilige Gewindetiefe eingestellt werden können und in
dieser Lage gegen Verdrehung gesichert und schnell und mühelos befestigt und ggf. ausgetauscht werden können.
Zur Lösung der ersten der Erfindung zugrundeliegenden Teilaufgabe ist vorgesehen, daß zwei auf der Spindel gegeneinander
zu verspannende Muttern an ihren einander zugewandten Stirnseiten Endbereiche mit kreisförmigem Aussendurchmesser
aufweisen, und beide Endbereiche von einem gemeinsamen Einstellring umfaßt sind, und der Einstellring
zwei axial parallele Lochreihen mit über den Umfang angeordneten Löchern aufweist, und je ein Loch jeder
Lochreihe axial zueinander fluchtet, und die radialen Abstände der Löcher in einem großen Umfangsbereich in jeder
Lochreihe untereinander gleich, und gegenüber der ande ren Lochreihe unterschiedlich groß sind, und jeweils eine
Lochreihe dem Endbereich einer Mutter zugeordnet ist, und in den Endbereichen jeweils eine den Löchern entsprechende
und axial mit den Löchern fluchtende Einstecitöffnung für ein jeweils durch eines der Löcher in die Einstecköffnung
durchsteckbares Arretierelement vorgesehen ist. In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann vorge-
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sehen sain, daß sich die Anzahl der jeweils in beiden
Lochreihen vorgesehenen Löcher um die Zahl "eins" unterscheidet. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß die Endbereiche der Muttern einen kleineren Außendurchmesser als der übrige Außenumfang
der Muttern aufweisen. Durch entsprechende Wahl der Dickenabmessungen des Einstellrings kann auf diese
Weise erreicht werden, daß dieser nicht über den Außenumfang der Muttern vorsteht. Die Arretierelemente können
in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung als Stifte ausgebildet sein. In zweckmäßiger Ausgestaltung
der Erfindung sind wenigstens die Löcher in einer Lochreihe als Langlöcher in axialer Richtung ausgebildet.
Mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Einstellring kann erreicht werden, daß äußerst geringe axiale Verstellungen
der beiden Muttern zueinander in der jeweils eingestellten Lage arretiert werden können. Wenn
beispielsweise in der einen Lochreihe des Einstellringes zwanzig Löcher, und in der anderen Lochreihe einundzwanzig
Löcher vorgesehen sind, und zwei der Löcher in axialer Richtung miteinander fluchten, dann ist der
radiale Abstand von dem einen Loch in der einen Lochreihe zum nächsten Loch in der gleichen Lochreihe größer als
in der anderen Lochreihe. Die nächsten Löcher liegen sich somit nicht mehr genau fluchtend in Achsrichtung gegenüber.
Die Abstände werden umso größer, je weiter die Lochpaare von den in Achsrichtung miteinander fluchtenden Löchern
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entfernt sind. Dies gibt nun die Möglichkeit, bei einer Verstellung des Abstandes der beiden Muttern in axialer
Richtung also bei einer Einstellung der gegenseitigen Vorspannung, die Arretierelemente jeweils durch die Löeher
zu stecken, die gerade oberhalb der in den Muttern vorgesehenen Einstecköffnungen sind, bzw. mit diesen
fluchten. Der erfindungsgemäße Vorschlag ermöglicht dadurch eine Einstellung der Vorspannung in kleinsten Verstellschritten.
Die Anzahl der Löcher kann dabei so gewählt werden, daß die Einstellbarkeit in axialer Richtung
praktisch einer stufenlosen Einstellbarkeit gleichkommt.
Ein weiterer Vorteil dieser Maßnahme besteht darin, daß die Einstellung und auch die Verstellung der gegenseitigen
Vorspannung erfolgen kann, ohne daß es erforderlich ist, die Muttern von der Spindel abzudrehen.
Zur Lösung der zweiten, der Erfindung zugrundeliegenden Teilaufgabe ist vorgesehen, daß die Umlenkeinrichtung Jeweils
als von außen in eine durchgehende Öffnung der Mutter eingesetztes Umlenkstück mit Umlenkkanal ausgebildet
ist, und das UmlenkstUck mit einem seitlich angebrachten Nocken in eine seitliche Aussparung der Öffnung der Mutter
einfaßt und in radialer Richtung gegen einen in der Aussparung vorgesehenen Anschlag anliegt, und zur Befestigung
des Umlenkstückes ein formschlüssig wirkendes Klemmelement vorgesehen ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Klemmelement als gehärteter Bolzen mit
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einem rillenförmigen Spitzprofil mit einem abgeflachten Seitenbereich ausgebildet ist, und der Bolzen in eine
in Richtung der Wandung der Öffnung der Mutter verlaufende
Wandungen aufweisende kreiszylindrische Ausnehmung eingesetzt ist, und der Radius der Ausnehmung etwa um die Tiefe
des Spitzprof.ils größer als der Abstand des Mittelpunktes der Ausnehmung von dem Rand des Umlenkstückes ist, und
der Bolzen eine Einstecköffnung für ein Drehwerkzeug aufweist.
Mit dem Anschlag des Umlenkstückes wird erreicht, daß das Umlenkstück sowohl genau auf die gewünschte Gewindetiefe
eingestellt, eis auch in dieser Lage gegen eine Verdrehung
gesichert wird. Die Befestigung des Umlenkstückes in dieser Lage erfolgt mittels des Klemmelementes. Besonders
zweckmäßig ist die Ausgestaltung des Klemmelementes als gehärteter Bolzen mit Spitzprofil und einem abgeflachten
Seitenbereich, da dieser Bolzen exzentrisch gestaltet ist und sich mit seinem harten Spitzprofil in das üblicherweise
nicht gehärtete Umlenkstück und die Wandung der Mutter einpreßt. Dabei findet eine Kaltverformung in
den beiden anliegenden Teilen statt, was eine sichere Fixierung des Umlenkstückes in der gewünschten Lage bewirkt.
Ein Lösen des Umlenkstückes ist durch entgegengesetztes Drehen des Bolzens jederzeit möglich. Der erfindungsgemässe
Vorschlag ermöglicht somit ein schnelles und problemloses Ein- und Ausbauen von Umlenkstücken für Kugelrollspindelmu\,tem.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisehe Seitenansicht des Anlagebereichs
von zwei gegeneinander verspannten Kugelrollspindelmuttern;
Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung des Einstellrings, wobei lediglich einige der
in den beiden Lochreihen vorgesehenen Löcher dargestellt sind;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Kugelrollspindelanordnung
mit Gewindespindel und Gewindemutter von der Stirnseite her gesehen, wobei die Lage des Umlenkstückes ersichtlich ist;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das in Fig. 5 dargestellte
Umlenkstück mit einer schematischen Darstellung der dem Umlenkstück zugeführten bzw. der aus
dem Umlenkstück herausgeführten Kugeln;
Fig. 5 eine Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten Umlenkstückes;
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Umlenkstück gemäß Fig. 5;
Fig. 7 eine Detaildarstellung des Umlenkstückes mit einer Draufsicht auf das als Bolzen ausgebildete
Klemmelement;
Fig. 8 eine Seitenansicht des in Fig. 7 dargestellten
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Klemmelementes.
Auf einer schematisch dargestellten Spindel 1 mit Aussengewinde sind zwei Kugelrollspindelmuttern 2 und 3
mit Innengewinde angeordnet. Zwischen dem Außengewinde der Spindel 1 und den Innengewinden der Muttern 2 und
3 sind Kugeln 4 geführt. In den Muttern 2 und 3 sind Umlenkeinrichtungen vorgesehen, die einen Gewindegang
der Mutter miteinander verbinden, wodurch eine endlos umlaufend geschlossene Führung für die Kugeln 4 gebildet
wird. Die beiden Muttern 2 und 3 liegen mit ihren Stirnseiten 5 und 6 gegeneinander an und sind gegeneinander
verspannt, um eine spielfreie Führung auf der Gewindespindel 1 zu erreichen. Hierzu ist vorgesehen,
daß die beiden Muttern 2 und 3 Endbereiche 7 und 8 kleineren Außendurchmessers als der übrige Außendurchmesser
der Muttern aufweisen. Auf diesen Endbereichen befindet sich ein Einstellring 9, in welchem in axialer
Richtung der Spindel zwei zueinander parallele Lochreihen 10 und 11 vorgesehen sind. Die Lochreihen
10 und 11 weisen eine Vielzahl von über den Umfang verteilten
Löchern 10a, 10b, 10c, 1Od, usw. sowie 11a, 11b,
11c, 11d, usw. auf. Die Anzahl der Löcher ist unterschiedlich. So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß
die Anzahl der in der Lochreihe 10 vorgesehenen Löcher gleich einundzwanzig ist, und die Anzahl der in der
Lochreihe 11 vorgesehenen Löcher gleich zwanzig ist. In den Endbereichen 7 und 8 sind jeweils Einstecköffnungen
12 und 13 vorgesehen. Die Anordnung ist derart, daß als
Stifte ausgebildete Arretierelemente jeweils durch eines der in der Lochreihe 10 vorgesehenen Löcher in die
Einstecköffnung 12, und jeweils ein weiterer Stift durch eines der in der Lochreihe 11 vorgesehenen Löcher in die
Einstecköffnung 13 eingesteckt werden kann, wodurch die beiden Muttern 2 und 3 in der jeweils gewünschten axialen
Lage gegeneinander arretiert und damit einer bestimmten Vorspannlage eingestellt werden können. Da die Anzahl
der in den Lochreihen 10 und 11 vorgesehenen Löcher miteinander differiert, sind über den Umfang gesehen die Abstände
der Löcher 10a, 10b, 10c, usw. einerseits und die radialen Abstände der Löcher 11a, 11b, 11c usw. andererseits
unterschiedlich. Die beiden Löcher 10a und 11a fluchten miteinander in axialer Richtung. Wenn in der gewünschten
Vorspannlage die Einstecköffnungen 12 und 13 ebenfalls miteinander fluchten, wie in Fig. 1 dargestellt,
können die als .Arretierelement vorgesehenen Stifte durch
das Loch 10a in die Einstecköffnung 12 und durch das Loch
11a in dio Einstecköffnung 13 eingesteckt werden. Wenn es
nun erforderlich ist, die beiden Muttern 2 und 3 zur Änderung der Vorspannlage radial gegeneinander zu verdrehen,
so ändert sich auch die radiale Zuordnung der Einstecköffnungen 12 und 13. Um die Muttern 2 und 3 in dieser neuen
Lage gegeneinander arretieren zu können, ist es lediglich erforderlich, den Einstellring 9 so lange zu verdrehen,
bis über der neuen Lage der Einstecköffnungen 12 und 13 entsprechende Löcher aus den Lochreihen 10 und 11 liegen,
so beispielsweise die gegeneinander versetzt angeordneten
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Löcher 10c und 11c. Auf diese Weise ist es möglich, sehr geringe axiale Verstellungen der Muttern gegeneinander
durchzuführen und die Muttern dann auf einfache Weise in dieser neuen Lage gegeneinander zu arretieren.
Bei dem bisher beschriebenen Beispiel entspricht die Teilung 20:21. Es ist natürlich auch eine
Teilung 30:31» entsprechend 30 Löchern in der einen Lochreihe und 31 Löchern in der anderen Lochreihe,
oder andere Lochanzahlen möglich. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Teilung etwa entsprechend 20:20,05
oder 30:30,2 od. dgl. vorzunehmen, derart, daß Zähler und Nenner des die Teilung ausdrückenden Verhältnisses
nicht beide ganzzahlig sind, v/as eine Zustellung feinster Größenordnung ermöglicht, und praktisch einer stu-
-^ fenlosen Einstellung gleichkommt. Wenn Zähler und Nenner
des die Teilung bezeichnenden Verhältnisses ganzzahlig sind (z.B. 20:21, entsprechend 20 Löchern in der
einen und 21 Löchern in der anderen Lochreihe), so fallen bei beiden Lochreihen Anfang und Ende zusammen, d.h.,
über den gesamten Umfang sind die radialen Abstände der Löcher in den einzelnen Lochreihen gleich groß. Sind Zähler
und Nenner des die Teilung bezeichnenden Verhältnisses nicht beide ganzzahlig (z.B. 20:20,05), so entfallτ
in der der Zahl "20,05" entsprechenden Lochreihe das Ie;;.-te
Loch, so daß in diesem Fall der Bereich, in welchem die radialen Abstände der Löcher gleich groß sind, sich
nicht über den gesamten Umfang dieser Lochreihe erstrec-v; Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine Veränderung
— A Λ —
der Vorspannung erfolgen kann, ohne daß es erforderlich wäre, die Muttern 2 und 3 von der Spindel 1 abzuschrauben.
In den Fig. 4 bis 3 ist die erfindungsgemäß vorgesehene
Ausgestaltung der Umlenkeinrichtung dargestellt. Die Umlenkeinrichtung ist als Umlenkstück 15 ausgebildet, welches
in eine durchgehende Öffnung 16 in der über Kugeln auf der Spindel 1 abgestützten Mutter 2 eingesetzt ist.
Das Umlenkstück 15 weist einen Umlenkkanal 17 auf, durch welchen die Kugeln 4 von einem Gewindegang 18a zu einem
weiteren Gewindegang 18b umgelenkt werden. Das Umlenkstück 15 weist einen seitlich angebrachten Nocken 19 auf,
welcher in eine in der Öffnung 16 vorgesehene Aussparung einfaßt und in radialer Richtung gegen einen in der Aussparung
vorgesehenen Anschlag anliegt. Damit wird einerseits eine Verdrehsicherung erreicht, und zum anderen eine
genaue Lage des Umlenkstückes 15 hinsichtlich der Gewindegänge 18a bzw. 18b. Weiterhin weist das Umlenkstück
15 gegenüber dem Nocken 19 ein Klemmelement 20 auf, welches als Bolzen 21 mit einem rillenförmigen (nicht gewindeförmigen)
Spitzprofil 22 versehen ist. Das Spitzprofil ist in einem Seitenbereich 23 abgeflacht ausgebildet.
Weiterhin weist der Bolzen 21 eine Einstecköffnung 24 für ein Drehwerkzeug auf, beispielsweise einen Schlitz
zur Aufnahme eines Schraubenziehers. Der Bolzen 21 ist in eine kreiszylindrisch gestaltete Ausnehmung 25 in
dem Umlenkelement 15 eingesetzt. Der Radius der Ausnehmung 25 ist, wie insbesondere Fig. 6 und Fig. 7 erkennen
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: ■ I1 ; :- 12 -
läßt, etwa um die Tiefe des Spitzprofils 22 größer als
der Abstand des Mittelpunktes der Ausnehmung von dem Rand des Umlenkstüokes 15. Wenn der Bolzen gegenüber der
in Flg. 7 dargestellten Lage um 180° verdreht ist, so kann das Umlenkelement ohne weiteres in die öffnung 16
eingesetzt werden. Wird das Umlenkelement dann mittels des in die Einstecköffnung 24 eingesteckten Drehwerkzeuges
gedreht, so wird der Bolzen gegen die Innenseite der Ausnehmung 25 in dem Umlenkstück 15 und die Innenseite
der Öffnung 16 verspannt. Der Bolzen 21 ist im Gegensatz zu dem Umlenkstück 15 und zu der Mutter 2 gehärtet, so
daß sich das gehärtete Spitzprofil 22 in das Umlenkstück 15 und die Wandung der Öffnung 16 in der Mutter 2 einpreßt.
Es findet in den beiden Teilen eine Kaltverformung statt, was eine sichere Fixierung des Umlenkstückes 15 in der gewünschten
Lage bewirkt. Zum Lösen des Umlenkstückes ist es lediglich erforderlich, den Bolzen 21 in der entgegengesetzten
Richtung zu drehen.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht ein schnelles und problemloses Einbauen und Ausbauen von Umlenkstücken für
Kugelrollspindelmuttern.
Ansprüche
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Claims (7)
- Ansprüche.) Kugelrollspindelmuttervorrichtung mit zur endlos umlaufenden Führung von zwischen den Gewindegängen einer Spindel und der Mutter laufenden Wälzkörpern vorgesehenen geschlossenen Wälzkörperumlaufbahnen, bei denen Gewindegänge der Mutter über Umlenkeinrichtungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf der Spindel (1) gegeneinander zu verspannende Muttern (2, 3) an ihren einander zugewandten Stirnseiten (5, 6) Endbereiche (7, 8) mit kreisförmigen Außendurchmessern aufweisen, und beide Endbereiche von einem gemeinsamen Einstellring (9) umfaßt sind, und der Einstellring (9) zwei axial paralle-Postscheck Köln 177123-506· Deutsche Bank AG Mönchengladbach 6234876 (BLZ 3107CX)Ol) · Stadtsparkasse Mönchengladbach 132985 (BLZ 31050000»7524181 20.1175le Lochreihen (10, 11) mit über den Umfang angeordneten Löchern (10a, 10b usw.; 11a, 11b usw.) aufweist, und je ein Loch (10a, 11a) jeder Lochreihe (10, 11) axial miteinander fluchtet, und die radialen Abstände der Löcher in einem großen Umlangsbereich in jeder Lochreihe (10, 11) untereinander gleich, und gegenüber der anderen Lochreihe unterschiedlich groß sind, und jeweils eine Lochreihe (10, 11) dem Endbereich (7, 8) einer Mutter (2, 3) zugeordnet ist, und in den Endbereichen jeweils eine den Löchern entsprechende und axial mit den Löchern fluchtende Einstecköffnung (12, 13) für ein jeweils durch eines der Löcher und in die Einstecköffnung durchsteckbares Arretierelement vorgesehen ist.
- 2. Kugelrollspindelmuttervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Anzahl der jeweils in beiden Lochreihen (10, 11) vorgesehenen Löcher um die Zahl "eins" unterscheidet.
- 3. Kugelrollspindelmuttervorrichtung nach Anspruch 1. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche (7, 8) der Muttern (2, 3) einen kleineren Außendurchmesser als der übrige Außenumfang der Muttern aufweisen.
- 4. Kugelrollspindelmuttervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierelemente als Stifte ausgebildet sind.7524181 2aii.7S
- 5. Kugelrollspindelmuttervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis A, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Löcher in einer Lochreihe als Langlöcher in axialer Richtung ausgebildet sind.
- 6. Kugelrollspindelmuttervorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkeinrichtung jeweils als von außen in eine durchgehende Öffnung (16) der Mutter (2) eingesetztes Umlenkstück (15) mit Umlenkkanal (17) ausgebildet ist, und das Umlenkstück (15) mit einem seitlich angebrachten Nocken (19) in eine seitliche Aussparung der öffnung (16) der Mutter (2) einfaßt und in radialer Richtung gegen einen in der Aussparung vorgesehenen Anschlag anliegt, und zur Befestigung des Umlenkstückes (15) ein formschlüssig wirkendes Klemmelement (20) vorgesehen ist.
- 7. Kugelrollspindelmuttervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (20) als gehärteter Bolzen (21) mit einem rillenförmigen Spitzprofil (22) mit einem abgeflachten Seitenbereich (23) ausgebildet ist, und der Bolzen (21) in eine in Richtung der Wandung der Öffnung (16) der Mutter (2) verlaufende Wandungen aufweisende, kreiszylindr-.sche Ausnehmung (25) eingesetzt ist, und der Radius der Ausnehmung (25) etwa um die Tiefe des Spitzprofils (22) größer als der Abstand des Mittelpunktes der7524181 20.1175- Ί6'· 'Ausnehmung von dem Rand des Umlenkstückes (15) ist, und der Bolzen (21) eine Einstecköffnung (24) für ein Drehwerkzeug aufweist.7524181 20.11.75
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE7524181U true DE7524181U (de) | 1975-11-20 |
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ID=1316643
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7524181U Expired DE7524181U (de) | Kugelrollspindelmuttervorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7524181U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3420758A1 (de) * | 1983-06-03 | 1985-01-17 | Szerszámgépipari Müvek, Budapest | Kugelschraubgetriebe |
-
0
- DE DE7524181U patent/DE7524181U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3420758A1 (de) * | 1983-06-03 | 1985-01-17 | Szerszámgépipari Müvek, Budapest | Kugelschraubgetriebe |
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