DE74682C - Schutzvorrichtung gegen das Einathmen schädlicher Gase - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen das Einathmen schädlicher Gase

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DE74682C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B17/00—Protective clothing affording protection against heat or harmful chemical agents or for use at high altitudes
    • A62B17/04—Hoods

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
Schutzvorrichtung gegen das Einathmen schädlicher Gase, bestehend aus einem Sack (S), welcher mit einer oder mehreren um den Hals schliefsenden Oeffnungen (s) zum Hineinstecken des Kopfes versehen ist und durch einen Hahn (h) mit einer frische Luft zuführenden Leitung (E) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die vorliegende Schutzvorrichtung gegen das Einathmen schädlicher Gase soll dazu dienen, den bei Explosionen leicht verletzten oder unverletzt gebliebenen Personen der betreffenden Abtheilung sichere Zufluchtsstätten zu schaffen, an denen dieselben ohne Gefahr für Leben und Gesundheit so lange verweilen können, bis die giftigen Gase vorbeigezogen sind, oder bis die Rettungsmannschaften sie erreichen.
    Die Vorrichtung besteht aus einem Gufsstück E, welches entweder als Abschlufsstück vor das Ende einer Prefsluftrohrleitung geschraubt, oder auch an geeigneten Stellen in diese Leitungen eingeschaltet wird. Der untere Theil besteht aus einem kurzen Rohr, in welches ein Hahn h, nach oben gerichtet, eingeschraubt ist. An diesen Hahn ist ein Gummischlauch g angeschlossen, dessen anderes Ende in das Innere eines grofsen Sackes 5 aus Gewebe mündet. Ueber dem Rohrstück ist ein Kasten K mit verschliefsbarem Deckel D angebracht. Das Rohrstück E ist an den Seiten sowohl als auch an den Enden mit Ansätzen versehen, an welchen die Theile des Kastens K befestigt sind. Der Kasten K dient dazu, den Sack S aus Gewebe sowohl als auch den Gummischlauch g aufzunehmen und diese sowie den Hahn h gegen Beschädigungen zu schützen.
    Der Sack S, Fig. 4 und 5, ist in der Längsrichtung in regelmäfsigen Entfernungen von einander mit Schlauchansätzen s s versehen, welche an den äufseren Enden mit Strippen ausgerüstet sind. Durch diese Schlauchansätze stecken im Gebrauchsfalle die Arbeiter die Köpfe und ziehen um den Hals die Strippen zusammen. Vorher mufs der Hahn h geöffnet werden, dagegen müssen vor dem Gebrauch alle Schlauchansätze geschlossen sein.
    Solche Rettungsapparate müssen, wenn der Zweck erfüllt werden soll, in jeder Abtheilung in der Grube in hinlänglicher Zahl vorhanden sein, damit alle dort beschäftigten Arbeiter in kürzester Zeit einen Apparat zu erreichen vermögen. Der zuerst Ankommende öffnet den Kasten K, nimmt den Sack heraus, öffnet alsdann den Hahn h, dessen Offensein sich durch ein starkes Blasegeräusch vernehmlich macht, zieht alsdann die Strippe eines Schlaüchansatzes auf, streift den Schlauchansatz über den Kopf und zieht die Strippe um den Hals zusammen.
    Jede folgende Person, welche hinzukommt, hat dann nur einen der freien Schlauchansätze zu öffnen, den Kopf hindurchzustecken und die Strippe um den Hals zusammenzuziehen.
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