DE74800C - Schmierkanne mit Pumpe - Google Patents
Schmierkanne mit PumpeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N3/00—Devices for supplying lubricant by manual action
- F16N3/02—Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
- F16N3/04—Oil cans; Oil syringes
- F16N3/08—Oil cans; Oil syringes incorporating a piston-pump
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schmierkanne mit Pumpe.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schmierkanne soll die Schmierung bei den verschiedensten
Stellungen des Gefäfses und fernerhin eine Regulirung des Ausflusses, sowie eine
Verhinderung des letzteren beim Nichtgebrauch ermöglichen.
Die Vorrichtung ist in der Zeichnung in Fig. ι im Längsschnitt, in Fig. 2 in der Ansicht
bei ihrer Anwendung dargestellt, während in Fig. 3 ein Detail veranschaulicht ist.
Die Schmierkanne besteht aus zwei getrennten Kammern A und B, welch letztere am Boden
angeordnet und erheblich kleiner als die erstere ist. Die beiden Kammern stehen durch die
Oeffnung b von geringem Querschnitt mit einander in Verbindung. Quer durch die Kammer
A ist ein Cylinder C gelegt, welcher einerseits durch die Oeffnung bl mit der Kammer b
in Verbindung steht, andererseits durch die obere, trichterförmig verlaufende Wandung der
Kammer A nach aufsen ragt. In diesem Cylinder ist ein Kolben D4 angeordnet, welcher
mit einer Liderung Z)5 ausgerüstet und in das verdickte Ende D3 einer Kolbenstange D eingeschraubt
ist. Die Kolbenstange D reicht durch den Verschlufsstopfen C1 des Cylinders
hindurch und ist mit einem Knopf D1 zur Handhabung versehen. Die Stellschraube D'2
dient zur Regulirung des Kolbenhubes.
Eine Feder D6, welche einerseits an dem Boden C'2 des Cylinders C, andererseits an
dem Kolben D4 anliegt, führt den Kolben stets
in seine höchste Stellung zurück.
Das Saugventil des Pumpencylinders wird durch einen Kegel E gebildet, welcher in einer
entsprechenden Oeffnung des Bodens C2 ruht und mit einer Spindel E2 ausgerüstet ist.
Letztere wird in der Höhlung D1 des Kolbens und der Kolbenstange geführt und von einer
schwachen Feder Ελ umgeben, welche das
Ventil E für gewöhnlich auf seinen Sitz herabdrückt.
Das Druckventil besteht aus einem elastischen Pfropfen (Lederpfropfen) G, welcher einen
Spalt G1 besitzt. Die zu dem Spalt führende Höhlung des Pfropfens G ist durch die Röhre F
mit dem unteren Theil des Cylinders C verbunden. Der Stopfen G schliefst gleichzeitig
den oberen Theil der Kammer A ab und wird von einem Schnabel H umgeben, aus dessen
Mündung das Schmieröl ausläuft.
Die Röhre I dient zur Luftzuführung und der Schraubstopfen J zum Einfüllen des
Schmieröles.
Die Wirkungsweise des Apparates ist ohne Weiteres verständlich. Das für die Erfindung
Wesentliche besteht zunächst darin, dafs auch bei umgekehrter Stellung der Schmierkanne,
wie solche häufig beim Schmieren tief oder verdeckt liegender Stellen nothwendig ist, ein
regelmäfsiges Ausfliefsen der Schmierflüssigkeit ermöglicht wird. Es wird nämlich, wenn das
Schmiergefäfs umgedreht wird, trotzdem in der kleinen Kammer B eine hinreichende Menge
Schmieröl zurückbleiben, um durch Pumpen ein regelmäfsiges Ausfliefsen der Flüssigkeit
herbeiführen zu können. Dies tritt um so sicherer ein, als die Bewegung des Saugventils E
genau geregelt ist und das Druckventil ebenfalls unabhängig von der veränderten Lage
wirkt.
Fernerhin verhindert das Druckventil G selbsttätig ein Ausfliefsen der Flüssigkeit, so
lange nicht auf den Knopf D1 gedrückt wird, da die Elasticität des Stopfenmaterials den
Spalt G1 immer geschlossen hält, wenn nicht ein innerer Druck auf den Spalt ausgeübt wird.
Schliefslich ermöglicht die specielle Ausbildung des Druckventils ein beliebiges Reguliren
des Ausflusses, derart, dafs man bei entsprechendem Druck auf den Knopf D1 nur Tropfen
oder aber auch einen continuirlichen Strom von OeI erzielen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schmierkanne, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Pumpe, einer durch den Doppelboden der Kanne gebildeten Zwischenkammer, in welche der Pumpenstiefel mündet, sowie eines Lippenventils, welches in dem mit dem Pumpenstiefel in Verbindung stehenden Ausflufsrohr angeordnet ist, zum Zweck, ein regelbares Schmieren bei jeder Stellung der Kanne zu ermöglichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74800C true DE74800C (de) |
Family
ID=347817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74800D Expired - Lifetime DE74800C (de) | Schmierkanne mit Pumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74800C (de) |
-
0
- DE DENDAT74800D patent/DE74800C/de not_active Expired - Lifetime
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