DE752385C - Verfahren zum Eingiessen von Leichtmetallblechen - Google Patents

Verfahren zum Eingiessen von Leichtmetallblechen

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Publication number
DE752385C
DE752385C DEM153884D DEM0153884D DE752385C DE 752385 C DE752385 C DE 752385C DE M153884 D DEM153884 D DE M153884D DE M0153884 D DEM0153884 D DE M0153884D DE 752385 C DE752385 C DE 752385C
Authority
DE
Germany
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metal
sheets
light metal
pouring
metal sheets
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Expired
Application number
DEM153884D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dr-Ing Bollenrath
Gustav Dr-Ing Guertler
Walter Hochsattler
Artur Seyring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Group AG
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
Original Assignee
Metallgesellschaft AG
Deutsche Versuchsanstalt fuer Luftfahrt eV
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Filing date
Publication date
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Priority to DEM153884D priority Critical patent/DE752385C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE752385C publication Critical patent/DE752385C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/0063Casting in, on, or around objects which form part of the product finned exchangers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Verfahren zum Eingießen von Leichtmetallblechen Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur homogenen Verbindung von Leichtmetallblechen mixt einem Gußkärper aus Leichtmetall durch Eingießen des. flüssigen Metalls zwischen und um die Bleche.
  • Die homogene Verbindung von gegossenen Teilen untereinander oder von gewalzten Teilen mit gegossenen ist von besonderer Bedeutung für die ungehinderte Wärmeübertragung der derart durch Eingießen verbundenen Metallteile. Die Aufgabe der ungehinderten Wärmeübertragung tritt insbesondere bei der Verbindung von Kühlerrippen mit einem Gußkärper auf, z. B. bei der Herstellung luftgekühlter Zylinderköpfe.
  • Nach einem bekannten Verfahren werden die Kühlerrippen in einer Gießform über dem fertigen Kühlrohr angeordnet und untereinander durch Eingießen von flüssigem Metiall um das Kühlrohr herum verbunden, wobei die Enden der Kühlrippen vorher mit einem geeigneten Flußmittel bestrichen worden sind und sowohl das 't'*-lülilrolir als auch die Kühlrippen vorher angewärmt werden können. Dies-- Art der Verbindung hat den Nachteil, daß letztlich zwischen Kühlrohr und der dieses umhüllenden Gu.hschicht keine homogenj t% rbindung entsteht, weil, wie gefunden wurde, durch dass Auf,ieß-:n des flüssigen Metalls auf das Kühlrohr die zur besseren @--erbindung verwend,-ten Flußmittel bzw. die Reaktionsprodukte derselben mit dem Ieülilroh.r eine den Wärmedurchgang störende Schicht bilden.
  • Zur Vermeidung dieses @@ achteils «-erden bei deni -erfahren nach der Erfindung die fertigen Kühlrippen unmittelbar mit dem durch Gießen li-rgestellten Gußkörper unter @"erwendung vcm Flußmitt@ln verbunden, das Kühlrohr bzw. der Gußkörper also sozusagen an die Kiihlrippen angegossen und hierbei so vargegatigen, daß der den. Gußkö.rpor aufbauende Metallstrom so geführt: bzw. die Aussparungen in den einzugießenden Blechen so angeordnet werden, daß de Reaktionisprodukte zwischen Metall und Flußmittel sich auf d,--m aufsteigenden flüssigen I-Ietallspiegel sammeln hö.ntie.n. Als solche Flußmittel kommen die bekannten Schweißsalze zum Schweißen von Aluminium und Silumin in Frage, die iin wesentlichen aus Chloriden und Fluoriden der Allzali- und Erdalkalimetalle b,-stelien und deren Schmelzpunkt niedriger liegt als die Gießtemperatur der zur Anwendung gelangenden Leichtmetalle. Das Scli#veißsa.lz wird z. B. mit Wasser oder einem anderen Lösungsmittel angerührt und mit einer Spritzpistole auf die in den Hohlraum der Gußform hineinragenden Bleche gespritzt, z.vob@i für eine möglichst gleichmäßige Schichtstärke des aufgebrachten Salzes zu sorgen ist. Alsdann wird vor dem Eingießen des @3üssigwn Leichtmetalls bzw. dar Leichtmetallegierung die aufgebrachte Salzschicht sorgfältig getrocknet, bis die letzten Reste von Feuchtigkeit daraus entfernt sind. Da die bekannten Schvy-eißsalze außerordentlich hygroskopisch sind, wird die Erwärmung bzw. Erhitzung z. B. mit Hilfe eines Schweißbrenners bis unmittelbar vor dem Eingießen der Gußlegierung in die Form mit den darin befindlichen Enden der Bleche durchgeführt, wobei auch die gesamte Gießform zweckmäßig erwärmt wird. Auch um eine schädliche starke Wärmeableitung aus dem eingegossenen flüssigen Metall durch die eingesetzten Bleche zu verhindern, empfiehlt es sich, sowohl diL eingegossenen Enden der Bleche als auch gegebenenfalls die ganze Form vor dem Eingießen der Legierung auf entsprechend hoher Temperatur zu halten. Schließlich ist eine Reinigung der einzugießenden Blechenden, insbesondere ihre Entfettung, Zur Erzielung einer homogenen Verbindung durch die Verschweißung nach der Erfindung erforderlich.
  • Beim Eingießen des flüssigen Leichtmetalls ist nach der Erfindung darauf zu achten, d:aß die bei der Reaktion der Schmelze mit dem Salz entstehenden Reaktionsprodukte an die Oberfläche des eingegossenen Metalls gelangen. Dies kann entweder dadurch erreicht werden, daß man dien Metallstrom so leitet, daß er an den in den Formhohlraum hineinreichenden Blechen entlang fließt, oder aber, daß Unterbrechungen in den Blechen den Reaktionsprodukten Gelegenheit geben, nach oben aufzusteigen.
  • Beim Eing'ießen von Kühlerrippen in ein Kühlerrohr als Gußkörper kann beispielsweise auch so vorgegangen werden, <laß die Kühlerrippen als stehende Spirale in der Hohlform angeordnet werden, indem nach Einformen des abzugießenden Gußstückes die Spirale für sich allein nach oben herausgedreht wird, wobei alsdann der Guß in dieser Spirale aufsteigend vorgenommen wird.
  • Das Verfahren der Erfindung läßt sich auf die Verbindung sowohl gegossener Leichtmetallteile untereinander als auch die Verbindung gewalzter Metallteile mit gegossenen anwenden. Der besondere Vorteil des Verfahrens der Erfindung ist darin zu sehen, daß eine völlig einwandfreie Verbindung der Teile untereinander durch Eingießen des flüssigen Leichtmetalls ermöglicht wird und ferner der Rippenabstand und der räumliche Abstand desselben gegeneinander in jeder gewünschte-n Weise gewählt werden können. Ferner bedarf es nur einer geringen Eintauchtiefe der Blechenden in den zu gießenden Gußkörper.
  • Auch die kinematische Umkehrung des Gießvorgangs mach der Erfindung, das Eintauchen1 der Blechenden oder Kühlerrippen in ein flüssiges Metallbad, läßt sich mit den gleichen Vorteilen durchführen. Hierbei werden die Blechenden in der gewünschten Lage so lange festgehalten, bis das flüssige Metall in der Gießform erstarrt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren. zum Eingießen von Leichtmetallblechen, insbesondere von Kühlrippen, in einen Gußkörper aus Leichtmetall, wobei die Bleche mit Flußmitteln bestrichen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der den Gußkörper aufbauende Metallstrom so geführt bzw. die Aussparungen in ölen einzugießenden Blechen so angeordnet werden:, daß die Reaktionsprodukte zwischen Metall und Flußmittel sich auf dem aufsteigenden flüssigen Metallspiegel sammeln können. z. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Eingießen des flüssigen, Metalls die auf den Blechen aufgebrachte Salzschicht getrocknet wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 336 arg.
DEM153884D 1942-04-12 1942-04-12 Verfahren zum Eingiessen von Leichtmetallblechen Expired DE752385C (de)

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DE752385C true DE752385C (de) 1954-02-01

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336219C (de) * 1915-01-29 1921-04-27 Hans Carl Grosspeter Verfahren zur Verbindung mehrerer Metalle durch Legierung oder Verschweissung an derBeruehrungsflaeche

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE336219C (de) * 1915-01-29 1921-04-27 Hans Carl Grosspeter Verfahren zur Verbindung mehrerer Metalle durch Legierung oder Verschweissung an derBeruehrungsflaeche

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