DE747840C - Verfahren zum Loeten im Salzschmelzbad - Google Patents

Verfahren zum Loeten im Salzschmelzbad

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Publication number
DE747840C
DE747840C DES142847D DES0142847D DE747840C DE 747840 C DE747840 C DE 747840C DE S142847 D DES142847 D DE S142847D DE S0142847 D DES0142847 D DE S0142847D DE 747840 C DE747840 C DE 747840C
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DE
Germany
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soldering
bath
molten salt
marked
immersed
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Expired
Application number
DES142847D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Habil Helmut Fischer
Dr-Ing Theodor Meissl
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Publication date
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Publication of DE747840C publication Critical patent/DE747840C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/0002Soldering by means of dipping in a fused salt bath

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

  • Die Angabe des Patentinhabers unterbleibt (V0. vom 15.1. 44 - RGBI.Il S. 5) .
  • Verfahren zum Löten im Salzschmelzbad 1's ist bekannt, Lötungen an Werkstücken, beispielsweise aus Eisen und Messing, derart durchzuführen, daß die mit dem Lot versehenen Werksdicke kurzzeitig in ein Schmelzbad eingetaucht werden, dessen Temperatur nur wenig oberhalb des Schmelzpunktes des Lotes liegt. . Hierbei darf die Schmelze weder das Werkstück noch das Lot , ant, -reifen noch deren Beschaffenheit nennenswert ändern. Außerdem muß die Schmelze reduzierende Wirkungen aufweisen. Bisher hat nian hierfür vorzugsweise zyankalihaltige Schmelzen benutzt. !aber auch Haloidsalze, insbesondere Fluoride und geschmolzener Borax o. dgl., wurden als Lötbad empfohlen. Ein großer Teil dieser Schmelzen hat vor allem einen viel zu hohen Schmelzpunkt. Die -ewiinschte reduzierende Wirkung tritt lediglich bei den Zvanidhädern und auch hier nicht in einem solchen Maße ein, daß eine rasche, einwandfreie Reinigung der Oberfläche er-Z, 1's hat sich in der Praxis auch gezeigt, daß durch Nebenreaktionen groC)e Salzmengen verbraucht werden, so dall diese <"erfahren sehr unwirtschaftlich arbeiten.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabt: gestellt. ein anderes Verfahren zu entwickeln. das die bei zyankalihaltigen Schmelzen auftretenden Nachteile vermeidet und trotzdem die bereits erwähnten Lötbedingungen erfüllt, wonach die Schmelze das Werkstück und das Lot nicht angreifen darf und rednzierend wirken muß. Erfindungsgemäß wird während des Eintauchens der zu lötenden Metallteile in die Salzschmelze ein Gleichstrom so durch das Bad und die Werkstücke geleitet, daß die Werkstücke kathodisch polarisiert werden. Auf diese "'eise wird die notwendige reduzierende Wirkung des Bade auf die zu lötenden Werkstücke sichergestellt.
  • Die Stärke der reduzierenden Wirkun. kann je nach Wunsch eingestellt werden. Es wird so in aullerordentlich kurzer Zeit auch bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen
    eine völlig blanke -Metalloberfläche erhalten.
    Eine Verzunderung, die sonst hei L.ötverfah-
    reri leicht bemerkbar wird. tritt nicht auf.
    Das zu lötende -Metall wird als Kathode
    benutzt, während als Anode 1ieispielsweise
    das iin allgemeinen atis Eisen bestehende
    Schinelzgefäll dient, liei der Benutzung dcs
    Srhtnel-r_refül3. als Anode liat sich jedoch ge-
    zeigt. daß es durch die <int@disc11cn Sauerstoff--
    <tl»elieiditngen leicht otvdiei"t wird. Uni die="
    se 11 \achteil zti vermeiden, verwendet inaii
    daher gemäß dei- weiteren Erfindung als An-
    ode eine besondere in das Lad eingetauchte
    Elektro(le. Um ganz sicher zu gehen. kann
    inan dann <las Sclinielzgef:ill. sofern es aus
    lf_=tall lieaellt, kathodisch, d. h. also parallel
    zti denn zu lötenden Werkstück-scllrtlteii.
    Für die Schmelze .verden ein ()der mehrere
    Alkalicarbonate benutzt, denen andere Alkali-
    verbindungcii, beispielsweise die Chloride,
    hinzugeniengt sein können.
    Die Abkühlung des @t- erl:stiicl;e-" nach dein
    Löten kann zw@cl;miißig in einem Bad arts
    geschniolzellein Ätzriatron durchgeführt wer-
    den. wobei das gelötete Werksdick ebenfalls
    unter Durchgang von Gleichstrom kath(idisch
    l)olrtri-,iert wir(-. Hierdurch wird eine Ver-
    zunderung des Werkstücks vermieden, die
    sonst leicht bei- der Abkühlung von höheren
    Temperaturen, die beispielsweise bei cgoo bis
    i ooo= C liegen, auftreten kann.
    Das erfindungsgemäße Lötverfahren ist
    zum Harth)ten jeglicher Art, insllesondere bei
    der Herstellung von Massenartikeln, geeignet.
    1_s seien als Beispiele Hartlötungen an
    Schaltelementen, an Fahrradrahmen und Maschinenteilen erwähnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Löten von Werk- stücken, bei denen die mit dem Lot ver- sehenen zu lötenden Teile in ein Salz- schnielzllad eingetaucht Nverden, dadurch gekennzeichnet, <faß während des Ein- tauchens ein Gleichstrom so durch Bad und Werksdick geleitet wird, daB das Werkstück )katliodiscli polarisiert wird. 2. @@ertahr;=n nach Anspruch i, dadurch gekennzeiclniet, daß als Anode eine beson- dere iii da: lad eingetauchte Elektrode benutzt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, bei dein für die Herstelluilg des Salzschmelz- .llades eii, metallisches Schmelzgefäß ver- -,t-endet wird, dadurch gekennzeichnet, daB (las Schmelzgefäß kathndisch geschaltet wird. . Verfahren nach .Anspruch i, dadurch gcl;ennzeichnet, (ial.l als Salze für das Schmelzbad ein oder= mehrere Alkalicarbo- nate allein oder irr Mischung illit anderen _111;aliverlündungen, li, ispiels@@-eise mit Chloriden. verwendet werden.
    Zur Abgrenzung (Ivs Annielclungsgegen- stan@l s Voni Stand Der Technik sind im Ertci- n 1 ingsverfahren foigrndz- Druckschriften in Betracht gezogen worden: österreichische Patentschritt , , Nr. 33 981; französische - 85o566.
DES142847D 1940-11-06 1940-11-07 Verfahren zum Loeten im Salzschmelzbad Expired DE747840C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239178B (de) * 1957-06-28 1967-04-20 Siemens Ag Verfahren zum Vorbehandeln eines mit einem Korrosionsschutzlackueberzug versehenen Koerpers fuer einen anschliessenden Loetvorgang und Flussmittel zur Durchfuehrung des Verfahrens

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT33981B (de) * 1907-04-22 1908-08-10 Arthur Junghans Lötverfahren.
FR850566A (fr) * 1938-08-29 1939-12-20 Sodap Soc De Diffusion Des Art Procédé de brasage

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