DE7415434U - Gleitfuß - Google Patents

Gleitfuß

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DE7415434U
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DE7415434U
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BOSSERT K DRUCKGUSS METALLWAREN
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BOSSERT K DRUCKGUSS METALLWAREN
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  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description

PATKNTAXWALT DIPLu-IXG. IIAXS IiAIBL-K
7 SITTTCAHT 1 ■ JJIKKKNWAI.DSTISASSK 213 - TKl.. (OT Π) ESES* 22 38 22 ^
Tlil.nillAMSIi:: AHKM1AT KTCTTOAHT ■ POSTSCIIKrK STfTTf)AI(T 7*400 I^
τ χτϋττπΑκτ ι. DKN 6. März 1974 Anwaltsakte: B61.22D43
Firma
Karl Bessert
Druckguß-Metallwaren
734 Geislingen Schützenstraße 20-24
Gleitfuß
Die Erfindung betrifft einen Gleitfuß für Möbel oder dergleichen, v/elcher mit einer Achse zur vorzugsweise drehbaren Fixierung in einem Aufnahmeglied nach Art einer Sinschlaghülse oder dergleichen versehen ist.
Bei bekannten Gleit fußen, z. B. nach dem DT-Gbm 1 996 672, wird in eine Sacklochbohrung eines Gleitelements ein Achselement ein-/ücnreßt, das hierzu mit einem gerändelten Ende versehen ist. Das
ar.dere ^nde dieses Achselements wird mittels eines Federrings drehbar in einer Einschlaghülse fixiert.
L.3 ict eine Aufgabe der Erfindung, Gleitfüße dieser Art zu verbessern.
Erfinäungcgomüß wird dies bei einem eingangs genannten Gleitfuß dadurch erreicht, daß dieser ein als Druckgußteil aus Zink oder einer Zinklegierung ausgebildetes Basisteil aufweist, welches einstückig mit der Achse ausgebildet ist. Die cinctückige Ausbildung von Basisteil und Achse reduziert die Fertigungskosten wesentlich und verbilligt ** dadurch einen solchen Gleitfuß erheblich.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird dabei der Gleitfuß so ausgebildet, daß die Achse an ihrem oberen Ende eine Ausnehmung aufweist, deren Wand mindestens einen etwa radial nach außen abstehenden Abschnitt aufweist, und daß das zugeordnete Aufnahmeglied im oberen Bereich seiner Innenausnehmung eine Ausnehmung aufweist, welche zum Eingriff dieses abstehenden Wandabschnitts ausgebildet ist. Man nützt so in sehr geschickter Weise die Eigenschaften des Werkstoffs des Achselements dazu aus, um eine axiale Sicherung des Achseleraents im Aufnahmeglied zu erzielen. α 3eim Einführen in das Aufnahmeglied wird der mindestens eine abstehende Wandabschnitt elastisch nach innen verformt und federt dann in die Ausnehmung ein. Die Montage ist also denkbar einfach.
Besonders im Hinblick auf die Herstellung dieser Ausnehmung hat sich eine Ausführungsform als besonders vorteilhaft erwiesen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß das Auf= nahmeglied oben offen ausgebildet ist, und daß der Gleitfuß zur Übertragung der Kräfte vom Aufnahmeglied auf den Boden eine Anlagefläche aufweist, welche zur Aufnahme einer vom Aufnahmeglied, insbesondere einem Bund am unteren Ende des Aufnahmeglieds, übertragenen Kraft ausgebildet ist. Ein solches Aufnahmeglied, das gewöhnlich ebenfalls als Druck= gußteil ausgebildet wird, läßt sich wesentlich einfacher und preiswerter herstellen als die bislang bekannten, oben
geschlossenen Aufnahineglieder. Dieser Maßnahme könnt selb= ständige erfinderische Bedeutung zu.
Eino besonders einfache und dabei sehr robuste und kräftige Ausführung ergibt sich nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch, daß an sich bekannte Verstarkungsrippen vorgesehen sind, welche zwischen einem unteren Abschnitt der Achse und dem Basisteil verlaufen, und daß das obere Ende min= destens einer Rippe als Anlagefläche ausgebildet ist. Die axialen Kräfte werden so über die Rippen direkt zum Basis= teil und über dieses auf den Fußboden übertragen.
Eine besonders einfache Ausgestaltung eines erfindungsgenäs= cen Gleitfußes ist dadurch gekennzeichnet, daß um die Achse herum an sich bekannte Verstärkungsrippen vorgesehen sind, daß ein auf der Basis des Gleitfußes aufsitzendes Deckelement vorgesehen ist, und daß mindestens eine Verstärkungsrippe einen heruntergebogenen, vorzugsweise nasenartigen Abschnitt zum Festhalten dieses Deckelements aufweist. Die VeisLnfachung durch diese Maßnahme wird besonders deutlich im Vergleich mit bekannten Konstruktionen, wo zur Befestigung des Deck= elements an der Basis komplizierte Steckzapfen und Gegen= stücke dienen.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den im folgenden bescnrjebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungs=
gemäßen Gleitfußes,
Fig. 2 eine Draufsicht von oben auf den Gleitfuß nach Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Darstellung des Gleitfußes nach den Fig. 1 und 2, mit aufge= setzter Einschlaghülse,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit aus
Fig. 3, und
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindunpjs= gemäßen Gleitfußes.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Gleitfuß 10, der ein
auf dem Boden 11 aufliegendes Basisteiü/bit einer j leicht kugeligen ."Jodenfläche und ein mit dem Basisteil 12 ein-
} stückiges Achsclement 13 aufweist, wobei zwischen Achselement
] und .^asisteil 12 vier jeweils um 30 gegeneinander versetzte
' Stützrippen 14 vox gesehen sind, deren obere Enden 15"»nit einer
Schulter 16 des Achselements 13 Jluchtsn. Der unterhalb der ; Schulter 16 gelegene Abschnitt 1? des Achselsments 13 hat einen
! größeren Durchmesser als der oberhalb gelegene Abschnitt 13,
,' welch letzterer im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist
und an seinem oberen finde eine axiale Ausnehmung 19 aufweist, ^ deren V/and 20 an drei Stellen radial nach außen abstehende Abschnitte 23 aufweist, welche entweder beim Druckg:aßen erzeugt oder nachträglich angeformt werden können. Basisteil 12, Achselenent 13 und Rippen 14 sind zusammen als ein einsiges Druckguß'.eil aus Zink oder einer Zinklegierung in einem einzigen Arbeitsgang hergestellt.
Auf dem äußeren Rand des Basisteils 12 ist ein Deckelement 24 befer'igt, das im wesentlichen dekorative Funktion hat und dementsprechend z. B. farblich gegenüber dem Basiselement 12 abgesetzt rein kann, welches aber auch zusätzlich das Achselement seitlich abstützt, da es mit seinem Innenrand 25 gegen die oberen Außenseiten der Rippen 14 kraftschlüssig anliegt.
Wie die Pig. 3 und 4 zeigen, wird auf den oberen Abschnitt 18 des Achselements 13 ein Aufnahmeglied 30 in Form einsr Einschlaghülse aufgepreßt; das Aufnahmeglied 30 wird in der üblichen Weise in eine seinem Außendurchmesser entsprechende Bohrung eines (nicht dargestellten) Möbelstücks eingeschlagen und verklemmt sich mittels seiner Kerbkeile 31 darin.. An seinem unteren Ende hat es einen Bund oder Flansch 32, während sein oberes Ende offen ist.
:-c'i:n IvI»ι!rücken dos Achsabschnitts 13 in das Aufnahmeglied 30 i'ouern uie drei abstehenden Abschnitte 23 f';was nach innen, und r;v.'n.r 30 lange, bis sie eine axialsymmetrische Ausnehmung 34 des Aufnahr.eglieds 30 in Form einer Ausdrehung erreichen und dort praktisch einrasten und so eine äußerst gute axiale Sicherung bilden, gleichseitig aber eine ungehinderte Drehung des hier axial symmetrisch ausgebildeten G-leitfußes um seine Achse ermöglichen. Es hat sich gezeigt, daß dieses Eindrücken des Achselenients 13 bei geeigneter V/ahl der Abmessungen (etwa in den dargestallten Größenverhältnissen) ohne v/eiteres von Hand möglich ist. Gleichzeitig kann man auch zwischen der Innenausneh- ;::ung 35 des Aufnahmeglieds 30 und der Außenseite des oberen Achsabschnitts 18 ein gewisses Spiel lassen, was bei Gleitiüßen gewöhnlich erwünscht ist, um ihnen eine gewisse Einstellbarkeit zu verleihen.
Die axialen Kräfte, die vom Höbelstück oder dergleichen auf das Aufnahmeglied 30 übertragen v/erden, werden über den Bund auf die Ringschulter 16 und die oberen Enden 15 der Rippen 14 übertragen. Die Rippen 14 ihrerseits übertragen diese Kräfte dann direkt auf den Fußboden 11.
Fig. 5 zeigt eine Variante des Gleitfußes nach den Fig. 1 bis Gleiche oder gleichwirkende Teile sind mit denselben Bezugszei= eher, bezeichnet wie in den Fig. 1 - 4. Es wird dieselbe Ein= schlaghülse verwendet, wie sie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist,
Das Deckelement 24' ist hier etwas anders ausgebildet als beim vorhergehenden Beispiel und kann wie dort aus Metall oder Kunst = stoff bestehen. Zum sicheren Festhalten des Teils 24' ^ind die Stützrippen 14 etwas breiter ausgebildet und werden beim Gießen am oberen Ende jeweils mit- einem Vorsprung 38 (Fig.5, rechts) versehen, der nach dem Aufsetzen des Teils 24' mittels eines Werkzeugs heruntergebogen wird, wie das Fig. 5, links, bei J; zeigt. Dadurch wird das Teil 24' sicher festgehalten, während eine Drehung des Gleitfußes nicht behindert wird, da die vier Nasen 59 unterhalb der oberen Enden I5 liegen.

Claims (1)

  1. JWT KNTANWALT D 1'PiL-TNQVlTA5N S'" ΙΪΛΤ HLK V
    7 STÜTTfiAHT 1 · JUHKKNWALDSTHAKSK 213 · THL. (07X1) f*<**ttm 77 7fl 77 TKI.KOHASIMi:: ADKLI'AT STUTTOAItT ■ POSTSClI CCK STUTTOAIIT 74400
    8. Juni 1974
    Q 74 I·=, 454.0 7STUTTGAUTa1DEN
    Anwaltsakte: B61.22D43
    Firma
    Karl B ο s s e r t
    73Λ- Geislingen
    Ansprüche
    1. Gleitfuß fur Möbel oder dergleichen, welcher rait einer Achse zur vorzugsweise drehbaren Fixierung in einem Aufnahmeglied nach Art einer Einschlaghülse oder dergleichen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitfuß (10) ein als Lruckgußteil aus Zink oder einer Zinklegierung ausgebildetes Basisteil (12) aufweist, v/elches einstückig mit der Achse (13) ausgebildet ist.
    2. Gleitfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (13) an ihrem oberen Ende eine mindestens nahezu axiale Ausnehmung (19) aufweist, deren Wand (20) mindestens einen nach außen abstehenden Abschnitt (23) aufweist, und daß das ^öge^i^^n^PfPe Aufnahmeglied (30) im oberen Bereich seiner Innenausnehmung (35) eine Ausnehmung (34) aufweist, welche zum Eingriff dieses abstehenden Wandabschnitts (23) ausgebildet ist.
    3. Gleitfuß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen Bereich der Innenausnehmung (35) ausgebildete Aus nehmung (34) etwa axialsymmetrisch ausgebildet ist, um eine Drehung des Gleitfußes (10) um seine Längsachse zu ermöglichen.
    ~ 2, —
    4. Gleitfuß nach ir.ir.do.otens einerr. der Ansprüche 1 bis 3, dcdurch gekennzeichnet, daß das Aufnahueglied (JC) ober, offen π υ CiJ--O^ j. Id et ir:t und daß der Gleitfuß ('Iu) zur Ubortra^unf- /on |
    Kriifben von Aufnah;.-io["liod auf den Boden (11) eine Anlage= |
    fläche (1>, IG) auiv/eict, welche zur Aufnahme einer yo.Ti j
    Aui'nah::.oclied (30), incbecondore eincrr. Bund (52) ar?, unteren Ξι:de dec Aufnahjr.G^liods, übertragenen Kraft auccebildet ist.
    5· Gleitfuß racn Anr.pruch 4, dadurch gekennzeichenct, daß an eich bekannte Ver.ntürkun^crippnn (14) vorcecehen sind, v/elche zv/iochen einen untcx^en AbEcimitt (1?) der Achse (15) und dc::i Bacisteil (12) verlaufen, und daß das obere Ende (15) mindestens einer Kippe (14) als Anla^oflache ausgebildet ist.
    G. Gleitfuß nach Anspruch 4 oder 5» dadurch Gekennzeichnet, daß die Achse (13) aln Anlagefläche eine Rincschulter (16) aufweist.
    7. Gleitfuß nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß um die Achse (13) herum an sich bekannte Verstärkungsrippen (14) vorgesehen sind, daß ein auf der Basis des Gleitfußes (10) aufsitzendes Deckelenent (24') vorgesehen ist, und daß mindestens eine Verstärkungs= rippe (14) einen herunter^ebogenen, vorzugsweise nasenartigen Abschnitt (39) zum Pesthalten dieses Deckelements (24') aufweist (Fig. 5)·
    7415UA-5.9.74
DE7415434U Gleitfuß Expired DE7415434U (de)

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DE7415434U true DE7415434U (de) 1974-09-05

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DE7415434U Expired DE7415434U (de) Gleitfuß

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