DE747219C - Verfahren zum galvanischen Herstellen von Schallbandmatrizen - Google Patents

Verfahren zum galvanischen Herstellen von Schallbandmatrizen

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DE747219C
DE747219C DET56182D DET0056182D DE747219C DE 747219 C DE747219 C DE 747219C DE T56182 D DET56182 D DE T56182D DE T0056182 D DET0056182 D DE T0056182D DE 747219 C DE747219 C DE 747219C
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DE
Germany
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matrices
sound
band
production
tape
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Expired
Application number
DET56182D
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English (en)
Inventor
Arno Woitscheck
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Schallband Syndikat AG
Original Assignee
Schallband Syndikat AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electroplating And Plating Baths Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zum. galvanischen Herstillen von Schallbandmatrizen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum -galvanischen IIerstellen von zum Prägen thermoplastischer Schallträger mit mechanisch abtastbarer Schallschrift dienenden Matrizen.
  • Die bisher zum Prägen von Schällbändern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift verwendeten Matrizenbänder bestanden aus Kupfer und waren zur Ürhöhung ihrer Festigkeitseügenschaften in,Änialogie zur Herstellung von Schallplattenmatrizen mit einem vorzugsweise galvanisch erzeugten -Überzug aus Nickel 'oder Chrom versehen. Während aber in der Schallplattenfabrikation die .Kupfermatrizen einen Nickel- oder Chromüberzug erheblicher Dicke erhalten konnten, " so daß sie höheren Druckbeanspruchungen zu widerstehen vermochten, wobei der zum Herstellen der Plätten erforderliche Druck gär nicht einmal allzu ;hoch zu sein brauchte;. da die Schallplattenmässe leicht 'verformbar ist, schließt die tedingung, daß Schallbandmatrizen einen handförmigen Charakter- besitzen und leicht biegbar sein .müssen, die Anbringung eines dicken Nickel- und Chromüberzuges auf der bandförmigen Kupfermatrize aus, während die schwere Verformbarkeit des zu prägenden thermoplastischen Bandmaterials die Anwendung hoher Preßdrucke erfordert und daher eigentlich die Verwendung noch dickerer _ Nickel- oder Chromüberzügeverlangt,alsdies e bei Schallplattenmatrizen erzeugt werden. Die galvanischen Niederschläge aus Nickel oder Chrom,- die sich auf einer Schallbandmatrize aus Kupfer ohne Beeinträchtigung - der- Biegsamkeit des Matrizenbandes erzeugen lassen, sind so dünn, daß sie die Festigkeitseigenschaften. des Kupferbandes nicht . oder -nichtwesentlich verbessern. Es tritt bei _solchen Matrizenbändern beim Prägen ein das zulässige Maß übersteigendes Kaltfließen auf, so daß die Matrizenbänder, -insbesondere bei Verwendung eines Prägekalanders zum laufenden Abpressen der Matrize auf dem thermoplastischen Bande, sehr bald unbrauchbar sind.
  • Es ist für die Schallplattenfabrikation der Vorschlag bekannt, unmittlebar auf der beschrifteten Originalwachsplatte im galvanischen Bade einen Eisenniederschlag zu- erzeugen und diesen durch Hintergießen mlit Mssing oder Bronze zu verstärken. Dieser Vorschlag ist praktisch nicht durchführbar, da die Herstellung eines Eiseniederschlages bei normaler Raumtemperatur zu lange dauert und mit erhöhter Temperatur wegen des Wachsoriginals nicht gearbeitet werden kann. Außerdem ist die Prägefestigkeit der Matrize durch die Verwendung weicherer Metalle als Stahl zum Verstärken herabgesetzt.
  • Es ist ferner, und zwar ebenfalls für die Schallplattenfabrikation, der Vorschlag bekannt, von der eine Gegenform aus Kupfer oder Nickel herzustellen, von dieser unter Anwendung einer hohen Stromdichte einen Nickelniederschlag zu erzeugen, der auf die gewünschte Dicke in einem erhitzten Eisenbade galvanoplastisch verstärkt wird, und auf -der so gewonnenen Muttermatrize wiederum einen starken- Nikkelniederschlag zu erzeugen, der gegebenenfalls nach Versehen mit einem Belage eines Metalls geringerer absoluter Härte als Nickel im galvanischen Bade eine Eisenverstärkung erhält. Die so erzeugte Plattenmatrize ist ihrem Aufbau nach eine starke Nickelmatrize mit einer Eisenverstärkung-.und für die Herstellung von Schallbändern ungeeignet.
  • Schließlich ist es zum Herstellen von metallischenSchallplatten bekannt, auf der Aufnahmewachsplatte im galvanischen Bade einen dünnen Eisenniederschlag zu erzeugen, diesen- mit Nickel oder Kupfer zu hinterlegen und dann. zu härten; die so' gewonnene Matrize dient zum Herstellen - getriebener Schallplatten aus Messing, Bronze, Nickel oder weichem Eisen: Abgesehen davon, daß die Erzeugung eines Eisenniederschlags auf der Originalaufnahme die bereits oben erwähnten praktischen Schwierigkeiten bieten -ist die Prägefestigkeit der Matrize von .derj enigen des zum Hinterlegen. der dünnen oberen Eisenschicht dienenden Metalls abhängig, und das Härten der Eisenschicht beeinträchtigt in sehr starkem Maße die Güte der Tonschrift.
  • Die Erfindung schlägt demgegenüber zur Herstellung hon Prägematrizen für Schallbänder vor, daß die vori einem Originalschalbband erzeugte bandförmige Muttermatrize auf -eine Trommel aufgewickelt und zusammen mit dieser in einem elektrolytischen Eisenbade unter einer Anzahl über die Bandlänge verteilter Bürsten bis zur Erreichung der gewünschten Stärke des Matrizenbandes gedreht wird.
  • Es ist bei der galvanischen Herstellung von Prägematrizen für Schallträger mit mechanisch abtasbbarer Schallschrift bekannt, die Kathode zur Erzielung eines möglichst gleichmäßigen Niederschlags rotieren zu lassen und während der Niederschlagsarbeit ein Glättwerkzeug auf die Rückseite des. Niederschlags zur Anwendung zu bringen; dieser Vorschlag bezieht sich jedoch lediglich auf die Herstellung von Schallplattenmatrizen. Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung die Herstellung von Schallbandmatrizen, und es wird auf die Rückseite des erzeugten Niederschlags nicht ein Glättwerkzeug zur Anwendung gebracht, sondern der Niederschlag wird unter Verzicht auf eine Glättung durch die Einwirkung von Bürsten verdichtet.
  • . Ferner ist das Aufwickeln des zu matrizierenden Bandes auf eine Trommel und deren Drehung im galvanischen Bad an sich bekannt; das Drehen der Trommel erfolgt jedoch hierbei zu einem anderen Zweck, nämlich zum Umrühren der Badflüssigkeit.
  • Es ist bei der Erzeugung der Schallbandmatrizen aus Elektrolyteisen sehr wesentlich, daß diese eine möglichst dichte Struktur haben, und um eine solche und damit Stahlcharakter des Werkstoffes zu erreichen, wird der Eisenniederschlag sehr fein und dicht, und zwar zweckmäßig mit einer Stromdichte unter 0,4 Amp/dzm2 herbeigeführt und gleichzeitig der Niederschlag während seines Entstehens bis zur Erreichung der gewünschten Bandstärke ununterbrochen gebürstet.- Zu diesem Zweck wird-über die Bandlänge verteilt eine Mehrzahl i= Abstand angeordneter Bürsten vorgesehen, während man gleichzeitig das Band sich beim Bürsten auf einer Trommel drehen läßt: Es sind auf diese Weise Schallbandmatrizen mit einer Zugfestigkeit von q.o kg/mm' und darüber herstellbar, also Sohallbandmatrizen, deren Werkstoff durchaus Stahlcharakter und entsprechende Festig keitseigenschaften. hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum galvanischen Herstellen von zum Prägen thermoplastischer Schallträger mit mechanisch abtastbarer Schallschrift dienenden Stahlmatrizen, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Originalschallband erzeugte bandförmige Muttermatrize auf eine Trommel aufgewickelt und zusammen mit dieser in einem elektrolytischen - Eisenbade unter einer Anzahl- über die Bandlänge verteilter Bürsten his -zur Erreichung der gewünschten Stärke des Matrizenbandes gedreht wird. .-Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand .der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht ,gezogen- worden: deutsche Patentschriften... .- 1Vr. 24o 332; 265 979; französische Patentschrift.. - 4418i6; USA.- - . : - 688 739; britische - 330501-
DET56182D 1941-09-13 1941-09-13 Verfahren zum galvanischen Herstellen von Schallbandmatrizen Expired DE747219C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265979C (de) *
DE240332C (de) *
US688739A (en) * 1897-11-19 1901-12-10 Joseph A Vincent Production of sound-records.
FR441816A (fr) * 1912-03-21 1912-08-17 Francois Henri De Lostalot Disques de phonographes
GB330501A (en) * 1929-02-07 1930-06-10 Reginald Percy Thorogood Improvements in or relating to the making of matrices for use in the manufacture of sound records

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