DE75200C - Stellvorrichtung für mit Luft-Gummireifen bezogene, verstellbare Fuhrwerks-Radkränze - Google Patents

Stellvorrichtung für mit Luft-Gummireifen bezogene, verstellbare Fuhrwerks-Radkränze

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DE75200C
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Germany
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adjusting device
rubber tires
wheel rims
pneumatic rubber
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DENDAT75200D
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English (en)
Original Assignee
SOCIETE L. RÖCHET & ClE in Paris; Ver
Publication of DE75200C publication Critical patent/DE75200C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/02Seating or securing beads on rims
    • B60C15/0203Seating or securing beads on rims using axially extending bead seating, i.e. the bead and the lower sidewall portion extend in the axial direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Luftradreifen, welche auf der Felge, ohne Gefahr herabzugleiten, gehalten werden. Dies geschieht ohne Beihülfe von Riemen oder Unterlagen irgend welcher Art. Diese Festigkeit ist dabei vollkommen unabhängig von dem Druck, der in der Luftkammer herrscht.
In den beiliegenden Zeichnungen zeigt die Fig. ι eine perspectivische Ansicht des neuen , Systems von Reifen im Augenblicke, wo ein solcher auf die Felge gebracht wird. Fig. 2 stellt denselben Reifen dar, nachdem er bereits seinen Platz daselbst einnimmt; der Deckel ist theilweise ausgeschnitten, damit man die inneren Theile sehen kann. Fig. 3 ist ein zu Fig. 2 gehöriger Längsschnitt.
Bei der vorliegenden Erfindung wird der Reifen durch eine Luftkammer C aus Kautschuk gebildet, die man in gewöhnlicher Weise, d. h. mit einer Pumpe aufblasen kann. Diese Kammer ist von einer Hülle E bedeckt, deren beide Ränder in ihrem Querschnitt zwei Ringe e e aus metallischem Draht tragen, die vollständig geschlossen sind und einen genau bestimmten Durchmesser haben.
Die Felge des Rades, welche hohl ist, ist zwischen zwei Speichen derart angeordnet, dafs zwischen den beiden Enden JJ1 ein Raum von ungefähr 20 mm bleibt. Der genannte Raum ist mit einem Deckel M bedeckt, der auf das Ende J aufgelöthet ist, aber auf dem Ende J\ auf welches er vollkommen pafst, frei gleitet.
Die Muttern A A1, von denen die eine auf den inneren Theil des Endes J der Felge und die andere auf den inneren Theil des Endes J1 gelöthet ist, sind im entgegengesetzten Sinne mit Gewinden versehen und durch einen Bolzen B verbunden, derart, dafs, wenn man den Bolzen mittelst eines Schlüssels, den man durch die Oeffnung in den Deckel L steckt, drehen läfst, eine Annäherung oder Entfernung der beiden Enden JJ1 der Felge bewirkt wird.
Das Anbringen des Reifens auf der Felge ist jetzt leicht zu verstehen.
Indem man, so wie es angegeben wurde, den Bolzen B im passenden Sinne drehen läfst, bringt man eine Annäherung der beiden Enden der Felge hervor und folglich vermindert man den Durchmesser der letzteren.
Die Luftkammer C wird dann eingeführt, in ihrer Hülle aufgebläht, und man bringt das Ganze in die richtige Lage auf der Felge, wie es Fig. ι zeigt, und dies, ohne dafs die Ringe sich dem entgegensetzen können, weil die Verminderung des Durchmessers der Felge voraus berechnet worden ist, so dafs den genannten Ringen der Durchgang gestattet wird.
Man braucht jetzt nur den Bolzen B in entgegengesetztem Sinne zu drehen, um die Enden JJ1 so weit wie möglich von einander zu entfernen, so dafs die beiden Ringe e stark in den Grund der Felge gedrückt werden, deren Durchmesser sie so unveränderlich bestimmen.
Es ist hier zu bemerken, dafs die Entfernung der Enden JJ1 von einander durch den Bolzen B aufserdem den Zweck hat, die Speichen des Rades zu spannen, welche sich leicht wölben mufsten, wenn die Enden JJ1 einander genähert wurden, damit der Reifen an seinen Platz kann.
Die Luftkammer wird zuletzt aufgeblasen.
Es ist leicht zu verstehen, dafs infolge davon, dafs durch die Drehung des Bolzens B die beiden Enden der Felge von einander entfernt sind, die metallischen Ringe e, die mit den Rändern der Hülle ein Stück bilden, auf ihrem ganzen Umfange stark in den Grund der genannten Felge gedrückt werden, so dafs unter keinen Umständen eine Reibung der Kautschukhülle auf der metallischen Felge entstehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Stellvorrichtung für mit Luftgummireifen bezogene verstellbare Fuhrwerksradkränze, bei welcher die gegenüberliegenden Enden der hohlen Radfelge mittelst der in letzterer gelagerten rechts- und linksgängigen Schraubbolzen (B) bezw. Muttern (A) nach Bedarf mehr oder weniger einander genähert werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75200D Stellvorrichtung für mit Luft-Gummireifen bezogene, verstellbare Fuhrwerks-Radkränze Active DE75200C (de)

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