DE7502234U - Tischaufsteller für Gaststätten o. dgl. - Google Patents
Tischaufsteller für Gaststätten o. dgl.Info
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Description
Firma r - color Henning Reh, 7103 Schwaigern, Bachstraße 30
Tischaufsteller für Gaststätten oder dgl.
Die Neuerung betrifft einen Tischaufsteller für Gaststätten oder dgl. mit mindestens einer Stellwand«
In Gaststätten, insbesondere solchen mit hoher Besucherzahl bzwo in Urlaubsorten, ist es vielfach notwendig, vorbestellte
Tische zu kennzeichnen. Dies erfolgt dadurch, daß eine Karte oder ein Aufsteller mit dem Hinweis "Reserviert" auf den betreffenden
Tisch gelegt oder gestellt wird,, Eine derartige Tischreservierung wird immer in ausreichendem Zeitabstand vor
dem Eintreffen der Gäste vorgenommen. In dieser Zwischenzeit
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bleibt der Tisch unbesetzt, da auch Gäste, die nur kurz bleiben
wollen, nicht an diesem Tisch Platz nehmen. Dies führt ζ α einer unzureichenden Belegung der Tische und damit zu einer Umsatzminderung,
Aufgabe der Neuerung ist es daher, diesen Nachteil zu beseitigen und durch entsprechende Kennzeichnung die Besetzungsfrequsnz
der Tische in Gaststätten oder ähnlichen Betrieben zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die Neuerung dadurch gelöst, daß
an der Stellwand mindestens ein Anzeigeelement angeordnet ist.
Eine besonders einfache Ausführung des Tischaufstellers ergibt sich in weiterer Ausgestaltung der Neuerung dadurch, daß das
Anzeigeelement als einer Stundenskala zugeordneter Zeiger ausgebildet ist.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch das Anzeigeelement dem platzsuchenden Gast
genau angezeigt wird, ob der Tisch vorbestellt ist und ab wann. Es können also an einem solchen Tisch noch Gäste bis zum Reservierungszeitpunkt
sitzen bzw. platznehmen, wobei der Gast über den Zeitpunkt, an dem der Tisch geräumt werden muß, voll
orientiert ist. Auf diese Weise können die Tische einer Gaststätte
optimal besetzt gehalten werden, und es entfallen Umsatzminderung und eventueller Ärger mit dem Gast, Der Tisch-
auf©teller nach der Neuerung trägt somit zum reibungslosen
Ablauf der Gästebetreuung bei und kann durch ansprechendes Äußere zur Verbesserung des Gesamtbildes eines Gastraumes
sowie zu Werbezwecken beitragen.
Ausführungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt
und v/erden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
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Figur 1 die Frontansicht des Tischaufateliers;
Figur 2 eine Seitenansicht des Tischaufstellers gemo Fig„ 1;
Figur 3 die Teilansicht des Tischaufstellers mit Schieber;
Figur 4 einen Tischaufsteller mit Drehscheibe;
Figur 5 eine Seitenansicht des Tischaufstellers gem. Fig„ k\
Figur 6 die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform;
Figur 7 die Frontansicht einer anderen Ausflihrungsform;
Figur 8 eine Seitenansicht des Tischaufstel':>rs gem. Fig. 7.
Der Tischaufsteller nach den Figuren 1 und 2 besteht aus einer Stellwand 1, die etwa dachförmig mit einer Rückwand 1' verbunden
ist, wobei durch die Spreizung zwischen Stellwand 1 und Rückwand 1' die notwendige Standsicherheit erreicht wird. Die
Vorderwand der Stellwand 1 weist eine runde Stundenskala 2 auf, in deren Mitte ein Anzeigeelement 3 in Form eines Zeigers
31 drehbar und selbsthemmend befestigt ist, so daß die Zeigerspitze beliebig auf eine Skalenzahl eingestellt werden kann.
Zum Befestigen des Zeigers 31 dient ein Niet 4>
insbesondere ein Hohlniet. Zum Transport oder Lagern können Stellwand \ und
Rückwand 1' zusammengedrückt werden, wie strichpunktiert in Figur 2 angedeutet ist. Nach Entlastung stellt sich infolge
elastischer Entspannung die Spreizlage wieder von allein ein» Durch entsnrechende Beschriftung 5 kann einem ankommenden Gast
angezeigt werden, daß der Tisch mit diesem Tischaufsteller zu
der. eingestellten Zeit anderweitig reserviert ist»
Im Ausführungsbeispiel der Figur 3 ist die Stundenskala 2 geradlinig
ausgeführt. Zur Kennzeichnung dient ein als Schieber
32 ausgebildetes Anzeigeelement 3> das mit einer öffnung 6
jeweils eine Skalenzahl ganz oder teilweise umfalit bzw. kennzeichnet und die klammerartig am Rand der Stellwand 1 verschieb-
und feststellbar angeordnet ist0
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Der Tischaufsteller nach den Figuren if und 5 ist ebenfalls
dachförmig ausgebildet, doch sind die unteren Enden der Stellwand 1 und der Rückwand 1' durch eine zusammenklappbare Versteifung
7 miteinander verbunden. Das Klappen der Versteifung 7 ermöglicht eine in der Mitte vorgesehene Knicklinie 8. Als
Anzeigeelement 3 dient eine an der Rückseite der Stellwand 1 durch einen Niet if oder dgl. drehbar gelagerte Scheibe 33·
Auf dieser ist die Stundenskala H kreisförmig angebracht, von
der jeweils eine Zahl durch ein Fenster 9 von vorn sichtbar gemacht wsrden kann. Zum Verstellen überragt die Scheibe 33
mindestens an einer Seite den Rand der Stellwand 1, so daß die Scheibe 33 mit dem Finger berührt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung kann die Vorderwand der Stellwand mit einer weiteren öffnung 10 ausgestattet sein, die in einem
anderen radialen Abstand vom Niet if ausgestanzt ist als das
Fenster 9. In dieser Öffnung 10 können weitere Hinweise oder
Werbesprüche sichtbar gemacht werden, z.B. auf der Scheibe in Kreisform aufgedruckte und durch Drehen fortlaufend zu lesende
Informationen.
Ferner läßt sich ein weiteres Anzeigeelement 3 in Form einer
Karte 3if oder dgl. in Führungen, Lappen 11 oder dgl. an der
Vorderseite der Stellwand 1 anbringen, Die Karte 3if ka'un mit
einem vieiteren Hinweis, einem besonderen Angebot oder dem
Namen des Tischbestellers versehen sein.
Zum Aufstellen der Stellwand 1 kann eine beliebige Halterung vorgesehen sein. So ist in Figur 6 eine an der Rückseite der
Stellwand 1 befestigte und flach an diese oder rechtwinklig abwinkelbare Stütze 12 angedeutet.
Im Ausführungsbeispiel der Figuren 7 und 8 besteht die Stellwand
1 aus einem flachen Schlauch, in dem das als Scheibe 33
ausgebildete Anzeigeelement 3 am Niet if drehbar gelagert ist.
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Die Scheibe 33 überragt nur an einer Stelle, a„Β. im Bereich
der Oberkante den Rand der Stellwand 1, so daß sie von Hand gedreht und eingestellt werden kann. Die jeweilige Einstellung
ist im Fenster 9 sichtbar. Mindestens eine weitere Öffnung 10 gemäß Figur 1+ kann vorgesehen sein. Diese Stellwand
ist auf einem beispielsweise L-förraig ausgebildeten Ständer
gesteckt. Letzterer ist vorzugsweise als Aufsteller 13', Rah-'
men oder dgl. zum Halten von Kleinwaren My ausgebildet, die
somit für den Gast erkennbar und leicht greifbar hinter der Stellwand 1 stehen.
Mindestens diese Stellwand 1 kann auch auf einem Tisch stehen, ohne daß eine Tischvorbestellung vorliegt. Zu dieses Zweck
kann er mit Werbehinweisen oder dgl. bedruckt sein, von denen das eine und/oder andere durch ein Anzeigeelement 3 besonders
hervorgehoben werden kann. Ist der Tisch jedoch vorbestellt, dann wird nicht nur die Zeit der Reservierung an der Scheibe
33 eingestellt, sondern noch ein weiteres, als Steckkarte ausgebildetes Anzeigeelement 3 zusätzlich angebracht. Zum
Einstecken können wieder Lappen 11 oder dgl. dienen. Zweckmäßigerweise
wird durch diese, vorzugsweise dachförmige Steckkarte 35 der über den Rand der Stellwand 1 ragende Stellbereich
der Scheibe 33 überdeckt, so daß mindestens einem unbeabsichtigten Verstellen der Scheibe 33 durch Unbefugte vorgebeugt
wird.
Selbstverständlich lassen sich noch weitere, gegebenenfalls auf spezielle Anwendungsfälle abgestimmte Kombinationen von
Anzeigeelementen 3 an der Stellwand 1 ausführen. Als Material für die Stellwand 1 und/oder das Anzeigeelement 3 dient an
sich übliches Flachmaterial aus Pappe oder Kunststoff wie z.B. Hart-PVC oder Polystyrol bzw. Kombinationen davon, es
können endlich auch mehrere Stellwände 1 vorgesehen bzw„ die
Rückwand 1' als Stellwand ausgebildet sein.
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Claims (12)
1. Tischaufsteller für Gaststätten oder dgl. mit mindestens
einer Stellwand, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stellwand (1) mindestens ein Anzeigeelement (3) angeordnet ist0
2. Tischaufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeelement (3) als einer Stundenskala (2)
zugeordneter Zeiger (3I) ausgebildet ist.
3. Tischaufsteller nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zeiger (3I) durch einen Niet (^),
vorzugsweise einen Hohlniet, im Zentrum der kreisförmigen Stundenskala (2) drehbar und selbsthernmend befestigt ist«.
4. Tischaufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anzeigeelement (3) als drehbar angeordnete Scheibe (33) ausgebildet ist.
5* Tischaufsteller nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (33) an der Rückseite der Vorderwand der
Stellwand (1) angeordnet ist und die Vorderwand im Bereich der Scheibe (33) mindestens eine öffnung (9) aufweist.
6. Tischaufsteller nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehreren öffnungen (9, 10) diese mit unterschiedlichem
radialen Abstand vom Drehpunkt der Scheibe (33) angeordnet sind.
7. Tischaufsteller nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6j dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Anzeigeelement (3) als Karte (3k) steckbar an der Stellwand (1) angeordnet ist.
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8. Tischaufsteller nach den Ansprüchen 5 und 7» dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibe (33) einen den Rand der Stellwand (1) überragenden Stellbereich aufweist und
ein den Stellbereich der Scheibe (33) überdeckendes, als Steckkarte (35) ausgebildetes Anzeigeelement (3) vorgesehen
ist.
9. Tischaufsteller nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwand (1)
.. mit einer flach zusammenlegbaren Stütze (7, 12) ausge~
H stattet ist.
10. Tischaufsteller nach einem oder mehreren der Ansprüche ; Ί bis δ, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwand (1)
mit einem Aufsteller (131) für Kleinwaren (1/f) verbunden
bzw. verbindbar ist.
11. Tischaufsteller nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwand. (1) als flacher Schlauch ausgebildet ist, in dessen Innern
das Anzeigeelement (3) gelagert ist»
12. Tischaufsteller nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellwand (1)
dachförmig aus in die Standform gebrachtem Flachmaterial, vorzugsweise mindestens teilweise aus Kunststoff, besteht
und elastisch zusammendrückbar ist.
13o Tischaufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anzeigeelement (3) als den Rand der Stellwand (1) umfassender und feststellbarer Schieber (32) ausgebildet
ist„
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7502234U true DE7502234U (de) | 1975-06-26 |
Family
ID=1312430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7502234U Expired DE7502234U (de) | Tischaufsteller für Gaststätten o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7502234U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8913962U1 (de) * | 1989-11-27 | 1990-02-01 | Zörner, Dietmar, 7770 Überlingen | Aufsteller, insbesondere für Eßtische in Gasträumen |
-
0
- DE DE7502234U patent/DE7502234U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8913962U1 (de) * | 1989-11-27 | 1990-02-01 | Zörner, Dietmar, 7770 Überlingen | Aufsteller, insbesondere für Eßtische in Gasträumen |
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